DE474435C - Befestigung von Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete Eisenkaesten - Google Patents
Befestigung von Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete EisenkaestenInfo
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- DE474435C DE474435C DEK99272D DEK0099272D DE474435C DE 474435 C DE474435 C DE 474435C DE K99272 D DEK99272 D DE K99272D DE K0099272 D DEK0099272 D DE K0099272D DE 474435 C DE474435 C DE 474435C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/28—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members
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Description
- Befestigung von ° Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete Eisenkästen Der Zweck der Erfindung ist, Schienen auf Betonschwellen, in welche eiserne Kästen als Schienenauflager eingebettet sind, so zu befestigen, daß die Schienen auch bei stark in Anspruch genommenen Gleisen ihre Lage nicht ändern können: anderseits soll aber innerhalb der in Betracht kommenden Grenzen jede beliebige Spurerweiterung ermöglicht werden. Die Eisenkästen haben an den beiden oberen inneren Längsseiten an sich bekannte wagerechte Leisten, welche an dem einen Ende des Kastens eine größere Öffnung zurn Einführen ebenfalls an sich bekannter, U-förmige Gestalt aufweisender und unter dem Schienenfuß hindurchgehender Befestigungsbügel freilassen. Zum Festklemmen der Schienen dienen Klemmplatten, welche ebenfalls in an sich bekannter Weise durch die Muttern der Befestigungsschraubenbolzen festgepreßt werden.
- Die bisher verwendeten U-förmig gebogenen, unter dem Schienenfuß hindurchgehenden Schrauben wurden entweder in die Betonschwelle mit eingegossen, so daß sie ein freies Verschieben der Schiene, wie es für Spurerweiterungen erforderlich ist, nicht mit Sicherheit zuließen, oder ihr die beiden Gewindeteile miteinander verbindendes Mittelstück legte sich gegen die Unterseite einer ganz ebenen Plätte an, wobei eine Sicherung gegen Lagenänderung der Schiene in deren Querrichtung nicht bestand. Neu ist nun, daß die beiden zum Niederpressen der Klemmplatten auf die beiden Seiten des Schienenfußes dienenden Schrauben in ihrem gegenseitigen Abstande durch ein flach ausgebildetes Verbindungsstück gesichert werden, welches sich gegen die Unterseite der erwähnten beiden Leisten legt, und daß diese Leistenunterseiten in der Längsrichtung des Kastens, welche mit der Längsrichtung der Schiwelle zusammenfällt, eine nach der Unterseite des Kastens zu verlaufende Krümmung aufweist. Es ist ersichtlich, daß, solange das erwähnte flache, die Schrauben in ihrem gegenseitigen Abstande sichernde Verbindungsstück ebene Gestalt hat, die Schiene auf dem Eisenkasten beliebig in ihrer eigenen Querrichtung verschoben werden kann; d. h. man kann dem Gleis die für gerade Strecken übliche Spurweite geben, man kann ihm aber auch z. B, in Krümmungen jede notwendige Erweiterung geben. Werden die Schrauben, nachdem die Schienen in die richtige Lage gebracht sind, fest angezogen, so paßt sich das, flache Stück dex Längskrümmung der Leisten des Eisenkastens an und macht dadurch eine Lagenänderung der Schiene in deren Querrichtung unmöglich. Das flache Stück kann mit den beiden Schrauben ein einziges Stück bilden. Es kann aber auch als einfache Platte mit zwei gut passenden Durchgangslöchern für die Schrauben ausgebildet werden. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die beiden Schrauben mit dem flachen Verbindungsstück ein Ganzes bilden.
- Abb. i ist ein Längsschnitt durch einen der erwähnten Kästen.
- Abb. 2 ist ein mittlerer Querschnitt, Abb. 3 eine Draufsicht.
- Abb. q. ist ein teilweiser Längsschnitt durch den Kasten nach dem Auflegen einer Schiene und nach Einbringung des Befestigungsmittels, jedoch vor dem Anziehen des letzteren.
