DE468815C - Selbstentlader - Google Patents

Selbstentlader

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Publication number
DE468815C
DE468815C DEK106979D DEK0106979D DE468815C DE 468815 C DE468815 C DE 468815C DE K106979 D DEK106979 D DE K106979D DE K0106979 D DEK0106979 D DE K0106979D DE 468815 C DE468815 C DE 468815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
unloading
self
compressed air
stop
Prior art date
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Expired
Application number
DEK106979D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Immand
Karl Janssen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK106979D priority Critical patent/DE468815C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE468815C publication Critical patent/DE468815C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 22. NOVEMBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 468 KLASSE 20 c GRUPPE
20 c
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr*) Selbstentlader
Zusatz zum Patent 467
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1927 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 8. März 1927.
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstentlader nach Patent 467 687, deren Entladebewegung sowohl mittels Druckluft als auch von Hand herbeigeführt werden kann. Die Erfindung bezweckt, den Gegenstand dieses Patentes zu vereinfachen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht eines Selbstentladers,
Abb. 2 einen Teil einer Seitenansicht zu Abb. i, von links gesehen,
Abb. 3 eine der Abb. 1 entsprechende Där-Stellung des Entladegetriebes bei Beginn der durch Druckluft bewirkten Entladebewegung, Abb. 4 die gleiche Darstellung wie Abb. 3 bei der Stellung der Teile, die sie am Ende der Entladebewegung einnehmen,
Abb. 5 die Stellung der Teile bei Beginn der Rückkehr in die Ladestellung,
Abb. 6 eine der Abb. 3 entsprechende Dar- ! stellung der Teile in einer Lage, die sie nach der Umstellung des Getriebes für die Entladung von Hand einnehmen,
Abb. 7 diese Teile bei Beginn der Entladebewegung,
Abb. 8 die gleichen Teile in der Entladestellung und
Abb. 9 die Teile bei Beginn der Rückkehr in die Ladestellung.
Der kippbare Wagenkasten A des Selbstentladers ist unter Vermittlung von Zapfen Ä1 am Untergestell B gelagert. Am Untergestell Z? sind ferner Kurbeln δ2 schwingbar angeordnet, die mit Lenkern a1 gelenkig verbunden sind. Die Lenker«1 sitzen undrehbar auf einer in Böcken «3 des Wagenkastens A gelagerten Welle«2. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß sich die Kurbeltriebe b2, a> sowohl in der Lade- als auch in der Entladestellung in der Nähe einer Totlage befinden. Am Untergestell Z? ist ferner ein Druckruftzylinder C schwingbar gelagert, dessen Kolbenstange c1 ein Langloch c2 besitzt, mit dem ein leicht lösbar mit dem Wagenkasten ./4 verbundener Zapfen«4 in Eingriff steht. Die Kolbenstange c1 trägt ferner einen Anschlage3, der dazu bestimmt ist, mit den Armen d1 und d2 eines zweiarmigen, starr mit der Welle«2 verbundenen Hebels D in Eingriff zu treten. Auf der Welle «2 sitzt lose drehbar eine Hülse E, in der ein Handhebel F verschiebbar gelagert ist. An der Hülsief ist
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Karl Janssen und Gerhard Immand in Essen.
an meinem Zapfen e1 eine doppelte Sperrklinke G angeordnet, die zum Eingriff mit einem mit der Welle a2 undrenbar verbundenen Sperrad H bestimmt ist. Zwischen dem Untergestell. B und mindestens einer der Kurbeln δ2 ist schließlich noch eine Zugfeder^ mit Vorspannung eingeschaltet.
