DE835992C - Einrichtung zur Entwicklung von Kleinstbildern - Google Patents

Einrichtung zur Entwicklung von Kleinstbildern

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DE835992C
DE835992C DEP9277D DEP0009277D DE835992C DE 835992 C DE835992 C DE 835992C DE P9277 D DEP9277 D DE P9277D DE P0009277 D DEP0009277 D DE P0009277D DE 835992 C DE835992 C DE 835992C
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DEP9277D
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Dr Rudolf Steineck
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RUDOLF STEINECK DR
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RUDOLF STEINECK DR
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
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    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/043Tanks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Entwicklung von Kleinstbildern Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung geht von einem Verfahren aus, bei dem zur Erzielung eine: sparsamen Verbrauches von pliotngraphischen Filmen aus einem Filmband gewisser Breite kreisfi3rniigc# Scheiben ausgestanzt und jede derselben derart lreiiclitet wird. (laß auf ihr mehrere vorzugswcise auf einem konzentrischen Kreis angeordnete, insbesondere kreisförmige Bilder entstellen.
  • Für die Entwicklung derartiger Filme bestehen keiu.erlei geeignete Vorrichtungen. Hinzu kommt die Schwierigkeit, derartige Filme einwandfrei zu entwickeln, da sich bei derartig kleinen Negativen die Korngröße unangenehm auswirken kann und eventuelle, beim Entwickeln entstandene Bläschen atif dem Negativ dasselbe restlos unbrauchbar machen.
  • 1)cr l:iiiHiif.1 der Korngröße läßt sich dadurch verniin.dern. (1a13 man als Film einen solchen mit ger#'.u@@cr I:ml@tirncilichkeit und als Optik der attfnehmenden Kamera eine solche geringer Brennweite und höchster Lichtstärke verwendet. Die Bläschenbildung läßt sich dadurch vermeiden, daß man den Film bzw. die Filme vor dem üblichen Enrivickluirgsvorgang in einer wäßrigen Alkohollösung spült. Hier genügt eine kurze Einwirkungsdauer. Gweckmällig wird eine 5 bis ioo/oige Lösung von Propylalkohol, insbesondere Isopropylalkohol und Wasser, verwendet.
  • Dieses 'Vorspülen der Filme erfolgt in dem gleichen Behälter, in .dien der Entwicklungsvorgang durchgeführt wird. Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele derartiger, für .die Entwicklung von Kleinstbildnegativen besonders geeigneter Entwicklungsdosen gemäß der Erfindung beschrieben. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wind davon ausgegangen, daß es notwendig ist, eine größere :\nzahl von Filmscheiben in einem Arbeitsgang behandeln zu können, andererseits aber auch die Ein- Satzzeit für die Filme in die Entwicklungsdose zu %erringerti und damit an Arbeitszeit zu sparen. Das zweite _lusführungsbeispiel erläutert eine verhältnismäßig einfach herzustellende Dose, die dann .\nwencluog finden soll, wenn man nur geringe Mengen von Filmen zu entwickeln hat und darauf Wert legt, eine billige Entwieklungsdose zu ver-\venden.
  • Die erste Entwicklung,sdose weist eine flache Form auf, ist dadurch standsicher und ähnelt in der äußeren Form den für die Entwicklung von Kleinstbildfilmen bekannten Entwicklungsdosen. Ihr innerer Aufbau ist dagegen mit den bekannten Dosen nicht vergleichbar. Das Gehäuse der neuen l-utwicklungsdose besitzt beispielsweise einen im wesentlichen H-förmigen Querschnitt. In der Mitte des Bodens befindet sich unterhalb einer Senkung eine (;ewitid@el)ohrung, in die ein Schnellschlußventil eingeschraubt wird. In das Gehäuse setzt man ein Haltemittel für die Filme ein, das aus zwei "feilen besteht, die zwischen sich die kreisririgförmigen Filme halten und durch zwei vorzugsweise aus Neusilber bestehende Blattfedern od. dgl. zusammengehalten werden. Nun wird der auch aus -zwei Teilen bestehende Deckel so auf das Gehäuse aufgeschraubt, daß das eine Teil des Deckels mit ,lern Gehäuse fest verbunden, das andere aber gegenüber dem Gehäuse verdreht werden kann. Das drehbare Teil greift mittels eines Bajonettverschlusses od. dgl. in das Haltemittel ein, so daß dieses mit dem als Drehteil ausgebildeten Deckelteil bewegt werden kann. Diesen Vorgang des Einsetzens führt man in der Dunkelkammer durch und kann nun die Verfahrensvorgänge außerhalb der Dunkelkammer ablaufen lassen.
