DE474347C - Verfahren zur Herstellung von mit Abteilungen versehenen, luftdicht abgeschlossenen Buechsenverpackungen fuer Fischmarinaden in Gelee und Buechsenverpackung nach diesem Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Abteilungen versehenen, luftdicht abgeschlossenen Buechsenverpackungen fuer Fischmarinaden in Gelee und Buechsenverpackung nach diesem Verfahren

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DE474347C
DE474347C DEM99425D DEM0099425D DE474347C DE 474347 C DE474347 C DE 474347C DE M99425 D DEM99425 D DE M99425D DE M0099425 D DEM0099425 D DE M0099425D DE 474347 C DE474347 C DE 474347C
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jelly
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DEM99425D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/06Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products
    • B65B25/061Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of fish

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mit Abteilungen versehenen, luftdicht abgeschlossenen Büchsenverpackungen für Fischmarinaden in Gelee und Büchsenverpackung nach diesem Verfahren Die Erfindung bezieht sich auf eine Packung von Fischmarinaden in Gelee mit portionsweiser Einteilung sowie auf ein Verfahren zur Herstellung solcher Packungen.
  • Um Fische in Gelee zu versenden, brachte man bisher eine entsprechende Menge in Blechbüchsen oder sonstige Behälter und goß diese mit Gelatine aus. Um die Fische einzeln oder mehrere gleichzeitig aus dem Behälter zu entnehmen, wurden sie mit einem Löffel mit einer bestimmten Menge des sie umgebenden Gelees aus. dem Behälter entnommen. Damit die Fische mit einem Teil des sie umgebenden Gelees gleichmäßig und auf bequeme Weise entnam:men werden können, hat man bereits die Behältex durch eingestellte Wände oder gitterartige Abteilungen unterteilt, so daß sich in. den einzelnen Abteilungen je leine Portion aus einem oder mehreren Fischstücken befindet.
  • :Man hat auch schon Portionspacküngen in der Weise hergestellt, da.ß man in eine Form, hauptsächlich eine Glasform, von der Gestalt eines oben offenen Kästchens, die Fische oder Fischteile einlegte, mit Gelee ausgoß, nach dem Erkalten aus der Form herausnahm und in größere Kisten, nachdem die Portionen gegebenenfalls in Papier eingeschlagen waren, einsetzte. Dieses Verfahren ist sehr zeitraubend und oihne Verletzung der erkalteten Portionen schwierig auszuführen. Auch die Verpackung der Fischportionen in Holzkisten mit eingesetzten, mit Papier ausgefütterten Holzkistchen hat sich aus hygienischen und wirtschaftlichen Gründen nicht als zweckmäßigerwiesen,ebenso nicht die Verwendung von Papiereinsätzen ohne Farm und Halt gebende Einsatzrahmen-Erfindungsgemäß wird die Packung von Fischmadmadden in Gelee mixt pertionsweiser Einteilung dadurch hergestellt, daß in dien luftdicht vexächließbaren Verpackungsbehälter starre Farmen eingesetzt werden, die einzelne Abteilungen bilden, diese Abteilungen mit Pergamentpapier ausgelegt und in das Pergamentpapier die Lebensmittel (Fischp,artionen) eingelegt werden, der ganze Behälter mit Gelee ausgegossen wird und die ,starren Formen wieder herausgenommen werden, bevor das Gelee vollständig fest geworden .ist. Der Erfindungsgedanke, welcher das neue Verfahren den bekannten gegenüber kennzeichnet, beruht also darin, daß die Form zum Einteilen der Portionen in den Verpackungsbehälter eingesetzt wird und diese Form wieder herausgenommen wird, nachdem sich durch Erstarren der Geleemasse die einzelnen Portionen gebildet haben, Während bei ,den älteren bekannten Verfahren die Form zur Bildung der Portionen entweder indem Verpackungsbehälter blieb oder aber die Portionen in einer Form außerhalb des Verpackungsbehälters gebildet und die Portionen nachträglich in den Verpackungsbehälter eingesetzt wurden: Bei der bisher bekannten Verpackungsart mit in den Blechbehält,er eingestellten Trennungswänden mußten die :einzelnen Portionen mit einem Löffel
    herausgenommen werden, wobei es nicht
    möglich war, alles Gelee zu erfassen. Bei
    der neuen Packung können die Portionen
    mit den Papierumhüllungen mit der Hand,
    mit .einem Messer, flachen Löffel o. dgl. ab-
    gegeben werden, wobei gegenüber dm alten
    Art Zeit gespart wird und keine Reste des
    Gelees verlorengehen. Es ist zwar schon. be-
    kannt, Kokosbutter, konsistente Fette, Kunst-
    honk, Eisknien :o. dgl. zur Abgabe beim
    Einzielverkauf in einzelnen Portionen mit Pex-
    gamentpapier io,. dgl. zu umhüllten. Auch bat
    man derartige Massen bürde im flüssigem Zu-
    stande in Papiertüten gegossen und in den
