DE46839C - Neuerung an Notenschreibmaschinen - Google Patents

Neuerung an Notenschreibmaschinen

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Publication number
DE46839C
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DE
Germany
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note
plate
carriage
typewriters
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46839D
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English (en)
Original Assignee
C. Freiherr GROTE in Berlin NW., Klopstockstrafse 36
Publication of DE46839C publication Critical patent/DE46839C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/34Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing musical scores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Drückerei.
CARL FREIHERR GROTE in BERLIN. Neuerung an Notenschreibmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung, die bei Notenschreibmaschinen irgend welchen Systems zur Anwendung gebracht werden kann, erstreckt sich auf einen Mechanismus, um das zu beschreibende Papier vor dem Abdrucken einer Note oder eines Zeichens senkrecht zu den auf dem Papier vorhandenen Linien des Fünfliniensystems so zu verschieben, dafs die abzudruckende Note in der gewünschten Höhe innerhalb, oberhalb oder unterhalb des Fünfliniensystems auf dem Papiqr zu stehen kommt.
Auf der anliegenden Zeichnung stellt:
Fig. ι eine Seitenansicht des bewegten Mechanismus,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach A-B, Fig. i, und
Fig. 3 eine Seitenansicht des in der Ruhestellung befindlichen Mechanismus dar.
Auf der Platte α wird das zu beschreibende Notenpapier so befestigt, dafs die Notenlinien parallel zu den die Platte α führenden Walzen b und der im unteren Ende der Platte a drehbar gelagerten Wralze c gerichtet sind. Mit der Walze c ruht die Platte α auf den Schlitten d, welche von den auf gemeinsamen Wellen ff1 lose drehbaren Rollen e e1 getragen werden.
Zu jedem Schlitten d gehört eine Rolle e und eine Rolle e1, aufserdem eine von Feder η gehaltene Rolle t, welche über Rolle e von oben auf den Schlitten drückt. Die gegen die Platte α gerichteten Enden sämmtlicher Schlitten d haben gleiche Höhe, so dafs die Walze c in der Ruhestellung des Mechanismus auf allen Schlitten d aufruht, Fig. 3. Wird dagegen einer der Schlitten d in der Richtung des Pfeiles in Fig. 1 durch Anschlagen einer Taste m in noch zu erläuternder Weise vorgeschoben, so hebt er mit seiner schiefen Fläche d1 die Walze c und mit dieser die Platte a. Die Höhe der schiefen Fläche· rf1 ist bei jedem Schlitten d um die Hälfte eines Notenlinienabstandes gröfser als bei dem benachbarten vorhergehenden Schlitten, so dafs bei Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Schlitten d durch Heben der Platte α mittelst des einen oder anderen Schlittens jede beim Notenschreibeh zu benutzende Stelle innerhalb, oberhalb oder unterhalb des Fünfliniensystems vor die Druckstelle gebracht werden kann.
Der Druckapparat kann eine beliebige Construction haben, vorausgesetzt, dafs der Abdruck an einem bestimmten Punkte oder in einer bestimmten, den Notenlinien parallelen Linie erfolgt.
Der durch die Zeichnung veranschaulichte Druckapparat besteht aus einer vierkantigen Stange w, welche in den Löchern^ der Seitenwände geführt und, um die Druckstifte χ an der gewünschten Stelle abzudrucken, seitlich entsprechend verschoben wird.
Ein die verlangte Note tragender Druckstift χ wird von Hand eingefärbt, in das viereckige Loch ^ der Stange w gesteckt und gegen das auf α gespannte Papier gedrückt.
Die Vorbewegung jedes Schlittens d zum Anheben der Platte α erfolgt durch Niederdrücken einer besonderen Taste m. Alle Tasten m drehen sich um die Welle 0 und besitzen einen nach unten ragenden Arm η, der mit einer Zugstange ρ drehbar verbunden ist. Letztere greift an den um Welle q schwingenden Hebel r, welcher durch ein Gelenk s
mit dem Schlitten d verbunden ist. Die niedergedrückte Taste m wird nach Entfernung des Fingers durch Feder ν wieder nach oben gedrückt und hierdurch der Schlitten d zurückgeschoben, wahrend gleichzeitig die Platte a durch ihr Gewicht in ihre Grundstellung zurücksinkt. Zur Bewegung der Schlitten d kann auch irgend ein anderer durch Tasten bewegter Mechanismus benutzt werden.
Um die Grundstellung der Schlitten d und der Platte α entsprechend den in der Musik gebräuchlichen Schlüsseln zu ändern, ist noch folgende Einrichtung getroffen.
Die Enden der Wellen ff1 stecken in Schlitzen h h1 des Gestelles, welche der Bewegungsrichtung der Platte α parallel sind, aufserdem aber in schrägen Schlitzen i il der senkrecht zur Bewegungsrichtung der Platte a beweglichen Schienen k. Durch Verschiebung der Schienen k werden sämmtliche Schlitten d und damit die Platte α gehoben oder gesenkt.
Die Stellungen der Schienen k, welche den verschiedenen Schlüsseln entsprechen, legt man dadurch fest, dafs man den Knopf / am federnden Ende der Schiene k in eines der Löcher i, 2 ... 7 des Gestelles eindringen läfst.

Claims (2)

Patent-Anspruch: An Notenschreibmaschinen ein Mechanismus zur Verschiebung des Papieres vor dem Drucken der Note oder des Zeichens senkrecht zu den Notenlinien, charakterisirt:
1. durch die zwischen Walzen b geführte, mit Walze c versehene Platte a, welche durch Vorschieben einer der mit schrägen Flächen^1 von verschiedener Höhe versehenen Schlitten d bis zu der Höhe, in welcher die Note oder das Zeichen stehen soll, angehoben wird;
2. durch die Lagerung der Wellen ff1 der Rollen e e1 in den Schlitzen h h1 des Gestelles und den schrägen Schlitzen i i1 der senkrecht zur Bewegungsrichtung der Platte a beweglichen Schienen k zum Zwecke der Verschiebung der Schlitten d und der Schreibplatte α aus der Grundstellung, entsprechend den verschiedenen musikalischen Schlüsseln.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46839D Neuerung an Notenschreibmaschinen Expired - Lifetime DE46839C (de)

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