  • Zuerst wird die wäßrige Alkohollösung in die K.imwicklungsdose eingegossen. Man läßt sie einige Zeit einwirken, verdreht dann das Schnellschlußv-entil in Richtung öffnen: Die alkoholische Lösung fließt ab. Nach dem Schließen des Ventils gießt man die Entwicklerftüssigkeit ein. Auch diese läßt nian entsprechend einwirken und wiederholt den Öffnungs- und Schließvorgang. Nun spült man mit Wasser bei geschlossenem Bodenventil nach. Das eintretende Wasser steigt in der Dose immer höher, bis es oben am Umfang der Dose austritt. Damit keine Stauungen des ausfließenden Wassers auftreten können, sind die freien Querschnitte so bemessen, daß sie zu der Austrittsstelle hin immer -rößer werden.
  • Nachdem die Filme genügend gespült wurden, läßt man das Wasser durch öffnen des Schnellschlußventils abfließen, schließt das Ventil wieder und füllt Fixierbad in die Dose: Sind die Filme ausreichend fixiert, dann läßt man das Fixierbad aus und spült, wie bereits oben beschrieben, mit Wasser kräftig nach. Nun öffnet man den Deckel der Entwicklungsdose, nimmt die in der Dose vorne:elienen Haltemittel mit den Filmen .heraus und hängt sie zum Trocknen der Filmscheiben auf.
  • Da die Filmscheiben in einem gewissen Abstand von der Drehachse der Dose 'angeordnet sind, wird die jeweils in der Dose befindliche Flüssigkeit gut durchwirbelt und damit das Ansetzen von Flüssigkeitsbläschen wirksam verhindert.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt eine Dose, bei der das Gehäuse, das Haltemittel und die anderen Teile der Entwicklungsdose eine andere Ausbildung erfahren haben, als es bei der oben beschriebenen Dose der Fall ist. Hier wird das Gehäuse der Entwicklungsdose aus zwei über ein Gewinde od. dgl. miteinander .in Verbindung stehenden Teilen zusammengesetzt. Zwischen diesen Teilen wird ein mit einem Teil verbundener Ventilkegel vorgesehen, der bei einer Drehung dieser beiden Teile gegeneinander eine Bohrung freilegt, durch die die wäßrige Lösung bzw. die Entwicklungsflüssigkeiten abfließen können. In das Dosengehäuse setzt man das aus einer Hohlachse bestehende Haltemittel für die Filme ein. Dieses ragt, wie es bei den Kleinbildentwicklungsdosen für Filmbänder bereits bekannt ist, aus dem Deckel der Entwicklungsdose heraus, kann aber nicht nur gedreht, sondern auch gehoben und gesenkt werden. Auf dem Haltemittel werden nun nacheinander Filmscheiben und Beilagscheiben als Abstandhalter angeordnet sowie als Abschluß gegenüber dem Deckel der Dose z. B. eine Lichtschutzscheibe aufgesetzt. Die Beilagscheiben werden siebartig ausgebildet, damit die innerhalb der Dose bewegten Flüssigkeiten möglichst ungehindert strömen können.
  • Das Haltemittel dieser zweiten Dose weist eine Mittelbohrung auf, die als Zuführleitung der Entwicklungsflüssigkeiten zum Innenraum der Dose und als Fassung für ein Thermometer herangezogen wird. Aus diesem Grunde ist das Haltemittel an seinem einen Ende als Einfüllstutzen ausgebildet und dieser außen mit einer Rändelung versehen, damit das Haltemittel leichter gehalten werden kann, wenn man es bewegen will.
  • Den das Gehäuse abschließenden Deckel versieht man zweckmäßigerweise mit einigen kleinen Bohrungen, die 4urch den Einfüllstutzen des Haltiemittels abgedeckt werden, damit die beim Einströmen von Flüssigkeiten in das Doseninnere dort befindliche Luft entweichen sowie -die beim Spülen mit Wasser oben austretende Flüssigkeit leicht herausfließen kann. Die über den Filmen angeordnete Lichttschutzscheibe verhindert dann zusätzlich einen Lichteinfall.
