DE475708C - Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdraehten bestehenden Bewehrungen fuer Eisenbetontraeger - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdraehten bestehenden Bewehrungen fuer EisenbetontraegerInfo
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- DE475708C DE475708C DESCH86837D DESC086837D DE475708C DE 475708 C DE475708 C DE 475708C DE SCH86837 D DESCH86837 D DE SCH86837D DE SC086837 D DESC086837 D DE SC086837D DE 475708 C DE475708 C DE 475708C
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdrähten bestehenden Bewehrungen für Eisenbetonträger Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungen für Eisenbetonträger und bezweckt die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung, mit deren Hilfe die Bewehrung in einem Arbeitsgange auf mechanischem Wege hergestellt werden kann. Die gebräuchlichen Bewehrungen für Eisenbetonträger bestehen aus zwei zueinander parallel verlaufenden Stabeisen, von denen das eine bei einer Biegungsbeanspruchung des Trägers die Zugspannungen und das andere die Druckspannungen aufzunehmen hat. Zur Wahrung des gegenseitigen Abstandes dieser Druck- bzw. Zugeisen dienen mehrere mit ihren Enden um die Stabeisen herumgewundene Querdrähte. Bisher wurden derartige Bewehrungen in der Weise hergestellt, daß die Querdrähte von Hand um die beiden Zug- bzw. Druckeisen herumgewunden wurden adier die Querdrähte auf maschinellem Wege an bei:den Enden mit den. zur Aufnahme der Stabeisen dienenden Windungen versehen und nachträglich auf die Zug- bzw. Druckeisen aufgeschoben wurden. Im ersteren Falle ist die Genauigkeit und Gleichmäßigkeit des, gegenseitigen Abstandes der beiden Zug- bzw. Druckeisen von der Geschicklichkeit und Zuverlässigkeit der ausführenden Arbeiter abhängig und außerdem die Herstellung der Bewehrung sehr kostspielig und langwierig; im letzteren Falle müssen die maschinell hergestellten Windungen der Drähte eine größere lichte Weite haben als der Durchmesser der Zug- bzw. Druckeisen, damit sie auf diese leicht aufgeschoben werden können. Damit ist außer der Umständlichkeit der Herstellung noch der Übelstand verknüpft, daß sich beim -Einstampfen der Betonmasse die Querdrähte schräg stellen und die Zug- und Druckeisen gegenseitig verschieben können. Durch die Vorrichtung nach der Erfindung werden alle diese Übelstande beseitigt und zugleich e Hers.tellung der Bewehrung vereinfacht und verbillgt. Nach der Erfindung wirken zwei parallel zueinander angeordnete und je ein Zug-bzw. Druickeisen zentral durchlassende drehbare Muffen o. dgl. mittels an ihren Stirnseiten exzentrisch angeordneter Anschläge derartig gegen die Enden des Querdrahtes, daß diese bei einer Drehung der Muffen gleichzeitig um die Zug- bzw. Druckeisen herumgewunden werden. Da die Zug- bzw. Druckeisen meistens in ihren Durchmessern verschieden sind, ist innerhalb jeder Muffe eine auswechselbare Hülse gelagert, die dem jeweilgen Eisendurchmesser entspricht. Die Hülse ist irr Gehäuse lose -gelagert. Beim Winden der Querdrahtenden wirken das Zug-und Druckeisen' selbst als Windedorn, und es, hergibst . sich ein nahezu starrer Verband der Querdrahtenden mit dem Zug- und Druckeisen. Infolge der Durchführung der letzteren mittels der Hülsen durch die ortsfest angeordneten Muffen bleibt der Abstand der Zug- und Druckeisen stets genau, gewahrt. Die Muffen werden zweclunäßig mittue "eities gemeinsamen Zahnrades im gleichen Sinne angetrieben, so daß die einander gegenüberliegenden Umfangspunkte der an Zug- und Druckeisen anliegenden Querdrahtendien im gleichen Sinne gewunden werden. Damit die Windungen bei: ihrer Herstäl:L:ung sich nicht gegenseitig stören und nebeneinander zu liegen kommen, ist nach der Erfindung auf den Stirnseiten einer jeden Muffe eine entgegiengesetzt der Drehrichtung ansteigiende Schraubenfläche angeordnet, welche dem Querdraht während des Windens seiner Enden einen Vorschub in Richtung des Zug- bzw. Druckeisens erteilt.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung erläutert.
