AT331548B - Bodenbearbeitungsmaschine - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine

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AT331548B
AT331548B AT362874A AT362874A AT331548B AT 331548 B AT331548 B AT 331548B AT 362874 A AT362874 A AT 362874A AT 362874 A AT362874 A AT 362874A AT 331548 B AT331548 B AT 331548B
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Lely Nv C Van Der
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Bodenbearbeitungsmaschine mit mehreren in einem Gestell gelagerten und mit mindestens einem Bearbeitungswerkzeug versehenen Rotoren und mit wenigstens einer Vorrichtung zum
Aufbringen oder Einbringen von Material auf bzw. in den Boden, die einen Behälter aufweist, in dem ein drehbares Abführorgan vorgesehen ist, das von einer drehbaren Andruckrolle aus antreibbar ist. 



   Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art dient die Andruckrolle neben dem Andrücken des bearbeiteten Bodens lediglich für den Antrieb des Abführorgans. Für die Arbeitstiefeneinstellung der Rotoren ist ein gesondertes Laufrad vorgesehen, das dem Gestell gegenüber verstellbar ist. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, auf einfache Weise die das Führungsorgan antreibende Andruckrolle ebenfalls für die Arbeitstiefeneinstellung der Rotoren zu verwenden. Dieses Ziel lässt sich mit einer Maschine der eingangs erwähnten Art erreichen, bei welcher erfindungsgemäss die Andruckrolle in Höhenrichtung verstellbar hinter den
Rotoren angeordnet ist und der Antrieb des Abführorgans eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende, durch die Andruckrolle antreibbare Welle aufweist, die über Gelenkkupplungen und eine teleskopartige Verbindungsachse mit einer Übersetzung an ein Ende der Andruckrolle gekuppelt ist. Durch diese Konstruktion erhält man gegenüber den bekannten Maschinen eine erhebliche Vereinfachung, weil auf ein gesondertes in Höhenrichtung verstellbares Laufrad verzichtet werden kann. 



   Eine zweckdienliche Ausführung der erfindungsgemässen Konstruktion ergibt sich, wenn die Maschine im Betrieb auf die Andruckrolle abgestützt ist und die durch Tragarme am Gestell befestigte Andruckrolle in Höhenrichtung schwenkbar und in mehreren Lagen festsetzbar ist, wobei zur Höheneinstellung der Andruckrolle vorzugsweise eine etwa horizontale Schraubenspindel vorgesehen ist. 



   Dabei empfiehlt es sich, vor jedem Ende der Andruckrolle eine Schraubenspindel vorzusehen. 



   Um einen besonders kompakten Aufbau der Maschine zu erzielen, verläuft die Antriebswelle parallel zur Längsachse der Andruckrolle. Ein Durchrutschen der Andruckrolle, insbesondere auf schwerem nassem Boden kann verhütet werden, wenn die Andruckrolle an ihrem Umfang mit Stäben versehen ist. Die Erfindung ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. Es zeigen die Fig. l eine Draufsicht auf eine Bodenbearbeitungsmaschine nach der Erfindung ; Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. l dargestellten Bodenbearbeitungsmaschine, Fig. 3 einen Schnitt durch die Unterseite eines Behälters der Maschine, Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3 und 5 eine zweite Ausführungsform einer Bodenbearbeitungsmaschine nach der Erfindung in Seitenansicht. 



   Bei der in den Fig. l bis 5 dargestellten Bodenbearbeitungsmaschine sind in einem quer zur Fahrtrichtung   --A--   verlaufenden, hohlen   Gestellteil--45--in   einem Abstand von vorzugsweise 25 cm vertikale Wellen --46-- angeordnet, die Rotoren--47--tragen. 



   Die   Wellen --46-- sind   in ihren oberen und unteren Bereichen von Lagern abgestützt. Das obere Lager ist an einer   Platte--48--befestigt,   die mittels Bolzen mit dem darunterliegenden Gestellteil--45-verbunden ist. Im hohlen   Gestellteil --45-- ist   auf jeder   Welle--46--ein   nicht dargestelltes, geradverzahntes Zahnrad angebracht, wobei die Zähne zweier benachbarter Zahnräder jeweils miteinander in Eingriff stehen. 