  • In den Figuren sind die beiden Ausführungsbeispiele näher veranschaulicht. Die Fig. i bis 7 zeigen Teile des ersten und die Fig. 8 das zweite Ausführungsbeispiel.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt durch die Entwicklungsdose; Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch ein als Dreh-und Einfüllorgan ausgebildetes Deckelteil; Fig. 3 zeigt das zweite Deckelteil, das mit dem ersten zusammen die Abdichtung des Gehäuses in bezug auf Flüssigkeits- und Lichtdichtung ermöglicht, und zwar Fig. 3 a einen Schnitt und Fig. 3 b eine teilweise Ansicht des zweiten Deckelteiles: Fig. 4 gibt das Oberteil des Haltemittels wieder, und zwar Fig. 4a eine Ansicht desselben und Fig. 4b einen Schnitt in Richtung :f-ß der Fig. 4a; Fig. 5 zcigt (las Halteinittelunterteil, und zwar Fig. 52, dasselbe in Ansicht und Fig. 5 b einen Schnitt in Richtung C-D; Fig. 6 veranschaulicht einen Schnitt durch das Gehäuse der Dose und Fig. ; eine Aufsteckplatte zuin Erleichtern des l'ilmscheibeneinlegens in das Haltemittel, und zw'a'r zeigt Fig. 7 a eine Ansicht und Fig. ; b eilten Schnitt (lurcli die Fig. 7a in Richtung E-F; Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das zweite Ausführungsh(ispicl einer I?newicklungsdose.
  • In dem Boden i des Gehäuses 2 ist eine Gewindebohrung vorgesehen, in die ein Schnell-schlußventil 3 cingesetzt wird. Ist das Gehäuse 2 mit einer Flüssigkeit gefüllt, dann läßt sich durch eine Drehung des Venlils 3 in Richtung Öffnen das Ablassen erreichen. 1)1c Flüssigkeit verläßt dann das Gehäuse 2 durch (iic lWirungen 4 und 5 des Ventils 3. In das Gehäuse setzt man das aus dem Oberteil6 und dem t'titerteil ; bestehende Haltemittel ein. Zwischen ihnen lwfinden sich, wie auf der rechten Seite der 1# ig. i gezeigt, Filmscheiben 8, deren einwandfreie Halterung dadurch erzielt wird, daß das Oberteil 6 und (las Unterteil 7 durch zwei vorzugsweise als 13lattfe(lerli ausgebildete Spannglieder zusammengehalten werden, von denen in der linken Hälfte der F i-. i eine solche Feder 9 gezeigt ist.
  • Das Haltemittel-unterteil 7 weist drei Nasen io auf, mit denen es auf dem Gehäuseboden i aufsitzt. \lit seinem ringförmigen Ansatz li faßt es außer-(lern iii den Gehäuseboden i ein. Das Haltemitteloberteil oder das Haltemittelunterteil weisen Nuten 1 2 auf, in die Nasen 13 des als Dreh- und Einfüllorgan ausgebildeten oberen Deckelteiles 14 fassen. i)adtirch wird ein Drehen des Haltemittels von aul.4cn crmc'>glicht. Mit dem oberen Deckelteil 14 stellt (las untere Deckelteil i6 über die Mutter 1,5 Al X-erbindting. @Das Unterteil 16 wird mittels des Gewindes 17 nach crem Einbringen des Haltemittels Ei, 7 mit (lern Gehäuse 2 verschraubt. Das Geliätiscinnere ist dann einwandfrei gegen Lichteintritt gesichert, wenn die Deckelteile z. B. die in cler Fig. i gezeigte Form besitzen. Außerdem ist eine gewisse Sicherheit gegen das Austreten von Flüssigkeit dadurch vorhanden, daß sich das Deckelteil i6 an der Stelle 18 dichtend an das Gehäuse 2 anlegt.