- Abb. i zeigt die Vorrichtung in Ansicht, wobei des besseren Verständnisses halber der Deckel abgenommen ist, Abb. z in einem Schnitt nach der Linie 2-der Abb. i. In einem durch einen Deckel a verschl.össenen Gehäuse b ist :ein von einem Zapfen c getragenes Zahnrad d drehbar gelagert. Auf dem einen aus dem Gehäuse b herausragenden Ende des Zapfens c ist eine Handkurbel, e starr befestigt. Das Zahnrad d kämmt mit einem weiteren, auf einen Zapfe f. gelagerten Zahnrad g, welches gleichzeitig mit zwei konzentrisch zu den Muffen 1l, L" bzw. Hülsen hl, h= gelagerten Zahnrädern il, i2 in Eingriff steht. Die Muffenl', L= haben Bohrungen mit Hülsen hl, h2 zur Durchführung der Zug- und Druckeisen k1, k2 und sind durch Schraubenstifte mit den Zahnrädern il, i2 fest verbunden und drehbar in dem Gehäuse gelagert. Muffen h, L= ragen aus dem Deckel a des Gehäuses b heraus und sind an ihren Stirnseiten je mit einem Stift m' bzw. m' versehen, welcher beim Einlegen des Querdrahtes n von dem durch die Muffen /t1, h= bzw. Hülsen L', L' hindurchgesteckten Zug- und Druckeisen k1, k= einen ausreichenden Abstand besitzt. Der Querdraht n muß bei gleichem-Drehsinn der Zahnräder il, i2 und der damit verbundenen Muffen l1, l= derart eingelegt werden, da.ß er mit einander gegenüberliegenden Seiten gegen die Eisen k1, k2 anliegt. Werden nun mittels der Kurbele und der Zahuräderd und g die beiden Zahnräder il, i= in Drehung versetzt so werden die beiden Enden des Drahtes n im gleichen Sinne um die Zug- und Druckeisen k1, k2 herumgewunden, so da:ß sich ein S--förmiges Gebilde ergibt.* Jede Muffel' bzw. 12 ist auf ihrer. Stirnseite mit einer in der Nähü des Stiftes m' bzw. m2 beginnenden und entgegengesetzt der Drehrichtung der Muffe ansteigenden Schraubenfläche o1 bzw. o2 versehen. Der gegen diese Schraubenfläche anliegende Draht n wird beim Herumwinden seiner Enden um die Eisen k1 und k2 derart irt Richtung der letzteren vorgeschoben, daß die erzeugten Windungen nebeneinander zu liegen -kommen und sich nicht gegenseidig stören. Da die Eisen-k' und k2 selbst als Dorne für die Windungen der Drahtenden wirksam sind, wird die lichte Weite der Windungen genau gleich den Durchmessern der Eisen k1 und k2, so darß sich ein annähernd starrer Verband ergibt. Nachdem ein Querdraht um die Eisen k1, k2 herumgewunden ist, werden die Eisen um das erforderliche Maß zwecks Anbringung -des nächstem Querdrahtes gemeinsam vorgeschoben, wonach sich das gleiche Arbeitsspiel wiederholt. Auf diese Weise ergibt sich ein stets genau gleichbleibender Abstand zwischen den Eisen k1, k2.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdrähten bestehenden Bewehrungen für Eisenbetonträger, dadurch gekennzeichnet, dal@ zwei zueinander parallele und je ein Zug- oder Druck-.eisen (kl, k2) zentral durchlassende Muffen (1l, 12) bei einer Drehung mittels an ihren Stirnseiten exzentrisch angeordneter Anschläge (ml, m2) die Enden des Querdrahtes (n) gleichzeitig um die Zug-und Druckeisen (k1, k2) herumwinden. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen (1l, 12) mittels eines gemeinsamen Antriebszahnrades (g) o. dgl. im gleichen Drehsinn angetrieben werden und die von -entgegengesetzten Seiten her gegen die Zug- und Druckeisen. (k1, k2) anliegenden Enden des Quierdrahtes (n) im seliben Sinne winden.. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten. der Muffen (1l, 12) je mit einer in der Nähe des Anschlages (ml, m2) beginmenden und entgegengesetzt der Drehrichtung der Muffe (1l, 122) ansteigenden Schraubenfläche (o1, o') versehen ist, so daß -dem Querdraht (n) während des Herumwindens seiner Enden um die Zug- und Druckeisen. (k1, k2) .ein Vorschub in Längsrichtung der letzteren erteilt wird.
Priority Applications (1)
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| DESCH86837D DE475708C (de) | 1928-06-21 | 1928-06-21 | Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdraehten bestehenden Bewehrungen fuer Eisenbetontraeger |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH86837D DE475708C (de) | 1928-06-21 | 1928-06-21 | Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdraehten bestehenden Bewehrungen fuer Eisenbetontraeger |
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| DE475708C true DE475708C (de) | 1929-05-01 |
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ID=7443561
Family Applications (1)
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| DESCH86837D Expired DE475708C (de) | 1928-06-21 | 1928-06-21 | Vorrichtung zur Herstellung von aus zwei parallelen Zug- bzw. Druckeisen und mehreren mit ihren Enden um diese herumgewundenen Querdraehten bestehenden Bewehrungen fuer Eisenbetontraeger |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE475708C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2754881A (en) * | 1954-10-01 | 1956-07-17 | Jr Ralph M Shaw | Bending machines |
-
1928
- 1928-06-21 DE DESCH86837D patent/DE475708C/de not_active Expired
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