DE479233C - Einrichtung zur Bildtelegraphie - Google Patents

Einrichtung zur Bildtelegraphie

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Publication number
DE479233C
DE479233C DEL71095D DEL0071095D DE479233C DE 479233 C DE479233 C DE 479233C DE L71095 D DEL71095 D DE L71095D DE L0071095 D DEL0071095 D DE L0071095D DE 479233 C DE479233 C DE 479233C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
synchronization
recording
characters
tube
Prior art date
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Expired
Application number
DEL71095D
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Eulenhoefer
Max Kagelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL71095D priority Critical patent/DE479233C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479233C publication Critical patent/DE479233C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/08Separation of synchronising signals from picture signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bildtelegraphie Eine in der Bildtelegraphie bekannt gewordene Methode zur Erzielung eines synchronen Betriebes der Sende- und Empfangsanlage besteht darin, die Übertragung der Bildzeichen in bestimmter Zeitfolge zu unterbrechen und im Augenblick der Pause die Synchronisierung der Einrichtungen zu bewerkstelligen. Auf dem Empfangsbild machen sich diese Unterbrechungen des Bildes natürlich unangenehm bemerkbar. Es ist daher versucht worden, eine durch die Bildzeichen modulierte Trägerwelle zur Synchronisierung zu verwenden. Da dieses Verfahren nicht einfach ist, hat man ferner versucht, Bildzeichen. und Sy nchronisier ungszeichen gleichzeitig zu übertragen und durch geeignete Wahl der Dauer der Synchronisierungsimpulse die @obenerwähnten Nachteile der Unterbrechung der Bildzeichen möglichst zu verhindern.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich jedoch auf eine Methode, bei der die Bildzeichen und Synchronisierüngszeichen beliebig unabhängig voneinander übertragen werden können.
  • Erfindungsgemäß wird gleichzeitig mit den Bildzeichen, jedoch ohne Rücksicht darauf, ob ein Bildzeichen gesandt wird oder nicht, eine Synchronisierungsfrequenz durch entsprechende Steuerung einer Röhre auf der Sendeseite erzeugt und übertragen. Auf der Empfangsseite wird durch die geeignete Einstellung .der Empfangsapparatur dafür gesorgt, daß die Synchronisierungszeichen das Bild in keiner Weise stören. Der große Vorteil dieser Methode besteht darin, daß man in der Wahl der Frequenz der Synchronislerungszeichen völlig unabhängig ist.
  • Der Erfindungsgedanke selbst sei zunächst an Hand der Abbildungen erläutert.
  • Abb. i zeigt die Bildzeichen und Syr.-chronisierungszeichen, wie sie gleichzeitig übertragen werden, Abb.2 die schematisch dargestellte Sendeeinrichtung, während durch die Abb.3 die Schaltung der Empfangseinrichtung gezeigt wird. Die elektrischen Verhältnisse in der Empfangsröhre ergeben sich aus der Abb. q., die gleichzeitig das Arbeiten der B.ildaufzeichnungstvorrichtung erläutert.
  • Die Übertragung eines Bildes geschieht mit der beispielsweise dargestellten Einrichtung auf folgende Weise.
  • Auf der in Abb.2 mit i bezeichneten Sendewalze ist das Original aufgespannt, das entweder, wie in der Abbildung dargestellt, mit einem Stift oder nach einem der bekannten Verfahren unter Anwendung einer lichtelektrischen Zelle abgetastet wird. Der Schreibstift liegt unter Zwischenschaltung eines geeigneten Widerstandes 2 an dem Gitter der Röhre 3, während die Anode über den Widerstand 5 mit der Anodenbatterie z[ verbunden ist. Die Schwankungen des Anodenstromes werden dem Gitter der Röhre 9 zugeführt. Der Röhre 9 wird eine geeignete Vorspannung durch die Batterie 7, die mit einer Anzapfung versehen ist, gegeben. Ein zwischen der Anode der Röhre 3 und der Batterie 7 liegender Widerstand 6 kann durch einen Kurzschließer 8, der mit der Anzapfung der Batterie 7 verbunden ist, kurzgeschlossen werden. Mit io ist die Anodenbatterie der Röhre g und mit i i sind die Ausgangsklemmen der Sendeeinrichtung bezeichnet. Der Kurzschließer 8 wird durch eine entsprechende Übersetzung mit der Sendewalze verbunden, so daß die Zahl der Kurzschließungen pro Umdrehung der Sendewalze genau festliegt.