  • Durch (leii 1?,infiillstutzen i9 und die Mittel-1)ohru,rig 20 gelangt die einzufüllende Flüssigkeit auf den lio(ien i des Gehäuses 2. Es steigt im Geli@iuse nach oben, umspült zuerst das Haltemitteluntertcil 7. dann die Filmscheiben Kund das Haltemitteloix rteil 6. Wird z. B. mit Wasser durchgespült, dann tritt dieses, nachdem es die Teile 6, 7 und 8 umspült hatte. dtircli den freien Querschnitt 21 über (las Deckelteil 16 und strömt ani Umfang desselben l)ei 22 zwischen den Deckelteilen 14 und 16 aus.
  • Ist der Film entwickelt, fixiert und genügend gespült worden, darin liebt man den Deckel nach dem Ablassen der Flüssigkeit durch Lösen der Verschraubung 17 vom Gehäuse ab, entfernt das Haltemittel 6, 7 und läßt es trocknen. Die E.ntw,icklungsdose ist dann wieder zur Aufnahme neuer Filmscheiben bereit.
  • Wie die Fig. 2 zeigt, besteht das Deckeloberteil 14, das als Dreh- und Einfüllorgan ausgebildet ist, aus einem Drehteil. Zur Erleichterung des Anfasseris beim Drehen besitzt es eine Rändelung 23 und zur Mitnahme des Haltemittels 6, 7 Nasen i:3. Die ringförmigen Ansätze 24 und 25 dienen als Lichtschutz. An der stelle 26 befindet sich ein Gewinde, auf das die nicht gesondert dargestellte Mutter 15 aufgeschraubt werden kann, die das Deckelteil 14 mit dem Deckelteil 1,6 so vereinigt, daß sich beide noch gegieneinander drehen lassen.
  • Das untere Deckelteil 16 besitzt eine Mittelhohrrung 27, in die das Deckelteil 14 so hineinpaßt, daß sich die Deckelteile gegeneinander verdrehen können. Mit Hilfe des Gewindes 17 kann es mit dem Gehäuse 2 verschraubt werden. Durch die Bohrungen 21 kann das beim Spülen benutzte Wasser hindurchtreten. Die ringförmigen Ansätze des Deckelteiles dienen auch hier als Lichtschutz. Am Umfang befindet sich eine Rändelung 28, die das Verschrauben des Teiles 16 erleichtezt.
  • Das Oberteil 6 des Haltemittels besteht im wesentlichen aus einer Platte, welche in der Mitte einen Ansatz 29 aufweist .und weitere, der Zahl der zu entwickelnden Filmscheiben entsprechende Ansätze 3o besitzt, die die gleiche Teilung haben wie die Ansätze 3 i des unteren Teiles 7 des Haltemittels. Während dlie iDurchtrittsöffnungen 32 des Oberteiles 6 beispielsweise in der Nähe der Drehachse liegen, sitzen die Durchtrittsöffnungen 33 des Unterteiles 7 -in .der Nähe des Unterfanges dieser Teile. In. dem Ausführungsbeispiel besitzt das Oberteil 6 in der Nähe der Drehachse Nuten 12, in welche die Nasen 13 des als Dreh- und Einfüllorgan dienenden, oberen Deckelteiles 14 einfassen, um die INlitnahme des Haltemittels zu ermöglichen.
  • Die Teile 6 und 7 sind am Umfang mit einander entsprechenden Einschnitten 34 und 35 versehen. Außerdem sind am Oberteil 6 an den gleichen Stellen zur Drehachse hin versetzte Vertiefungen 36 angeordnet, in die die in der Fig. i gezeigte Blattfeder 9 od, dgl. einfassen kann, um das Oberteil 6 mit dem Unterteil 7 zu verbinden, wenn die Filmscheiben zwischen ihnen liegen. Die Befestigung der Feder am Urntertei17 und, die Einrastung in das Oberteil 6 sind deutlich aus der Fig. i ersichtlich. Zur Erleichterung des Aufsetzens der Filmscheiben .sind die Ansätze 31 kond-sch ausgebildet. Diese konischen Ansätze 31 passen in die Bohrungen der Ansätze 3o des Oberteiles 6 hinein. Das Unterteil 7 ruht mit den drei Nasen io auf dem Boden i des Gehäuses 2, während die ringförmigen Ansätze i i in den Boden i eingreifen.
  • Das Gehäuse 2 trägt in der Mitte des Bodens i einen Ansatz 37, welcher innen außer einem Schnellschlußventil 38' eine konische Bohrung 39 erhalten hat, um die in dem Gehäuse vorhandenen Flüssigkeiten ablassen zu können. Der Führung des Haltemitteltinterteiies 7 dient die ringförmige Nut 40.
