DE474446C - Ruehrarm fuer Roestoefen - Google Patents

Ruehrarm fuer Roestoefen

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DE474446C
DE474446C DEL71021D DEL0071021D DE474446C DE 474446 C DE474446 C DE 474446C DE L71021 D DEL71021 D DE L71021D DE L0071021 D DEL0071021 D DE L0071021D DE 474446 C DE474446 C DE 474446C
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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor

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Description

  • Rührarm für Röstöfen Versuche, die Leistung von Etagenröstöfen zu steigern, führten zu der Beobachtung, daß bisher nur ein relativ geringer Teil des im Röstgas enthaltenen Sauerstoffes ausgenutzt wird. Nur eine Gaszone ganz geringer Höhe über der Erzschicht ist es nämlich, die an der Reaktion teilnimmt und deren Sauerstoff ausgenutzt wird. Sämtlicher Sauerstoff, der in dieser »Reaktionsschicht« auflagernden' Gaszone enthalten ist, aber geht unausgenutzt mit dem Röstgas zum Gasabzug. 1 , Auch an den Durchgangsöffnungen von einem Herd zum anderen tritt keine intensive Mischung der Gase ein, weil das Bestrgben der Konstrukteure darauf gerichtet ist, fiese Querschnitte möglichst groß zu machen, um eine gleichmäßige Gasgeschwindigkeit im Ofen z r Vermeidung der Flugstaubbildung zu erreich n.
  • Es wurde zwar schon ihr Erhöhung der Leistung von Etagenöfen worgeschlagen, die Anzahl der Rührarme und -zähne von Etage zu Etage zu erhöhen, um auf diese Weise vermehrte Reaktionsmöglichkeiten zu schaffen. Doch auch diese Maßnahme führte nicht zu vollem Erfolg, da die im ersten Absatz beschriebenen Verhältnisse auch dadurch ne wesentlichen Veränderungen erfuhren. Ei- fortschreitende Röstflächenvergrößerung allein genügt zur Erreichung des Zieles nicht, wenn nicht gleichzeitig die Gasmenge des zur Verfügung stehenden Sauerstoffs möglichst vollständig ausgenutzt wird. ; Einen anderen Weg könnte man sich noch denken, der darin besteht, eine Mischung der Gase durch Steigerung der Gasgeschwindigkeit zu erzielen. Aber auch ein derartiger Weg führt nicht zum Ziel, da eine prozentuale Ausnutzung, und auf diese kommt es vor allem an, des im Röstgas enthaltenen Sauerstoffs sich auch durch diese Maßnahme nicht erzielen läßt.
  • Es wurde fernerhin bereits vorgeschlagen, den Rührarm so zu gestalten, daß zwischen den an ihm befindlichen Zähnen Luft direkt auf das Erz gerichtet austritt. Auch diese Maßnahme konnte die Nachteile nicht ganz beheben, da sich die eingeführte Röstluft sofort im ganzen Herdraum ausbreitet, ohne vorher in intensive Berührung mit dem Röstgut getreten zu sein.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt nun die beschriebenen Nachteile und schafft die zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit notwendigen Bedingungen durch besondere Gestaltung des Rührarmes in der Weise, daß die Vorderseite des Rührarmes abgeschrägt ist, so daß das Röstgut bei der Bewegung des Armes über denselben hinwegrutscht, und das die Rückseite mit Austrittsöffnungen für die Röstluft versehen ist.
  • Durch die Zeichnung, die einen Schnitt durch den Rührarm gibt, wird die Erfindung beispielsweise dargestellt. Der Rührarm ist mit zwei Kanälen versehen. Der vordere wird von der Luft in peripherer Richtung durchzogen, der hintere in umgekehrter, wobei die Luft durch die in der Pfeilrichtung gelegenen Austrittsöffnungen in den Herdraum tritt.
  • Der Betrieb gemäß Erfindung gestaltet sich nun wie folgt.. Das Gut schiebt sich beim Drehen des Rührarmes auf die von diesem gebildete schiefe Ebene hinauf, rutscht über dessen obere Kante und fällt sodann hinter dem Rührarm wieder auf den Herd zurück. Bei dieser Fallbewegung fällt das Erz durch den aus den Austrittsöffnungen .an der Rückseite des Rührarmes austretenden Luftstrom, wodurch eine innige Berührung zwischen Erz und Röstluft bewirkt wird. Die Berührungszeit zwischen Erz und Röstluft ist zwar gering infolge der bei den im Ofen herrschenden Temperaturen hohen Reaktionsgeschwindigkeit, jedoch findet trotz der kurzen Berührungszeit eine intensive Re=` aktion zwischen Erz und Sauerstoff statt.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Einzelausgestaltung des Armes, der Schub- und Fallfläche sowie der Luftaustrittsöffnungen nach verschiedenen Gesichtspunkten und verschiedenartig erfolgen kann, so daß den besonderen Eigenschaften des zu verarbeitenden' Materials jeweils Rechnung getragen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rührarm für Etagenröstöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Rührarmes abgeschrägt ist, so daß das Röstgut bei der Bewegung des Armes über denselben hinwegrutscht, und daß die Rückseite mit Austrittsöffnungen für die Röstluft versehen ist.
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