  • Die Charakteristik (Anodenstrom Ia in Abhängigkeit von der negativen Gitterspannung) der Röhre 9 ist in Abb. 4 dargestellt.
  • Auf der Empfangsseite befindet sich der in Abb.3 schematisch dargestellte Empfänger, dessen Eingangsklemmen 12 mit dem Gitter bzw. der Kathode der Röhre 13 verbunden sind. Im Anodenkreis liegt die Batterie 16, der Widerstand 15 und das Galvanometer 14, das' zum Aufzeichnen .des Bildes dient. Zum Widerstand 15 ist eine nur schematisch dargestellte Siebkette 17 parallel gelegt. Die Ausgangsklemmen derselben sind mit der Primärwicklung eines Übertragers 18, dessen Sekundärseite unter Zwischenschaltung einer Vorspannungsbatterie 22 an dem Gitter .der Röhre ig liegt. Die Synchronisierungsströme werden also über die Röhre i9, in deren Anodenkreis die Batterie 2o liegt, dem Klemmei 21, an .die die Synchronisierungseinrichtung angeschlossen ist, zugeführt. Die hier dargestellte Siebkette 17 ist zum Arbeiten der Einrichtung nicht unbedingt nötig. Es ist selbstverständlich, daß man im praktischen Betrieb sowohl auf der Sende- wie auf der Empfangsseite je eine gemeinsame Anodenbatterie vorsehen wird. In der Abb. 4a bis 4d ist das Arbeiten des Galvanometers dargestellt.
  • Die Sendeeinrichtung arbeitet nun folgendermaßen: Fließt beispielsweise im Anodenkreis der Röhre 3 kein Strom, so herrscht im Gitter der Röhre 9 die höchste, durch die Batterie 7 bedingte negative Vorspannung (Punkt G1 in der Kennlinie). Wird der Kurzschließer 8 der Sendeeinrichtung geschlossen, so wird die Vorspannung der Röhre 9 weniger negativ, und es fließt ein Anodenstrom entsprechend dem Wert Ü#. - Die- Dauer dieses Flusses wird durch die Kontraktdauer des Kurzschließers 8 bestimmt. Es ergibt sich ein Synchronisierungszeichen entsprechend der in Abb. 4 dargestellten Form s. Beginnt beispielsweise in einer Pause ein Bildzeichen, so steigt der Anodenstrom der Röhre auf den Wert G" durch den Anodenstrom der Röhre 3. Das Bildzeichen stellt sich in der Form b dar. Solange der Kurzschließer 8 geöffnet ist, bleibt der Wert G3 erhalten. Wird er jedoch geschlossen, so wird ,die Gitterspannung noch weniger negativ, und der Anodenstrom steigt auf den Wert G4, und die Synchronisierungszeichen addieren sich zu den Bildzeichen dazu, entsprechend der in Abb. 4 weiter dargestellten Form. FäHt ein Synchronislerungszeichen nicht völlig mit einer Pause oder mit einem Bildzeichen zusammen, so wird es einfach geteilt und wind teilweise in der Pause, teilweise mit dem Bildzeichen übertragen (siehe s', s"). Das Gesamtbild einer Übertragung setzt sich somit aus Zeichen der in der Abb. i dargestellten Form zusammen, wobei wiederum s die Synchronisierungszeichei, b die Bildzeichen bedeuten.
  • Auf der Empfangsseite wird das Bild durch ein Saitengalvanometer, einen Oszillographen o. dgl. aufgezeichnet. Es ist nur nötig, dasselbe so einzustellen, daß sich die Synchronisierungszeichen im fertigen Bild nicht bemerkbar machen. In der Abb.4 ist ebenfalls die Arbeitsweise des Galvanometers dargestellt. Es wird beispielsweise ein Galvanometer gewählt, wie es in der Bildtelegraphie üblich ist und bei dem ein Spalt durch den Schatten des Galvanometerfadens abgedeckt wird. Wird dem Galvanometer keinerlei Strom zugeführt, so ist der Spalt durch den Fadenschatten, wie in Abb. q.a. gezeigt, völlig abgedeckt. Fließt der Synchronisnerungsstrorn durch das Galvanometer, so wird der Faden wohl etwas verschoben, aber der Schatten gibt den Spalt noch nicht frei (Abb.4b). Erst wenn der Strom die Größe G$ annimmt, wird das Galvanometer geöffnet, und der Lichtstrahl kann auf die Empfangswalze fallen. Addiert sich zu dem Bildzeichen ein Synchronisnerungszeichen, so wird das Galvanometer lediglich noch weiter geöffnet (Abb.4d). Die Synchronisierungsimpulse beeinflussen die Aufzeichnung des Bildes in keiner Weise, solange die Amplitude der Synchronisierungszeichen geringer ist als die der Bildzeichen. Die Frequenz der Synchr onisierungszeichen kann größer oder kleiner sein als die höchste Frequenz der Bildzeichen, da das Galvanometer, ganz gleichgültig, in welcher Stellung sich der Faden befindet, durch die Synchronisierungszeichen nicht geöffnet wird.
