DE47100C - Neuerung an Düngerstreumaschinen - Google Patents
Neuerung an DüngerstreumaschinenInfo
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- DE47100C DE47100C DENDAT47100D DE47100DA DE47100C DE 47100 C DE47100 C DE 47100C DE NDAT47100 D DENDAT47100 D DE NDAT47100D DE 47100D A DE47100D A DE 47100DA DE 47100 C DE47100 C DE 47100C
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- fertilizer
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- box
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- smooth roller
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/16—Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
Neuerung an Düngerstreumaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1888 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf- eine Maschine zum Ausstreuen von Kunstdünger
und bezwecken, dafs der im Vorrathskasten A befindliche Dünger von der Rührwelle r nach
dem einstellbaren Schlitz angehoben und hier von der glatten Walze w aufgenommen und
ausgestreut wird.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Querschnitt und in den Fig. 2 und 3 je eine Hinteransicht
der Düngerstreumaschine dargestellt.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem nach unten konisch zulaufenden Kasten A,
welcher am Boden eine in den Seitenwangen gelagerte Rührwelle r besitzt. Diese Rührwelle
r trägt rechtwinklig zur Achse angeordnete schaufeiförmige Arme a a, welche bei der
Drehung, die vom Fahrrade der Maschine eingeleitet wird, den im Kasten befindlichen
Dünger anhebt und gegen die an der Hinterwand des Kastens, drehbar angeordnete glatte
Walze w schiebt. Diese erhält von der Maschine aus eine Drehbewegung in entgegengesetzter
Umgangsrichtung zur Rührwelle r. Zwischen der mit den Armen α α versehenen
Rührwelle r und der glatten Walze n> befinden sich einstellbare Schlitze.
Diese Schlitzeinrichtung ist wie folgt angeordnet: Ein Schieber s, welcher an seinen
Enden in entsprechenden Schlitzen oder Nuthen am Vorrathskasten A Führung erhält, wird
durch den Hebel h eingestellt, wodurch ein Langschlitz entsteht, welcher durch die untere
Seite des Schiebers s und durch die Walze n> gebildet wird. Wird also der Schieber s in
seiner Führung von der Walze n> durch Hebel h und Zugstangen d d1 entfernt, so entsteht
ein gröfserer Schlitz; bei entgegengesetzter Bewegung kann der Vorrathskasten A durch
den Schieber s ganz geschlossen werden. Um den Hebel h und Schieber s in jeder gewünschten
Stellung feststellen zu können, wird der Hebel h am Bügel I mittelst Klemmschraube
festgehalten.
Im Innern des Vorrathskastens A ist nun für bestimmte Fälle ein Einsatzblech s1 angebracht,
welches mit der Hinterwand des Kastens durch Schrauben verbunden wird und vor der Oeffnung des Kastens A liegt. Dieses
Blech sΛ hat in der Bewegungsrichtung des
Schiebers s Schlitze w, die bei der Bewegung des vorliegenden Schiebers 5 in ihrer Höhe
verstellt werden. Das Einsatzblech s1 wird in solchen Fällen in den Kasten A gebracht, aus
welchem nur kleine Quantitäten von Dünger ausgestreut werden sollen. .
Durch die Anordnung und Lage der glatten Walze w zum Schieber s wird ein willkürliches
Ausstreuen des Düngers aus dem Kasten A, wenn die Transportvorrichtung ausgerückt und
zum Stillstand gebracht ist, vermieden, da der Dünger durch die stillstehende Walze unterstützt
wird und im Kasten A von den Flügeln a der Rührwelle r theilweise angehoben werden
mufs, bevor er ausgestreut wird.
Der Dünger kann nun direct von der glatten Walze n> durch den an der unteren Cylinderfläche
derselben angebrachten Abstreicher χ auf den Acker ausgestreut werden, oder es kann,
wie Fig. ι zeigt, bei feuchtem Dünger ein besonderer
Vertheiler V angeordnet werden, welcher den abfallenden Dünger von der glatten
Walze w erfafst und den etwa an einander haftenden Dünger in kleinen Theilen aus einander
schleudert und vom angehängten Kropf K aus nach dem Acker streut. Der Vertheiler V besteht,
ähnlich wie die Rührwelle r, aus einer von der Maschine angetriebenen Welle, die mit
einer Anzahl versetzter Flügelarme b b versehen ist und das Ausstreuen des Düngers aus
dem Kropf K bewirkt.
Die Wirkung der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende: Sind die Uebertragungsräder
der Maschine eingerückt, und wird die. Maschine durch das Zugthier in Bewegung gesetzt, so
nehmen die Rührwelle r, die glatte Walze n>
und der Vertheiler V die durch Pfeile in Fig. ι angedeutete Drehrichtung an. Die Rührwelle r
hebt den Dünger im Kasten A etwas an und schiebt denselben gegen die entsprechend eingestellten
Schlitze. Hier übernimmt die glatte Walze w den auf sie geschobenen Dünger und
transportirt ihn auf ihrem Umfange entweder direct auf die Ackerfläche, oder bei feuchtem
Dünger in den angehängten Kropf K, in welchem
der Vertheiler V rotirt und den Dünger aus dem Kropf K nach aüfsen streut.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Düngerstreumaschinen die Verbindung einer im Vorrathskasten A sich drehenden Rührwelle r mit einer in entgegengesetzter Richtung sich drehenden glatten Walze w, zwischen welchen sich ein oder mehrere einstellbare Schlitze befinden, um den von der Rührwelle r angehobenen Dünger an den Schlitzen von der glatten Walze n> aufzunehmen und auszustreuen und ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Düngers zu verhüten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47100C true DE47100C (de) |
Family
ID=322163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47100D Expired - Lifetime DE47100C (de) | Neuerung an Düngerstreumaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47100C (de) |
-
0
- DE DENDAT47100D patent/DE47100C/de not_active Expired - Lifetime
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