   Das unten aus dem Gestellteil--45--herausragende Ende jeder   Welle --46-- trägt   einen wenigstens annähernd horizontalen   Querträger--49--.   Seine Enden weisen   Buchsen--51--auf,   in welche der Schaft   --52-- eines   nach unten gerichteten, zinkenartigen Bearbeitungswerkzeuges--53--eingesetzt ist. Auf das obere, mit einem Gewinde versehene Ende des   Schaftes--52--ist   eine Mutter--54--geschraubt, welche den   Schaft--52--in   der   Buchse --51-- festhält.   Im Bereich seiner Unterseite ist der   Schaft--52--mit   einem Nocken--55--versehen, der in eine Ausnehmung am unteren Ende der   Buchse--51--eingerastet   ist.

   Die Längsmittellinie des   Arbeitsteiles--56--des Werkzeuges--53-schliesst   mit der Längsmittellinie des   Schaftes--52--einen   spitzen Winkel von etwa 50 ein. Der   Arbeitsteil--56--verläuft   in Drehrichtung des Rotors schräg nach unten und nach hinten. Eine   Abschirmkappe--57--,   die, in Drehrichtung des Rotors --47-- gesehen, vorne angebracht ist, umgibt das obere Ende der   Buchse--51--und   die   Mutter--54--.   



   Vorne am   Gestellteil --45-- sind   symmetrisch zu seiner Mitte schräg nach oben und nach vorn 
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   An den unteren Enden der Arme--60--ist ein   Profilteil--61--vorgesehen,   der parallel zum Gestellteil --45-- verläuft. Die Stirnfläche dieses   Profilteiles--61--ist   schräg nach unten und nach hinten gerichtet. Seine Vorderkante liegt unterhalb des Querträgers --49-- und einer   Buchse--51--.   Der Profilteil   --61-- schützt   die Bearbeitungswerkzeuge vor Beschädigung durch Steine od. dgl. 



   Eine   Schraubenfeder --62-- ist   mit ihrem einen Ende im Bereich der Mitte der Arme--60--und mit ihrem andern Ende an der Rückseite des Gestellteiles--45--befestigt. Wenn Steine zwischen die Arme   --60-- und   die Stütze --58- gelangen, kann die Stütze gegen die Kraft der   Federn--62--nach   vorne ausweichen. 



   Etwa an den beiden Enden des hohlen   Gestellteiles--45--sind   vertikale Platten--63--angebracht, deren hintere Kanten breiter sind als die Vorderkanten. Nach hinten gerichtete   Tragarme--65--sind   längs der   platten --63-- um im   Bereich der Vorderseite des Gestellteiles--45--angeordnete Achsstummel--64-- 

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 Kegelzahnrad angebracht, das mit einem Kegelzahnrad einer in Fahrtrichtung verlaufenden, und im Zahnradgehäuse liegenden Welle in Eingriff treten kann.

   Diese Welle ist am hinteren Ende durch ein Wechselgetriebe --72-- mit einer über ihr liegenden, in Fahrtrichtung verlaufenden   Welle --73-- verbunden,   die vorne aus dem   Zahnradgehäuse--71--herausragt   und durch eine Hilfswelle mit der Zapfwelle eines dip Maschine fortbewegenden Schleppers gekuppelt werden kann. Das Wechselgetriebe --72-- besteht aus den Zahnrädern, die auf jeder Welle angebracht sind und miteinander in Eingriff stehen. Die Zahnräder sind durch einen Deckel abgeschirmt. Um die Übersetzung zu ändern, können die Zahnräder ausgetauscht werden. Dazu wird der Deckel entfernt, die Zahnräder abgenommen und durch andere ersetzt. Vorne am Gestellteil--45-ist ein Bock--74--angeordnet, der an der Unter- und Oberseite mit Vorrichtungen zum Festkuppeln der 
 EMI2.2 
 --76-- angebracht,Rührwerkzeuge --89-- angeordnet sind.

   Unter jeder   Schaufel--88-ist   im Behälterboden eine Öffnung - vorgesehen, deren lichte Weite mit Hilfe einer in Längsrichtung des Behälters verschiebbaren eine 
 EMI2.3 
 
Platte--92--verändert- wird diese Ausstreuöffnung verkleinert, bis sie schliesslich vollständig abgeschlossen ist. Zum Verschieben der   Platte--92-dient   ein   Hebel-93--,   der an der Rückseite jedes Behälters angelenkt ist. 



