DE470705C - Blattfederaufhaengung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Blattfederaufhaengung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE470705C
DE470705C DER72918D DER0072918D DE470705C DE 470705 C DE470705 C DE 470705C DE R72918 D DER72918 D DE R72918D DE R0072918 D DER0072918 D DE R0072918D DE 470705 C DE470705 C DE 470705C
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Germany
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spring
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spring suspension
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DER72918D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/34Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
    • B60G11/38Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also rubber springs
    • B60G11/42Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also rubber springs the rubber springs being attached to sprung part of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Blattfederaufhängung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Es ist bekannt, bei Kraftfahrzeugen die ßlattfederenden durch in Gehäusen des Fahrzeugrahmens vorgesehene Gummiblöcke -zu umschließen, deren Abstützflächen die Länge des biegsamen Federteiles bei zunehmender Belastung vermindern. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Gummiblöcke auch unterhalb der Feder mit entsprechenden Abstützflächen versehen, die die Länge des biegsamen Federteils auch bei Rückschlagbewegungen vermindern. Dadurch wird erreicht, daß ebenfalls die plötzlichen Rückschlagbewegungen, die auf das Fahrgestell wirken, und welche durch die Federreaktion nach den durch die Unebenheit der Straße hervorgebrachten Formänderungen entstehen, in geeigneter Weise gedämpft werden.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind schematisch beispielsweise einige Ausführungsformen der Aufhängevorrichtung dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen in senkrechtem Schnitt die vordere und hintere Befestigung einer üblichen halbelliptischen Blattfeder für die vordere Aufhängung eines Kraftwagens.
  • Abb. 3 und q. zeigen eine abgeänderte Ausführungsform in ähnlichen Schnitten.
  • Abb. 5 ist ein senkrechter Querschnitt durch das Auge der Tragplatte in größerem Maßstabe und bezieht sich auf eine abgeänderte Ausführung, die mit einer Vorrichtung zur seitlichen Einstellung versehen ist.
  • Abb. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführung zu Abb. i, bei welcher die untere Federtragfläche einstellbar ist.
  • Abb. 7 und 8 beziehen sich auf andere Ausführungsformen, bei welchen die untere Federtragfläche selbsttätig gegen die Feder gepreßt wird.
  • Abb. 9 und io zeigen andere Ausführungen. Bei den dargestellten Konstruktionen wird die Feder mit denn Fahrzeugrahmen nicht, wie üblich, durch Bolzen verbunden, welche sich in den am Ende des Federblattes vorgesehenen Augen drehen, sondern wird an den Enden in einem Gehäuse 2 festgeklemmt, welches starr an dem Fahrzeugrahmen befestigt ist, wie Abb. i bis 7 und 9 zeigen, oder gelenkig (Abb. 8). Die Seitenwandungen des Gehäuses halten die Feder in ihrer Schwingungsebene, unter Umständen unter Benutzung einer Einstellvorrichtung, wie Abb. 5 zeigt.
  • Die Tragplatte 3 der Feder ist am vorderen Ende mit dem Gehäuse 2 (Abb. x) durch das Auge 3' verbunden, welches in einer Aussparung des Gehäuses festgeklemmt ist, und das hintere Ende der Tragplatte verschiebt sich (Abb. 2) in dem Gehäuse. Die obere und die untere Innenfläche des Gehäuses 2 sind gekrümmt, wie in den Zeichnungen dargestellt, und haben in senkrechtem Schnitt eine trichterähnliche Mündung. Die ganze Gehäusekammer ist mit Gummi oder anderem elastischen Material 7 ausgefüllt, welches mit dem Federende (Abb. i) oder einer metallenen Hülle 4 in Berührung steht, die am Federende vorgesehen ist (Abb.2), um ihr hinteres Ende festzuhalten. In dieser Hülle verschiebt sich die Tragplatte gegenüber der Haltevorrichtung. Die Platte 3 hat natürlich an diesem Ende kein Auge, und die Führungshülle ¢ wird in dem Gehäuse 2 durch eine augenähnlich gestaltete Verlängerung 4' gehalten, die in einer entsprechenden Aussparung des Gehäuses 2 eingeklemmt ist. Um die Feder zu befestigen und die Augen 3' der Feder (Abb. z) und 4' der Hülle 4 (Abb. 2) sicher zu verankern, ist die untere gekrümmte Wand 5 des Gehäuses 2 beweglich gemacht. Dies ist dadurch erreicht, daß eines ihrer Enden bei 2" mit dem Gehäuse hakenartig verbunden ist, während das andere Ende in der gewünschten Stellung, beispielsweise durch einen Vorstecker 6 gehalten wird, der in Verlängerungen 2' der Seitenwandungen des Gehäuses 2 eingesetzt ist.
  • Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 umschließt das Gehäuse 2 außer der Tragplatte 3 das darunterliegende Federblatt 3a, welches zweckmäßig verlängert ist.
  • Um zu verhindern, daß sich das Blatt 3a an der Gummieinlage 7 entlang verschiebt, .ist eine Schutzmuffe 4a vorgesehen, während am hinteren Ende der Aufhängung die mit einem Auge versehene Muffe 4 diesem Zweck dient. Die Gummieinlage 7 dämpft die leichten Schwingbewegungen, die durch die Unebenheiten der Fahrbahn hervorgebracht werden, und die obere gekrümmte Fläche des Gehäuses ermöglicht, daß sich die Feder selbsttätig der konstanten und der wechselnden, darauf wirkenden Belastung anpaßt, wobei die Wölbung und die Biegsamkeit vermindert wird, wenn die Last zunimmt. Die entgegengesetzte Fläche 5 hat dieselbe Wirkung gegenüber den Rückschlagbewegungen, welche dadurch gedämpft werden.
  • Die Gummieinlage 7, welche die innere Kammer des Gehäuses 2 ausfüllt, erstreckt sich auch über die Seiten der Feder, so daß sie die seitlichen Schwingungen absorbiert und leichte Bewegungen in allen Richtungen gestattet, ohne daß ein Geräusch entsteht.
  • Die in Abb. 5 gezeigte Vorrichtung ermöglicht eine seitliche Einstellung der Feder. Diese Vorrichtung umfaßt zwei Schalen 8, die in den Augen 3' der Tragplatte 3 eingepaßt sind und Gummiringe g aufnehmen, welche durch Scheiben io angepreßt werden. Der Preßdruck auf die Scheiben io wird durch Schrauben ii hervorgebracht, die in das Gehäuse eingesetzt sind und durch Gegenmuttern ii' und Kappen i2 gesichert werden.
  • In Abb. 6 wird die untere Fläche 5 des Gehäuses gegen die Feder durch eine Schraube 14 gepreßt, welche um ein bestimmtes Stück verstellt werden kann und in dem Querträger 13 des Gehäuses 2 eingesetzt ist. Diese Einstellung ist insbesondere dann notwendig, wenn es sich um Lastwagen, Motoromnibusse u. dgl. handelt, bei denen die konstante Belastung innerhalb weiter Grenzen veränderlich ist, während die untere Gummieinlage und die entsprechende Fläche 5 stets gegen die Feder gedrückt bleiben können.
  • Diese Bedingung kann selbsttätig erfüllt gehalten werden, wenn die in Abb. 7 gezeichnete Vorrichtung angewandt wird. Diese umfaßt ein Exzenter 15, welches auf die Fläche 5 wirkt und im Gehäuse drehbar ist. Eine Feder 16 sucht das Exzenter zu drehen, um die Fläche 5 gegen die Feder zu drücken.
