DE4725C - Neuerungen in der Herstellung von Flaschen und anderen ähnlichen Behältern - Google Patents

Neuerungen in der Herstellung von Flaschen und anderen ähnlichen Behältern

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DE4725C
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Original Assignee
H. DE HARILAOZ in Neapel (Italien)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/12Arrangements or devices for preventing refilling of containers by destroying, in the act of opening the container, an integral portion thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 64.
HORACE de HARILAOZ in NEAPEL (Italien). Neuerungen in der Herstellung von Flaschen und anderen ähnlichen Behältern^
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. August 1878 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Herstellung von Flaschen, Krügen, Töpfen und anderen ähnlichen Behältern, durch welche es unmöglich gemacht wird, die einmal angewendeten Originalflaschen, Krüge etc. nochmals zu demselben Zwecke gebrauchen zu können, wodurch das Publikum gegen alle Unredlichkeiten des Händlers geschützt wird.
Es ist eine bekannte Thatsache, dafs die leeren Originalflaschen, Krüge etc. in den meisten Fällen vom Händler zurückerworben werden, um sehr häufig zu Fälschungen zu dienen.
Der Hauptvortheil gegenwärtiger Erfindung ist, dafs der Inhalt der Flasche, des Kruges etc. nur dann herausgenommen werden kann, nachdem der Hals bezw. der geschwächte Theil des Halses der Flasche etc. abgebrochen worden ist. Es ist daher unmöglich, dafs die zwischen dem Fabrikanten und dem Publikum stehenden Zwischenhändler eine Verfälschung des Inhaltes der Flasche vornehmen können.
Die Flaschen etc. sind mit durchlochten Hälsen versehen bezw. werden die Krüge etc. oben durchlocht, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist.
Am Hals der Flasche, des Kruges, Topfes etc. werden zwei vorstehende Ringe oder Wülste hergestellt und der Theil zwischen diesen beiden Ringen wird ringsherum durchlocht oder mit einer Rinne oder einem Einschnitt versehen, und so der obere Theil des Flaschenhalses in seinem ganzen Umkreis geschwächt.
Fig. ι ist die Ansicht einer solchen Flasche bezw. eines Kruges und zeigt die Oeffnungen d im Halse c.
Fig. ι a ist die Ansicht eines Flaschenhalses mit kreisförmigen Oeffnungen. Diese Oeffnungen können jedoch auch von beliebiger anderer Form sein.
Fig. 2 zeigt einen Durchschnitt des' doppelt gekorkten Obertheiles einer Flasche.
Fig. 3 ist der Querdurchschnitt von Fig. 1 nach der Linie x-x.
Fig. 4 ist der Durchschnitt des Obertheiles einer Flasche, wobei der obere Stöpsel e, wie bei <?' gezeigt, ausgehöhlt ist, um den Kopf/' des unteren Stöpsels / aufzunehmen. Diese Anordnung gestattet ein leichtes Ausziehen des Stöpsels /, weil der Knopf /' dam>, über den abgebrochenen Hals c hervorragt.
Fig. 5 zeigt den Hals einer' Flasche, wie solche gewöhnlich zur Aufnahme von eingemachten Gemüsen etc. gebraucht werden; die Oeffnungen d haben hier kreisförmige Gestalt.
Fig. 6 ist die Ansicht eines nach demselben Princip hergestellten Topfes zur Aufnahme eingemachter Früchte etc.
Fig. 7 ist der Durchschnitt des Obertheiles einer fFlasche, bei welcher der Knopf/' des unteren Stöpsels / flach ist. Dieser Stöpsel kann mit einem Schlitz oder Einschnitt versehen sein, um einen in Fig. 7 a dargestellten Schlüssel oder ein anderes passendes Instrument aufzunehmen, durch welches dem Stöpsel behufs Befestigung oder Lösung eine Drehung in seinem Sitze ertheilt werden kann.
Fig. 8 zeigt den Durchschnitt des Halses einer Flasche, bei welcher der Einschnitt g entweder allein oder · in Verbindung mit der vorher erwähnten Durchlochung d angewendet ist. Die Rinne g ist gewöhnlich V-förmig, kann jedoch auch von beliebiger anderer Form sein.
Fig. 8 a zeigt die Anwendung dieses Systems des eingeschnittenen Halses auf Champagneroder Weinflaschen.
α b sind hervorstehende Wülste, c ist der abgeschwächte Hals, d sind die Löcher, welche den Hals der Flasche bezw. des Behälters abschwächen, e ist der obere und / der untere Stöpsel bezw. Kork, g ist der rinnenartige Einschnitt des Halses c.
Das Verkorken bezw. Entkorken dieser Flaschen geschieht auf folgende Weise:
Die Flasche oder der Behälter wird gefüllt und der untere Kork / so eingeprefst, dafs derselbe unterhalb der Oeffnungen d oder des Einschnittes zu stehen kommt. Werden aber Glas- oder Porcellanstöpsel gebraucht, so wird der untere Stöpsel mit einem Einschnitt, ähnlich demjenigen einer Schraube, oder mit einem flachen Obertheil /', wie in Fig. 7 gezeigt, versehen, um einen Schlüssel, wie in Fig. 7 a dargestellt, oder anderes Instrument aufzunehmen. Mit demselben wird der Stöpsel fest in den. Flaschenhals eingedreht oder geschoben.
Der obere Stöpsel e, welcher aus Glas, Porcellan oder anderem ähnlichen Material und von genügender Länge hergestellt ist, um bis
unterhalb der Oeffhungen d zu reichen, wird, wenn nöthig, mit Gummi oder Schmirgel vorbereitet und sodann in den Hals c eingedrückt. Steht der Stöpsel dann noch über den Ring a hinaus, so wird er bis an diesen Ring abgeschliffen. Hierdurch wird ein Entfernen dieses Stöpsels und eine dadurch bedingte mögliche Fälschung des Inhaltes der Flasche zur Unmöglichkeit gemacht, ohne den Hals der Flasche bezw. des Topfes, Kruges etc. vorher abgebrochen zu haben.
Das Oeffnen der Flaschen etc. geschieht wie folgt:
Da der obere Theil c des Halses mittelst der Durchlochung bezw. durch den Einschnitt oder die Einschnitte abgeschwächt worden ist, so ist ersichtlich, dafs der Hals durch einen leichten Schlag abgebrochen werden kann. Der obere Stöpsel fällt heraus oder kann leicht entfernt und der Kork sodann wie üblich ausgezogen werden. Bei kleineren Flaschen, wo der untere Verschlufs unterhalb des abgebrochenen Theiles steht und ein Stöpsel, wie in Fig. 7 dargestellt, gebraucht worden ist, wendet man einen Schlüssel oder anderes Instrument an, wie solcher in Fig. 7 a gezeigt ist, indem der Stöpsel mittelst des Schlüssels herumgedreht und dadurch lose gemacht wird und nun leicht entfernt werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die eigentümliche Verbindung der Theile bei der Construction und Fabrikation von Flaschen, Krügen, Töpfen und anderen Behältern, im wesentlichen wie vorher beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
2. Die Methode der Anwendung zweier Korke oder Stöpsel, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.
3. Die Anordnung eines Halses an Krügen, Töpfen etc., besonders seine Anwendung auf Töpfe für Eingemachtes etc., im wesentlichen wie in Fig. 6 der Zeichnung dargestellt ist, in Verbindung mit den den Hals abschwächenden Ringen und Oeffnungen oder Einschnitten, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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