DE471669C - Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl.

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DE471669C
DE471669C DEL68500D DEL0068500D DE471669C DE 471669 C DE471669 C DE 471669C DE L68500 D DEL68500 D DE L68500D DE L0068500 D DEL0068500 D DE L0068500D DE 471669 C DE471669 C DE 471669C
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DE
Germany
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synchronization
image
currents
telegraphs
intensity
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DEL68500D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/08Separation of synchronising signals from picture signals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum synchronen Betrieb rotierender Vorrichtungen, wie z. B. der Sende-und Empfangswalze von telegraphischen Bildübertragungseinrichtungen, wie Telautographen u. dgl. Eine für derartige Zwecke bekannt gewordene Methode, die in der Praxis der Bildtelegraphie weitgehende Anwendung gefunden hat, besteht darin, die Übertragung der Bildzeichen in -bestimmten Zeitfolgen (z. B. nach je einer Umdrehung der Sendewalze) einen kurzen Moment, der, zur C'bertragung eines besonderen, für die Korrektur des Synchronismus verwendeten Zeichens dient, aussetzen zu lassen, welche Zeitmomente sich dann auf dem Empfangsbild entsprechend je nach den Verhältnissen mehr oder weniger störend bemerkbar machen. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Bildzeichen und Synchronisierungszeichen gleichzeitig zu ühertragen, und die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine derartige Methode, die sich durch eine Reihe weiterer Vorteile speziell für die praktische Verwendung auszeichnet.
  • Die Erfindung besteht in kurzen Worten zusammengefaßt darin, daß gleichzeitig mit den zu übertragenden Bildzeichenströmen von der Sende- nach der Empfangsstelle Synchronisierungszeichen in Form von periodisch aufeinanderfol.genden Strömen oder Stromstößen, und zwar vorn größerer Intensität als die ersteren, übertragen werden, wobei die Frequenz der Synchronisierungszeichen sowie deren Zeitdauer so zu wählen ist, daß ein störender Einfluß der Synchronisierungszeichen auf das auf der Empfangsseite registrierte Bild praktisch innerhalb unmerklicher Grenzen bleibt.
  • Däs Wesen der Erfindung geht weiterhin am besten an Hand der. folgenden Betrachtung unter Bezugnahme auf die beiliegenden erläuternden Abbildungen und Schaltungsbeispiele noch mehr hervor.
  • Abb. i zeigt ein Schaubild der Bildzeichen und Synchronisierungszeichen, wie sie sich gegenseitig auf der Leitung überlagern, oder wie sie, falls eine drahtlose Übertragung vorgenommen wird, in Form einer Modulation der hochfrequenten Schwingungen übertragen werden. Abb. 2 zeigt dann beispielsweise eine Schaltungsausführung einer entsprechenden Sende- und weiterhin Abb.3 einer Empfangseinrichtung in grundsätzlicher Darstellung. Unter vorläufiger Bezugnahme auf Abb. 2 bedeutet i die Sendewalze einer bildtelegraphischen Einrichtung, beispielsweise einer telautographischen Einrichtung, 2 einen rotierenden Unterbrecher zur Erzeugung der Synchronisierungsströme bzw. Stromstöße und 3 eine Batterie, welche sämtliche drei Elemente in Serie mit je einem geeignet zu wählenden Widerstand .l bzw. 5 bzw. 6 parallel an Gitter und Kathode einer Dreielektrodenröhre 7 gelegt sind. 8 - bedeutet die Anodenbatterie für die Röhre. Durch richtige Bemessung der Widerstände q., 5, 6, unter evtl. Hinzuschaltung von Vorspannungs- Batterien, kann man erreichen, daß im Anodenkreis der Röhre die Bildzeichen, geliefert durch Abtastung, auf der Empfangswalze i und die Synchronisierungszeichen, ,erzeugt durch den Kommutator a, sich in der gewünschten Intensität unterscheiden und so, wie es die Abb. i zeigt, in gegenseitiger Überlagerung auftreten und an den Klemmen y zur weiteren Verwendung, beispielsweise zur direkten übertragung über eine Leitung, oder bei drahtloser übertragung zur Steuerung oder Modulation eines drahtlosen Senders verwendet werden können. Die Bildzeichen b (Abb. i) können z. B. erzeugt werden durch die Abtastung der Bildwalze i nach der Bekannten telautographischen Methode