  • Bei der in Abb. 8 gezeichneten Konstruktion ist das Gehäuse 2 bei 17 an dem Rahmen angelenkt und am Ende mit einem Auge 2o versehen, welches zwischen zwei gegeneinander wirkenden Federn 18 und ig gehalten wird, die auf einer Stange 2i sitzen. Diese Stange geht durch das Auge 2o hindurch und ist bei 22 am Rahmen angelenkt. Das Ende der Stange 21 ist mit Gewinde versehen und trägt eine Mutter zur Einstellung der Vorspannung der Federn 18 und i g. Diese Konstruktion ist besonders geeignet für sehr schwere Fahrzeuge, beispielsweise große Lastwagen, Motoromnibusse u. dgl., bei welchen die Federn sehr steif sind und es nützlich sein kann, daß das Ende des Gehäuses den Bewegungen des Federendes folgt. Die Einstellung der Vorspannung der Federn i8 und i9 kann von einer entfernt liegenden Stelle aus geschehen, beispielsweise von dem Spritzbrett. In der in Abb. g gezeichneten Konstruktion können die Enden der Feder sich dadurch der oberen Form des Gehäuses anpassen, daß um das Auge 3' herum eine Einlage aus mehr elastischem Gummi angewandt wird- oder aus Gummi, welcher mit Löchern versehen ist, wie bei 7' in der Zeichnung angedeutet.
  • Gemäß der Abb. i o werden dieselben Resultate wie bei den vorhergehenden Konstruktionen erreicht, ohne daß die obere und die untere Fläche des Gehäuses in der beschriebenen Weise gestaltet ist. Dies wird dann möglich, wenn man eine Gummieinlage 7 anwendet, welche vor dem Einsetzen die in der Zeichnung mit punktierten Linien angedeutete Form besitzt. Beim Zusammenbau wird eine Kompression in der Gummieinlage erzeugt, welche gegen die Mündung des Gehäuses zu wächst, so daß bei Zunahme der konstanten Belastung und der wechselnden Beanspruchungen eine Lagerreaktion auf die Feder ausgeübt wird, die annähernd gleich den Flächen des Gehäuses 2 bei den vorbeschriebenen Konstruktionen zunimmt, derart, daß die Wölbung der Feder abnimmt bei Zunahme der Belastung und der -Beanspruchungen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blattfederaufhängung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welcher die Federenden von in Gehäusen des Fahrzeugrahmens vorgesehenen Gummiblöcken umschlossen werden, deren Abstützflächen die Länge des biegsamen Federteiles bei zunehmender Belastung vermindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummiblöcke (7) auch unterhalb der Feder (3) mit entsprechenden Abstützflächen versehen sind, die die Länge des biegsamen Federteils auch bei Rückschlagbewegungen vermindern. '
  2. 2. Blattfederaufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Gummiblock und das Federende umschließende Gehäuse (2) mit einer konvexen oberen und unteren Innenfläche versehen ist, die nach der Federmitte zu auseinanderlaufen.
  3. 3. Blattfederaufhängung nach An-Spruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5) des Gehäuses durch Einhaken des einen Endes (2") und <durch einen Vorstecker (6), Schraubenbolzen (1q.) oder Exzenter (15) unter dem anderen Ende an dem Gehäuse gehalten und gegen das Federende gepreßt wird. q..
  4. Blattfederaufhängung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Exzenter (i5) selbsttätig durch eine geeignete Feder zur Wirkung kommt.
  5. 5. Blattfederaufhängung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Andrücken des Deckels (5) gegen die Feder von einer entfernt liegenden Stelle, beispielsweise vom Spritzbrett aus zur Wirkung gebracht wird.
  6. 6. Blattfederaufhängung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) am offenen Ende am Rahmen angelenkt ist und am entgegengesetzten Ende zwischen Federre (ig, ig) gehalten wird, deren Spannung von einer entfernt liegenden Stelle aus geregelt werden kann.
DER72918D 1927-10-31 1927-11-26 Blattfederaufhaengung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE470705C (de)

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