DE471920C - Ringofen zum Brennen von Kalk u. dgl. mit Druckluftzufuehrung zu den in der Brennkanalsohle angeordneten Rosten - Google Patents

Ringofen zum Brennen von Kalk u. dgl. mit Druckluftzufuehrung zu den in der Brennkanalsohle angeordneten Rosten

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DE471920C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/04Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of single-chamber type with temporary partitions

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Ringofen zum Brennen von Kalk u. dgl. mit Druckluftzuführung zu den in der Brennkanalsohle angeordneten Rosten -In den bestehenden Kalkringöfen werden gewöhn'.ich wöchentlich sechs Kammern Kalkgebrannt, und zwar in der Weise, daß die in die Kammern eingesetzten Kalksteine durch im Ofengewölbe ausgesparte Heizschächte bis zum Garbrand befeuert werden.
  • Mit Hilfe der Erfindung ist es nun möglich, die Leistung der Öfen bedeutend zu steigern und gleichzeitig den Ofenarbeitern eine abgekühlte Kammer zum Ausfahren des gebrannten Kalkes zu beschaffen. Dem im Feuer befindlichen Kalk wird durch die in der Ofensohle des Brennkanals angeordnieten Roste zusätzlich Luft zugeführt, welche auf 6oo bis 700° C erhitzt ist.
  • Diese Erhitzung der Luft wird in einem Stahlrohrrekuperator, welcher auf dem Brennkanalgewölbe ruht, vorgenommen. Beim Garbrand des Kalks wird das Gewölbe auf r I-bis izoo° erhitzt und, da die Rekuperatorrohre unmittelbar auf dem Gewölbe ruhen, werden die Stahlrohre und die durchziehende Luft bis auf 6oo bis 7oo° erhitzt. Führt man dem im Feuer stehenden Kalk von der Brennkanalsohle aus erhitzte Luft zu, so wird die Kohlensäure bedeutend schneller ausgeschieden, und der Kalk brennt schon bei goo bis iooo° gar. Die Folge davon ist eine bedeutende Kohlenersparnis, und außerdem wird die Leistung des Ofens erhöht.
  • In der Zeichnung ist ein Ofen gemäß der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt den Ofen im senkrechten Querschnitt, Abb. a im Längsschnitt.
  • Der Betrieb des Ofens gestaltet sich folgendermaßen: Nachdem mehrere Kammern Kalk gargebrannt sind, werden die Ofentüren geöffnet, und man fährt den Kalk aus dein Ofen zur Verladestelle. Nach Entleerung-einer Kammer wird diese wieder mit Kalksteinen gefüllt. Vorn schreitet das Feuer stets durch Hebung des Zugventils von Kammer zu Kammer vorwärts, 'und es entsteht ein ununterbrochener Betrieb. Auf das Ofengewölbe ist ein fahrbares Gebläse a aufgesetzt, welches durch Beinen Elektromotor angetrieben wird. Wähnend des Entleerens der Kalkkammern wird mittels dieses Gebläses die in dieser Kammer mäßig angewärmte Luft aus der Kammer gezogen und in den Kanal c gedrückt, von wo aus sie in den Stahlrohrrekuperatord gelangt. Dort wird sie auf etwa 6oo bis 7oo°,erhitzt und m einem durch Schieber o. dgl. abgeteilten Teil des Kanals c zurückgeleitet.
  • Bei gezogenen Ventileng strömt nun die erhitzte Luft durch den Kanal e und die Schlitze/ durch die Sohle der Brennkammer dem im Feuer stehenden Kalk zu.
  • Durch Zuführung der Heißluft wird das Feuer angefacht, die Flamme verbreitet sich schnell auf den ganzen Einsatz, und die ausgetriebene Kohlensäure wird schnell abgeführt. Es hat sich gezeigt, daß bei dieser B.etriebsweis:e der Kalk schon bei etwa goo bis iooo° gargebrannt wird. Außerdem wird die Leistung des Ofens bedeutend erhöht.
  • Die Absaugung der angewärmten Luft aus der Kammer, in der der Kalk ausgefahren wird, ist ferner von ganz besonderem Wert für die Erhaltung der Gesundheit der Arbeiter.

Claims (1)

  1. PATEN TAPJSYRUCti Ringofen zum Brennen von Kalk u. dgl. mit Druckluftzuführung zu den in der Bremnkanalsohle angeordneten Rosten, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft in eisernen Rohrleitungen vorgewärmt wird, die in der Gewölbedecke des Ofens liegen.
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