   Auf einer Seite der Behälter --82 und   83-sind Achsstummel-94   und 95-auf den Trägern 
 EMI2.4 
 befestigt.(Fig. l), um das eine   Kette --97-- geführt   ist. Auf dem   Achsstummel --95-- im   Bereich des unteren   Behälters-83--ist   ein zweites Kettenrad --98-- angeordnet, um das eine Kette --99-- geführt ist. Diese Kette ist sodann um ein Kettenrad --100-- geführt, das auf einer quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, 
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 Abführvorrichtungen ist von einem Schutzkasten abgedeckt, der auf einer vertikalen, die Seitenkanten der   Behälter--82   und 83--miteinander verbindenden   Platte--104--angebracht   ist.

   Das zur Maschinenmitte gerichtete Ende der Welle --101-- ist über eine   Gelenkkupplung --105-- mit   einer teleskopartigen Achse   -     verbunden,   die am andern Ende über eine   Gelenkkupplung--107--mit   einer Welle-108-verbunden ist. Die Welle --108-- ist an einer Stütze --109-- einer Schwinge --65-- der Andruckrolle - 68-- angeordnet (Fig.1). Diese Stütze --109-- verläuft von der Befestigungsstelle an der Schwinge --65-- aus schräg nach oben und nach hinten. Auf der Welle --108-- sitzt ein Kettenrad--110--, das über eine   Kette --111-- mit   einem   Kettenrad--112-auf   einem Achsstummel --113-- der Andruckrolle - 68-- verbunden ist.

   Die Kettenräder --110 und 112-- und die Kette --111-- sind gleichfalls von 
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 von bügelartigen   Trägern-115-angeordnet.   Auf die   Rohre --116-- sind   biegsame Schläuche --117 bzw. 118-aufgeschoben, die nach unten verlaufende Abführwerkzeuge bilden. Ein Ende des bügelartigen Trägers 

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   - 115-ist unter   eine am Behälter angeordnete Lasche --119-- geklemmt (Fig.3). Das andere Ende kann mittels einer   Flügelmutter --120-- am   Behälter festgeschraubt werden, so dass man den   Träger-115-   leicht abnehmen kann.

   Die auf die Rohre--116--des vorderen Behälters --82-- aufgezogenen Schläuche --117-- verlaufen schräg nach vorne und nach unten und sind an der Vorderseite des Gestellteiles--45-durch Öffnungen in einer zum Gestellteil parallelen, an den   Armen--60--befestigten Stütze--121--   geführt. Das Ende der Schläuche --117-- liegt vor dem   Gestellteil--45--in   Höhe der Oberseite der Rotoren-47-. Die auf die Rohrendes hinteren   Behälters-83-aufgezogenen   Schläuche   - 118-verlaufen   ebenfalls schräg nach unten und nach vorne. Sie sind durch Öffnungen in einer Stütze   --123-- geführt,   die hinten am   Gestellteil --45-- angeordnet   ist und einen vom   Gestellteil --45-- aus   schräg nach unten und nach hinten verlaufenden Teil--124--aufweist.

   Das Ende der   Schläuche--118--   liegt oberhalb dieses Teiles --124-- der Stütze --123--. 



   Die Maschine kann mit Hilfe des   Bocks-74-an   die Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers gekuppelt werden, wobei die Zapfwelle über eine Hilfswelle mit der aus der Vorderseite des Zahnradgehäuses --71-- herausragenden Welle--73--verbunden werden kann. Nach dem Ankuppeln der Maschine an den Schlepper können der vordere   Behälter --82-- mit   Kunstdünger und der hintere   Behälter-83-mit   Saatgut gefüllt werden. Die Arbeitstiefe der   Zinken--53--der Rotoren--47--kann   mit Hilfe der in Höhenrichtung verschiebbaren Andruckrolle --68-- eingestellt werden, auf die sich die Maschine im Betrieb abstützt. 



