DE47432C - Patrone für Handfeuerwaffen - Google Patents

Patrone für Handfeuerwaffen

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Publication number
DE47432C
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DE
Germany
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powder
cartridges
cartridge
projectile
powder charge
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47432D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. C. GLASER, Königl. Kommissionsrath in Berlin SW., Lindenstrafse 80
Publication of DE47432C publication Critical patent/DE47432C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

rr.
KAISERLICHES
PATENTAMT
F. C. GLASER in BERLIN.
Patrone fur Handfeuerwaffen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an Patronen für Handfeuerwaffen und besteht darin, dafs in der Patrone zwischen Geschofs und Pulverladung in der Patronenhülse ein verbrennbarer Körper angeordnet wird, welcher beim Schufs verbrennt, selbst Gas erzeugt bezw. die richtige Verbrennung des Pulvers befördert und dadurch die Triebkraft des Pulvers und folglich auch die Geschofsgeschwindigkeit erhöht.
Wie die Erfindung zur Ausführung gelangt, soll an Hand der beiliegenden Zeichnung an zwei Beispielen näher beschrieben werden.
Der Erfinder beschränkt sich jedoch nicht lediglich auf die dargestellten Patronenanordnungcn, sondern hält es für möglich, den verbrennbaren Körper in anderer Form und auch bei anderen als den gezeichneten" Patronen in zweckentsprechender Weise anzuordnen.
Fig. ι zeigt die Anbringung des verbrennbaren Körpers bei einer Patrone mit eingezogener Hülse, deren innerer Hülsendurchmesser sich nach vorn bis auf den äufseren Geschofsdurchmesser vermindert.
Fig. 2 zeigt die Anbringung bei einer Jagdpatrone.
In den siimmtlichen Figuren bezeichnet a das Geschofs, b die Patronenhülse und c die Pulverfüllung.
In Fig. ι ist zwischen dem Geschofs α und der Pulverfüllung c eine Trennungsplatte g aus verbrennbarem Material angenommen; bis-^ her gebrauchte man bei diesen Patronen ein Cartonplättchen.
In Fig.. 2 ist der verbrennliche Körper h zwischen den Filzpfropfen .i und die Pulverladung c in der Patronenhülse gelegt; α stellen die Geschosse, hier Schrot, dar.
Für den verbrennbaren Körper ist jedes Material geeignet, welches sofort bei der Explosion des Pulvers sich entzündet, während der Geschofsbewegung im Lauf unter Entwickelung von Gasen verbrennt bezw. hierdurch ' die richtige Verbrennung des Pulvers befördert. Es können hierfür z. B. alle nitrirten Körper, Celluloid und andere leicht brennbare Stoffe Verwendung finden.
Die Wirkung, welche durch die Anordnung des leicht verbrennbaren Körpers erzielt wird, besteht, wie oben erwähnt, darin, die Triebkraft des Pulvers, und die Geschofsgeschwindigkeit dadurch zu erhöhen, dafs nach theilweiser Verbrennung der Pulverladung der leicht verbrennbare Körper entzündet wird und unter Vermehrung der Triebkraft des Pulvers dem voreilenden Geschofs ein kräftiger Nachschub von Gasen durch das Verbrennen des eingesetzten Körpers nachgesendet wird.
Auch bei anderen Patronen als den im Obigen näher beschriebenen kann man mit Vortheil einen leicht verbrennlichen Körper in der Patrone anordnen, wodurch die oben näher erläuterten Vortheile, insbesondere die Vergröfserurig der Geschofsgeschwindigkeit erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ·
    ι. Bei Patronen für Handfeuerwaffen die Anordnung eines verbrennlichen Körpers (z. B. nitrirte Körper, Celluloid und andere leicht verbrennliche Stoffe), welcher, selbst Gas
    erzeugend, die Verbrennung des Pulvers befördernd, zwischen Geschofs und Pulverladung eingebracht wird, zum Zweck, die Geschwindigkeit des vorcilenden Geschosses durch Gasnachschub zu erhöhen und eine richtige Verbrennung des Pulvers zu erhalten. Bei Patronen für Handfeuerwaffen sowohl für militairische als Jagdzwecke die Anordnung eines Plättchens aus verbrennlichem Material in der Patronenhülse zwischen dem .Geschofs und der Pulverladung, wobei das Plättchen in der eingezogenen Patronenhülse für Militairpatronen zwischen Geschofs und Pulverladung (Fig. i) oder bei Jagdpatronen zwischen Filzpfropfen und Pulverladung (Fig. 2) sitzt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47432D Patrone für Handfeuerwaffen Expired - Lifetime DE47432C (de)

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