DE474750C - Roehrenformstampfmaschine mit einem durch Schubkurbelgetriebe bewegten Kupplungsgehaeuse fuer die gemeinsam bewegten Stampferstangen - Google Patents

Roehrenformstampfmaschine mit einem durch Schubkurbelgetriebe bewegten Kupplungsgehaeuse fuer die gemeinsam bewegten Stampferstangen

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DE474750C
DE474750C DEA52358D DEA0052358D DE474750C DE 474750 C DE474750 C DE 474750C DE A52358 D DEA52358 D DE A52358D DE A0052358 D DEA0052358 D DE A0052358D DE 474750 C DE474750 C DE 474750C
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rods
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DEA52358D
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H C ROBERT ARDELT DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/10Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for pipes or elongated hollow articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Röhrenformstampfmaschine mit einem durch Schubkurbelgetriebe bewegten Kupplungsgehäuse für die gemeinsam bewegten Stampferstangen Die Erfindung bezieht sich auf eine Röhrenformstampfmaschine für höchste Schlagzahlen. Die bekannten Röhrenformstampfmaschinen mit einem durch Schubkurbelgetriebe bewegten Kupplungsgehäuse für die gemeinsam auf und ab bewegten und miteinander verbundenen Stampferstangen lassen nur geringere Schlagzahlen zu, weil das gesamte auf einer Drehscheibe befindliche Getriebe und der Elektromotor an der .drehenden Bewegung des Stampfers und der Stampferkupplung teilnimmt. Die Drehscheibe erhält dabei einen dem Rohrformkasten gegenüber unverhältnismäßig großen Durchmesser. Das hat zur Folge, daß die Zentrifugalkraft aller auf der Drehscheibe befestigten Teile, soweit sie außer einer gemeinschaftlichen Drehbewegung mit dieser noch eine eigene Achsendrehung ausführen, wie z. B. der Motoranker und alle 'Pellen für die Zahnräder, derart störend wirkt, daß man die Schlagzahl der Maschine in beschränkten, niedrigen Grenzen halten muß. Sodann bringt eine durch Gegengewichte nicht völlig ausgeglichene Drehscheibe den drehbaren Auslegerarm in schwingende Bewegung, so daß die Stampfermitte nicht mit Sicherheit über der Mitte von Modell und Formkasten gehalten werden kann, wenn nicht etwa eigens zeitraubende Feststellvorrichtungen für den Ausleger angebracht werden sollen. Es ist also mit den bekannten Rohrformstampfmaschinen, bei denen der Stampferantrieb .durch Schubkurbelgetriebe erfolgt, aus den genannten Gründen bisher nicht möglich gewesen, @die höchsten Schlaggahlen, die man mit solchen Maschinen an sich erreichen könnte, tatsächlich zu erzielen. Die Erfindung erreicht eine höchste Schlagzahl unter Beibehaltung der als bewährt befundenen Einrichtung hinsichtlich des durch Schubkurbelgetriebe bewegten Kupplungsgehäuses für die gemeinsam auf und ab bewegten und miteinander verbundenen Stampferstangen in .der Hauptsache dadurch, daß das Kupplungsgehäuse in der starr auf ihrem Traggerüst sitzenden Maschine gelagert ist, wobei das Gerüst z. B. auf einem Ausleger der Schwenksäule (wie später beschrieben) angeordnet sein kann. Ist der Ausleger mit der Mitte .des Kupplungsgehäuses über der Mitte des Modells und Formkastens eingestellt, dann verbleibt er darin, und es dreht sich lediglich das Kupplungsgehäuse mit dem Stampfer in dem Ausleger und verschiebt sich axial in diesem. Dabei ist das Kupplungsgehäuse derart eingerichtet, d'aß es für recht verschieden große Rohrweiten verwendbar ist, so daB die Kupp- Jung bei Änderung der Rohrdurchmesser in der Maschine verbleiben kann und nur der Abstand der die Stampferstangen einspannenden Klemmbacken entsprechend eingestellt zu werden braucht, nachdem der die Stampferfüße tragende übliche Ring ausgewechselt worden ist.
