DE932906C - Vorrichtung zur kontinuierlichen Gegenstromextraktion von Fluessigkeiten mit Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Gegenstromextraktion von Fluessigkeiten mit Fluessigkeiten

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Publication number
DE932906C
DE932906C DEM21731A DEM0021731A DE932906C DE 932906 C DE932906 C DE 932906C DE M21731 A DEM21731 A DE M21731A DE M0021731 A DEM0021731 A DE M0021731A DE 932906 C DE932906 C DE 932906C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
liquids
liquid
chambers
lines
Prior art date
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Expired
Application number
DEM21731A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Jauernik
Fritz Zigelsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE932906C publication Critical patent/DE932906C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/04Solvent extraction of solutions which are liquid
    • B01D11/0446Juxtaposition of mixers-settlers
    • B01D11/0457Juxtaposition of mixers-settlers comprising rotating mechanisms, e.g. mixers, mixing pumps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur kontinuierlichen Gegenstromextraktion von Flüssigkeiten mit Flüssigkeiten Zusatz zum Patent 855 098 Das Patent 855 og8 betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion von Flüssigkeiten mit Flüssigkeiten in mehreren Stufen, durch die die miteinander zu behandelnden Flüssigkeiten in Gegenstrom geführt werden. Das Mischen und Fördern der Flüssigkeiten erfolgt dabei durch Kreiselpumpen, die sich in den einzelnen den Stufen entsprechenden Kammern des Extrakteurs in abgeteilten Pumpenräumen befinden. Die Kreiselpumpen erzeugen ein Gemisch der miteinander zu behandelnden Flüssigkeiten und fördern es aus den Pumpenräumen durch eine Verteilvorrichtung in die Abscheidekammern der zugehörigen Stufen. In den Abscheidekammern trennt sich das Gemisch aus den verschiedenen, nicht ineinander löslichen Flüssigkeiten entsprechend ihren verschiedenen spezifischen Gewichten in seine Bestandteile, die nach dem Gegenstromprinzip in die nächsten Kammern weitergeleitet bzw. aus den Endkammern abgezogen werden. Dem abgeteilten Raum, in dem sich jede Kreiselpumpe befindet, fließen die zu mischenden Flüssigkeiten aus den benachbarten Kammern zu, wobei die leichtere Flüssigkeit durch eine Leitung unten und die schwerere z. B. über ein Wehr od. dgl. oben in jeden Pumpenraum gelangt. Die in dem Extrakteur zu behandelnden Flüssigkeiten werden den Pumpenräumen der beiden Endstufen von außen durch Leitungen, gegebenenfalls über einen Sammelraum, zugeführt, während die behandelten Flüssigkeiten aus den Abscheidekammern der beiden Endstufen abgezogen werden. Die Kreisel- pumpen sind zweckmäßig so ausgebildet, daß ein starker Mischeffekt erzielt wird. Vorteilhaft werden solche Kreiselpumpen verwendet, die eine flache Charakteristik haben, so daß eine geringe Veränderung des Flüssigkeitsstandes im Pumpenraum eine starke Veränderung der Fördermenge ergibt.
  • Die Vorrichtung nach dem Hauptpatent kann mit Einrichtungen ausgestattet sein, die dafür sorgen, daß der Gegenstrom der miteinander zu behandelnden Flüssigkeiten durch die Apparatur auch dann nicht unterbrochen wird, wenn die Pumpe einer Stufe ausfällt. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn eine größere Anzahl von Stufen, z. B. 3 bis IO oder noch mehr Extraktionsstufen, vorhanden sind. Sie besteht aus Leitungen, die die Pumpenräume der benachbarten Stufen verbinden. Setzt eine Pumpe aus, so bilden sich in dem zugehörigen Pumpenraum zwei Flüssigkeitsschichten. Die Leitungen, die die Umleitung der Flüssigkeit durch die nicht mehr arbeitende Stufe bewirken, sind nun so angeordnet, daß die obere der beiden Flüssigkeitsschichten, die sich bei Stillstand der Pumpe im Pumpenraum bilden, durch ein geneigtes Rohr in die Stufe fließt, in die die leichtere Flüssigkeit sonst aus dem Abscheideraum der betreffenden Kammer gelangen würde, während die untere schwerere Flüssigkeitsschicht durch eine unten im Pumpenraum ansetzende, ansteigende Leitung in den Pumpenraum der anderen benachbarten Kammer abströmt. Diese Einrichtung, die es ermöglicht, den Extrakteur auch bei Ausfall einer Stufe (oder mehrerer) in Betrieb zu halten, hat sich im praktischen Betriebe bewährt.
