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Ausleger-Gleisrückmaschine Bei den Ausleger-Gleisrückmaschinen nach
bisher gebräuchlichen Bauarten erfolgte die Seiten- und Höheneinstellung zum Verschieben
bz«-. Anheben der Gleise entweder am Auslegerkopf der Maschine selbst oder aber
durch Verdrehen des Auslegers um seinen Drehpunkt auf dem Mittelwagen durch waagerechte
bzw. senkrechte Einstellung auf dem Einstellwagen am anderen Ende des Auslegers.
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Bei letzterem bedingte die Einstellung am Einstellwagen eine den Hebelarmen
des Auslegers entsprechende Änderung der Seiten-oder Höhenlage des Auslegerkopfes.
So wurde beispielsweise bei den Rückmaschinen mit in der Mitte des Auslegers angeordnetem
Unterstützungswagen die gleiche Seiten- oder Höhenänderung des am Auslegerkopf gefaßten
Gleises erzielt. wie am Einstellwagen eingestellt.
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Diese Anordnung hat den Nachteil, daß nur eine Seitenverschiebung
der Gleise möglich i#t, die durch die Breite der Maschine bedingt ist. Die Breite
der Maschine aber zu vergrößern, ist nicht angängig, da sie durch das durch andere
Umstände gegebene Durchfahrtsprofil festliegt. Außerdem ist die Höheneinstellung
der am Auslegerkopf dieser Maschinen befindlichen Hubrollen durch die Länge der
Ausleger und die Höhenlage des waagerechten Drehpunktes über dem Gleis begrenzt.
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Die Erfindung sieht nun vor, daß sowohl die Seiten- als auch die Höheneinstellung
am Mittelwagen erfolgt und der Drehpunkt für die waagerechte und senkrechte Bewegung
an der dem Auslegerkopf gegenüberliegenden Seite des Auslegers am Einstellwagen
angeordnet ist. Dadurch wird erreicht, daß bei Einstellung des Auslegers am Mittelwagen
in eine bestimmte Seiten- oder Höhenlage der die Schienen tragende Auslegerkopf
eine größere waagerechte bzw. senkrechte Verschiebung erfährt.
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In der Abb. .4 und 5 sei mit a der Einstellwagen, mit b der Auslegerkopf
mit den zugehörigen Hubrollen und mit c der in der Mitte der Maschine angeordnete
Unterstützungswagen bezeichnet. Verändert man bei einer Ausleger-Rückmaschine üblicher
Bauart (Abb. 4.) mit auf dem Unterstützungswagen c angeordnetem Drehpunkt die Seiten-oder
Höhenlage des Auslegers am Einstell-«-agen a um die Entfernung
X, so erfährt der die Schienen tragende Auslegerkopf b ebenfalls die gleich
große Seiten- oder Höhenverschiebung X'. Es ist also X' - X.
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Bei der Rückmaschine nach vorliegender Erfindung (Abb. 5), bei der
die Einstellung des Auslegers auf dem Unterstützungswagen c und der Drehpunkt des
Auslegers am Ende, d. h. auf dem Einstellwagen a, angeordnet ist, wird dagegen bei
Verschiebung des Auslegers auf dem Unterstützungswagen um das Maß X die Seiten-
oder Höhenverschiebung am Auslegerkopf b X'== a X. Gleiche Abmessungen der
beiden Maschinen vorausgesetzt, wird also bei der Rückmaschine nach
vorliegender
Erfindung eine doppelt so große Seiten- und Höhenverstellbarkeit des Auslegers erzielt
wie bei den bisher gebräuchlichen Bauarten bei gleicher Einstellung.
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. z stellt die Ansicht einer Rückmaschine dar; Abb. a ist die zugehörige Draufsicht
einer Maschine mit einem Ausleger, bei der beide Gleisseiten gleichzeitig, und Abb.
3 die Draufsicht einer Maschine mit zwei Auslegern, bei der jede Gleisseite für
sich angehoben werden kann, welch letztere Anordnung den Vorteil hat, daß (beispielsweise
bei Kippbetrieb) bei Unebenheiten oder geneigter Lage des Geländes die jeweils in
Rückrichtung als erste liegende Schiene beim Rücken höher angehoben werden und sich
so auf die Erhöhungen des unebenen Geländes legen kann.
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Es ist bezeichnet: jeweils der Einstellwagen mit cz, der Auslegerkopf
mit den Hubrollen mit b und der Unterstützungswagen mit c. Der Ausleger d hat seinen
Drehpunkt e auf dem Einstellwagen a. Die Höheneinstellung des Auslegers d
erfolgt vom Einstellwagen a aus mittels Getriebe g, die in die senkrechten Spindeln
f auf dem Unterstützungswagen c eingreifen. Für die Seiteneinstellung des Auslegers
d dient die ebenfalls auf dem Unterstützungswagen c angeordnete waagerechte Schraubenspindel
h.
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In Abb. 2 und 3 ist durch Getriebe i Fürsorge getroffen, daß außer
den für Seiteneinstellung auf dem Unterstützungswagen c angeordneten waagerechten
Schraubenspindeln der Drehpunkt e des Auslegers d (bzw. der Ausleger) auf dem Einstellwagen
a seitlich verschoben werden kann. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer von der
Breite des Unterstützungswagens c unabhängigen vergrößerten Seitenverschiebbarkeit
des Auslegerkopfes b.