    Papiertüten erstarren lassen. Bei Eischmari-
    naden jedoch, bei welchen. dtie einzelnen Fisch-
    stücke in luftdichten Behältem in Gelee ein-
    gegossen werden, bat man, trotz der hierdurch
    erzielbaren großen technischen Vorteile, Pa-
    pierumhüllungen zur Bildung der einzelnen
    Portionen als Trennungswände in den Be-
    hältern noch nicht benutzt.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-
    hep:spiel des Erfindungsgedankens dargestellt.
    Es zeigt:
    Abb. leine Blechdose mit P@ortions-
    packuzzgen für Fische mit abgehobenem
    Deckel und teUweisie abgerissenem Auflage-
    papier,
    Abb. z einen S@chmitt durch Abb. i.
    Ein Blechbehälter i ist mit einem Deckel
    versehen, der, nach der Abbildung, durch.
    Umbürdeln der Kanten. verschlossen wird.
    Vorteilhaft kann man auch Dosen mit
    Schlüsselöffnung verwenden, die durch Auf-
    rollen eines rund um die Dose herumlau-
    fendenAu:freißban:desgeöffnet werden können,
    ohne daß der Inhalt beschädigt wird. Inner-
    halb je einer Tüte a befinden sich von Gela-
    tine q. umgebene Fischstücke 3. Die Wände
    Und die Oberfläche des Behälters werden
    zwieckmäßäg nach zeit Papier 5 ausgelegt.
    Zwischen den einzelnen Tüten a hefnden sich
    noch geringe Mengen von Gelee.
    Die Tüten können natürlich beliebige Form
    zeigen. Sie können zylinderfömüge, recht-
    winklig oder spitzwinklig zueinander stehende
    Wände besitzen: im letzteren Falle würden
    die Dosen, je nach. der Zahl der aufge-
    nommenen, fächerförmig zusammengest,#:llten
    Tüteneine kreisrunde oder halbkreisrunde
    Form zeigen.
    Die Herstellung der neuen Packung ge-
    schieht folgendermaßen: In die zur Aufnahme
    der Fische in Gelee bestimmte Blechdose wird
    eine Form aus Zinkblech gesetzt, die in
    gleichmäßig große Fächer oder Felder ein-
    geteilt ist. Bei: vierkantigen D@oisen bildet die
    Form quadratische und bei runden Dosen
    kreissektorförmige Fächer. Jedes einzelne
    Fach wird dann. mit Pergamentpapier ausge-
    legt. Nachdem die mit Pergamentpapier aus-
    gelegten Fächer mit ganzen Fischen oder
    mit FischtvaUgepackt sind, wird die
    Dose bis zum Rande mit flüssigem Gelee
    vollgegossen. Die Zinkblechform wird dann,
    solange das Gelee noch flüssig ist, aus der
    Dose herausgenommen, so daß nur die Por-
    tionen mit ih;nex PergamentpapierhüJle in der
    Dose bleiben. Nach dem Erkalten bzw. Hart-
    werden des Gelees ist der Inhalt der Dose
    in gleichmäßige Pomt'oneu eingeteilt, die von
    Pergamentpapier umschlossen sind.
    Nach denn Umstürzten der geöffneten Dose
    bat man auf einem Telleroder Brett usw.
    die mit P@ergamentpapiex umschlossenem Por-
    tionen in reinlicher und gefälliger Verpackung
    vor sich. Die mit G;elatirne umgebenen Fische
    sind von allen Seiten in Fergamentpapiex
    eingehüllt, wähnend die obere Seite offen
    bleibt, so daß die Fische in Augenschein
    genommen werden können.
    Will man in einem Behälter mehrere
    Schichten von Portionen übereinander unter-
    bringen, so. wird zuerst die erste Schicht
    Papiertüten eingesetzt, die Fische ,eingepackt
    und mit Gelatine bis zum @oberen Rand .der
    Tüten -ausgefüllt.
    Nach dem Abkühlen des Gelees legt man
    über diesle Schichten eine PapierJage, zweck-
    mäßig aus Pergamentpapier, worauf seine
    zweite Schicht in derselben Weise unterge-
    bracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i . Verfahren zur Herstellung vorn mit Ab- teülungen verliehenen, luftdicht abgeschlos- senen B,ücbsienvexpackungen für Fisch- mariuaden iln Gelee, dadurch gekenz;nzeich- net, daß in -dien Vetrpackungsbehälter starre Formen eingesetzt werden:, idie einzelne Abteilungen bilden, diesle Abteilungen zeit Pergamentpapier ausgelegt und in das Pergamentpapier die Lebensmittel (Fisch- p:ortionien) eingelegt, der ganze Behälter mit Gelee ausgegossen und die starren Formen. allein wieder herausgenommen werden, bevor das Gelee fest geworden ist. z. lYlit AbteiJ7:ungen verseherne, luftdkht abgeschlossene Bilchsenverpackung für Fiscbnnarknaden in Gelee nasch dem Vex- fahren nach Anspruch i, dadurch gekenn- zeicbnet, daß die einzelnen Abteilungen für die Fisichportionendurch an sich be- kannte gebildet werden.
DEM99425D 1927-04-29 1927-04-29 Verfahren zur Herstellung von mit Abteilungen versehenen, luftdicht abgeschlossenen Buechsenverpackungen fuer Fischmarinaden in Gelee und Buechsenverpackung nach diesem Verfahren Expired DE474347C (de)

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