AT145086B - Verfahren zur Herstellung von mit Flüssigkeit gefüllten Bonbons u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Flüssigkeit gefüllten Bonbons u. dgl.

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  Verfahren zur Herstellung von mit Flüssigkeit gefüllten Bonbons u. dgl. 



   Mit Flüssigkeit gefüllte Sehokoladebonbons, welche innerhalb der äusseren Schokoladekruste auch eine innere aus kristallisiertem Zucker bestehende Schale besitzen, sind allgemein bekannt. Solche Bonbons, deren flüssige Füllung stets mit Zucker gesättigt ist, knacken beim Verzehren im Munde. Es sind ferner auch mit Flüssigkeit gefüllte Bonbons mit Schokoladeüberzug ohne innere Zuckerkruste bekannt, deren flüssige Füllung nicht mit Zucker gesättigt ist. Bisher wurden solche Bonbons in der Weise hergestellt, dass man zunächst aus Schokolademasse durch Eingiessen in Metallformen offene Hohlkörper (Schalen, Becher oder sonstige Formen) anfertigte und in diese Schalen die flüssige Füllung hineingoss.

   Auf die Schale wurde dann entweder aus derselben Schokolademasse eine vorher angefertigte Verschlusskappe geklebt oder die Mundöffnung der Schale mit dick aufgetragener Schokolademasse versperrt ; dieser Vorgang war infolge der benötigten, aus Metall angefertigten Schokoladegussformen kostspielig. 



   Es ist weiters auch bekannt, aus einer   Zuckermasse,   z. B. Fondantmasse, Hohlkörper zu giessen, die sodann mit im allgemeinen   dick-oder zähflüssigen   Massen gefüllt werden. Die Zuckerformen werden sodann mit einem Deckel aus einer   Zuckermasse   geschlossen und mit einem Schokoladeüberzug versehen. 



  Die innere Zuckerform erweicht langsam in der Füllung zu einer breiigen Masse. 



   Vorliegender Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dadurch eine fabriksmässige Herstellung von mit Flüssigkeit gefüllten Schokoladebonbons ohne innerer Zuckerschale zu ermöglichen, dass die in an sich bekannter Weise durch Giessen in Puderformen hergestellten   Zuckerhohlkörper   vor ihrer Füllung mit einem Aussenüberzug aus Schokolade versehen werden, der auch bei Durchweichen der Zuckermasse ein Ausfliessen des leichtflüssigen Inhaltes verhindert. Die gefüllten Formen werden dann mit einem 
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 vollständig nochmals mit einer Schokolademasse überzogen. 



   In ganz kurzer Zeit ist der innere   Zuckerbehälter   vollständig aufgelöst und verschwunden, so dass sich die Flüssigkeit lediglich in einer Umhüllung aus Schokalade befindet. 



   Das Verfahren sei nachfolgend beispielsweise an Hand der Herstellung der Schalen aus Fondantmasse erläutert. 



   Aus einer in der Zuckerindustrie unter Likörfondantmasse, Gummimasse usw. bekannten Zuckermasse werden durch Giessen in bekannter Weise in Puderformen Schalen, d. h. Hohlkörper verschiedenster Form, hergestellt. Diese Masse ist in kaltem Zustand fest oder nahezu fest, wird durch Erwärmen zum Schmelzen gebracht und gestattet z. B. aus einer bis zu einem Siedepunkt von 1150 eingedickten Lösung die Bildung von Hohlformen aus einer feinkristallinisehen   Zuekermasse.   



   Die Zuckergefässe erhalten sodann gemäss der Erfindung, z. B. während sie mit der Mündung nach abwärts gestellt werden, aussen einen   Sehokoladeüberguss,   worauf sie mit einer zuckerlösenden Flüssigkeit gefüllt und mit aus der gleichen oder ähnlichen   Zuckermasse   besonders hergestellten Deckeln verschlossen werden, worauf die gesamte mit dem Deckel verschlossene Zuckerform einen zweiten, die Form vollkommen einhüllenden   Schokoladeüberguss   erhält. 



   Durch diese erfindungsgemässe Arbeitsweise ist es möglich, grosse Partien von Bonbons mit Flüssigkeiten, welche die Zuckerinnenwand leicht lösen, zu füllen und auch   stehenzulassen,   wodurch eine   00. -   deutende Arbeitserleichterung eintritt. 

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   Als Flüssigkeiten für das Verfahren gemäss der Erfindung kommen mit entsprechenden Geschmackund Geruchstoffen vermengtes Wasser (z. B. Zitronensaft) oder verdünnter Alkohol oder Arzneimittel enthaltende zuckerlösende Flüssigkeit usw. in Betracht. 



   Nach diesem Verfahren ist die Massenerzeugung von Produkten mit hohem, 25-40% betragenden Flüssigkeitsgehalt möglich. 



   Die den äusseren Überzug bildende Masse kann beispielsweise aus einem Gemisch von 35 bis   40%     Kakaobutter, 35-40% Zucker   und 20-30% Kakaopulver bestehen. 



   Der Gehalt an Kakaobutter kann nach Bedarf geändert und zum Teil oder ganz durch ein anderes hartes für Genusszwecke geeignetes Fett ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von mit Flüssigkeit gefüllten Bonbons u. dgl., die eine äussere Schale aus Schokolade oder einer ähnlichen Masse besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise durch Giessen in Puderformen hergestellten Zuckerhohlkörper vor ihrer Füllung mit einem Aussen- überzug aus Schokolade versehen, dann mit der die Zuckerform auflösenden Flüssigkeit gefüllt, hierauf durch einen Deckel aus Zuekermasse geschlossen und schliesslich neuerlich vollkommen mit einem Schokoladeüberzug versehen werden.
AT145086D 1933-04-13 1933-10-05 Verfahren zur Herstellung von mit Flüssigkeit gefüllten Bonbons u. dgl. AT145086B (de)

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