    -Als Werkstoff für alle Teile der Ent@vi@cklungs-
    close kamt man all die Stoffe verwenden, die dltrch
    die L:ittwicklungsflüssi.gkeiten nicht angegriffen wer-
    den. Man wird zweckmäßigerweise Bakelite be-
    nutzen.
    Uni das Einbringen der zu entwickelnden Film-
    schriixn in das Haltemittel 6, 7 zu vereinfachen,
    bedient man sich zweckmäßigenveise einer Aufsteck-
    platte 41, welche Fig. 7 erläutert. Diese Platte trägt
    Stifte 42, die der Zahl der in einem Haltemittel an-
    z:ioi-cliieriden Filmscheiben entsprechen. Sie sind
    z. I'). durch die Muttern 43 mit der Platte 41 ver-
    ::1» auht. Will man die Filmscheiben zwischen die
    "!'eile 6 und 7 des Haltemittels einlegen, so setzt
    inan das Unterteil 7 auf die Aufsteckplatte 41 der-
    art auf, daß die Stifte 42 in die Mittelbohrungen
    44 der Ansätze 31 fassen. Nunmehr legt man die
    Filmscheiben. 8 auf die über die Ansätze 31 hinaus-
    ragenden. Stifte 42 und drückt -darüber das Ober@-
    teil 6 (fies Haltemittels. Durch das Aufdrücken der
    Platte 6 werden d'ie Filmscheiben @in die richtige
    Lage gebracht. Man verbindet dann das Oberteil 6
    finit dein Unterteil 7, indem man die Enden der
    Blattfedern 9 in die Vertiefungen 36 des Oberteiles 6
    einrasten läßt. Die Filmscheiben verbleiben dann in
    (lein jetzt eine Einheit bildenden Haltemittel 6, 7,
    bis sie nach dem Entwickeln getrocknet sind, wer-
    den also vor Beschädigung geschützt.
    Die in der Fig. 8 gezeigte Entwicklungsdose be-
    stellt aus zwei Teilen, dem Gehäuse 45 und dem
    Fuß 46. Durch das Gewinde 47 stehen sie mitein-
    ander in Verbindung. In dem Gehäuse 45 ist ein
    Ventilkegel 48 angeordnet und gegen Verdrehen ge-
    sichert,. Verdreht man das Gehäuse 45 gegenüber
    <lern Fuß 46, so hebt sich der Ventilkegel 48 von
    s<iner =Xtilagefläche am Fuß 4#6 ab und läßt durch
    die in ihm vorgesehenen Bohrungen 49 und 5o die
    im Geh;iuse 45 befindlichen Flüssigkeiten durch die
    !3ohrung 51 des Fußes austreten. Durch ent-
    sprechende Wahl der Steigung des Gewindes 47
    lal:)t sich auch hier ein schnelles Abfließen der
    Flüssigkeiten schon bei leichter Verdrehung der
    beiden Teile gegeneinander erzielen.
    In eine Ausdrehung des Bodens des Gehäuses 45
    faßt eine Führungsmutter 52 ein, die mit dem Film-
    haltetni'ttel 53, nachstehend als Hohlachse bezeich-
    net. an der Stelle 54 verschraubt ist. Durch Lösen
    dieser Verbindung ist es möglich, Filmscheiben 55
    und I;eilansclieihen 56 auf die Hohlachse 53 auf-
    zusetzen und diese auf der Hohlachse durch Ver-
    t#inignng der beiden Teile zu sichern. Das mit einer
    Lichtschutzsicherung 57 versehene Teil 58 kann
    dabei ständig auf der Hohlachse sitzenbleiben. Es
    dient gleichzeitig als Anschlag der Hohlachse gegen
    den Deckel 59, wenn man die Hohlachse mit den
    atif ihr sitzenden Teilen während der Entivicklungs-
    #-t»-gän##e nach oben und unten bewegt.
