DE474209C - Verfahren zur Herstellung versilberter Essbestecke mit verstaerkten Aufliegestellen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung versilberter Essbestecke mit verstaerkten Aufliegestellen

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DE474209C
DE474209C DEM106558D DEM0106558D DE474209C DE 474209 C DE474209 C DE 474209C DE M106558 D DEM106558 D DE M106558D DE M0106558 D DEM0106558 D DE M0106558D DE 474209 C DE474209 C DE 474209C
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DE
Germany
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silver
cutlery
opening
plated
production
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DEM106558D
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WILLY MAY
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WILLY MAY
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/62Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like spoons; table forks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung versilberter Eßbestecke mit verstärkten Aufliegestellen Zusatz zum Patent 47q.20$ In dem -Patent 474 208 ist ein Verfahren zur Herstellung versilberter Eßbestecke mit verstärkten Aufliegestellen unter Schutz gestellt, bei welchem die Erfindung darin beruht, daß an der Aufliegestelle eine Öffnung, und zwar zweckmäßig schon beim Ausschneiden des zur Herstellung des Besteckteiles dienenden N:eusilberbleches, also des sogenannten Brandels, durch den Besteckteil ,durchgestoßen und in diese Öffnung ein Verstärkungsplättchen, etwa aus volle;, Silber, von, gleicher Dicke wie der Besteckteil befestigt wird.
  • Damit dieses Verstärkungsplättchen im Laufe des Gebrauches des Besteckes nicht herausfällt, bedarf es einer sehr sorgfältigen Befestigung. In dieser Richtung bewegt sich die vorliegende Erfindung. Sie besteht darin, daß nach Ausstanzen des Brandels und der an der Aufliegestelle anzubringenden Öffnung zunächst der Brandel in die richtige Löffelform, also mit hohlgewölbter Laffe, geprägt wird, so daß die Ränder der Öffnung nach dem Mittelpunkt der - Öffnung hin komisch verlaufen. Hierauf wird das Silberplättchen ebenfalls der Löffelform entsprechend gewölbt und mit konischen Rändern versehen. Alsdann erst wird das Silberplättchen in die Öffnung der Laffe von der Rückseite her eingelegt und eingeschmolzen. Infolge der Ionischen Form der Ränder ist ein Hindurchdrücken des Silberplättchens beim Aufliegen des Eßbesteckes auf der Unterlage nicht möglich, da der Druck von außen nach innen die Ränder nur noch fester aufeinanderpreßt. Das Einschmelzen erfolgt anstatt mit Silberlot mit Hilfe kleingeschnittener Silberstückchen, die zweckmäßig einen geringeren Silbergehalt als das Silberplättchen selbst besitzen und infolgedessen wesentlich leichter als Silber und Neusilber fließen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform veranschaulicht. Beim Ausstanzen des aus dem Neusilberblech herzustellenden Brandels a (Abb. 2 und 3) wird gleichzeitig die runde oder ovale Öffnung b wie beim Hauptpatent ausgestanzt. Alsdann wird der Brandel in die richtige Löffelform gemäß, Abb. t geprägt, so daß die Laffed die hohle Wölbung erhält. Infolgedessen verlaufen auch die Ränder der ausgestanzten Öffnung b konisch nach dem Mittelpunkte der Wölbung hin. Das Silberplättchen c wird nunmehr ebenfalls in die entsprechend gewölbte Form geprägt und mit konisch verlaufenden Rändern versehen. Jetzt erst wird das Silberplättchen von der- Rückseite des Löffels her in die. Öffnung b eingesetzt und an den konischen Rändern ringsherum festgeschmolzen. Das Festschmelzen erfolgt hierbei mit Hilfe kleingeschnittener Silberstückchen, die einen geringeren Silbergehalt haben als das Silberplättchen. Während beispielsweise das letztere einen Silbergehalt 9°°/100o besitzt, werden zum Einschmelzen Silberstückchen von einem Gehalt 800/1o00 benutzt. Dieses Silber fließt wesentlich leichter als das andere und als Neusilber und ist auch bedeutend widerstandsfähiger als Silberlot, das bekanntlich aus nur wenig Silber, viel Kupfer und viel Zink besteht. Nach dem Festschmelzen und Polieren ist an den Rändern, selbst bei längerem Gebrauch des Besteckes, irgendeine nach außen oder innen reichende Unebenheit nicht mehr vorhanden, und !die Stelle bleibt ständig vollkommen glatt wie aus einem Stück, ohne daß ein Herausfallen des eingesetzten Silberplättchens zu befürchten wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung versilberter Eßbestecka mit verstärkten Aufliegestellen nach Patent 474 208, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ausstanzen des Brandels und der an der Aufliegestelle anzubringenden Öffnung zunächst der Brandel in die richtige Löffelform, also mit hohlgewölbter Laffe, geprägt wird, so daß die Ränder der ausgestanzten öffnung nach dem Mittelpunkt der Wölbung konisch verlaufen, worauf das Silberplättchen ebenfalls der Löffelform :entsprechend gewölbt sowie mit konischen Rändern versehen und alsdann in die öffnung der Laffe von der Rückseite her eingelegt und festgeschmolzen wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Festschmelzen des Silberplättchens (Silbexgebalt von etwa ooo/iooo) mit in den Spalt einzubringenden Silberstückchen von geringerem Silbergehalt (etwa soo/iooo) erfolgt.
DEM106558D 1928-09-19 1928-09-19 Verfahren zur Herstellung versilberter Essbestecke mit verstaerkten Aufliegestellen Expired DE474209C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5120112A (en) * 1991-03-15 1992-06-09 Tamrock World Corporation, N.V. Vane type conveyor for a mining machine drum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5120112A (en) * 1991-03-15 1992-06-09 Tamrock World Corporation, N.V. Vane type conveyor for a mining machine drum

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