   Während die Maschine vom Schlepper in Richtung--A--gezogen wird, können die Rotoren--47-- über den oben beschriebenen Antrieb von der Zapfwelle des Schleppers angetrieben werden. Benachbarte Rotoren--47--rotieren gegensinnig und haben einander überlappende Arbeitsbereiche. Jede Abühreinrichtung --86-- in den Behältern --82 und   83--wird   über die Ketten von der Andruckrolle --68-- angetrieben, damit das Material durch die Öffnungen im Behälterboden abgeführt wird. Mit dem auf der Rückseite jedes 
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 --117-- desErde gemischt, so dass das Saatgut, das von den Schläuchen --118-- des hinteren Behälters --83-abgegeben wird, auf das hinter den Bearbeitungswerkzeugen --53-- zurückbleibende Saatbett ausgestreut werden kann. 



   Die   Schläuche--118--können   am Ende auch Säschuhe (nicht dargestellt) aufweisen, wodurch das Saatgut in einer Reihe ausgesät werden kann. 



   Die   Andruckrolle--68--kann   auf einfache Weise in der Höhe verstellt werden, da die teleskopartige, mit Gelenkkupplungen versehene Achse --106-- zwischen der   Welle--101--und   dem Kettenantrieb vorgesehen ist. Die Drehzahl der Rotoren lässt sich mittels des Wechselgetriebes--72--wahlweise verändern. 



   Die erfindungsgemässe Bodenbearbeitungsmaschine bietet die Möglichkeit, in einem einzigen Arbeitsgang den Boden zu bearbeiten und Düngemittel und Saatgut auszustreuen. Da der Kunstdünger vor den Rotoren ausgestreut wird, ist gewährleistet, dass er mit der Erde gleichmässig vermischt wird und daher den keimenden Samen vollständig zugute kommt. Die Andruckrolle --68-- bedeckt das Saatgut mit Erde, wodurch die Saat gut keimen kann. 



   Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform entspricht im wesentlichen der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Maschine. Bei dieser Ausführungsform sind jedoch die Zinken durch messerartige Bearbeitungswerkzeuge   --125-- ersetzt,   die mit einem   Träger-126-einstückig   sind und mittels   Bolzen--127-,   vorzugsweise Brechbolzen, an einem auf der Unterseite einer Welle--40--angebrachten Flansch--128--befestigt werden. Die Länge der messerartigen Bearbeitungswerkzeuge, die auf der Vorderseite mit einer schräg nach unten verlaufenden Schneidkante versehen sind, beträgt etwa 12 cm.

   Bei dieser Ausführungsform sind zur Höhenverstellung der Schwingen--65--der Andruckrolle--68--auf dem Gestellteil--45--   Schraubspindeln--130--angebracht,   die über einen   Hebel--129--mit   der Schwinge --65-- verbunden sind und wenigstens annähernd horizontal verlaufen. Der Antrieb der Abführvorrichtungen in den Behältern   --82   und 83--erfolgt auch bei dieser Ausführungsform von einem Ende der Andruckrolle--68--aus. Im Betrieb arbeitet die Maschine entsprechend der vorhergehenden Ausführungsform. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bodenbearbeitungsmaschine mit mehreren in einem Gestell gelagerten und mit mindestens einem Bearbeitungswerkzeug versehenen Rotoren und mit wenigstens einer Vorrichtung zum Aufbringen oder Einbringen von Material auf bzw. in den Boden, die einen Behälter aufweist, in dem ein drehbares Abführorgan EMI3.2 dass die Andruckrolle (68) in Höhenrichtung verstellbar hinter den Rotoren (47) angeordnet ist und der Antrieb des Abführorgans (96 bzw. 98) eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende, durch die Andruckrolle (68) antreibbare <Desc/Clms Page number 4> Welle (101) aufweist, die über Gelenkkupplungen (105,107) und eine teleskopartige Verbindungsachse (105) mit einer Übersetzung an ein Ende der Andruckrolle (68) gekuppelt ist.
    EMI4.1 im Betrieb auf die Andruckrolle (68) abgestützt ist und dass die durch Tragarme (65) am Gestell befestigte Andruckrolle (68) in Höhenrichtung schwenkbar und in mehreren Lagen festsetzbar ist, wobei zur Höheneinstellung der Andruckrolle (68) vorzugsweise eine etwa horizontale Schraubenspindel (130) vorgesehen ist. EMI4.2
AT362874A 1972-01-07 1974-05-02 Bodenbearbeitungsmaschine AT331548B (de)

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