  • In der Zeichnung ist die Röhrenformstampfmaschine in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt nach A-B und Abb. 2 ein Schnitt nach C-D der Abb. 3; Abb. 3 ist eine Draufsicht; Abb. 4, 411 und 5 zeigen den Stampfer und das Kupplungsgehäuse für sich allein in größerem Maßstabe in zwei zueinander senkrechten Ansichten und Mittelschnitten; Abb. 6 ist eine Oberansicht des Stampfers, und Abb. 7 zeigt das Kupplungsgehäuse für sich allein zur Hälfte im Querschnitt und im Grundriß.
  • Der aus den Stampferfüßen i und dem Ring 2 bestehende Stampfer besitzt je nach der Größe der zu stampfenden Rohrformen vier, sechs, acht oder zwölf Stampferstangen 3, die an ihren oberen Enden von einer gemeinsamen, zwecks Gewichtsersparnis mit Durchl:rechungen 4b (Abb. 6) versehenen Blechscheibe 4 zusammengehalten werden. Die Blechscheibe 4 hat Längsschlitze 411 (Abb. 6), in welchen die Stangen 3 für größere oder kleinere Stampfer verstellbar befestigt sind. Die Blechscheibe 4 dreht sich mit dem Stampfer in einem senkrecht geteilten, mit seitlichen Führungen 511 versehenen U-förmigen Ring 5 (Abb.4bis6). Der Ring 5 macht die Auf- und Abwärtsbewegung des Stampfers mit, wird aber an einer Drehung mit dem Stampfer durch die Führungen 511 gehindert. Er gleitet mit seinen Führungen 511 an zwei T-Eisenschienen 6. Die T-Eisenschienen 6 sind an der hohlen, auf .dem Ausleger 33 angebrachten Plattform 32, 32a befestigt (Abb. 1, 2) und. durch geeignete Verstrebungen, die ebenfalls ihren Halt in der Plattform finden, abgesteift. Der ganze Stampfer wird an den Stangen 3 in der Kupplung 7, 8 festgehalten. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Stampferkupplung mit dem Stampfer erfolgt durch einen zweiteiligen Ring 9 mit Zapfen 911 und zwei an den Zapfen mittels Stangen ioa angreifende Exzenter io. Die Exzenter io ruhen in Lagern i i und werden durch Zahnräder 12, 12,11 angetrieben. Die die Zahnräder 12a tragende Welle 13 ruht in den beiden Lagern 14 (Abb. 1, 2) und ist durch eine elastische Kupplung i 5 mit dem Elektromotor 16 unmittelbar verbunden, durch den sie in Umdrehung versetzt wird. Die Stampf erkupplung 7, 8 und damit auch der Stampfer werden von der Motorwelle 13 aus mittels eines Kegelräderpaares 17"7a, einer Welle 18 und eines Stirnräderpaares i 9 und 2o sowie eines Führungszylinders 2o11 der unteren Kupplungshälfte 8 zu einer ununterbrochenen gleichförmibgen Kreisbewegung gebracht (Abb. 1, 2, 37.
  • Die Stampferkupplung 7, 8 (Abb. 4, 5 und 7) besteht aus zwei zueinander versetzten Gruppen von Klemmbacken 2i und 22. Diese Klemmbackengruppen sitzen an j e einer Scheibe 23, 24 (Abb. 411), welche so übereinänder angeordnet sind, daß sie um den Bolzen 25 gedreht werden können. Der zur Gradführung der unteren Kupplungshälfte 8 dienende Zylinder 2o11 (Abb. i) gleitet mit Nut und Feder in der Nabe des Stirnrades 2o und dem Unterteil 32a der Plattform ,auf und nieder und erhält durch das Rad 2o seine Drehung. Die Klemmbacken 21, 22 werden zweckmäßig durch von Federn 27 umwundene Üsenschrauben 26 zusammengepreßt, die von an den Backen vorgesehenen Nocken Zia, 22a getragen werden (Abb.7). Durch Anziehen oder Lösen der Schraubenmuttern kann hierbei die Größe der Pressung verändert werden. Die Klemmbacken umfassen die hohlen Stampferstangen 3, wobei ein Futter 28 von Vulkanfiber, Hartholz o. dgl. eine zu große Abnutzung der Stangen verhindert und zugleich die erwünschte Reibung erhöht.
