DE47000C - Kontroiapparat für öffentliche Fuhrwerke. • - Google Patents
Kontroiapparat für öffentliche Fuhrwerke. •Info
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- DE47000C DE47000C DENDAT47000D DE47000DC DE47000C DE 47000 C DE47000 C DE 47000C DE NDAT47000 D DENDAT47000 D DE NDAT47000D DE 47000D C DE47000D C DE 47000DC DE 47000 C DE47000 C DE 47000C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B13/00—Taximeters
- G07B13/005—Taximeters operating mechanically
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Diese Erfindung behandelt die Construction eines Apparates zum Anzeigen und Controliren
des Fahrpreises für Lohnfuhrwerke, dem die Berechnung nach Touren zu Grunde liegt.
Es ist der Preis für eine bestimmte Weglänge als Zahlungseinheit angenommen und das
im Apparate angeordnete Zählwerk summirt nach Mafsgabe der zurückgelegten Strecke diese
Einheiten selbstthätig, so dafs der Fahrgast stets übersehen kann, welchen Fahrpreis er für
die bis zu jedem Augenblick zurückgelegte Strecke zu zahlen hat.
Der Apparat ist so eingerichtet, dafs das Zählwerk nach jeder Fahrt, für welche bezahlt
worden ist, durch einen einfachen Einsteckschlüssel vom Kutscher auf Null gestellt werden
kann, während er ein zweites, dem Kutscher nicht zugängliches Zählwerk besitzt, das als
Controle für den Kutscher dient und die von dem Fuhrwerk zurückgelegten bezahlten Strecken
bezw. die dafür gezahlten Fahrpreise summirt. . Dieses Zählwerk des Apparates wird danach
durch den Einsteckschlüssel nach jeder Fahrt nicht auf Null zurückgestellt; dies geschieht
erst nach vollzogener Controle Seitens des Fuhrherrn.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Apparat in Vorderansicht;
Fig. 2 ist die Vorderansicht des vorderen Zählwerkes, bei weggelassenem Gehäuse und
abgenommenen Zahlenscheiben,
Fig. 3' die Seitenansicht des aus dem Gehäuse herausgenommenen Apparates von rechts,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie x-x und
Fig. 5 ein solcher nach der Linie y-y von Fig.2;
Fig. 6 zeigt bei weggelassenem Räderwerk den Mechanismus zum Zurückstellen der vorderen
Anzeigeseite des Apparates auf Null;
; Fig. 7 ist die Hinteransicht bezw. die Ansicht der Controlseite des aus dem Gehäuse herausgenommenen Apparates;
; Fig. 7 ist die Hinteransicht bezw. die Ansicht der Controlseite des aus dem Gehäuse herausgenommenen Apparates;
Fig. 8 zeigt den Antriebmechanismus des Apparates;
Fig. 9, 10, 11, 12 und 13 sind Einzeldarstellungen
desselben.
Die Fig. 14 bis 18 veranschaulichen die Anwendung
des Apparates bei einem Droschkenfuhrwerk.
Fig. 14 zeigt in Seitenansicht den Apparat mit dem von der hinteren Radachse bewegten
Antriebmechanismus; ■
Fig. 15 ist eine Hinteransicht der Droschke
mit theilweise im Schnitt dargestelltem Controlapparat,
Fig. 16 ein theilweiser: Grundrifs und theilweiser
Horizontalschnitt durch Fig. 14,
Fig. 17 eine Seitenansicht in vergröfsertem Mafsstabe von dem Antriebmechanismus des
Apparates und
Fig. 18 eine Einzeldarstellung des an der Radachse angeordneten Kugellagers für die
Antriebwelle.
