DE475407C - Regelvorrichtung fuer den optischen Ausgleich an Vorfuehrungskinematographen - Google Patents

Regelvorrichtung fuer den optischen Ausgleich an Vorfuehrungskinematographen

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DE475407C
DE475407C DEA53086D DEA0053086D DE475407C DE 475407 C DE475407 C DE 475407C DE A53086 D DEA53086 D DE A53086D DE A0053086 D DEA0053086 D DE A0053086D DE 475407 C DE475407 C DE 475407C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/10Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with oscillating reflecting member

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Regelvorrichtung für den optischen Ausgleich an Vorführungskinematographen Bekanntlich kann das wandernde Filmbild durch einen entsprechend bewegten Spiegel' in- bezug auf den Lichtschirm stationär gemacht werden, sofern es glückt, die Bewegung des Spiegels vollkommen der Bildwanderung anzupassen. Die Bildwanderung als solche ist jedoch keine absolute Größe, denn das Bildband unterliegt Veränderungen, - z. B. Schrumpfungen. Eine solche Schrumpfung hat zur Folge, daß der Ausgleichspiegel um einen etwas geringeren Winkelbetrag gedreht werden muß. Diese Korrektur herbeizuführen ist technisch nicht leicht, da es nicht angeht, das den Spiegel bewegende Kurvenelement willkürlich zu verändern. Es sind daher Apparaturen gebaut worden, die z. B. durch Verlängerung oder Verkürzung des Hebels, der die Bewegung auf den Spiegel zu übertragen hat, Korrekturen herbeiführen. Apparaturen, die diesen Effekt erreichen, haben jedoch den Nachteil, daß entweder die Einstellung der Hebellänge nur bei Stillstand der ganzen Apparatur vorgenommen werden kann, oder sie erfordern außerordentlich umfängreiche Vorrichtungen, die es z. B. gestatten, das bewegte Kurvenelement in Richtung des durch sie bewegten Hebels zu verschieben (Mechau).
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung einfacher Art, die weitgehende Änderungen der Spiegelbewegung bei laufendem Projektor gestattet, so daß der erreichte Effekt sofort auf dem Lichtschirm an dem dort erscheinenden Bilde erkennbar ist. Aus den-Abb. r bis q., die ein Ausführungsbeispiel darstellen, läßt sich die Idee erkennen, die der Erfindung zugrunde liegt.
  • Abb. r zeigt, daß der Spiegel r bewegt wird durch den mit einer Rolle q. versehenen Hebelarm 3, welcher durch das Kurvenelement 5 gesteuert wird. Die Länge des Hebelarms 3 bedingt in dieser Anordnung bei gleichbleibendem Kurvenelement den Winkelbetrag, um welchen der Spiegel r sich dreht. Soll z. B. ein geringerer Winkelbetrag erzielt werden, so ist es notwendig, den Hebelarm 3 zu verlängern; soll ein größerer Winkelbetrag erzielt werden, muß der Hebelarm verkürzt werden. Dia nun dieser Hebelarm außerordentlich rasch hin und her schwingt, ist eine Verstellbarkeit während des Betriebes nur mittels einer Vorrichtung zu erreichen, die im Drehpunkt des Hebels gelagert und von außen zu betätigen ist. Dies geschieht dadurch, daß der Hebedarm 3 mit seinem Fußpunkt nicht unmittelbar auf dem Zapfen :z aufsitzt, sondern mittelbar auf einem Exzenter 6, welches auf ,den Zapfen 2 aufgeschoben ist (Abb. 2). Durch die jeweilige Stellung des Exzenters 6 in bezug auf die Richtung des Hebelarms 3 tritt naturgemäß eine Änderung der Länge des wirksamen Hebelarms ein, jedoch ist es nötig, durch geeignete Vorrichtungen diese Einstellung zu fixieren. Dies wird erreicht, indem einerseits der Hebelarm 3 mit dem Zapfen a dadurch verankert ist, daß er durch den Arretierbolzen 7 in dem Schlitz 8 eines fest auf dem Zapfen 2 sitzenden Hebelarms 9 in Richtung seiner Längenachse geführt wird, anderseits dadurch, daß de auf den Zapfen 2 geschobene Exzenter 6 mittels einer Sperrvorrichtung nach erfolgter Einstellung gegenüber dem Zapfen :2 so festgelegt wird, daß eine willkürliche Lagenveränderung nicht eintreten kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Sperrvorrichtung zeigen die Abb.2 und 3. An dem Exzenter 6, das auf dem Zapfen 2 aufgeschoben und von dem Hebelarm 3 mittels einer entsprechenden Bohrung umspannt wird, ist die Stirnfläche des Kopfendes io gezahnt (Abb. 3). Eine Feder i i ist bestrebt, das Exzenter vom Hebelarm 3 abzudrücken, jedoch nur soweit es der Finger 12, welcher starr mit dem Zapfen 2 .verbunden ist, zuläßt. Dieser Finger 12 hat eine Schneide 13, welche in die Zahnung der Stirnfläche des Exzenters eingreift. Da der Finger der Schwingung des Zapfens .2 infolge der starren Verbindung folgt, muß naturgemäß das durch ihn arretierte Exzenter 6 die Bewegung des Zapfens 2 so lange mitmachen, als es nicht durch Zurückdrücken der Feder i i von dem Finger 12 gelöst wird. Die willkürliche Verstellung des Hebelarms 3 kann also dadurch erfolgen, daß das. Exzenter 6 an seiner Stirnfläche 13 von Hand erfaßt, gegen den Hebelarm 3 gedrückt und so lange nach einer Richtung gedreht wird, bis der erwünschte Effekt erzielt ist. Beim Loslassen des Exzenters schnellt es die Feder i i sofort an den Finger 12 und legt damit den Hebel3 wieder fest gegenüber dem Zapfen 2.

Claims (3)

  1. PATrNTANsPRÜcHE: i. Regelvorrichtung für den optischen Ausgleich an Vorführungskinematographen, bei welcher die Spiegelbewegung der Filmwanderung durch Längenänderung eines Hebelarms angepaßt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem freien Ende des Spiegelzapfens (2) ein Exzenter (6) sitzt, welches der zu verändernde Hebelarm (3) umspannt, so daß bei Drehung des Exzenters (6) der Hebelarm (3) in bezug auf die Drehachse des Zapfens (2) eine Verlängerung oder Verkürzung erfährt.
  2. 2. Vorrichtung, um das Exzenter nach Anspruch i in bezug auf die Schwingachse des Spiegels zu fixieren, gekennzeichnet durch einen Arretierbolzen (7) am Hebelarm (3), der in dem Schlitz (8) eines fest auf dem Zapfen (2) sitzenden Hilfshebelarms (9) in Richtung seiner Längenachse geführt ist, sowie durch eine Sperrvorrichtung, die das auf den Zapfen (2) geschobene Exzenter (6) nach erfolgter Einstellung mit dem Zapfen (2) starr verbindet.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch?-, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter (6) ein Kopfende (io) mit gezahnter Stirnfläche sowie eine Feder (i i) hat, die seine Stirnfläche mit der Schneide (13) eines mit dem Zapfen (2) starr verbundenen Fingers. (12) zum Eingriff bringt, so daß das Exzenter von diesem mitgenommen wird.
DEA53086D 1928-01-20 1928-01-20 Regelvorrichtung fuer den optischen Ausgleich an Vorfuehrungskinematographen Expired DE475407C (de)

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