DE467103C - Vorrichtung zum Anwaermen von zaehfluessigen Stoffen in Kesselwagen - Google Patents

Vorrichtung zum Anwaermen von zaehfluessigen Stoffen in Kesselwagen

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DE467103C
DE467103C DEK106896D DEK0106896D DE467103C DE 467103 C DE467103 C DE 467103C DE K106896 D DEK106896 D DE K106896D DE K0106896 D DEK0106896 D DE K0106896D DE 467103 C DE467103 C DE 467103C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/74Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents
    • B65D88/744Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents heating or cooling through the walls or internal parts of the container, e.g. circulation of fluid inside the walls

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anwärmen von zähflüssigen Stoffen in Kesselwagen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Erwärmen von ölen, Melasse, Schlempe u. dgl. in Zisternen zwecks Entleerung derselben.
  • Bekanntlich ist das in Zisternen beförderte Öl sehr oft in halbstarrem Zustande, so daß die Entleerung durch den Ablaßstützen der Zisterne eine fast unmögliche ist.
  • Diese Nachteile wurden dadurch zu beseitigen versucht, daß durch das obere Mannloch ein zylindrischer, aus Röhren bestehender und mit Dampf geheizter Schlangenheizkörper in die Zisterne hineingelassen wurde, um das Öl durch Wärme dünnflüssiger zu machen und das Herausfließen zu ermöglichen.
  • Diese Einrichtung führte jedoch nicht zu dem gewünschten Ergebnis, weil durch dieselbe das 01 in der Zisterne nur in einer der vertikalen Achse entsprechenden Säule erwärmt und dünnflüssig wurde, was zur Folge hatte, daß das dünnflüssige 01 viel eher auf die Oberfläche gedrückt wurde, als in den Abflußstutzen zu gelangen.
  • Erfindungsgemäß wird ein vollständiger Erfolg dadurch erreicht, daß die Erwärmung des Öles in den untersten Schichten in der Richtung der Längsachse der Zisterne durch ein Röhrensystem erfolgt, das in zusammengelegtem Zustande in die Zisterne hineingelassen wird, so daß die ganze Heizvorrichtung durch das Mannloch hindurchgehen kann, worauf sich jedoch die Röhren auf Art von Flügeln erst im Innern der Zisterne ausbreiten, so daß sie in der Gebrauchslage in die Längsrichtung der Zisterne zu liegen kommen.
  • Die Zuleitung des Dampfes zu diesem Heizsystem erfolgt durch vertikale Röhren. Die Abführung des Kondenswassers erfolgt automatisch mit Hilfe eines Kondenswasserabscheiders und dem H@eizdampfüberdruck durch ein mit dem Zuleitungsrohr paralleles Rohr. Das Umklappen der flügelartig angeordneten Heizröhren kann auf verschiedene Weise erfolgen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsarten beispielsweise dargestellt.
  • In Abb. r ist eine solche Anordnung gezeichnet, bei welcher die aiifklappbaren Heizkörper während des Einlassens des Apparates in die Zisterne eine solche Lage einnehmen, daß sie mit dem Dampfzuleitungsrohr und mit dem zu diesem parallelen Kondenswasserableitungsrohr ein [J bilden. Die Achse, um welche das Umklappen der Heizröhren erfolgt, befindet sich unten.
  • In der Abb. a ist eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hier sind die Umklappachsen der Heizröhren oben angebracht, und die Heizkörper hängen beim Einlassen der Vorrichtung in die Zisterne frei herunter.
  • Abb. 3 zeigt den den beiden Ausführungsformen gemeinsamen Grundriß.
  • Abb. d. ist die Gesamtanordnung der Einrichtung.
  • i und 2 sind Heizkörper, die im dargestellten Falle in einer Ebene liegen. Diese Röhrenheizkörper sind durch hohle Verbindungsgelenke 3 einerseits an das vertikale Dampfzuleitungsrohr ¢ angeschlossen, anderseits untereinander verbunden. Durch eine Verbindung ähnlicher Art ist da's Ende des Heizkörpers 2 mit einem Kondenswasserautomaten bekannter Konstruktion in Verbindung, dessen zweiter Stutzen an das vertikal aufsteigende Kondenswasserableitungsrohr angeschlossen ist. An die äußeren Enden der Heizkörper ist das Seil 5 angeschlossen, welches über Rollen 6 läuft, welche an die Dampfzuleitungs- und Kondenswasserableitung befestigt sind. Durch Betätigung dieser Seile wird das Heizkörpersystem entweder geschlossen oder ausgebreitet.
  • In der Ausführung gemäß Abb. 2 entfallen diese Seile. Die Einrichtung stellt sich selbst in die Arbeitslage ein. Sobald die mit kleinen Rollen versehenen Enden der Heizkörper beim Niederlassen auf den Zisternenboden auffallen, gehen die Heizröhren auseinander. Beim Hochziehen der Heizkörper aus den Zisternen werden dieselben durch den Einfluß ihres Gewichtes die vertikale Lage einnehmen, wodurch das Herausziehen der Heizvorrichtung aus den Zisternen leicht erfolgen kann.
  • In Abb. 4 ist eine Gesamtlage schematisch dargestellt.
  • Die Heizkörper sind auf einem fahrbaren konsolenartigen Träger aufgehängt, so daß ein Verschieben derselben auf der Rampe längs der Zisternen möglich ist. In der Rampe ist die Dampfleitung p und die Abwasserleitung k mit den verschiedenen Abzweigstellen verlegt, damit der Anschluß an die Dampf-oder Abwasserleitung erfolgen kann. Der Wagen, auf welchem der Träger angebracht ist, ist mit einer Rinne zum Auffangen des von den herausgezogenen Heizkörpern abtropfenden Öles versehen.

Claims (3)

  1. PA TENTANSYRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anwärmen von zähflüssigen Stoffen in Kesselwagen zwecks Entleerung derselben, dadurch gekennzeichnet, daß Heizröhrensysteme an eine Darripfzuleitung und Kondenswasserableitung gelenkig angeschlossen werden, so daß diese Heizrohre beim Einsetzen oder Herausnehmen aus der Zisterne mit den Zu- und Ableitungsrohren parallel laufen, in der Gebrauchslage dagegen senkrecht zu den genannten Leitungen liegen.
  2. 2. Ausführung der Einrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhren zum Dampfzuleitungsrohr und zum Kondenswasserableitungsrohr derart angeschlossen sind, daß sie in zusammengelegter Stellung mit den genannten Röhren die Form eines [J bilden.
  3. 3. Ausführung der Einrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhren zum Dampfzuleitungsrohr und Kondenswasserableitungsrohr derart angeschlossen sind, daß sie in geschlossener Stellung frei-herunterhängen. q.. Ausführung der Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung an einem Träger hängt, welcher auf einem eine Abtropfrinne tragenden Wagen angebracht ist.
DEK106896D 1926-11-29 1927-11-24 Vorrichtung zum Anwaermen von zaehfluessigen Stoffen in Kesselwagen Expired DE467103C (de)

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