Der in das Gehäuse A fest eingepafste Apparat wird durch Platten oder Scheiben B1 B2 B3 B*,
Fig. 4, in drei Abtheilungen getheilt, von denen die vordere Abtheilung das Zählwerk mit dem
Anzeigemechanismus sowie die Vorrichtung zum Aufnullstellen des letzteren,' die mittlere den
Antriebmechanismus mit seinem Räderwerk und die hintere Abtheilurig ein mit der vorderen
Abtheilung übereinstimmendes Controlzählwerk besitzt. ...-.■■.'
Der Antrieb des" Apparates erfolgt durch Vermittelung der Muffe C, Fig. 8, in welche
der kantige Ansatz der Antriebwelle tritt und die an dem Wellenstück D befestigt ist, welches
durch ein an der Scheibe B3 befestigtes Winkelstück geführt wird. Das Wellenstück D
steht mittelst einer Klauen- oder ZahnkupplungE
mit der in derselben Achsrichtung liegenden und von zwei Winkelstücken geführten Welle D'
in der Weise- in Verbindung, dafs bei Drehung der Muffe C und Welle D in der Pfeilrichtung
ι der obere Wellentheil sich mitdreht, während bei entgegengesetzter, etwa durch das
Zurückfahren des Wagens veranlafster Drehungsrichtung ein Lösen der Kupplung dadurch eintritt,
dafs das obere Wellenstück D1 ein Sperrrad F erhält, in welches der Sperrkegel G,
Fig. 13 j eingreift. Die Feder H bewirkt ein
augenblickliches Ineingrifftreten der Kupplungstheile, sobald die Drehrichtung der Achse
wieder die normale ist, d. h. der Wagen wieder weiterfährt.
Der zwischen den beiden oberen Winkelstücken
liegende Th eil der Welle D1 ist zu einer Schraube ohne Ende J ausgebildet, welche
mit einem lose auf der Welle K aufgesetzten Schneckenrade L in Eingriff "steht. An dem
letzteren ist eine auf der Welle K ebenfalls lose aufgesetzte Trommel M befestigt, Fig. 5.
und 8, die innen eine Feder N trägt, deren eines Ende an der Trommel M und deren
unteres Ende an der Welle K befestigt ist, so dafs durch Drehen des Schneckenrades L
in der Pfeilrichtung 2, Fig. 8, ein Anspannen der Feder stattfindet. Das andere Ende der
Welle K trägt ein mit derselben fest verbundenes Zahnrad O, Fig. 5 und 8, welches
mit einem auf der Welle P festsitzenden Zahnrade Q in Eingriff steht, Fig. 4 und 8, während
an dem anderen Ende der Welle P ein Zahnrad Q1 lose aufgesetzt ist. Dieses letztere
ist mittelst eines Sperrkegels R, welcher in eine an der Welle P befestigte Feder ausläuft, mit
einem auf dieser Welle fest angeordneten Sperrrade 5 verbunden. Durch diese Einrichtung
und die Uebertragung der Drehung der Zahnräder mittelst der Triebe auf die mit
einander in Eingriff stehenden Räder Q3 T und T1 U und U1 auf den Windflügel V wird
verhindert, dafs nach Abspannung der Federtrommel und Vorgang des Zählwerkes um einen
weiteren Schritt die dem Räderwerk innewohnende lebendige Kraft plötzlich gehemmt
und dadurch ein Bruch der Räder veranlafst wird. An dem Schneckenrad L der , Federtrommel
sind zwei Stifte L1 und L2 diametral
zu einander angeordnet, die sich bei Drehung des Rades abwechselnd gegen einen auf der
Welle W drehbar angeordneten Hebel X legen, während ein zweiter, ebenfalls auf der Welle W
drehbar angeordneter Hebel Y durch eine Torsionsfeder Z, Fig. 1 1, gegen einen Stift X1
des Hebels X gedrückt und so letzterer stets gegen einen der in der Pfeilrichtung 2 rotirenden
Stifte LΎ oder L'2 gehalten wird. Der
Hebel Y legt sich mit seiner Nase Y1 unter einen seitlich am Zahnrade Q1 angeordneten
Stift Q2.