oder auch durch eine sonstige Abtastung. Bei ersterer besteht die Bildwalze z. B. aus leitendem Material, auf das das zu übertragende Bild mit einer nichtleitenden Masse aufgetragen ist, so daß entsprechend dem kürzeren oder längeren Schleifen des Abtaststiftes auf den leitenden Flächenteilen bei spiralförmiger Abtastung kürzere oder längere Stromschließungen (b nach Abb. i) der Batterie 3 erfolgen, die entsprechende Spannungen am Gitter der Röhre 3 hervorrufen, die ihrerseits wieder entsprechend verstärkt iin Anodenkreis auftreten. Durch die Wirkung des Unterbrechers z, welcher den Widerstand 5 abwechselungsweise zum Widerstand 4. bzw. 6 parallel schaltet, wird es erreicht, daß Synchronisierungsstöße s gemäß Abb. i entstehen, die sich entweder über die Bildströme überlagern oder während der Bildzeichenpausen getrennt auftreten. Gemäß einem weiteren Gegenstand der Erfindung können durch weitere Verwendung von parallel geschalteten Elementen (Unterbrecher usw.), z. B. für die Nullstellungsauslösung det Empfangswalze, noch weitere Intensitätsversch@edenheiten erreicht werden. Die gleichzeitige Auslösung von verschiedenen Stromeindrücken wird insbesondere dadurch möglich gemacht, daß im Gitterkreis der Röhre durch richtige Einstellung von geeigneten Vorspannungen kein Strom fließt und eine reine leistungslose Steuerung stattfindet. Es wird hiermit eine wesentliche Verbesserung der alten telautographischen Methode ,erreicht, bei der Bildzeichen und Synchronisierungszeichen direkt in die Leitung gesendet werden.
  • Bei der in Abb.3 veranschaulichten Empfangseinri;chtung werden die per Draht oder drahtlos und nach erfolgter Modulation anlangenden Zeichen gemäß Abb. i den Eingangsklemmen io zugeführt und wirken auf das Gitter einer ersten Röhre i i ein, deren Anodenstrom im Ruhezustand einen gewünschten Wert (z. B. o) besitzt. Die somit im Anodenkreis der Röhre auftretenden verstärkten Bildzeichenströme dienen zur Einwirkung auf eine Vorrichtung i:! zur Registrierung des übertragenden Bildes, wie z. B. ein Saiten-Galvanoineter. Fallen im letzteren Synchronisüexungszeichan s und Bildzeichen b zusammen, wie dies an einigen Stellen gemäß der Abb. i :dei FaU ist, :so wird an den Bildzeichen nichts geändert, da der Faden des Saiten-Galvanometers durch die größere Intensität des einwirkenden Stromes nur noch etwas weiter hinaus abgelenkt wird. Werden keine Bildzeichen übersandt, so markieren sich die während dieser Zeit auftretenden Synchronisierungszeichen bzw. Stromstöße auf dem Aufnähm-epap.:,cr als ganz dünne Linien, und es ist wesentlich und bildet einen besonderen weiteren Gegenstand der Erfindung, daß man die Synchronisierungsströme von einer solchen Frequenz und einer solchen möglichst kurzen Stromstoßdauer wählt, daß in dem Weißen des Bildes ein praktisch sich nicht störend bemerkbar machender Einfuß zeigt. Dies läßt sich, wie Versuche zeigen, ohne weiteres und ohne große Schwierigkeiten durchführen.
  • Die somit aufgenommenen Bildzeichen, die durch die Synchronisierungszeichen, wie ersichtlich, bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen keine inerkliche Beeinträchtigung erfahren, werden beispielsweise durch die mit i--, angedeutete Aufnahmevorrichtung (Saiten-Galvanometer) zur- Registrierung des Bildes, wie erwähnt, benutzt. Die in ihrer Intensität .stärkeren SynchronisieAingszeichen werden einer weiteren. Röhre 13 zugeführt, deren Konstanten so gewählt werden, unter evtl. Verwendung geeigneter Vorspannungen, daß nur die starken Synchronisierungszeichen verstärkt werden und die Bildzeichen bei dieser zweiten Röhre praktisch herausfallen. Praktisch hat sich als Verhältnis von Bildzeichenintensität zu Synchronisierungszeichenintensität der Wert i : 6 als guter Mittelwert erwiesen. i q. bedeutet einen zu diesem Zweck im Anodenkreis der ersten Röhre eingeschalteten und zur Steuerung des Gitterkreises der zweiten Röhre dienenden Widerstand geeigneter Größe. 