DE472452C - Hohle, im Innern von der Luft durchstroemte Flugzeugtragflaeche - Google Patents

Hohle, im Innern von der Luft durchstroemte Flugzeugtragflaeche

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DE472452C
DE472452C DEF61865D DEF0061865D DE472452C DE 472452 C DE472452 C DE 472452C DE F61865 D DEF61865 D DE F61865D DE F0061865 D DEF0061865 D DE F0061865D DE 472452 C DE472452 C DE 472452C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C21/00Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow
    • B64C21/02Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow by use of slot, ducts, porous areas or the like
    • B64C21/025Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow by use of slot, ducts, porous areas or the like for simultaneous blowing and sucking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C2230/00Boundary layer controls
    • B64C2230/06Boundary layer controls by explicitly adjusting fluid flow, e.g. by using valves, variable aperture or slot areas, variable pump action or variable fluid pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C2230/00Boundary layer controls
    • B64C2230/20Boundary layer controls by passively inducing fluid flow, e.g. by means of a pressure difference between both ends of a slot or duct
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02T50/10Drag reduction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

  • Hohle, im -Innern von der Luft durchströmte Flugzeugtragfläche Die Erfindung betrifft eine hohle, im Innern von der Luft durchströmte Flugzeugtragfläche und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Luft durch mehrere an der Vorderkante der Tragfläche angebrachte, voneinander getrennte Stutzen o. dgl. hindurch einströmt, die in senkrechter Richtung verstellbar sind, so daß sie stets in die Strömungsrichtung der Luft eingestellt werden können, und daß die aus dem Spalt in bekannter Weise durch mehrere Schlitze nach oben austretende Luft an flach V-förmigen Staukörpern mit gleich geneigten Schenkeln vorbeiströmt.
  • Vor und in den Stutzen herrscht, weil in ihnen die Anblasewand der Tragfläche und der vordere Teil der Tragflächenunterseite fehlt, eine schnellere Strömung der Luft als vor dem Tragflügel selbst, so daß diese schwach bewegte oder ruhende Luft in hohem Maße von der Luftströmung in den Stutzen angesaugt wird. Dadurch entstehen vor der Tragfläche kräftige Soge, die den Widerstand verringern, während in den Stutzen eine Luftverdichtung und im Innern der Tragfläche ein erhöhter Überdruck und mithin ein höherer Auftrieb entsteht. Infolge der Einstellbarkeit der Lufteinlaßöffnungen ist in diesen gegenüber den bisher bekannten, hohlen Tragflächen in allen Anstellwinkeln die gleiche Luftmenge und -verdichtung vorhanden, so daß das Verhältnis zwischen Widerstand und Auftrieb stets gleich ist. Dadurch wird aber eine größere Tragfähigkeit des Flügels ermöglicht. Durch die Staukörper wird erreicht, daß von den dadurch entstehenden Teilströmen je- zwei benachbarte gegeneinander stoßen, die dadurch walzenförmige, in sich geschlossene Wirbel bilden.
  • Bei den bisher bekannten hohlen Tragflächen bildet die Lufteinlaßöffnung einen fast über die ganze Breite des Flügels sich erstreckenden Schlitz. Hier kann aber wegen der gleichmäßigen Luftströmung vor der Tragfläche vor dieser kein Sog und im Innern dadurch keine erhöhter Auftrieb eintreten. .
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann unter sinngemäßer Abänderung auch bei anderen Einrichtungen verwandt werden, bei denen in einer Strömung arbeitende Flächen vorhanden sind, wie es beispielsweise bei Luftschiffen, Windkraftanlagen, Segeln und Wasserturbinen der Fall ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht von oben, teilweise in wagerechten Schnitten, Abb.2 in größerem Maßstabe eine Vorderansicht, teilweise meinem senkrechten Schnitt, und Abb. 3 in größerem Maßstabe einen Schnitt der Linie A-B der Abb. i.
  • An der Vorderkante ä einer Tragfläche h sind mehrere rechteckige oder anders geformte, voneinander getrennte Stutzen c a. dg7. angehracht, .die die Einlaßöf£nwngeri .für die Luft bilden und unmittelbar mit einem gemeinschaftlichen, fast wagerecht verlaufenden Hohlraum d im Innern der Tragfläche b verbunden sind. Der Hohlraum d besitzt im Bereiche der Stutzen c nach hinten hin in Höhe allmählich abnehmende Rinnen dl, auf der Oberseite mehrere an sich bekannte Schlitze e und ist am hinteren Ende geschlossen. Die Schlitze e werden durch mit den Querträgern der Tragfläche befestigte Hohlkörper f gebildet. Die .Stutzen können durch Klappen o. dgl. teilweise oder ganz geschlossen werden, um durch Erhöhung des Stirnwiderstands die Fluggeschwindigkeit nach Erfordernis regeln zu können.
  • Die Stutzen c sind durch Scharniere o. dgl. mit der Tragfläche in senkrechter Richtung verstellbar verbunden, _so daß sie stets in die Strömungsrichtung .der Luft einzustellen sind, was am zweckmäßigsten zugleich mit dem Höhensteuer ausgeführt wird. Infolge dieser Einstellbarkeit kann gegenüber den bisher bekannten hohlen Tragflächen, bei denen die Luft entweder bei kleinen oder nur bei großen Anstellwinkeln voll in das Innere der Tragflächen einströmt, bei allen Anstellwinkeln des Flugzeugs gleich viel Luft in die Stutzen c ziehen und gleich viel Luft angesaugt werden, so daß das Verhältnis zwischen Widerstand und Auftrieb stets gleich ist.
  • Über den Austrittsöffnungen e sind in geringer Höhe Staukörper g angebracht; diese bestehen aus zwei in einem Winkel zueinander stehenden, gleich geneigten, mit dem Scheitel nach unten hin gerichteten und im Querschnitt nach oben hin schwach gewölbten Streifen g", Die Staukörper können auch anders beschaffen sein, z. B. aus ebenen Leisten mit nach unten hin durchgepreßten und sanft geschweiften Kegeln bestehen. Oberhalb der Schlitze e, der Hohlkörper f und der Staukörper g sind gewölbte, in der Stromlinienrichtung laufende Leitflächen h o. dgl. angebracht, die auch dem Tragflügel oben die erforderliche Wölbung geben. Die Leitflächen können z. B. mit einem Schenkel der Staukörper g verbunden sein und durch Stäbe o. dg. gestütz werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hohle, im Innern von der Luft durchströmte Flugzeugtragfläche, deren Eintrittsöffnungen in der Vorderkante und deren Austrittsöffnungen auf der Oberseite der Tragfläche liegen, dadurch gekennzeichnet, daß als Eintrittsöffnungen mehrere voneinander getrennte, in senkrechter Richtung verstellbare kurze Stutzen (c) o. dgl. dienen, während über den Austrittsöffnungen Staukörper (g, g'-) angebracht sind, die aus mit dem Scheitel nach unten ;gerichteten Winkeln bestehen.
DEF61865D 1926-08-07 1926-08-07 Hohle, im Innern von der Luft durchstroemte Flugzeugtragflaeche Expired DE472452C (de)

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