Bei der Drehung des Schneckenrades L durch die Schraube J ohne Ende wird die in der
Trommel M angeordnete Feder so lange gespannt, bis der Hebel X durch den gegen denselben
anliegenden Stift L1 so weit nach rechts gedreht ist, dafs der letztere über die obere
Kante des Hebels X weggleiten kann, während gleichzeitig durch die Drehung des letzteren
die Nase Y1 des Hebels Y unter dem Stift Q2
fortgeht. Nach Freigabe des Hebels X setzt die Feder N mittelst des Zahnrades O sämmtliche
mit einander in Eingriff stehende Zahnräder in Umdrehung, und diese Umdrehung dauert so-lange, bis der nächste Stift L'2 des
Schneckenrades L gegen den durch die Torsionsfeder Z und den Hebel Y wieder zurückgedrehten
Hebel X anschlägt; die Gröfsenverhältnisse und die Zahntheilung der in Eingriff
stehenden Zahnräder O und Q sind so getroffen,
dafs bei einer halben Umdrehung des Rades O entsprechend dem Kreisbogen zwischen
L1 und L2 das Rad Q sich einmal ganz umdreht.
Hierdurch wird erreicht, dafs der durch die Torsionsfeder Z nach der Freigabe des
Hebels X wieder zurückgebrachte Hebel Y mit seiner Nase Y1 unter den mit dem Rade Q1
eine Umdrehung ausführenden Stift Q2 tritt und eine Hemmung des Anzeige- und Controlwerkes
nach diesem Vorrücken um einen weiteren Schritt veranlafst wird, während das mit dem losen Trieb Qα in Eingriff stehende
Räderwerk mit Flügelregulirung infolge des mit einer Spiralfeder verbundenen Sperrkegels R
langsam auslaufen kann, so dafs Brüche der Zahnräder u. s. w. vermieden werden.
In der vorderen Abtheilung des Apparates zwischen den Scheiben B1 und B 2 ist das
Zählwerk mit dem Anzeigemechanismus, sowie der Vorrichtung zum Einstellen des Anzeigemechanismus
auf Null angeordnet.
Die Welle P, Fig. 4, welche in der be- . -schriebenen Weise intermittirend in Drehung
gesetzt wird, ist mit ihren vierkantig ausgebildeten EndenP1]32 durch die Scheiben B^B3
bis in die vordere und hintere Abtheilung verlängert. . .
Auf einen auf dem Vierkant P1 befestigten
nabenartigen Körper α ist ein Zahnrad b lose aufgesetzt, welches mit einem zweiten Zahnrade
c in Eingriff steht. Der nabenartige Körper a hat einen daumenartigen Ansatz,
welcher bei jeder Umdrehung des Vierkants P1 mit einem Zahn eines auf die Welle d* aufgesetzten
Sperrrades ex .in Eingriff tritt und das Rad e, Fig. 2 und 4, in der Richtung von
Pfeil 3 um diesen Zahn weiter dreht. Dieses
fest mit dem nabenartigen Körper/verbundene
Sperrrad bewirkt dadurch gleichzeitig ein Drehen desselben und . des über demselben
ebenfalls fest angeordneten Zahnrades c, welches, wie erwähnt, mit dem Zahnrade b in
Eingriff steht. Hierdurch wird eine ebenfalls lose aufgesetzte Sperrklinke g unter Vermittelung.
