DE467112C - Steuerzuege u. dgl. fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Steuerzuege u. dgl. fuer Luftfahrzeuge

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Publication number
DE467112C
DE467112C DED50747D DED0050747D DE467112C DE 467112 C DE467112 C DE 467112C DE D50747 D DED50747 D DE D50747D DE D0050747 D DED0050747 D DE D0050747D DE 467112 C DE467112 C DE 467112C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trains
aircraft
bands
control
control cables
Prior art date
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Expired
Application number
DED50747D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Brenner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
Original Assignee
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE467112C publication Critical patent/DE467112C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. OKTOBER 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 62 b GRUPPE
Steuerzüge u.dgl. für Luftfahrzeuge Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1926 ab
Die im Luftfahrzeugbau für Steuerzüge u. dgl. verwendeten Drahtseile zeigen im Betrieb hauptsächlich folgende Nachteile:
1. geringe Lebensdauer infolge rascher Abnutzung der dünnen Einzeldrähte beim Übergang über Rollen, Führungen und besonders beim Scheuern an Flugzeugteilen;
2. hohe Rostempfindlichkeit infolge der geringen Querschnittsfiäche der Einzeldrähte;
3. umständliche und zeitraubende Befestigung der Enden an Konstruktionsteilen (Hebeln, Spannschlössern u. dgl.), da die Seile, um zuverlässige Anschlüsse zu erhalten, gesplissen werden müssen, wozu Facharbeiter (Spleißer) erforderlich sind. Dieser Mangel fällt besonders deshalb ins Gewicht, weil die Drahtseile wegen ihrer geringen Lebensdauer des öfteren ausgewechselt werden müssen.
4. Recken der Seile im Betrieb, was ein ständiges Nachstellen der Züge notwendig macht.
Nach der Erfindung wird eine Beseitigung dieser Nachteile dadurch erreicht, daß an Stelle von Drahtseilen Zugorgane verwendet werden, die aus einem oder mehreren Metallbändern zusammengesetzt sind.
Die Bänder besitzen eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß und Rost, da sie größere Querschnittsabmessungen aufweisen als die Einzeldrähte der Seile. Die Befestigung der Enden an Konstruktionsteilen wird bedeutend vereinfacht, wodurch das Aus- und Einbauen der Züge erleichtert wird und besondere Facharbeiter überflüssig werden. Ein Recken dieser Zugorgane im Betrieb kann nicht mehr eintreten, da die Bänder parallel laufen, während die Drähte der Seile miteinander verflochten sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Seitensteuerung eines Flugzeugs in Ansicht von oben, Abb. 2 die Höhensteuerung eines Flugzeugs in Seitenansicht und Abb. 3 die Ausbildung der Enden der S teuer züge.
Die in der Zeichnung dargestellten Steuerzüge bestehen aus mehreren aufeinandergelegten Bändern, wodurch eine bessere Sicherheit gegen Bruch gewährleistet wird als bei Anordnung nur eines Bandes. Wenn es sich um weniger betriebswichtige Züge handelt oder andere Maßnahmen gegen Bruch getroffen werden, können jedoch auch einfache Bänder Anwendung finden. Die Anordnung der Steuerzüge erfolgt in ähnlicher Weise wie die der üblichen Drahtseile.
In Abb. ι sind die Züge aus dreifach genommenen Stahlbändern α zusammengesetzt, die, wie aus Abb. 3 ersichtlich, an den Enden unter Auflegen von Blechen b durch Niete c miteinander verbunden sind. Für die Befestigung der Züge an Konstruktionsteilen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Paul Brenner in Berlin-Tempelhof.
sind an den überstehenden Enden der Bleche b Löcher d vorgesehen. Die Züge e führen von den Enden des doppelarmigen Fußhebels f, die mit Segmenten g versehen sind, über die Rollen h zu den entsprechenden Segmenten i des Seitenruderhebels k. Die mit Löchern versehenen Enden der Züge sind in die an den Segmenten angebrachten BolzenJ eingehängt. Durch die gelenkige Befestigungsart wird ίο eine gute Einstellbarkeit der Züge erreicht und das Auftreten von Nebenspannungen in den Bändern ausgeschaltet. Bei Mittelstellung der Hebel werden die halben Segmentflachen durch die Züge bedeckt.
In Abb. 2 sind aus zwei- und dreifachen Bändern bestehende Züge aneinandergefügt. Die Züge η und ihre Befestigung am Höhenruderhebel m sind in derselben Weise ausgebildet, wie bei der ersten Ausführungsform ao beschrieben, mit dem einzigen Unterschied, daß an Stelle von drei Bändern nur zwei Bänder zur Anwendung kommen. An den unteren Zug schließt sich unter Zwischenschaltung eines Gelenks 0 der aus drei Bändern zusammengesetzte Zug p an, der über eine Umkehrrolle q geleitet ist und durch die Zahnstange r mit dem oberen Zug in Verbindung steht. In die Zahnstange r greift ein' Zahnsegment j ein, das am unteren Ende des vor- und rückwärts schwenkbaren Handsteuers t befestigt ist.
Der Zug p unterscheidet sich von den anderen beschriebenen Zügen dadurch, daß er nicht aus gleich langen, sondern aus verschieden langen Bändern zusammengesetzt ist, und zwar ist das an der Rolle liegende Band kürzer und das außenliegende Band länger als das Mittelband. Hierdurch wird eine gleichmäßige Beanspruchung aller Bänder und damit eine Steigerung der Lebensdauer derartiger Züge erreicht. Um die richtige Länge der einzelnen Bänder zu erhalten, wird die Verbindung ihrer Enden zweckmäßig bei der Montage oder auf einer entsprechenden Schablone vorgenommen.
Die Zusammensetzung des Zuges p aus drei Bändern bedeutet gegenüber den aus zwei Bändern bestehenden Zügen eine Verstärkung, die deshalb von Vorteil ist, weil der Zug p durch die scharfe Umlenkung an der Rolle besonders ungünstig beansprucht wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Steuerzüge u. dgl. für Luftfahr- 55" zeuge, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Metallbändern (a) bestehen, die entweder einzeln oder in mehreren Lagen über-oder nebeneinander angeordnet sind.
2. Steuerzüge u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder an den Enden oder an anderen notwendigen Stellen durch Niete, Schrauben o. dgl. (c) miteinander verbunden sind.
3. Steuerzüge u. dgl. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Enden zur gelenkigen Befestigung durch Bleche (&) verstärkt sind.
4. Steuerzüge u. dgl. nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an solchen Stellen, die dem Verschleiß stark ausgesetzt sind, nötigenfalls verstärkte Züge (ρ) eingeschaltet werden, die jederzeit leicht auswechselbar sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED50747D 1926-06-24 1926-06-24 Steuerzuege u. dgl. fuer Luftfahrzeuge Expired DE467112C (de)

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