DE468770C - Mannlochboden fuer durch Innendruck beanspruchte Behaelter - Google Patents
Mannlochboden fuer durch Innendruck beanspruchte BehaelterInfo
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- DE468770C DE468770C DEK97159D DEK0097159D DE468770C DE 468770 C DE468770 C DE 468770C DE K97159 D DEK97159 D DE K97159D DE K0097159 D DEK0097159 D DE K0097159D DE 468770 C DE468770 C DE 468770C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J13/00—Covers or similar closure members for pressure vessels in general
- F16J13/02—Detachable closure members; Means for tightening closures
- F16J13/04—Detachable closure members; Means for tightening closures attached with a bridge member
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
Description
Bei der bisher üblichen und in Abb. ι der Zeichnung schematisch dargestellten Form von
Mannlochböden für durch Innendruck beanspruchte Behälter treten rings um den Mannlochrand
außerordentlich hohe Spannungenauf, welche bis auf den drei- bis vierfachen Betrag der im Vollboden bei dem betreffenden
Innendruck vorhandenen Spannungen ansteigen. Die Ursache dieser Erscheinung ist
ίο darin zu erblicken, daß gemäß dem Spannungsschlma
in Abb. ι bei der gebräuchlichen Mannlochausbildung in der Nähe des Mamnlochrandes
in der Wölbung keine tragenden Spannungen senkrecht zum Rand bestehen können, da vom Deckel in der Richtung der
Bodenwölbung keine Kräfte übertragen werden. Das Gleichgewicht gegenüber dem Innendruck
vermag sich alsdann nur durch eine entsprechende Erhöhung der .parallel zum
Mannlochrand wirkenden Spannungen einzustellen. Die Mannlochkrempe vermag aber
an der Aufnahme dieser Kräfte nicht mitzuwirken, da sie zu exzentrisch zu der Wölbung
liegt, in welcher sich diese Kräfte auswirken.
Die Erfindung besteht darin, daß diese Erkenntnisse bei der Herstellung und Formung
solcher Mannlochböden verwertet werden. Das Wesen der Erfindung dürfte aus den
folgenden Ausführungen klar hervorgehen.
Bedeutend günstiger als bei den bekannten Mannlochbodenformen liegen die Verhältnisse
hinsichtlich einer Kräfteübertragung senkrecht zum Mannlochfand, sobald derselbe gemäß
Abb. 2 erhaben gegenüber der Bodenfläche gestaltet wird, d.h. über die übliche Kugelfläche
des Bodens hinaus sich erhebt, und zwar derart, daß diese Erhebung ohne Zwischenschaltung
eben verlaufender Flächenstücke unmittelbar in die" nach innen gerichtete Krempe übergeht. Das Kräfteschema 40-dieser
Anordnung ist in Abb. 3 wiedergegeben. In diesem Falle besteht eine in der Richtung der Bodenwandung wirkende Komponente
der Deckelkräfte, und es vermögen demgemäß tragende Spannungen senkrecht zum Mannlochrand bis an diesen aufzutre
ten, wobei sich die parallel zum Mannlochrand gerichteten Kräfte entsprechend verringern.
Eine weitere Herabsetzung der Randspannungen kanin außerdem noch durch Versteifung
des Mannlochrandes durch einen ■ aufgepreßten, aufgeschrumpften oder sonstwie
befestigten Ring erzielt werden (Abb. 4). Die günstigsten Verhältnisse ergeben sich,- wenn
die Vorwölbung der Mannlochkrempe so gewählt ist, daß der Flächenschwerpunkt der
Krempe ungefähr auf der an die ursprüngliche Bodenfläche gezogenen Tangente liegt
oder weiter nach außen fällt.
Die Spannungsverhältnisse lassen sich noch weiter verbessern, wenn die Anlagefläche des
Deckels gemäß Abb. 5 unter Verzicht auf
eine eigentliche Krempe so ausgebildet wird, daß eine unmittelbare Übertragung der senkrecht
zum Mannlochrand auftretenden Kräfte und Spannungen auf den Deckel erfolgt. Es
läßt sich alsdann bei einer geeigneten Ausbildung ides Deckels gemäß dem Kräfteschema
In Abb. 6 der Abfall der senkrecht zum Mannlöchrand gerichteten Spannungen
und damit die Ausbildung der sogenannten ίο Randspannungen parallel zum Mannlochrand
völlig verhindern.
Demgemäß besteht die Erfindung darin, bei Mannlochböden für durch Innendruck beanspruchte
Behälter, bei denen der Mannlochrand, eine nach innen gerichtete Krempe
besitzt, die unmittelbar an die Krempe anschließende Zone des Mannlochbodens flach
nach außen zu wölben. Durch diese nach außen gerichtete Wölbung der Krempe des
Mannlochbodens wird eine günstige Kräfteverteilung bei inneren Druckbeanspruchungen
erreicht.