eines auf dem Zahnrade b angeordneten Stiftes h und einer an der Klinke befestigten
Feder i in Umdrehung versetzt, bis die Klinke mit einem Zahn eines Sperrrades k in Eingriff
tritt, welches fest auf einem lose auf eine Welle I aufgesetzten nabenartigen Körper m
angeordnet ist und dasselbe entsprechend der von dem .Zahnrade c ausgehenden intermit'tirenden
Drehung um diesen Zahn weiterbewegt. Unterhalb des Sperrrades k ist auf dem Körper in
ein Zahnrad η fest angeordnet, welches mit einem in ähnlicher Weise wie das Zahnrad b
angeordneten Zahnrade o, Fig. 2 und 5, in Eingriff steht, auf welchem wieder ein Sperrkegel
ρ nebst Feder und Stift angeordnet ist. Durch die Uebertragung der Bewegung von
dem Zahnrade η auf das Zahnrad 0 wird die Sperrklinke ρ intermittirend in Umdrehung versetzt
und tritt in Eingriff mit einem Sperrrad q, Fig. 2 und 5, welches wieder auf einem nabenartigen,
auf der Welle r lose angeordneten . Körper s befestigt ist. Die drei Körper f m
und s tragen an ihrem vorderen Ende je eine Zahlenscheibe tu und v, auf welchen die
Ziffern ο bis 9 in solchen Abständen, welche der Zahntheilung der Sperrräder e k und q
entsprechen, angeordnet sind. Durch die von der Wagenachse auf die Schnecke und das
Schneckenrad übertragene Bewegung wird nun, entsprechend der Zähnezahl des letzteren, . die
erste Zahlenscheibe t in der beschriebenen Weise in Drehung versetzt, so dafs also nach
einer bestimmt angenommenen Tourenzahl der Wagenräder, also nach Zurücklegung einer bestimmten
Wegstrecke, eine Umdrehung der Welle P die Weiterdrehung des Sperrrades q
um einen Zahn und somit auch die Weiterdrehung der Zahlenscheibe t um den Abstand
zweier Ziffern veranlafst. Diese Zahlengröfse entspricht der Zahlungseinheit für den von dem
Fuhrwerk während der Umdrehung der Welle P zurückgelegten Weg. Bei dem herrschenden
Münzsystem würde also . beispielsweise die Zahlenscheibe t die Anzahl der zu zahlenden
Pfennige anzeigen, während nach einer Umdrehung dieser Scheibe, also nach Passiren
von zehn Zähnen, eine Umdrehung der Scheibe u eintritt. Diese Scheibe zeigt also die Anzahl
der Zehnpfennigstücke an, während die Scheibe v, die ebenfalls nach einer Umdrehung der Scheibe μ
um einen Zahn weitergedreht wird, die Anzahl der zu zahlenden Mark anzeigt.
Um nun bei der Weiterdrehung der einzelnen Sperrräder um einen Zahn ein genaues Einstellen
derselben zu ermöglichen und die Ziffern der Zahlenscheiben durch die Oeffnungen w χ
und y genau sichtbar zu machen, sind auf jedem der nabenförmigen Körper f m und s
sternförmige Sperrräder 1, 2 und 3 angeordnet, welche durch die mit denselben in Eingriff
stehenden Federhebel 4, 5 und 6 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise festgestellt
werden, so dafs nach der Weiterdrehung der Sperrräder e k und q um einen Zahn eine
genaue Feststellung derselben eintritt.
Das Gontrolwerk des. Apparates, Fig. 7, ist
in derselben Weise wie das Anzeigewerk eingerichtet, weshalb die einzelnen Theile entsprechende
Bezeichnung mit dem Index ι erhalten haben; es hat sich nur eine Vertauschung
der Zahlenscheiben i1 und ul mit ihren zugehörigen
Theilen und entgegenlaufende Numerirung der Zahlenscheiben erforderlich gemacht,
damit die1 Einerscheibe entsprechend unserem
Zahlensystem rechts von der Zehnerscheibe zu stehen kommen soll.
Nach Beendigung der Fahrt mufs der Kutscher den Apparat stets wieder auf Null stellen; die
hierzu erforderliche Vorrichtung ist in der vorderen Abtheilung direct auf der Scheibe J32
angeordnet.
