AT124815B - Verfahren und Geschoß zur Ausrüstung von Patronenzuführungsvorrichtungen für Schnellfeuerwaffen mit verschiedenartigen Patronen. - Google Patents

Verfahren und Geschoß zur Ausrüstung von Patronenzuführungsvorrichtungen für Schnellfeuerwaffen mit verschiedenartigen Patronen.

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AT124815B
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Rheinische Metallw & Maschf
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  Verfahren und Geschoss zur Ausrüstung von Patronenzufiihrungsvorrichtungen für
Schnellfeuerwaffen mit verschiedenartigen Patronen. 



   Um mehr oder weniger rasch bewegliche Ziele, insbesondere auch Luftziele, aus Maschinenwaffen mit Erfolg beschiessen zu können, wird schon so verfahren, dass in die regelmässige Folge der   Schiissemit   normalen Geschossen solche eingelegt werden, bei denen die Patrone ein Geschoss mit einem Leuchtsatz enthält, der am Beginn der Flugbahn oder an bestimmter Stelle derselben gezündet wird und je nach der Einrichtung des Geschosses durch ein einmaliges oder   in Abständen sich   folgendes Aufleuchten oder schliesslich in einer dauernden Leuchtspur die Flugbahn für dieses Geschoss und diesen Schuss kenntlich macht. 



   Bei diesem Schiessvorgehen pflegt in den Magazinen oder in den Patronengurten oder den sonstigen die
Patronen zuführenden Einrichtungen von vornherein nach vorher getroffener Wahl die Eingruppierung der Patronen mit der entsprechenden Geschossart bestimmt zu sein. 



   Bei den   bekannten Schiessverfahren   und Einrichtungen, die dem angedeuteten Zwecke dienen sollen, ist es nachteilig, dass in Wirklichkeit damit nicht die den mit gleicher Erhöhung der Waffe verfeuerten normalen Geschossen   eigentümliche   Flugbahn kenntlich gemacht wird, auf die es ankommt, sondern diejenige der als   Leuchtgeschoss   ausgebildeten, welche sich je nach ihrer Einrichtung von der andern manchmal nicht unerheblich unterscheidet. 



   Erfindungsgemäss wird so vorgegangen, dass zur Erzielung einer übereinstimmenden Flugbahn für die verschiedenartigen Geschosse in die Reihenfolge der serienmässig mit Maschinenwaffen zur Abfeuerung gelangenden Patronen in vorher gewählten Abständen jeweils eine Patrone eingeordnet wird, die ein Geschoss enthält, das, einen in der Höhlung des Geschosses gelagerten, nach rückwärts abbrennenden Leuchtsatz enthaltend, zugleich mit Mitteln oder einer Formgebung ausgestattet ist, welche die eine
Veränderung, insbesondere Streckung der Flugbahn hervorrufende   raketenartigewirkung   des Leucht- satzes innerhalb einer   gewissenFlugstrecke   so weit vermindert oder ausgleicht, dass   eine praktischgenügende   Übereinstimmung der Flugbahn der normalen und der Flugbahn der Leuchtspurgeschosse sich ergibt. 



  Dieser Erfolg kann durch verschiedene, dem   Geschosstechniker   oder Ballistiker zur Verfügung stehende Mittel herbeigeführt werden. 



   Eine besonders einfache Ausbildung des Geschosses, bei der auch die notwendige Genauigkeit leicht durch einmal durchgeführte Versuche erzielt werden kann, ist, dass den für das   Wirkungssehiessen   bestimmten normalen Patronen Leuchtpatronen beigegeben werden, deren Geschoss in einer   Gesehoss-   höhlung einen nach Zündung nach   rückwärts   abbrennenden und eine Leuchtspur erzeugenden Leuchtsatz enthält und zugleich an der Spitze in solcher Weise abgeflacht ist, dass der dadurch erhöhte Luftwiderstand den Streckung der Flugbahn bewirkenden raketenartigen Einfluss bis zur vollständigen Beseitigung aufhebt. 



   So kann beispielsweise in Reihe mit normalen   Spreng- oder Panzergeschossen A (siehe Zeichnung)   mit ogivalen Spitzen   a1   ein   Leuehtspurgesehoss   B eingeordnet werden, das eine nach hinten abbrennende Leuchtmasse   b1   enthält und dessen   Geschosskörper   in einer ebenen kreisförmigen   Abflachung b2 endigt   Die Abflachung kann auch, wie punktiert angedeutet, konvex vor-oder konkav   rückspringend   sein oder in einer sonstigen, den Luftwiderstand des Geschosses erhöhenden (z. B. treppenartigen) Formung der Spitze bestehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Ausrüstung von Patronenzuführungsvorrichtungen (Patronenmagazinen oder Patronengurten) für Schnellfeuerwaffen mit normalen und solchen Patronen, deren Geschosse eine Leuchtwirkung hervorbringen sollen, dadurch gekennzeichnet, dass in vorher gewählter Reihenfolge nach Einbringen einer Anzahl von Patronen normaler Art in bekannter Weise jeweils eine oder mehrere Patronen in die Zuführungseinrichtung eingefüllt werden, die einen in der Höhlung des Geschosses gelagerten, nach EMI2.1 brennenden und eine Leuchtspur erzeugenden Leuchtsatz in Verbindung mit Mitteln oder einer Formgestaltung, die der raketenartisen Wirkung des Leuchtsatzes auf das Geschoss entgegenarbeiten. EMI2.2 EMI2.3
AT124815D 1930-07-26 1930-07-26 Verfahren und Geschoß zur Ausrüstung von Patronenzuführungsvorrichtungen für Schnellfeuerwaffen mit verschiedenartigen Patronen. AT124815B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017952B (de) * 1953-08-24 1957-10-17 Hausser O & M Spielzeug-Leuchtspurgeschoss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1017952B (de) * 1953-08-24 1957-10-17 Hausser O & M Spielzeug-Leuchtspurgeschoss

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