  • Daß sich das obige Verfahren sowohl für Übertragungen auf Leitungen wie auch für drahtlose Übertragungen in gleicher Weise eignet, ist selbstverständlich.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Bildtelegraphie o. dgl.; bei welcher gleichzeitig mit den Bildzeichen Synchronisierungszeichen gesandt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sendeseite die durch die Bildtasteinrichtung hervorgerufenen Stromänderungen einer Elektronenröhre, deren Gittervorspannung im Rhythmus der Synchronisierungsfrequenz geändert wird, zugeführt werden, wobei die Amplitude der Synchronisierungszeichen geringer ist als die der Bildzeichen, während auf der Empfangsseite eine geeignete Vorrichtung zur Aufzeichnung des Bildes vorgesehen ist, bei der die Synchronisierungsimpulse keine Beeinflussung der Bildaufzeichnung hervorrufen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß zur Erzeugung von Bild- und Synchronis erungszeichen die durch die Bildabtastung hervorgerufenen Stromänderungen über eine Verstärkereinrichtung auf den Gitterkreis einer Röhre einwirken, der eine Vorspannungsbatterie in Serie mit einem Widerstand enthält, der über eine Kurzschlußeinrichtung (8) mit einem Teil über die Vorspannungsbatterie kurzgeschlossen werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Empfang die gemischten Bild- und Synchronisierungsströme dem Gitter einer Elektronenröhre zugeführt werden und daß im Anodenkreis eine Einrichtung zum Aufzeichnen des Bildes angeordnet ist, die beim Synchronisierungszeichen keine Aufzeichnung bewirkt, während die Bildzeichen voll aufgezeichnet werden. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite die addierten Bild- und Synchronisierungszeichen einem Saitengalvanometer zugeführt werden, dessen Fadenschatten beim Auftreten von Syn-@ chronisierungsströmen den Spalt noch verdeckt und beim Auftreten von Bildzeichenströmen den Spalt voll freigibt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite die addierten Bild- und Synchronisierungsströme einem Oszillographen zugeführt werden, der beim Auftreten von Synchronisierungsströmen kein Licht auf die Empfangshildwalze wirft, und der beim Auftreten von Bildzeichenströmen die volle Aufzeichnung des Bildpunktes bewirkt.
DEL71095D 1928-02-21 1928-02-22 Einrichtung zur Bildtelegraphie Expired DE479233C (de)

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DEL71095D DE479233C (de) 1928-02-21 1928-02-22 Einrichtung zur Bildtelegraphie

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DE306493T 1928-02-21
DEL71095D DE479233C (de) 1928-02-21 1928-02-22 Einrichtung zur Bildtelegraphie

Publications (1)

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DE479233C true DE479233C (de) 1930-04-09

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ID=31947435

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DEL71095D Expired DE479233C (de) 1928-02-21 1928-02-22 Einrichtung zur Bildtelegraphie

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DE (1) DE479233C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766547C (de) * 1936-11-12 1954-08-09 Fernseh Gmbh Schaltung mit veraenderlichem Verstaerkungsgrad zur Verstaerkung von Bildzeichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766547C (de) * 1936-11-12 1954-08-09 Fernseh Gmbh Schaltung mit veraenderlichem Verstaerkungsgrad zur Verstaerkung von Bildzeichen

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