Auf jedem der nabenförmigen Körper f m unds sind unter den sternförmigen Sperrrädern
herzförmige Excenter 7, 8 und 9, Fig. 6, vorgesehen, welche in Uebereinstimmung mit deri
Zahlenscheiben umgedreht werden. Die Excenter 7 und 9, welche in ihrer Nullstellung
mit der Spitze nach unten weisen, befinden sich in der in der Zeichnung veranschaulichten
Lage in Contact mit den geführten Stangen 10 und 11, die durch Federn 12 und 13 von
den Herzexcentern abgehalten werden, während das Curvenstück 8 unter ■ Vermittlung eines
zweiarmigen, drehbar unter der Wirkung der Feder 1 5 stehenden Hebels 14 von der Stange 16
bethätigt werden kann. Werden die Stangen ι ο und 11, sowie der zweiarmige Hebel 14 mit
ihren Sitzen gegen ihre Herzexcenter, geprefst, so findet ein Drehen derselben statt, und zwar
so lange, bis die berührenden Spitzen der Stangen und des Hebels an den einspringenden
Punkten 17, 18 und 19 der Excenter angekommen
sind.
Die Stangen 10,11 und 16 werden mit ihren
oberen Enden von einem in der Längsrichtung mit Oeffnung für einen Einsteckschlüssel versehenen
Führungskörper so geführt, dafs sie sämmtlich in die Oeffnung treten. Durch einen
mit vorn, abgeschrägtem Bart versehenen Einsteckschlüssel 20 kann der Kutscher die drei
Stangen niederdrücken und so ein Drehen der Herzexcenter und dadurch ein Einstellen der
Zahlenscheiben auf Null bewirken.
Die Fig. 14 bis 18 zeigen die Anwendung
des beschriebenen Controlapparates bei einer Droschke, sowie den Antriebmechanismus für
diesen Apparat. Der letztere ist so ausgeführt,"
dafs die durch schlechtes Pflaster oder durch sonstige Unebenheiten der Strafse verursachten
Stöfse nicht auf den Apparat einwirken können, dafs dieselben vielmehr vollständig aufgehoben
werden, um ein sicheres und exactes Functioniren des Apparates zu erzielen.
Auf der hinteren Radachse ist ein Stiftenrad 2i befestigt, welches mit einem auf der
geführten vierkantigen Stange 22 angeordneten Zahn- oder Stiftenrad 23 in Eingriff steht und
dasselbe bei der Fahrt des Wagens in Umdrehung versetzt. Die an dem unteren Ende
in einem Kugellager 24 gelagerte Stange 23 ist an dem oberen Ende mit einem kolbenartigen
Körper 25 versehen, welcher sich bei etwaigen Stöfsen in einem Rohrstück 26 auf- oder niederbewegen
kann. Unten und oben ist das Rohr mit den Verschraubungen 27 und 28 versehen, von denen letztere mit einem Universalgelenk 29
verbunden ist, um auch seitlich auftretende Stöfse aufzunehmen. Der Obertheil des Universalgelenkes
steht mit dem Untertheil 30 einer Klauenkupplung in Verbindung, die centrisch durchbohrt ist, um gleichzeitig als Führung für
die Welle 31 des Obertheiles 32 der Kupplung zu dienen. Der Obertheil der Kupplung wird
durch einen geführten und seitlich durch einen Schlitz der Seitenwand des Wagens vorstehenden
Arm 33 mittelst einer an demselben angeordneten Gabel so auf der Welle 31 gehalten,
dafs bei leergehendem Wagen die Kupplung gelöst ist, der Controlapparat also nicht bethätigt
wird, während die Kupplung in Eingriff steht, wenn der Wagensitz belastet ist.
