DE4677C - Regulator für Schiffsmaschinen - Google Patents

Regulator für Schiffsmaschinen

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Publication number
DE4677C
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DE
Germany
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regulator
marine engines
weight
screw
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Expired
Application number
DENDAT4677D
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English (en)
Original Assignee
P. WEINERT in Berlin, Lothringerstrafse 23. - Vom 2c. Juni 1878 ab
Publication date
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Publication of DE4677C publication Critical patent/DE4677C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

1878.
Klasse 60.
PAUL WEINERT in BERLIN. Regulator für Schiffsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1878 ab.
In einem schmiedeisernen Rohr, welches bei 0 durch zwei seitlich mündende Rohrstücke mit dem Schraubenwasser in Verbindung steht, kann ein schwerer gufseiserner Cylinder schwimmen. Derselbe ist durch ein Gestänge mit dem Druckkolben einer hydraulischen Leitung verbunden, deren getriebener Kolben direct an der Spindel des Dampfventils befestigt ist.
Zum Verstellen des Gewichts ist seine Spindel mit Gewinde versehen, und wegen seines Spielraums im schmiedeisernen Rohr hängt es im Kugellager.
100 kg Gewicht des Cylinders werden für alle Fälle genügen, da grofse Maschinen gewöhnlich mit Doppelsitzventilen versehen sind.
Das Ueberholen bei grofsen Schiffen ist sehr selten so stark, dafs der Gewichtsverlust bei schräger Lage die vorgeschriebene Arbeit des Regulators verhindert.
Der Kasten k dient nur zum Auffangen etwa durchschlagenden Wassers.
Die Thätigkeit des Regulators ist folgende: Sowie das Wasser relativ zum Schiffsachtertheil steigt und fällt, die Schraube also tiefer eintaucht oder sich heraushebt, steigt und fällt auch das Wasser im schmiedeisernen Rohr und mit ihm das Gewicht. Die dadurch geleistete Arbeit wird nach dem Maschinenraum durch eine Leitung (in der Zeichnung hydraulische Leitung) übertragen.
Die Schwere des gufseisernen Cylinders hat nach der beiliegenden Zeichnung die Aufgabe des Schliefsens des Dampfventils, das jetzt, an Stelle der Drosselklappe, fast ausschliefslich zum Reguliren mit der Hand benutzt wird.
Nach Ansicht des Erfinders wird der Regulator bei Dünung gut und subtil arbeiten, da der Cylinder vermöge seines Gewichtes indifferent gegen die geringen oberflächlichen Oscillationen des Schraubenwassers ist. Der Umstand wird aber vorzüglich seine Verwendung befürworten, dafs er bei hartem Seegang, bei schnellem Emporsteigen der Schraube schon das DampfVentil geschlossen hat, ehe der Widerstandsverlust auf die Schraube so grofs wird, dafs die Maschine schlägt. Von dem Moment des Schliefsens an geht dieselbe aber wenige Augenblicke leer weiter, bis die nächste Oscillation die Schraube wieder eintaucht, das Gewicht hebt und das Ventil öffnet.
Genügt für die rückgängige Bewegung der Luftdruck nicht, so wird eine zweite umgekehrt angeordnete hydraulische Leitung hergestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte Regulator für Schiffsmaschinen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4677D Regulator für Schiffsmaschinen Expired DE4677C (de)

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DE4677C true DE4677C (de) 1900-01-01

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DENDAT4677D Expired DE4677C (de) Regulator für Schiffsmaschinen

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