DE266362C - - Google Patents

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DE266362C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 266362 -KLASSE 42m. GRUPPElO.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rechenvorrichtung an Schreibmaschinen, bei der die vorher erfolgte Nullstellung des Zählwerkes durch ein Indexzeichen kontrolliert wird, dessen Abdruck die Richtigkeit, der Abschlußrechnung feststellt. Im besonderen betrifft die Erfindung eine Kontrollvorrichtung dieser Art, die bei einer der Nebenbedeutung der Rechenvorrichtung an Schreibmaschinen entsprechenden Einfachheit der Konstruktion große Sicherheit in der Arbeitsweise gewährleistet.
Die Kontrollvorrichtung besteht aus einer Kontrolltaste, deren Anschlagen nur in der Nullstellung des Zählwerkes möglich ist; da diese Nullstellung für die Richtigkeit des Rechnungsabschlusses maßgebend ist, wird damit die gewünschte Rechnungskontrolle erreicht.
ao Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben und durch Zeichnungen erläutert. Die Schreibmaschine ist in der Zeichnung nur so weit dargestellt, wie es das Verständnis der Erfindung erforderlich macht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Ansicht der Zählräder und der Kontrolleinrichtung, von hinten gesehen.
Die Schreibmaschine und die Rechenvorrichtung sind von beliebiger Konstruktion.
Die Taste K (Fig. 2) ist eine der gewöhnlichen Zahlentasten. Die Taste K1 ist die Kontrolltast'e, die bei Rechnungsabschluß zur Nachprüfung der Richtigkeit dient. Diese Taste druckt ein besonderes Zeichen, beispielsweise zwei wagerechte Striche 0. dgl. Die Kontrolltaste ist durch eine Gelenkstange k mit einem Doppelhebel 'L verbunden, der drehbar im Maschinengestell gelagert ist. Das freie hakenartige Ende dieses Hebels greift um einen Zapfen r an einer Stange R, die pendelartig an einer Welle S1 hängt. Diese Welle läuft durch die Rechenvorrichtung, derart, daß eine Anzahl auf sie gesetzter Hebel P1, P2 usw. den verschiedenen Rechenrädern w5, we gegenüberliegt. Entsprechend der etwas schrägen gehobenen Stellung der pendelartigen Stange R liegen die Haken P1, P2 lose an die Nabe w der Rechenräder an. In diesen Naben jedes Rechenrades ist je eine Einkerbung vorgesehen. Die Anordnung derselben ist so getroffen, daß in der Nullstellung aller Räder ihnen die Haken P1, P2 gegenüberliegen und in sie einfallen können.
Die Wirkungsweise der Kontrollvorrichtung bedarf nur einer kurzen Erläuterung. Es wird dabei angenommen, daß sich die Räder sämtlich zunächst in der Nullstellung befinden und die Hebel P1, P2 in den Einkerbungen der Naben w eingreifen. Wird nun die Rechen-
Vorrichtung benutzt, um in bekannter Weise eine Anzahl Zahlen untereinander zu schreiben, die beispielsweise zu addieren sind, so erhalten die einzelnen Räder der Rechenvorrichtung für Einer, Zehner, Hunderter usw. eine den abzudruckenden Zahlen entsprechende Drehung. Die Bewegung des ersten gedrehten Rades schiebt die Hebel P1, P% selbsttätig aus der Einkerbung der Nabe b "und dreht die
ίο Stange R nach hinten, derart, daß sie in Eingriff mit dem Haken des Hebels L kommt und die Kontrolltaste K1 verriegelt.
Während des weiteren Aufschreibens der Zahlen liegen die Hebel P1, P2 immer gegen die Nabe der Rechenräder. Hierbei kommen die einzelnen Haken P1., P2 wohl wiederholt in Gegenüberläge mit den Einkerbungen an den Naben, können aber nicht in diese einfallen, weil niemals sämtliche Haken gleichzeitig sämtlichen Einkerbungen gegenüberliegen. Soll nun die Summe der aufgeschriebenen Zahlenreihe gedruckt werden, so geschieht dies in der Weise, daß vorher die Rechenvorrichtung auf Subtraktion umgeschaltet wird. Bei Aufschreiben der vom Zählwerk angezeigten Summe findet demnach eine Subtraktion im Zählwerk statt. Die einzelnen Räder der Rechenvorrichtung müssen demnach, wenn der Abdruck der Summe fehlerfrei ist, wieder sämtlich in die Nullstellung gelangen. Dann können die Haken P1, P2 unter der Wirkung der Schwerkraft auf die Stange R, die die Welle S1 dreht, in die Einkerbungen der Räder einfallen, und damit wird der Eingriff zwischen Stange R und Hebel L gelöst. Die Kontrolltaste K1 kann dann angeschlagen werden. Ist der Abdruck der Summe falsch, so ist das Einfallen der Haken P1, P2 in die Einkerbungen der Rechenvorrichtung verhindert. Der Eingriff der Stangen R und L bleibt bestehen, und die Kontrolltaste K1 bleibt verriegelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Rechenvorrichtung an Schreibmaschinen, bei der die vorher erfolgte Nullstellung des Zählwerkes durch Beifügung eines Indexzeichens kontrolliert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrolltaste (K1) durch zwei lose ineinandergreifende Hebel (L, R) mit einer Hakenwelle (S1) im Rechenwerk verbunden und verriegelt ist, an der Haken (P1, P2 usw.,) vorgesehen sind, die in der Nullstellung sämtlicher Rechenräder (W5, W6 usw.,] in Gegenüberlage mit Nutungen an diesen kommen, derart, daß unter der Schwerkraftswirkung eine Drehung der pendelartig an der Welle (S1) hängenden Stange (R) und damit deren Lösung aus dem Eingriff mit dem Hakenhebel (L) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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