DE475054C - Mehrstufige, mit einer Lauge als Kaeltemittel betriebene Vakuumkaeltemaschine - Google Patents

Mehrstufige, mit einer Lauge als Kaeltemittel betriebene Vakuumkaeltemaschine

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DE475054C
DE475054C DESCH69352D DESC069352D DE475054C DE 475054 C DE475054 C DE 475054C DE SCH69352 D DESCH69352 D DE SCH69352D DE SC069352 D DESC069352 D DE SC069352D DE 475054 C DE475054 C DE 475054C
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DE
Germany
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evaporator
condensers
last
water
mixing
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DESCH69352D
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Metallgesellschaft AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D31/00Other cooling or freezing apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Mehrstufige, mit einer Lauge als Kältemittel betriebene Vakuumkältemaschine Nachdem im Patent 453 974 das grundsätzliche Verfahren einer mehrstufigen, mit einer Lauge betriebenen V akuumkältemaschine patentiert wurde, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Ausgestaltung der Apparatur.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist als Zahl der Verdampfer vier angenommen worden, nämlich 1t-1 bis n.,. Praktisch wird man wohl auch kaum über diese Zahl, selbst bei den größten Anlagen, hinausgehen; selbstverständlich kann jedoch die Zahl der Verdampfer grundsätzlich ganz beliebig genommen `-erden.
  • Der Brüden der ersten drei Verdampfer nr.v n2 und ns wird mehr oder weniger mit der bereits abgekühlten Flüssigkeit, die wohl in den meisten FällenEndlauge ist, niedergeschlagen, während der Brüden aus- der letzten Stufe, also aus dem Verdampfer n1, restlos durch die Dampfstrahlpumpen x4 verdichtet werden muß. Von n1, 1a2 und 1a3 wird nur-ein Teil des gebildeten Brüdens niedergeschlagen, da die Endflüssigkeitsmenge um die Menge der ausgeschiedenen Teile kleiner geworden ist wie die frische abzukühlende Flüssigkeitsmenge.
  • Wie im Hauptpatent 453 974 bereits zum Ausdruck gebracht wurde, wird der Brüden sämtlicher Stufen, mit Ausnahme der letzten, teilweise von der Endflüssigkeit niedergeschlagen, wobei diese Endflüssigkeit, unter der wir der Einfachheit halber immer Endlauge verstehen wollen, trotzdem das Verfahren nicht auf Lauge beschränkt ist, zuerst den Brüden des vorletzten Verdampfers kondensiert, dann den des Verdampfers davor usw., bis die Endlauge zuletzt mit dem Brüden des ersten Verdampfers in Berührung kommt und danach abfließt. Die vorliegende Erfindung sieht nun den vollständigen Zusammenbau von Verdampfer und Mischkondensator vor, so daß die Wege des Brüdens außerordentlich kurz werden (Abb. i).
  • Die abzukühlende Flüssigkeit tritt bei a in das Einlaufrohr ein und wird in einer düsenartigen Erweiterung g des Rohres durch den sich infolge der Druckerniedrigung bildenden Brüden zerstäubt. Die Flüssigkeitsteilchen fliegen dabei in einem kegelförmigen Strahl auf die Flüssigkeitsoberfläche im eigentlichen Verdampferkörper w. Abgekühlte Flüssigkeit und evtl. ausgeschiedene Teile, also bei Laugen Salze, fließen durch das etwas ansteigende Rohr b ab, um in den nächsten Verdampfer zu gelangen, in welchem sich derselbe Vorgang wiederholt.