  • Indessen kann es bei Extrakteuren mit mehreren Stufen vorkommen, daß infolge der vielen Verbindungsléitungen zwischen den einzelnen Pumpenkammern unerwünschte Rück- bzw. Kreisläufe von Flüssigkeiten auftreten, die die Leistungen des Extrakteurs beeinträchtigen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß die Einzugsmündungen der Leitungen, durch die bei Stillstand der Pumpe die Flüssigkeiten aus dem zugehörigen Pumpenraum weitergeführt werden, in den obersten Teil der Pumpenräume gelegt sind und daß die Ausflußmündungen der Umleitungen für die leichtere Flüssigkeit mit Absperrorganen versehen sind, die den Rückfluß von Flüssigkeiten durch diese Leitungen verhindern. Zweckmäßig sind diese Leitungen S-förmig ausgebildet und ihre Einzugsmündungen trichterförmig gestaltet. Für die Einzugsmündungen der Umleitungen für die schwerere Flüssigkeit sind in den Pumpenräumen zweckmäßig gesonderte, gegen den Pumpenraum abgeschlossene Kammern vorgesehen. In diese steigt die schwerere Flüssigkeit aus dem untersten Teil der Pumpenräume durch Rohre empor. Die Einrichtung hat den Vorteil, daß die schwerere Flüssigkeit, die zur Umleitung gelangt, praktisch frei von leichterer Flüssigkeit ist. Diese Wirkung kann gegebenenfalls noch dadurch verstärkt werden, daß in den Kammern, an denen die Umleitungen für die schwerere Flüssigkeit abzweigen, zwischen Abfluß und Zufluß ein Überlauf, z. B. in Form eines Wehres, angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • Fig. I ist ein senkrechter Längsschnitt, Fig. 2 ein Grundriß eines erfindungsgemäß ausgestatteten Extrakteurs.
  • Der Extrakteur ist durch die Wände 2 in die Extraktionsstufen a, b, c . . . unterteilt. In den Abbildungen sind nur drei Stufen a, b, c gezeichnet, da diese Stufenzahl für die Erläuterung der Erfindung ausreicht. In der Praxis empfiehlt es sich jedoch in vielen Fällen, eine erheblich höhere Stufenzahl zu wählen, was z. B. durch Anordnung einer entsprechenden Zahl von der Stufe b in allen Einzelheiten entsprechenden weiteren Stufen möglich ist. Koaxial mit der senkrechten Mittellinie der Wände2 oder in der Nähe dieser Mittellinie sind die Pumpenräume 30, 3I und 32 vorgesehen.
  • Die schwerere Flüssigkeit wird durch eine Stirnwand des Extrakteurs, beispielsweise bei 4, in den Pumpenraum 30 eingeführt, während die leichtere Flüssigkeit in den Pumpenraum 32 der letzten Stufe c durch die Leitung 6 eintritt. Im normalen Betrieb durchläuft die leichtere Flüssigkeit die Stufen c und b, wie nachstehend näher beschrieben, und gelangt aus der Stufe b durch den trichterförmigen Überlauf 8 und das Rohr g in den Pumpenraum 30. Aus diesem Pumpenraum werden die durch g und 4 zugeführten Flüssigkeiten von der -Kreiselpumpe durch die Rohre 12 und I3 in den Verteilerraum 14 gefördert. Das Gemisch dieser beiden Flüssigkeiten tritt durch in der Wandung des Verteilerraumes 14 vorgesehene Öffnungen in den Abscheideraum 33 der ersten Stufe a und trennt sich hier in zwei SchichtenI und II.
  • Die Flüssigkeit der oberen Schicht I verläßt den Extrakteur durch den Überlauf I6 und das Rohr I7. Im Rohr t8 steigt die schwerere Flüssigkeit aus der unteren SchichtII in den Raum 47 empor, der durch ein Wehr 48 unterteilt ist. Über das Wehr gelangt die Flüssigkeit zur Einzugsöffnung der Leitung 49, durch die sie in den Pumpenraum 3I der Stufe b fließt. In dieser sowie in der nächsten Stufe oder den nächsten Stufen, wenn mehr als drei Stufen vorgesehen sind, wiederholen sich die Misch- und Trennvorgänge auf die beschriebene Weise. Die Stufen b und c sind zu diesem Zweck in der gleichenWeise wie die Stufea mit Rohre8 ausgestattet, und es ist auch für die Stufe c ein Raum 47 vorgesehen, der dem Pumpenraum 32 vorgeschaltet ist und in den die schwerere Flüssigkeit aus dem Abscheideraum 34 der Stufe b durch das Rohr I8 überlaufen kann, um über das Wehr 48 und durch das Rohr 49 in den Pumpenraum 32 abzufließen. Das Rohr t8 der Stufe c ist in dem Raum 79 angeordnet, den die schwerere Flüssigkeit durch die Leitung 50 od. dgl. verläßt.