Eine besonders günstige Ausführungsform ergibt sich, wenn die Krempe und die nach
außen gerichtete Wölbung des anschließenden Bodenteiles derart gestaltet sind, daß die in
der Richtung der Bodenwandung wirkende Komponente der Deckelkräf te ganz oder nahezu
ihr Höchstmaß erreicht. Dabei kann die , Krempe des Mannlochbodens derart ausgebil-'
det sein, daß der Flächenschwerpunkt der Krempe auf dem oder außerhalb des durch
die Tangenten an die eigentliche Bodanfläche gebildeten Kegels liegt.
Weiterhin [erstreckt sich die Erfindung noch darauf, daß um die nach innen gerichteten
Krempen des Mannlochrandes ein aufgepreßter, aufgeschweißter oder auf sonstige Weise
befestigter Ring gelegt ist. Dadurch wird eine Versteifung des Mannlochrandes erzielt
und eine weitere Herabsetzung der Randspannung herbeigeführt.
Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung umgreift der Mannlochdeckel mit seinem
Rande, die Krempe des Mannlochs, so daß eine unmittelbare Übertragung der senkrecht
zum Mannlochrand auftretenden Kräfte und Spannungen auf den Deckel erfolgt
(Abb. jj und 6).
50- Außerdem bezieht sich die Erfindung noch auf ein besonderes Verfahren zur Herstellung
der vorstehend beschriebenen günstigsten Bodenformen. Das Verfahren besteht darin,
daß man die den Gegenstand der Erfindung bildenden Bodenformen aus der bisher üblichen,
in Abb. 1 dargestellten Form mit kuge* liger Bodenfläche herstellt, und zwar dadurch,
daß ein Mannlochboden der bisher üblichen Art mit in der Hauptsache kugeliger Bodenfläche
mit Hilfe eines auf die -Kugelfläche wirkenden Ringes von größerem Durchmesser
als dem des Mannlochrandes, aber von kleinerem Ringquerschnittsdurchmesser als dem Krümmungsradius der nach außen
gerichteten Wölbung entspricht sowie mit Hilfe eines von innen gegen den Mannlochrand
pressenden Stempels dem für die Erzielung der gewünschten Bodenform erforderlichen
Druck ausgesetzt wird. Bei dies&n Verfahren stellen sich die durch diesen Preß-Vorgang
sich umformenden Boden- und Krempenteile selbsttätig in die für- die spätere
Beanspruchung günstigste Lage ein. Diese Wirkung wird erklärlich, wenn man bedenkt,
daß die bei diesem Herstellungsvorgang wirkenden Kräfte mit den bei der späteren Betriebsbeanspruchung
des Bodens auftretenden Kräften in weitgehendem Maße übereinstimmen. Weiterhin gestattet dieses Verfahren,
die vielerorts noch vorhandenen Mannlochboden alter Formgebung nach Abb. 1, die
nach den Erkenntnissein, die dieser Erfindung zugrunde liegen, grundsätzlich als nicht betriebssicher
und gefährlich zu verwerfen sind, doch ;noch nutzbringend zu verwerten und
durch eine einfache .Maßnahme sogar in hochwertige Böden umzuwandeln.
Claims (5)
1. Mannlochboden für durch Innendruck beanspruchte Behälter, bei dem der -Mannlochrand
eine nach innen gerichtete Krempe besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar an die Krempe anschließende
Zone des Mannlochbodens flach nach außen gewölbt ist.
2. Mannlochboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flächenschwerpunkt
der Krempe auf dem oder außerhalb des 'durch die Tangenten an die eigentliche Bodenfläche gebildeten Kegels
liegt.
3. Mannlochboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß um
die nach innen gerichtete Krempe des Mannlochrandes ein aufgepreßter, aufgeschweißter
oder auf sonstige Weise befestigter Ring gelegt ist.
4. Mannlochboden nach einem der Aa- im
Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mannlochdeckel mit seinem Rande
die Krempe des Mannlochs umgreift, so daß eine unmittelbare Übertragung der senkrecht zum Mannlochrand auftretenden
Kräfte und Spannungen auf den Deckel erfolgt (Abb. 5 und 6).
5. Verfahren zum Herstellen Von Mannlochböden nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mannlochboden, der bisher üblichen Art
mit in der Hauptsache kugeliger Boden-
fläche mit Hilfe eines auf die Kugelfläche wirkenden Ringes von größerem Durchmesser
als dem des Mannlochrandes, aber kleinerem Ringqüerschnittsdurchmesser als
dem Krümmungsradius der nach außen gerichteten Wölbung entspricht sowie mit Hilfe eines von innen gegen: den Mannlochrand
pressenden Stempels dem für die Erzielung der gewünschten Bodenform erforderlichen Druck ausgesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK97159D DE468770C (de) | 1925-12-08 | 1925-12-08 | Mannlochboden fuer durch Innendruck beanspruchte Behaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK97159D DE468770C (de) | 1925-12-08 | 1925-12-08 | Mannlochboden fuer durch Innendruck beanspruchte Behaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468770C true DE468770C (de) | 1928-11-19 |
Family
ID=7238583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK97159D Expired DE468770C (de) | 1925-12-08 | 1925-12-08 | Mannlochboden fuer durch Innendruck beanspruchte Behaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468770C (de) |
-
1925
- 1925-12-08 DE DEK97159D patent/DE468770C/de not_active Expired
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