  • Die Endlauge tritt bei e in den ersten ringförmigen Verteilungskörper i des Mischkondensators ein, wobei die Endlauge sowohl schleierförmig über den Tellerrand fällt als auch durch feine Löcher im Boden des Tellers als Regen heraustritt. Der zweite Teller in läßt die Endlauge ebenfalls sowohl als Schleier über den Rand treten als auch durch Löcher im Boden als Regen herunterfallen. Der nächste Ringteller ist zt, für den das eben Gesagte ebenfalls gilt. Als letzter Überfall dient der Teller k, der keine Bodenlöcher besitzt, sondern die Lauge nur über den Rand fallen läßt. k ist so tief angeordnet, daß der über den Rand von k fallende Laugenschleier ein großes Stück in gleicher Höhe mit dem Strahl der aus g austretenden abzukühlenden Lauge liegt. Der sich hieraus bildende Brüden tritt sofort durch den letzten Endlaugenschleier hindurch, wobei ein erheblicher Teil des Brüdens schon niedergeschlagen wird. Der Restbrüden steigt zwischen Schleier und Gefäßwand hoch und ist gezwungen, durch den nächsthöheren Endlaugenschleier hindurchzuströmen, wobei wieder ein Teil des Brüdens niedergeschlagen wird usw. Die Anzahl der Überfälle braucht natürlich nicht gerade vier zu sein und kann größer oder kleiner genommen werden.
  • Sollte es sich herausstellen, daß die geschlossenen Schleier dem Brüden zuviel Widerstand entgegensetzen, so können diese durch Zacken in den Tellerrändern in viele einzelne Strahlen aufgelöst und die Regenlöcher möglichst zahlreich genommen werden.
  • Die Flüssigkeit des letzten Schleiers .fällt in eine Rinnel und fließt von hier aus bei f ab. Während die beiden letzten Schleier noch im eigentlichen Verdampferkörper w liegen, sind die nächsten in einem im Durchmesser entsprechend schwächeren Aufbau auf dem Verdampfer untergebracht.
  • Der ganze Prozeß kann durch Schaulöcher h beobachtet werden. Das Absaugen des Restbrüdens bzw. der Luft geschieht bei d.
  • Sollte sich der Abfluß b zeitweilig verstopft haben, so ist ein Notauslaß v vorgesehen. Dieser Notauslaß wird durch eine Scheibe r gebildet, die in einem Gehäuse o liegt und bei einer gewissen Drehung eine dem Ouerschnitt von v entsprechende öffnung freigibt, so daß ein rascher Abfluß gewährleistet ist.
  • Damit das Absperrorgan von v keine falsche Luft eindringen läßt, ist das Gehäuse o rund um die zum Drehen von r dienende Welle q zu einem Rohr p zusammengezogen. q ist wiederum an dem Rohrstück s befestigt, das den unteren Teil von p umschließt. Dreht man nun durch ein Handrad t das Rohrstück s, so drehen sich ebenfalls q und damit auch r, während das Rohr p - weil am Gehäuse o befestigt - stehenbleibt. p und q sind nun so lang, daß die durch p hindurchtretende Flüssigkeit entsprechend dem barometrischen Luftdruck in einer gewissen Höhe in s stehenbleibt. Es kann also bei einer Betätigung des Abschlußorgans niemals Luft eintreten oder Flüssigkeit austreten.
  • Wie ersichtlich, muß der letzte Verdampfer anders ausgebildet werden als die drei vorhergehenden, da der ganze Brüden der letzten Stufe zunächst verdichtet wird. Hierzu sind bei großen Anlagen eine ganze Anzahl Brüdenstrahlverdichter nötig. Um diese Strahlapparate unterzubringen, wird der Verdampf erkörper n, (Abb. 2) durchdrungen von zwei Zylindern ml und m2. An diese Zylinder setzen sich die Strahlapparate an, die den verdichteten Brüden wiederum in zwei Zylinder y1 und y 2 ausstoßen, die parallel zu in, und m2 sind.
  • Aus den Verdampfern nl, n2 und - zt, wird der Restbrüden durch Dampfstrahläpparate x1, x2 und x3 abgesaugt.