  • Diese Vüikanfiberbacken sind in gußeisernen Führungsstücken 29 befestigt, welche die Backen . senkrecht führen und eine schnelle Verschiebung der Stampferstangen für jeden gewünschten Rohrformdurchmesser ermöglichen, nachdem die Muttern 311 am oberen Ende der Stangen 3. gelöst sind und der Ring 2 mit den Stampferfüßen i abgenommen ist. Es wird dadurch möglich, die Stampfzrkupplung für eine größere Gruppe verschiedener Rohrdurchmesser zu verwenden, so daß jeweils nur ,der Ring 2 mit den Stampferfüßen i ausgewechselt zu werden braucht.
  • Die Vulkanfiberbacken 28 können auch so ausgebildet werden, daß sie die ganze Breite der Schlitze 36 in der Kupplung einnehmen und mit mehreren Löchern für die Aufnahme der Stampferrohre 3 versehen sind. Dann werden die Führungsstücke 29 auch entsprechend ausgebildet und statt einer zwei Klemmschrauben 30 vorgesehen. Zum Abspreizen- der Klemmb.ackengruppen voneinander für den Fall"daß die Stangen frei durch sie hindurchgleiten sollen, dient eine Druckschraube 31 (Abb. 7). Die zweiteilige staubdicht verschlossene Plattform 32a, 32 ist auf einem Ausleger 33 befestigt (Abb.2), welcher von einer drehbaren Säule 34 starr getragen wird. Die Formkasten 35 hängen beweglich an einem Drehgestell (nicht gezeichnet), so daß sie unter die Maschine gebracht werden können.
  • Die Stampfvorrichtung wirkt in der folgenden Weise: Die Exzenter io übertragen ihre Bewegung auf die Schubstangen ioa und durch den Gleitring g auf die Kupplung 7, B. Die Backen 21, 22 dieser Kupplung werden so aufeinandergepreßt, daß die an den Stampferstangen hervorgerufene Reibung nicht nur `.deren Herabfallen verhindert, sondern -eia zwingt, die durch die Exzenter herbeigeführte auf und ab gehende Bewegung der Kupplung mitzumachen, während sich die Stampfer zugleich um die Rohrachse ohne Unterbrechung drehen und so den festzustampfenden Sand gleichmäßig verteilen. Der Formsand wird in solchen Mengen dem Formkasten 35 zugeführt, daß sich die Stampferfüße i selbst in ihrer höchsten Stellung noch in frisch aufgeschüttetem Sande befinden. Hierdurch wird jedesmal die gleiche Sandmenge bei jeder Abwärtsbewegung der Exzenter von jedem Stampferfuß festgestampft und infolgedessen eine gleichmäßig feste Form gewährleistet. Die Einstellung des Stampfers muß so geregelt sein, daß die Exzenter ihre tiefste Stellung noch nicht erreicht haben, obwohl der Stampfer dien aufgeschütteten Sand bereits um ein bestimmtes Maß festgestampft hat. Der Widerstand, den der Stampfer durch die festgestampfte Sandschicht erfährt, ist so groß, daß er bei Weiterdrehen der Exzenter in die tiefste Lage die Kraft, mit welcher die Klemmbacken 21, 22 an die Stampferstangen 3 gepreßt werden, überwindet. Infolgedessen gleiten .die Stampferstangen durch die Kupplung 7, 8 um ein solches Stück hindurch, als dem Wege entspricht,welchen die Exzenterstangen ioa machen müssen, bis die Exzenter io ihre tiefste Lage erreicht haben. Bei jedem Stampfvorgang wiederholt sich das gleiche Spiel, indem frischer Sand aufgeschüttet, dieser infolge der gleichbleibenden Pressung der Backen auf die Stampferstangen um dasselbe Maß zusammengedrückt wird und infolgedessen der Stampfer selbst allmählich immer weiter nach oben rückt. Durch die besondere Ausbildung der Kupplung ist die durch sie auf jede Stampferstange ausgeübte Pressung die gleiche, und zwar für jede Stampferstange gleich der Summe der Spannungen der einzelnen Federn 27. Infolgedessen wird ein völlig gleichmäßiges Hochgehen der Stampferstangen, welches zur Erzielung einer guten Form unbedingt erforderlich ist, gewährleistet. Diese Gleichmäßigkeit im Hochgehen der Stampferstangen wird dadurch erreicht, daß jede Stange den gleichen Stampfdruck beim Auftreffen ihres Fußes auf die Sandschicht ausübt, so daß der Sand an allen Stellen-gleichmäß-ig zusamm@engepreßt wird. Auch wird hierdurch ein Ecken oder Schiefstellen des Stampfers vermieden. Ist die ganze Form auf diese Weise fertiggestellt, so wird: der Ausleger 33 durch Drehen seiner Tragsäule 34. über einen anderen Formkasten geschwenkt. Alsdann wird die Druckschraube 31 gedreht, so daß die Verbindung zwischen Kupplung und Stampferstangen gelöst wird und die letzteren frei herunterfallen. Damit der Stampfer über das Modell in den unter ihm stehenden Formkasten langsam niedergeht, kann für dessen Abbremsen jede beliebige Bremsvorrichtung-angebracht werden, oder es kann auch die Kupplung selbst als Bremse benutzt werden, indem mittels der Druckschraube 31 die Pressung der Kupplungshacken gegen die Stampferstangen nur verringert, aber nicht völlig aufgehoben wird.
