DE474591C - Durch Luftdruck vermittels einer Luftkammer sich selbsttaetig aufziehende Uhr mit Luftausgleichventil - Google Patents

Durch Luftdruck vermittels einer Luftkammer sich selbsttaetig aufziehende Uhr mit Luftausgleichventil

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DE474591C
DE474591C DER72459D DER0072459D DE474591C DE 474591 C DE474591 C DE 474591C DE R72459 D DER72459 D DE R72459D DE R0072459 D DER0072459 D DE R0072459D DE 474591 C DE474591 C DE 474591C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/22Automatic winding up by thermometric, barometric or like effects or alterations

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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
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  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Durch Luftdruck vermittels einer Luftkammer sich selbsttätig aufziehende Uhr mit Luftausgleichventil Bei den Uhren mit selbsttätigen Aufziehvorrichtungen, welche durch Änderung des Luftdruckes betätigt werden, sind luftdicht abgeschlossene Behälter vorgesehen, die bei Ausdehnung oder Zusammenziehung der Außenluft das Radwerk betätigen. An diesen luftdichten Behältern hat man Ventile angebracht, welche sich bei Veränderung des Druckes der Außenluft auf kurze Zeit öffnen. Damit die Wände der luftdichten Behälter bei zu großem Luftdruckunterschied der Außenluft keine zu große Beanspruchung erfahren, hat man bisher eine sehr große Anzahl solcher Behälter angeordnet. Nach der Erfindung kann man nun mit nur einem luftdichten Behälter auskommen, indem ein Luftausgleichventil verwendet wird, das an beiden Hubenden der Luftkammer durch eine Hebelvorrichtung geöffnet wird. Ferner kann nach der Erfindung die luftdichte Kammer aus dem Gehäuse, in welchem das ganze Uhrwerk untergebracht ist, bestehen, und zwar ist in diesem Fall das Gehäuse durchsichtig ausgebildet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Ausführungsform, bei welcher die selbsttätige Aufziehvorrichtung (Blasebalg, Hebel, Ventil) und das Triebwerk der Uhr sich außerhalb des luftdichten Behälters befinden, .
  • Abb.2 eine Ausführungsform, bei welcher die selbsttätige Aufziehvorrichtung und das Triebwerk innerhalb eines luftdichten Behälters untergebracht sind.
  • In Abb. i zeigt R einen luftdichten Behälter, welcher -mit Luft gefüllt ist und mit dem Blasebalg S durch das Rohr T1 in Verbindung steht. Am oberen Teil des Blasebalges S ist ein Hebeli4 angebracht, dessen Ende an dem einen Arme des Winkelhebels il befestigt ist. Der Winkelhebel ist bei o gelenkig befestigt. Der andere Arm des Hebels il bewegt die Sperrklinken a1 und a2, welche dazu dienen, das Sperrad um seine Achse tja zu drehen. Diese Achse teilt die Bewegung des Sperrades der Antriebsfeder mit, welche in der Abbildung nicht dargestellt ist und die Form einer Spirale oder einer Schraube zeigt. Sie liegt in dem Federhaus B. Diese Feder bewegt das Triebwerk mit den Zeigern z1 und z2 und das Steigrad welches auf den Anker e einwirkt, dessen, Achse die knieförmige Gabel f trägt. Die Gabel wirkt ihrerseits auf ein Torsionspendel ein.
  • Die Hebelanordnung besteht aus dem Winkelhebel il, welcher mit einer Hebelanordnung i2, 13 in Verbindung steht. Diese ist so ausgeführt, daß am Ende der Bewegung des Blasebalges S das Ventil P geöffnet wird und in den Blasebalg S durch das Rohr T2 Luft ein-oder austreten läßt. Eine Zugfeder d führt das Ventil in seine Verschlußstellung zurück.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 sind die einzelnen Teile der Vorrichtung ebenso ausgebildet. Nur der Blasebalg S steht in diesem Falle durch das Rohr T1 mit der atmosphärischen Luft in Verbindung. Hierbei wird der luftdichte Behälter R vorzugsweise ganz oder teilweise aus Glas oder einem anderen durchsichtigen Stoffe hergestellt, so daß man das Zifferblatt und die Zeiger erkennen kann. Hierdurch wird verhindert, daß irgendwie Staub an die Vorrichtung und besonders an das Triebwerk gelangen kann.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Wenn infolge einer Veränderung der Temperatur oder des atmosphärischen Druckes verschieden großer Druck in dem Behälter R und der Außenluft eintritt, so strömt die Luft durch das Rohr T1 und verändert die Form des Blasebalges S. Durch diese Formveränderung wird der Hebel 14 und damit der Winkelhebel il bewegt, welcher um o schwingt. Das Ende des einen Armes des Winkelhebels bewegt die Sperrklinken a1, a2, welche ihrerseits das Sperrrad y umdrehen. Am Ende der Bewegung des Blasebalges S werden die Hebel 12 und r3, welche um o' schwingen, mitgenommen und öffnen das Ventil P. Die Luft strömt dann durch das Rohr T2, und das Gleichgewicht. der Drucke zwischen den Behältern und der atmosphärischen Luft wird wiederhergestellt.
  • Wenn sich ein Druckunterschied im umgekehrten Sinne entwickelt, verändert der Blasebalg S seine Form von neuem und bewegt vermittels der Hebel wiederum das Zahngesperre y. Am Ende dieser Bewegung öffnet sich infolge der besonderen Hebelanordnung das Ventil P von neuem und stellt das Gleichgewicht des Druckes im Behälter R und der atmosphärischen Luft her.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Durch Luftdruck vermittels einer Luftkammer sich selbsttätig aufziehende Uhr mit Luftausgleichventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil an beiden Hubenden der Luftkammer geöffnet wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (P) durch eine an dem Aufziehhebel (1l) gelenkig befestigte Hebelanordnung (z4, 12, 1s) bewegt wird.
  3. 3. Uhr mit selbsttätiger Aufziehvorrichtung nach Anspruch = und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß sich die selbsttätige Aufziehvorrichtung und das Triebwerk in einem Behälter aus durchsichtigem Stoffe befinden, welcher zugleich das luftdichte Gehäuse bildet.
DER72459D 1926-11-15 1927-10-04 Durch Luftdruck vermittels einer Luftkammer sich selbsttaetig aufziehende Uhr mit Luftausgleichventil Expired DE474591C (de)

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FR624595T 1926-11-15
FR474591X 1926-11-15
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