    1)ie #Ilol.lacl"e 53 ist in dem in der Zeichnung
    dargestellten Schnitt in Ansicht gezeichnet. Über
    sie wird der Deckel 59 gesetzt und darauf ein Ein-
    fiillstutzen 6o mit der Hohlachse 53 durch Um-
    l,iir.cIeiting an der Stelle fit so verbunden, daß man
    (Jie Hohlachse in (lern Deckel noch drehen und auf
    un?d ab bewegen kann. In der Nähe der Achse des Deckels 59 befinden sich liohritnge t. 62, durch welche die Luft aus dein Gehäuse entweichen kann. Deckel und Gehäuse werden hier beispielsweise durch eine Bajoriettsicherung zusammengehalten. So legt sich z. B. ein Stift 63 gegen eine Kante des Gehäuses in der Haltestellung an.
  • In der Dunkelkammer werden die Filmscheiben 55 mit den Beilagsc'heiben 56 auf die Kohlachse 53 aufgeschoben, die Fiihrungsinutter 52 angeschraubt und darauf das Ganze (Hohlachse mit den Teilen 55# 56, 57, 58 sowie dem Deckel: 59 mit dem Einfüllstutzen 6o) in das Gehäuse 45 gesetzt, so daß die Hohlachse 53 in dieses hineinragt und mittels der Führungsmutter 52 gegen seitliche Bewegung gesichert ist. Nun dreht man den Deckel bis zum Anschlag. Dann kann man die w-äßrige Alkohollösung eingießen, sie einige Augenblicke unter Drehen der Hohlachse einwirken lassen, verdreht dann das Gehäuse 45 gegenüber dem Fuß 46, öffnet dadurch die Öffnungen am Boden, worauf die Lösung abfließt. Nachdem Schließen wird die Entw-icklerflüssigkeit eingefüllt, und nun folgt das weitere Entwickeln in der gleichen Reihenfolge wie bereits oben beschrieben. Nach dem Spülen mit Wasser öffnet man den Bajonettverschluß, nimmt die Hohllachse mit den Filmen usw. heraus und legt diese genau so, wie sie aus dem Gehäuse entnommen wurde, auf ein Gestell zum Trocknet..
  • Man beachte, daß der Ventilkegel nach dem Ablassen der Fixierflüssigkeit wieder geschlossen wird, damit das zum Spület. dienende Wasser die Dose vor. unten nach oben durchströmen kann. Es fließt dann nicht aus der Bohrung 49, sondern aus den Bohrungen 62 aus.
  • Zur Überwachung der Temperatur der einzelnen Bilder kann man ein Tliermonieter 64 sowohl in die Hohlachse 53 als auch in die Bohrung 2o des in der Fig. 1 gezeigten Deckelteiles 14 einführen. Es wird zweckmäßig erweise so geeicht, daß die Normaltemperattlr von 18° C auf jeden Fall noch abgelesen wei=den kann, ohne d@aß es notwendig wird, das Thermometer herauszuziehen.
  • Ohw-oh,l es sich beim Vergleichen der beiden Ausführungsbeispiele ergibt, claß man meist die erstbeschriebene Dose vorziehen ,N-ir,d, weil sie in der gleichen Zeit wesentlich mehr Filmscheiben zu entwickeln gestattet, so wird doch der 2<\mateur mit der lIochformat aufweisenden Entwicklungsdose zufrieden sein können, da inan auch hier z. B. durch Verwendung eines Metallfußes, beispielsweise aus Messing, dadurch eine gr<ißere Standsicherheit erzielen kann, daß man die anderen Dosenteile aus llakelite herstellt, wodurch dann der Schwerpunkt der Dose mehr nach unten verlegt wird, als wenn alle Teile aus dem gleichen Werkstoff bestlinden.
  • \lan ist natürlich nicht an die in den Beispielen angegebenen Formen gebunden. So kann man auch bei einer Dose der zweiten :@usfiihrtingsart mehrere Hohlachsen nebeneinander anordnen und sie trotzdem durch eine Handlialx# \-on außen gemeinsam drehen, lieben und senken. wenn man die Lagerstellen in Gier Nähe des Deckels nach Art einer
    hutschhul>1>lun;; ausbildet. Die untere Lagerstelle
    dc-r Hohlachsen müßte dann nur so beschaffen sein,
    (aß die Hohlachsen leicht in die Rutschkupplung
    atn Deckel eingreifen können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ltitw.icklungsdose für Kleinstbildfilmnegative unter Verwendung eines abdeckbaren Gehäuses, in dein ein die zu entwickelnden Filmsclieilicu tragendes drehbares Haltemittel sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß dass oder die in deni Gehäuse angeordneten Haltemittel (6, 7 bzw. 53, 56) aus mindestens zwei sich gegeneinander legenden, während des Enbwicklungsvorganges nicht trennbaren, zwischen sich die zu entwickelnden Filmscheiben haltenden Teilen (6 und ; bzw. 53 und 56) bestehen.
