DE474352C - Maschine zum Biegen von Blech - Google Patents

Maschine zum Biegen von Blech

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DE474352C
DE474352C DEM99082D DEM0099082D DE474352C DE 474352 C DE474352 C DE 474352C DE M99082 D DEM99082 D DE M99082D DE M0099082 D DEM0099082 D DE M0099082D DE 474352 C DE474352 C DE 474352C
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bending sheet
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Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
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Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/14Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by passing between rollers
    • B21D5/143Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by passing between rollers making use of a mandrel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Maschine zum Biegen von Blech Die Erfindung betrifft eine Blechbiegemaschine, bei welscher die Hauptbiegewalze beiderseitig über ihre Lagerstelle hinaus verlängert und in einem Klapplager gelagert ist.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt -das Entriegeln, Öffnen und Umlegen des Lagers nacheinander zwangläufig von einer gemeinsamen Steuerung aus. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß das Lager von dem entfernt liegenden Bedienungsstand der Maschine selbsttätig geöffnet und geschlossen werden kann, wodurch die Bedienung der ganzen Maschine erleichtert und beschleunigt wird.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Vierwalzenbiegemaschine im Aufriß und teilweise im Schnitt.
  • Abb. a zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie a-a der Abb. i.
  • Abb.3 bis 5 veranschaulichen das Klapplager für die Biegewalze in geschlossener, geöffneter und umgelegter Stellung.
  • Abb.6 und 7 zeigen ein. weiteres Ausführungsbeispiel der neuen Biegemaschine im AufriiB und teilweise im Schnitt, und zwar .einmal mit eingefahrener und einmal mit ausgefahrener Biegewalze.
  • Die Oberwalze i erhält zwei Verlängerungen a, 3, unter welchen an den äußersten Enden Stützspindeln 4, 5 angeordnet sind, die mit Hilfe von Schneckentrieben 6 und einer gemeinsamen Schneckenwelle 7, die ihren. Antrieb von einem Motor 8 erhält, gehoben und gesenkt werden können. Im übrigen erfolgt der Aufbau der Maschine in der bekannten Weise.
  • Durch die Anordnung der beiden Stützspindeln 4, 5 ist es möglich, in der Walze dem Haauptbiegedruck entgegengerichüete Kräfte entgegenzusetzen, wodurch man ganz nach Maßgabe der zu verrichtenden, Biegearbeit Gegendrücke erzeugen und so den Biegevorgang bei jeder Blechstärke -beeinflussen kann.. Eine der Stützspindeln 4, 5 ist zweckmäßig reit einer Skala versehen, so daß man in der Lage ist, -die zu jeder Blechstärke erforderliche Vorspannung der Hauptwalze aus der im proportionalen Verhältnis stehenden elastischen Rückfederung der Walzenenden einstellen zu können..
  • Um ein geschlossen gebogenes Rohr aus der Maschine herausnehmen zu können, wird bei den bekannten Biegeanaschimen die Oberwalze an der vorgesehenen Verlängerung abgestützt und das entgegengesetzt liegende Walzenlager erbklappbar eingerichtet. Die neue Einrichtung macht aber eine besondere. Ausbildung des Klapplagers erforderlich, welches zweckmäßig so eingerichtet ist, da.ß es nach oben geöffnet werden. kann., wodurch ein Umklappen des Lagers über die vorhandene Walzenverlängerung so weit nach unten möglich ist, daß der Weg für das herauszunehmende Rohr frei wird.
  • Das Klapplager besteht aus einem Unterteil 9, das um den Bolzen io geschwenkt werden kann (Abb.3). Auf diesem Unterteil bewegt sich in Führungen ein Schlitten i i, an dem das hydraulisch oder elektrisch betätigte Gestänge zum Einleiten der Bewegungsvorgänge angreift. An diesem Schlitten ist unter Verwendung eines Winkelhebels 1z das Kopfteil 13 des Lagers mit dem darin angeordneten Riegel 1q. angeschlossen. Wird das Antriebsgestänge nach unten gezogen, so führt zunächst der Schlitten i i eine Abwärtsbewegung aus, zieht den Bolzen i q. aus der Verriegelung und schlägt zugleich das Oberteil 13 des Lagers zurück (Abt. q.). Erst nachdem diese Bewegungen, durch feste Anschläge begrenzt, ausgeführt worden sind, kommt das Antriebsgestänge auf das gesamte Klapplager zur Wirkung und legt dasselbe um (Abb.5). Beim Aufrechtstellen des Lagers wiederholen sich die ei=nzelnen. Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge.
  • Wie die -Abt. 6 und 7 zeigen, kann das Herausnehmen der gebogenen Rohre aus der Maschine auch dadurch ermöglicht werden, daß man die Oberwalze in axialer Richtung so weit aus der Maschine ausfährt, daß das fertiggebogene Rohr ohne weiters aus der Maschine entfernt werden kann.
  • Die Hauptlagerstellen sind bei dieser Maschine beiderseits im. Maschinengestell angeordnet, da ein Klapplager nicht mehr erforderlich ist. Von einem der beiden Ständer aus erstreckt sich eine Führung 15 mit darunter angeordnetem Kettenzug 16, mittels dessen die Oberwalze i aus der Maschine herausgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Biegen von Blech, deren Hauptbiegewalze beiderseitig über die Hauptlag@erstelle verlängert und in einem Klapplager gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Entriegeln, öffnen und Umlegen des Lagers nacheinander zwangläufig von einer gemeinsamen Steuerung aus erfolgt.
DEM99082D 1927-04-03 1927-04-03 Maschine zum Biegen von Blech Expired DE474352C (de)

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