Innerhalb des Sitzrahmens ist eine Welle 34 angeordnet, welche an dem einen Ende einen,
mit einer Rolle versehenen Hebel 35 trägt, der sich ebenso wie1 der symmetrisch angeordnete Hebel 36 mit seiner Welle unter
den Sitz legt, so dafs bei Belastung desselben eine Drehung der Welle 34 stattfindet. Diese
Drehung der Welle wird mittelst des auf derselben angeordneten .Hebels 37 dazu benutzt,
den Arm 33 niederzudrücken, so dafs die Kupplung in Eingriff tritt und der Apparat in
Wirkung kommt.
Bei leerem Wagen wird der Arm 33 durch eine Feder 38 hochgedrückt und die Kupplung
ausgelöst. Eine an der Seitenwand des Wagens befestigte Gabel greift in zu beiden Seiten des
Apparatgehäuses vorgesehene. Führungen und sichert eine feste, unverrückbare Lage des
Apparates.
Bei Anbringung des Apparates an Schlitten wird die Antriebvorrichtung durch ein an der
hinteren Seite des Schlittens angeordnetes Frictionsrad bethätigt. Die Umdrehung der
Bewegung findet durch Kegelräder statt, zwischen denen die durch ein Hebelwerk vom Sitz aus
ebenfalls in Eingriff zu bringende Kupplung gelagert ist, um ein exactes und zuverlässiges
Functioniren des Apparates zu sichern.
Claims (3)
1. das übereinstimmend ausgebildete Anzeige-
und Controlwerk, bei welchem, das durch Sperrwerke angetriebene Zählwerk nach
Mafsgabe der zurückgelegten Wegstrecke schrittweise weiterbewegt wird, indem das
Zahnrad Q auf der anzutreibenden Achse P des Zählwerkes mit dem Zahnrad O auf
der Welle K der losen Federtrommel M in Eingriff gebracht wird, deren Feder dadurch
gespannt wird, dafs das Schneckenrad L an der Trommel von der einseitig umlaufenden Schraube J ohne Ende' der
mit Kupplung und. Universalgelenk versehenen, direct von der Wagenachse angetriebenen
Welle D gedreht wird, während eine schrittweise Drehung der Wrelle P veranlafst
wird, wenn der Stift L1 oder L2 der Federtrommel den drehbaren Sperrhebel
χ zurückgedrückt und gleichzeitig den unter der Wirkung der Torsionsfeder
Z stehenden Hebel Y ausgelöst hat, so dafs die Feder N der Trommel diese
und das Zahnrad O eine halbe und den Trieb Q eine ganze Umdrehung machen
lassen kann, während eine weitere Drehung derselben durch die Stifte (L1 und L2J an
der Trommel bezw. den gegen die Nase Y1 des zurückgeführten Hebels Y schlagenden
Stiftes Q2 des Rades Q verhindert wird;
2. die Vorrichtung zum Zurückstellen des Anzeigewerkes auf ο nach jeder Fahrt durch
einen Einsteckschlüssel (20) mit schrägem Bart, welcher durch Vermittelung der unter
dem Einflufs von Federn stehenden Hebel (10, 11, 16, 14) und der herzförmigen Excenterstücke
7, 8, 9 auf den Wellen der Zahlenscheiben eine Rückdrehung derselben auf die Nullstellung möglich macht, in
welcher die Spitzen der Hebel in die einspringenden Theile der Herzexcenter reichen
(Fig- 7);. ■ ■ .
3. die Vorrichtung, wonach die den Controlapparat antreibende, durch die Wagenachse
mittelst Zahn- oder Stiftenrades umgetriebene verticale Welle 31 mit den Zahnkupplungen
30, 32 versehen ist, die nmr
■ bei belastetem Sitzbrett des Wagens durch die Gabel 33 eingerückt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47000C true DE47000C (de) |
Family
ID=322069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47000D Expired - Lifetime DE47000C (de) | Kontroiapparat für öffentliche Fuhrwerke. • |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47000C (de) |
-
0
- DE DENDAT47000D patent/DE47000C/de not_active Expired - Lifetime
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