  • Die Abmessungen der Federn 27 oder ihre Einstellung durch die Muttern der Schrauben 26 ,gestatten, den Stampfdruck in weiten Grenzen zu regeln.
  • Es sei ausdrücklich bemerkt, daß die Stampf maschine nicht gerade auf ,dem starren Ausleger einer Schwenksäule aufgebracht sein muß. Die Maschine könnte auch mit ihrem Traggerüst auf einem fahrbaren Untergestell ruhen, das auf einem Bockgestell läuft, oder das die Maschine tragende Gerüst kann in einen Laufkran eingebaut sein.
  • Wichtig ist nur, daß die Maschine ortsfest in ihrem Traggerüst sitzt, während dieses selbst schwenkbar, fahrbar oder verschiebbar gelagert sein kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Röhrenformstampfmaschine mit einem durch Schubkurbelgetriehe bewegten Kupplungsgehäuse für die gemeinsam auf und ab bewegten, miteinander verbundenen Stampferstangen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsgehäuse in der auf ihrem Traggerüst ortsfesten Maschine axial drehbar und in Höhenrichtung verschiebbar gelagert ist.
  2. 2. Röhrenformstampfmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen das Kupplungsgehäuse drehbar umschließenden Ring (9) mit Zapfen (9a), an denen die Schubstangen (ioa) des Kurbelgetriebes angreifen.
  3. 3. Röhrenformstampfmaschine nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsgehäuse (7, 8, 2oa) in der Nabe eines Zahnrades (2o) axial verschiebbar gelagert und mit dem Zahnrad (2o) durch Tut- und Federverbindung zur ununterbrochenen Runddrehung verbunden ist. q..
  4. Röhrenformstampfmaschine nach Anspruch i und :2, gekennzeichnet durch in ihrem Abstand von der Mitte des Kupplungsgehäuses veränderliche, beispielsweise in Radialschlitzen (36) verschiebbare Klemmbacken (21, 22) für die Stampferstangen (3), um mit nur einem Kupplungsgehäuse für mehrere Stampfergrößen auskommen, also Rohrformen verschiedener lichten Weiten aufstampfen zu können.
  5. 5. Röhrenformstampfmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stampferführung die Stampferstangen (3) von einer Scheibe (¢) zusammengefaßt werden, die in einem U-förmigen Ring (5) drehbar ist und diesen nur an der Senkrechthewegung des Stampfers, nicht aber an dessen Drehung teilnehmen läßt.
  6. 6. Röhrenformstampfmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Stampferstangen in Radialschlitzen (4a) der Führungsscheibe (q.) verstellbar sind.
DEA52358D 1927-10-29 1927-10-30 Roehrenformstampfmaschine mit einem durch Schubkurbelgetriebe bewegten Kupplungsgehaeuse fuer die gemeinsam bewegten Stampferstangen Expired DE474750C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267387B (de) * 1962-05-02 1968-05-02 Demag Ag Vorrichtung zum Ausfuttern von runden oder ovalen, zylindrischen oder kegeligen Hohlkoerpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1267387B (de) * 1962-05-02 1968-05-02 Demag Ag Vorrichtung zum Ausfuttern von runden oder ovalen, zylindrischen oder kegeligen Hohlkoerpern

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