  • Da die Verdampfer mit fortschreitender Stufe immer tiefer liegen, so muß die zum Niederschlagen des Brüdens dienende Endlauge in die Mischkondensatoren gepumpt werden. Hierzu dienen die Pumpen p, p2 und p3. Die Pumpen werden so tief aufgestellt, daß sie immer unter Druck stehen und sich bezüglich der Menge der geförderten Endlauge ganz dem Zufluß anpassen.
  • Sowohl der Brüden, der durch die kleineren Strahlapparate xl, x2 und x3 verdichtet wird, als auch die großen durch die Strahlapparate x4 verdichteten. Brüdenmengen der letzten Stufe werden in Mischkondensatoren -niedergeschlagen. Die ersten beiden Verdämpfer n, und it, haben ihre eigenen kleinen Mischkondensatoren r, bz-%v. r2. Der Restbrüden aus der vorletzten Stufe st", der durch x$ verdichtet wird; gelangt in einen der beiden großen Mischkondensatoren, also z. B., wie in der Abb. 2 angedeutet, in h.
  • Es ist nun die Anordnung so. getroffen, daß: möglichst weitgehend die tiefen Kühlwassertemperaturen der kalten Jahreszeit ausgenutzt werden. Bei verhältnismäßig warmem Kühlwasser ist der Betrieb folgender: rl, r2 und 1l werden mit Wasser beschickt und 12 mit der Endlauge, die bei oi aus dem ersten Verdampfer austritt. Diese Endlauge ist also am wärmsten, und da ihre Temperatur immer noch niedriger als die Kühlwassertemperatur ist, wird sie für sich im Mischkondensator 1, ausgenutzt. Hierdurch läßt es sich erreichen, daß in 1, ein besseres Vakuum herrscht als in h, so daß -die Strahlapparate, die auf 1, arbeiten, einen besseren Dampfverbrauch besitzen als die, die auf. 1l arbeiten und deren Brüden mit Kühlwasser niedergeschlagen wird.
  • Steht kälteres- Kühlwasser zur. Verfügung, das ungefähr die Temperatur der bei il in den ersten Verdampfer eintretenden Endlauge besitzt, so wird je nach der Tiefe der Kühlwassertemperatur entweder nochmals Wasser durch die Leitung g in den Mischkondensator-von n, zugesetzt oder die Pumpep, wird stillgesetzt und der Mischkondensator von n, nur mit Kühlwasser betrieben. Auf jeden Fall aber wird jetzt bei Zuhilfenahme von kälterem Kühlwasser der ganze Brüden der ersten Stufe niedergeschlagen. Der Kühlwasserzufluß in den kleinen Mischkondensator r,. hört ganz auf, wenn Wasser für den Mischkondensator von ra,, benutzt wird.
  • Die Absaugung der Luft geschieht durch die jetzt nicht- mit Betriebsdampf beschickten Diffusoren der Strahlapparate hindurch mit der gewöhnlichen Wasserstrahlluftpumpe sj, die auch bei dem in Betrieb befindlichen Mischkondensator r1 der Luftabsaugung aus diesem diente. Sollte ,s1 nicht ausreichend sein, so erhält der Mischkondensator von n-, für diese Betriebsart eine eigene Wasserstrahlluftpumpe. -Bei noch kälterem Kühlwasser wird auch in den Mischkondensator von n., Wasser zugesetzt, so daß auch hier der ganze Brüden niedergeschlagen wird. Evtl. kann auch die Pumpe p2 stillgesetzt werden.
  • Da die Brüdentemperatur von na zu tief sein wird, um jemals die Niederschlagung mit Wasser in Frage kommen zu lassen, so wird der Brüden aus dem Verdichter x3 in einen der großen Mischkondensatoren 1, bzw. l.= geleitet.
  • Das Arbeitswasser der Wass, rstrahlluftpumpen der Kondensatoren r-1 und r; bzw. der Mischkondensatoren von n1 und n, wird in einem Behälter t gesammelt und dient als Betriebswasser für die tiefer gelegenen Wasserstrahlluftpumpen s3 der Mischkondensatoren 1, und l,. Reicht das in t verfügbare Wasser nicht aus, so erhalten 1l und Z, Zusatzstrahlapparate, die mit Frischwasser die restliche Luft absaugen.