- Abb.5 ist eine Draufsicht auf den Befestigungsbügel, der zum Festklemmen der Schiene dient.
- Die Betonschwelle ist in der Zeichnung nicht angegeben. Die Kästen i werden so in sie einbetoniert, daß die oberen ebenen wagerechten Flächen ia der Kästen etwas höher als die oberen wagerechten Flen der Schwellen liegen, so daß die Schienen wirklich auf den Flächen ia aufruhen können. In den Hohlraum Tb jedes Kastens springen zwei an den senkrechten Längswänden des Kastens sitzende Leisten ic vor. Die Leisten haben eine geringere Länge als die Kästen, so daß, wie die Abb. i und 3 erkennen lassen, eine Öffnung Id gebildet ist, durch welche das Befestigungsmittel so in den Kasten eingeführt werden kann, daß es unter die Leisten ic greift.
- Das Befestigungsmittel besteht aus einem U-förmigen Bügel, der aus zwei Gewindebolzen 2b und einem diese verbindenden flachen Teil 2a gebildet ist. Es ist zweckmäßig, die beiden Gewindebolzen aus einem Stück mit dem Verbindungsstück herzustellen. Der Mittelteil 2a kann aber auch ganz für sich bestehen und lediglich an den Enden Löcher haben, durch welche mit Köpfen versehene Schraubenbolzen hindurchgehen. Zweckmäßig werden dann aber Schrauben mit Vierkantköpfen verwendet, die so durch das Verbindungsstück 2a gesteckt sind, daß sie gegen Verdrehung durch die Nasen der Klemmplatten gesichert sind. Dieses Befestigungsmittel 2a, 2b kann durch die weite öffnung Id in den Kasten hineingebracht werden, auch wenn die Schiene auf diesem bereits aufliegt. Die Breite des Verbindungsstückes 2a ist größer als der Raum zwischen den beiden Leisten ic und ist angenähert gleich der Breite des Innenraumes des Kastens gewählt.
- Die Unterflächen je der Leisten i° sind in der Längsrichtung, wie auch die Abb. i erkennen läßt, gekrümmt. Vor dem Aufschrauben der Muttern 3 werden die Klemmplatten q. aufgelegt, die mit Nasen q.a in den zwischen den beiden Leisten ic verbleibenden Schlitz eingreifen.
- Während die Muttern,3 angezogen werden, biegt sich das Mittelstück 2a des Gewindebügels so, daß es sich der Krümmung der Unterseite der beiden Leisten ic anpaßt. Infolgedessen kann sich die Schiene nicht mehr unter dem seitlichen Druck der Fahrzeuge verschieben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Befestigung von Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete Eisenkästen mit an den oberen Längsseiten nach innen vorspringenden Leisten, welch letztere an einem Ende des Kastens eine Öffnung zum Einführen von U-förmigen Befestigungsbügeln frei lassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (ic) nach der Kastenunterseite zu in der Längsrichtung gekrümmt verlaufen und daß nach Anziehen der beiden Muttern (3) das flache Verbindungsstück (2a) der Befestigungsschraubenbolzen (2b) an den gekrümmten Flächen (ie) fest anliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK99272D DE474435C (de) | 1926-06-01 | 1926-06-01 | Befestigung von Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete Eisenkaesten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK99272D DE474435C (de) | 1926-06-01 | 1926-06-01 | Befestigung von Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete Eisenkaesten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474435C true DE474435C (de) | 1929-04-03 |
Family
ID=7239114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK99272D Expired DE474435C (de) | 1926-06-01 | 1926-06-01 | Befestigung von Eisenbahnschienen auf Betonschwellen durch in die Schwellen eingebettete Eisenkaesten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474435C (de) |
-
1926
- 1926-06-01 DE DEK99272D patent/DE474435C/de not_active Expired
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