15 ist eine gemeinsame Anodenbatterie, und an den Ausgangsklemmen 16 können dann die Synchronisierungsstöße abgenommen und irgendeiner der bekannten Einrichtungen zur Aufrechterhaltung eines synchronen Laufs von Sende- und Empfangsapparatur dienenden Vorrichtung zugeführt werden. Die Synchronisierungsfrequenz kann dabei gemäß einem weiteren Erfindungsgegenstand sehr niedrig gewählt werden, indem die Synchronisierungsstromstößeinfolge ihrer stark verzerrten, fast rechteckigen Form Oberwellen enthalten, die, durch geeignete ,Anordnungen herausgesiebt, entsprechend verstärkt und zur Kontrolle des Synchronismus, beispielsweise zur Kontrolle eines Synchronrnotors oder Lacourschen Rades, das nebenbei noch durch einen Hilfsmotor konstant angetrieben werden kann, verwendet werden. Durch diese Möglichkeit einer Herabsetzung der Synchronisierungsfrequenz wird weiterhin auch noch die Gefahr eines störenden Einflusses desselben auf das aufgenommene Bild, wie oben erwähnt, herabgemindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Bildzeichen und diesen gegenüber in der Intensität stärkere Synchronisierungszeichen gleichzeitig übersandt und am Empfangsort durch intensitätsabhängige Vorrichtungen voneinander getrennt und ihrem speziellen Zweck nutzbar gemacht werden. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Synchronisierungszeichen und die Dauer der einzelnen Sy nchronisierungsimpulse derartig gewählt wird, daß bei Nichtzusamme,nfallen derselben mit-,einem Bildzeichen eine Störung in dem aufgenommenen Bild praktisch nicht auftritt. 3. Synchronisierungseinriclrtung für Bild telegraphen u. dgl. nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß zurE.rzeugung von Bild- und Synchronisierungszeichen die Bildwalze einer Sendeeinrichtung sowie ein rotierender, zur Erzeugung der Synchronisierungsimpulse dienender Unterbrecher und. fernerhin eine Batterie je in Serie mit einem 'Widerstand an das Gitter einer Elektronenröhre gelegt sind, deren Anodenkreis diie genischten Bild- und Synchro:nisilertungsströmeentnommen werden. 4. Synchronisierungseinrichtung für Bildtelegraphen u. dgl. nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Empfang die gemischten Bild- und Synchronisierüngsströme dem Gitter einer Elektronenröhre zugeführt werden, in deren Anodenkreis eine von der Stromstärke im wesentlichen unabhängige Einrichtung zur Registrierung der Bildströme (Saiten-Galvanometer) einerseits und anderseits ein Widerstand angeordnet ist, der einen nur für die stärkeren Synchronisierungsströme genügend hohen, zur Steuerung einer weiteren entsprechend bemessenen Röhre dienenden Spannungsabfall erzeugt, so daß im Anodenkreis der zweiten Röhre die Synchronisierungsströme allein auftreten und zur Kontrolle des Synchronismus entnommen werden können. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Synchronisierungsimpulse verhältnismäßig niedrig gewählt werden und. zur Herstellung des Gleichlaufs mit Oberwellen derselben gearbeitet wird. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierungsfrequenz zur Kontrolle eines im übrigen durch einen Hilfsmotor konstant angetriebenen Lacourschen Rades dient. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Intensität der Bildzeichen zu der der Synchronisierungszeichen von der Größenordnung 1 :6 gewählt wird.
DEL68500D 1927-04-23 1927-04-24 Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl. Expired DE471669C (de)

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DE1756363X 1927-04-23
DEL68500D DE471669C (de) 1927-04-23 1927-04-24 Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl.

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DEL68500D Expired DE471669C (de) 1927-04-23 1927-04-24 Verfahren zur Synchronisierung von Bildtelegraphen u. dgl.

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DE (1) DE471669C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751692C (de) * 1941-02-27 1953-12-21 Lorenz C Ag Messverfahren, insbesondere fuer Breitbandkabel
DE763191C (de) * 1933-05-20 1954-12-13 Opta Radio A G Anordnung zur Aussendung von Synchronisierimpulsen waehrend der Abtastpausen des Fernsehsenders

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763191C (de) * 1933-05-20 1954-12-13 Opta Radio A G Anordnung zur Aussendung von Synchronisierimpulsen waehrend der Abtastpausen des Fernsehsenders
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