DE472967C - Verfahren zur Herstellung von Kohlen mit einem zur Aufnahme eines metallenen UEberzuges aufgerauhten Teil - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kohlen mit einem zur Aufnahme eines metallenen UEberzuges aufgerauhten TeilInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Kohlen mit einem zur Aufnahme eines metallenen Überzuges aufgerauhten Teil Es ist festgestellt worden, daß die Haftfestigkeit einer metallenen Verkleidung auf der Oberfläche von Kohlen, die für elektrotechnische Zwecke gebraucht werden, vergrößert wird, wenn man der Oberfläche eine größere Rauhheit gibt, wie auch sonst das zur Bildung dieser Verkleidung angewendete Verfahren sein mag (Elektrolyse, Aufwerfen von gepulvertem Metall, Anstreichen. Verwendung eines dünnen Metallblattes).
- Das vorliegende Verfahren besteht nach der Erfindung in der Anwendung metallener Verkleidungen für Kohlen für elektrotechnische Zwecke auf Stücken, welche durch Bruch oder Zerstückelung erhalten werden. Zi: diesem Zweck versieht man die Kohlen im rohen Zustande mit vorläufigen Einpressungen oder Ritzen für die Zerstückelung, gibt ihnen ihre endgültige Form und bricht sie nach der Erhitzung an den geritzten oder angebrochenen Stellen auseinander.
- Im rohen Zustande ist es leicht, einfach angekerbte Stücke vorzubereiten, die man nach der Erhärtung vollständig abbricht, wodurch sie eine rauhe Oberfläche erhalten, welche für das Anhaften des metallenen Überzuges günstig ist.
- Beispielsweise sind im folgenden einige Anwendungsarten der Erfindung erläutert. Man benutzt in der Elektrotechnik Stromkollektoren, Schleifkontaktstücke oder Bürsten, die teilweise mit einem Metallmantel (Kupfer, Nickel, Silber, Zinn) bekleidet sind, der den elektrischen Kontakt zwischen dem Kollektor und seinem Träger begünstigt.
- Bei Anwendung der Erfindung spart man auf der rohen Bürste oder dem rohen Schleifkontaktstück eine Ringnut aus, längs welcher der Kohlenstift nach der Erhärtung abgebrochen wird, wodurch eine aufgerauhte Oberfläche erhalten wird, die fest an dem metallenen Überzug haftet.
- Zuweilen versieht man den Fuß der Kohlen, welche die Elektroden für Lichtbogen bilden, mit einem metallenen Überzug. Dieser Überzug erleichtert den Kontakt mit dem Elektrodenträger. Wie im vorhergehenden Fall sieht man eine Anbruchsstelle vor dem Erhitzen vor und vervollständigt den Bruch durch Abbrechen nach der Erhärtung.
- Dasselbe Verfahren kann im Verlaufe der Herstellung der Kohlenstifte angewendet werden, die als Anoden elektrischer Elemente oder sogar als Elektroden für elektrometallurgische Öfen oder für andere elektrothermische Apparate dienen sollen.
- Das Verfahren wird besonders in dem Fall angewendet, wo man Kohlenstifte aus Karborundum benutzt, welche bekanntlich an ihren Enden mit einer Kappe oder einem metallenen Überzug versehen werden sollen, der ihre Verbindung mit den Stromzuführungsteilen erleichtert.
- Die Anwendung der Erfindung ist nicht nur bei der Anordnung eines einzigen Überzuges, sondern auch bei mehreren metallenen Überzügen anwendbar, mögen diese übereinander angeordnet werden oder nicht.
- Ebenso wird die Erfindung auch bei allen anderen beliebigen Arten der Vorbehandlung der erwähnten Kohlen angewendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kohlen mit einem zur Aufnahme eines metallenen Überzuges aufgerauhten Teil für elektrotechnische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß man diesen Teil von der Kohle nach dem Erhitzen abbricht, um den Überzug auf der Bruchstelle anzubringen, die vorher vorteilhaft durch Einschnitte oder Ritzen o. dgl. der rohen Kohle vorbereitet werden kann.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE472967C true DE472967C (de) | 1929-03-07 |
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1927
- 1927-05-06 DE DEC39763D patent/DE472967C/de not_active Expired
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