  2. 2. Entwicklwigsdose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2 bzw. 45) ein LOdeiisclinellsclilußvelltil (3 bzw. 46, 48) besitzt.
  3. 3. I,.iit\\ iclcluligädose nach den Ansprüchen i und 2. dadurch gekentizeicluiet, daß das Gehäuse (45) aus zwei Tiber ein Gewinde (47) od. dgl. in \'rrbindung stehenden Teilen (45, 46) besteht, z,visclicn denen ein niit dem Gehäuse (45) verlitindelier Ventilkegel (48) vorgesehen ist, der l>ei l>reliung der beiden Teile (45, 46) gegeneinaiider eine Bohrung freilegt. l;ut@vicklungsidose nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der das Geliätise (2 bzw. 45) schließende Deckel aus zwei gegeneinail.der vierdrehbaren Teilen (14 und 16 bzw. 59 und 6o) besteht. 5. l;utwicklungsdose nach Anspruch4, dadurch geketlllzeicliliet, daß das eine Deckelteil (16 bzw. 59) finit dein Gehäuse (2 bzw. 45) fest verschraublrar und das andere (14 bzw. 6o) in bzw. auf dein ersten Teil (16 bzw. 59) gelagert und selbst so ausgebildet ist, daß es als Lagerglied für das Haltemittel (6, 7 bzw. 53) der Filme (8 bzw. 55) dient. 6. l;utw-icklungsdose nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelt 'le (14, 16 bzw. 59, 6o) so geformt sind, Uß ei t> sie zwar einen Lichteinfall in das Gehäuse (2 bz\-. 45) verliinclern, aber Flüssigkeiten zwischen sich hindurchlassen. . l#'utwicklungsdose nach den Ansprüchen i Iris (@, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Deckrlteil (14 bzw. 6o) so ausgebildet ist, daß es als Dreh- und Einfüllorgan dient und so gelagert ist, daß es auch gehoben und gesenkt werden kann. B. Entwicklungsdose nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (14) derart ausgebildet ist, daß die einzufüllenden Flüssigkeiten nach dem Verlassen des Deckelteiles (14) zuerst auf den Boden (i) des Gehäuses (2) gelangen. 9. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Teile (6, 7) des Haltemittels mehrere derart geformte Erhebungen (30, 31) besitzt, daß zwischen je einer entsprechenden Erhebung der Neiden Teile (6, 7) eine vorzugsweise kreisringförmige Filmscheibe (8) gefaßt und gesichert wird. 1o. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (6, 7) des Haltemittels gegeneinander versetzte, siebartige Öffnungen (32, 33) aufweisen. t i. Elitwicklungsdose nach den Ansprüchen i liis 7, dadurch gekennzeichnet, .daß das Haltemittelteil (56) siebartige Öffnungen besitzt. 12. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen. i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (6, 7) des Haltemittels durch zwei vorzugsweise aus Neusilber bestehende Blattfedern (9) od. dgl. gegeneinander spannbar sind. 13. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis io und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einbringen der Filmscheiben in das Haltemittel (6, 7) eine mit mehreren, verschiedene Länge besitzenden, in entsprechende Bohrungen (44) der Haltemittelteile (6, 7) passenden Stifte (42) versehene Aufsteckplatte (4 i) dient. 14. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen, i bis 7 und i i, dadurch gekennzeichnet, daß das als Hohlachse ausgebildete Haltemittel (53) einen über den Filmscheiben (55) angeordneten Lichtschutz (57) besitzt. 15. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 7, 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (59) des Gehäuses (45) durch den zweiten Deckelteil (6o) abgedeckte Bohrungen (62) aufweist, die das Innere des Gehäuses (45) mit der Außenluft in Verbindung bringen. 16. Entwicklungsdose nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (2 bzw. 45) ein Thermometer (64) einsetzbar angeordnet ist.
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