  • Das aus dem letzten Verdampfer bei Z" austretende Salzlaugengemisch fließt in den kontinuierlichen Salzausscheidere. Die Stempelpumpe k zieht aus dem Behälter f die konzentrierte Trübe kontinuierlich ab und drückt sie in den kleinen kontinuierlichen Klarer rc. Aus diesem gelangt die Restflüssigkeit ebenfalls in den Mischkondensator von ias. Der Schlamm aus u wird mit einer neutralen Flüssigkeit verrührt und, nachdem die neutrale Flüssigkeit einen Teil der Kälte des Schlair.-mes aufgenommen hat, diese in den Mischkondensator von n1 oder n2 geleitet (in Abb. Z ist es n1).
  • Die Anschlußorgane sämtlicher Wasser-und Laugenleitungen, durch deren evtl. Undichtigkeiten hindurch Luft in die Verdampfer oder in die Kondensatoren gesaugt werden könnte, werden so tief angeordnet, daß an den Abschlußorganen immer Überdruck herrscht, so daß bei Undichtigkeiten wohl Flüssigkeit austreten, aber keine Luft ausgesaugt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrstufige, mit einer Lauge als Kältemittel betriebene Vakuumkältemaschine gemäß Patent 453 974, bei der die aus dem Verdampfer der letzten Stufe fließende kalte Endlauge einen Teil der Dämpfe aus den Verdampfern der übrigen Stufen in Mischkondensatoren niederschlägt, dadurch gekennzeichnet, daß Verdampfer und zugehöriger Mischkondensator jeweils in einem gemeinsamen Raum, dem Verdampferkondensator, angeordnet sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Verdunstung abzukühlende Lauge in der Höhenlage des letzten, d. h. des untersten von der als Kühlflüssigkeit dienenden, in mehreren Stufen im Verdampferkondensator herabfallenden Lauge gebildeten Flüssigkeitsschleiers eingeführt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampferkondensatoren je einen Notaublaß besitzen, der ein Abschlußorgan träg, das weder Luft .eintreten noch Lauge austreten läßt. .l. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpen für die als Kühlflüssigkeit dienende Lauge so tief aufgestellt werden, daß sie stets unter Druck arbeiten und sich bezüglich der Liefermenge selbsttätig nach dem Zufluß richten. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtlichen Dampfstrahlapparaten je ein vom Kühlwasser beaufschlagter Mischkondensator nachgeschaltet ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Verdampferkondensatoren je eine Frischwasserzuflußleitung erhalten, durch die sie bei kaltem Kühlwasser Zusatzwasser erhalten können. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dampfstrahlapparaten nachgeschalteten Mischkondensatoren bei kaltem Kühlwasser abgeschaltet werden können. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem ersten, also wärmstenVerdampferkonden- Bator austretende -erwärmte Endlauge nochmals einen der Mischkondensatoren des letzten, also kältesten Verdampfers als Kühlflüssigkeit durchströmte. g. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Verdampfer von zwei Zylindern durchdrungen wird, an welchen die Strahlapparate anschließen. io. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebswasser der oben angeordneten, mitWasser beaufschlagten Strahlapparäte der ersten Verdampferkondensatoren zum Betreiben des weiter unten angeordneten Strahlapparates des letzten Verdampfers ausgenutzt wird. i i. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Restflüssigkeit aus dem Schlamm sowie eine mit dem Schlamm verrührte neutrale Flüssigkeit in die bezüglich der Temperatur entsprechenden Mischkondensatoren der Verdampfer eingeführt werden.
DESCH69352D 1923-05-03 1924-01-22 Mehrstufige, mit einer Lauge als Kaeltemittel betriebene Vakuumkaeltemaschine Expired DE475054C (de)

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