In der Ladestellung nehmen die Teile die aus Abb. ι und 2 ersichtliche Lage ein. Die Kolbenstange c1 liegt mit dem oberen Ende ihres Langloches c2 an dem Zapfen,«4 an; der Anschlage3 der Kolbenstange liegt unmittelbar unter dem Arm d1 des Hebels D, und die Kurbeltriebe b2, a1 werden durch die Feder K in der Totlage gehalten. Die Klinke G steht außer Eingriff mit dem Sperrad//.
Soll der Wagenkasten mittels Druckluft gekippt werden, so wird der Unterseite des Zylinders C Druckluft zugeführt. Die Kolbenstange c1 gleitet dann mit ihrem Langloch c2 an dem Zapfen β4 zunächst entlang. Gleich bei Beginn dieser Bewegung· gelangt aber der Anschlag c3 der Kolbenstange in Eingriff mit dem Armi?1 des Heb els; D und schwingt diesen entgegengesetzt dem Drehsinn· des Uhrzeigers aus, so daß auch die Kurbeltriiebie b2, a1 aus der Nähe ihrer Totlage entfernt werden. Endlich gelangt das· untere Ende des Langloches c2 (Abb. 3) zur Anlage an den Zapfen ώ4 des Wagenkastens A, worauf die Kolbenstange den Wagenkasten^ so weit anhebt, bis dieser in die Enüadesitellung gelangt ist oder von 'einher bestimmten Stellung an selbsttätig in die Enüadesteüung weiterMppt. In dem zuerst genannten Fall nimmt dann das Getriebe die aus Abb. 4 ersichtliche Lage ein. In dieser Lage hat sich der ΑτηχΛί2 des Hebels D unter den Anschlag c3 der Kolbenstange c3 gelegt, so daß ein Durchischlagen der Kurbeltriebe b2, a1 über ihre Totlage hinaus, das sonst unter der Wirkung der Feder/C eintreten könnte, verhindert ist.
Zum Zwecke des Zurückführens des Wagenkastens in die Ladestellung wird der Zylinder C umgesteuert; der Ansatz c3 sieiner Kolbenstange schwingt dann die Kurbeltriebe b2, a1 atis ihrer Totlage wieder zurück, • worauf das obere Ende des Langloches c2 der Kolbenstange zur Anlage an den Zapfen/z4 gelangt (Abb. 5). Die Kolbenstange c1 führt dann das Getriebe wieder in die Ladestellung nach Abb. 1 zurück.
Beim Kippm des Wagenkastens von Hand wird zunächst der Zapfen«4 entfernt, so daß der Dmckluftzylkider C außer Verbindung mit dem Wagienfcasten A tritt. Hierauf wird die KlinkeG so in Eingriff mit dem Sperrad// gebracht, daß die Hülse E und damit der Handhebel F mit der Welle a? in einer Rich-1 tung entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhr-Zeigers gekuppelt ist (Abb. 6). Der Handhebel/" wird dann nach abwärts geschwungen, so daß die Wellen2 im gleichen Drehsinne gedreht und damit die Kurbeltriebe b2, a1 entgegen der Wirkung der Feder K aus ihrer Sperrstellung herausgeschwungien werden (Abb. 7). Beim weiteren Ausschwingen des Handhebels F geht dann der Wagenkasten A in gleicher Weise, wie bereits: besichrieben, in die Entladestellung über (Abb. 8). In dieser Stellung werden die Kurbeltriebe b2, a2 durch irgendeinen (nicht besonders dargestellten) Anschlag am Durchschlagen gehindert.
Zum 'Zwecke des Zurückführens in die Ladestellung wird die Sperrklinke'G umgeschaltet (Abb. 9), worauf durch Drehen des Handhebels/7 im Drehsinn des Uhrzeigers die Rückkehr des Wagenkastens herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbstentlader nach Patent 467 687, dessen Entladebewegung sowohl mittels Druckluft als auch von Hand herbeigeführt werden kann, dadurch, gekennzeichnet, daß die mit dem. Steuerglied der Kolbenstange zusammenarbeitende Kurvenscheibe durch einen zweiarmigen Hebel go (DjiP-jd2) ersetzt ist, dessen!einer Arm (d1) mit einem Anschlag (c?) der Kolbenstange (c1) des Druckluftgetriebes (C, c1) beim Übergang aus der Lade- in die Entladestellung und djessm anderer Arm (d2) mit diesem Anschlag bei der Rückkehr aus der Entlade- in die Ladestellung zusammen- , arbeitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK106979D 1927-12-02 1927-12-02 Selbstentlader Expired DE468815C (de)

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DE468815C true DE468815C (de) 1928-11-22

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ID=7241062

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