  • Die Pumpenräume 31 und 32 sind ähnlich wie der Pumpenraum 30 ausgebildet, und es fördern die in 3I und 32 angeordneten Kreiselpumpen 21 und 22 in der gleichen Weise wie die Pumpe 20 der Stufe a durch die entsprechenden Leitungen I2 und I3 in die Verteilerräume I4, aus denen das Gemisch der Flüssigkeiten in die Abscheidel<ammern 34 und 35 gelangt. Für den Abfluß der leichteren Flüssigkeit sind auch in der Stufe c ein Trichter 8 und eine Leitung g vorgesehen. Dieses Rohr g mündet in den Pumpenraum 3I der Stufe b.
  • Die Lage des Trennspiegels in den Trennkammern wird durch die Höhe der Überlaufkanten der Trichter 8 bzw. I6 und der Wehre 48 bestimmt.
  • Durch in der Höhe verstellbare Ausführung der Trichter 8 kann man damit - auch während des Betriebes - die Lage des Trennspiegels heben oder senken; beispielsweise sind die Trichter 8 bzw.
  • I6 auf den Rohren g bzw. I7 mit feinem Gewinde aufgeschraubt, so daß man durch Drehen des Trichters die Ausflußhöhe einstellen kann.
  • Für die selbsttätige Umleitung der schwereren Flüssigkeit um eine Stufe, deren Pumpe stillsteht, sind die Rohre 57 vorgesehen, die aus Kammern 72 abzweigen. Diese Kammern sind oben in den Pumpenräumen angeordnet und gegen die Pumpenräume abgeteilt. Sie stehen mit den Pumpenräumen durch die Rohre 7I in Verbindung, die bis in den untersten Teil der Pumpenräume hinabreichen, so daß durch die Rohre 7I nur schwerere Flüssigkeit aufsteigen kann, die bereits weitgehend von der leichteren getrennt ist. Im Behälter 72 ist das Wehr 73 angeordnet, das die Trennwirkung noch verbessern kann. Über das Wehr 73 gelangt die schwerere Flüssigkeit in das Rohr 57 und weiter in den Pumpenraum der im Sinne der Strömungsrichtung der schwereren Flüssigkeit folgenden Stufe. Zwischen den Pumpenräumen 32 und 31 sowie 3I und 30 sind Leitungen 28 angeordnet, durch die bei Stillstand einer Pumpe die leichtere Flüssigkeit weiterfließt. Diese Leitungen haben an ihrem oberen Ende einen Überlauftrichter 26 und an ihrem unteren Ende ein Absperrorgan, z. B.
  • Schwimmerventil 27, das beim Ansteigen der Flüssigkeit im Pumpenraum in Tätigkeit tritt. Die Leitung I7, durch die die leichtere Flüssigkeit aus dem Extrakteur abfließt, hat einen Trichter 78, der als Uberlauf für die leichtere Flüssigkeit dient, wenn die Pumpe dieser Stufe zum Stehen kommt.
  • Es sei angenommen, daß die beiden Pumpen 20 und 22 sich in Betrieb befinden, während die mittlere Pumpe 2I durch irgendeine Störung od. dgl. zum Stillstand gekommen oder angehalten worden ist. Dann steigt die schwere Flüssigkeit durch das Rohr 7I nach oben, fließt über die Überlaufkante 73 und gelangt durch das Rohr 57 in den Pumpenraum 32. Die leichtere Flüssigkeit sammelt sich oben im Pumpenraum 3I, fließt in den Trichter 26 und über das Rohr 28 in den Pumpenraum 30 der Stufe a. Wenn sich nun bei Stillstand der mittleren Pumpe der Pumpenraum 3I mit Flüssigkeit füllt, wird das S-förmige Rohr 28, das zum Pumpenraum 32 führt, durch den Schwimmer 27 abgeschlossen, so daß Flüssigkeit nicht rückwärts aus dem Pumpenraum 3I in den Pumpenraum 32 gelangt. Der Schwimmer 27 kann in der verschiedensten Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Hohlzylinder, Hohlkugel, Hohlellipsoid usw. Er kann weiterhin seitlich zur Vermeidung von Kippen im Pumpenraum geführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur kontinuierlichen Gegenstromextraktion von Flüssigkeiten mit Flüssigkeiten in mehreren aus Abscheidekammern und Pumpen bestehenden Stufen, wobei jede die Mischung und Weiterleitung der Flüssigkeiten bewirkende Pumpe in einem von derAbscheidekammer getrennten Pumpenraum angeordnet ist nach Patent 855 og8, gekennzeichnet durch in der Strömungsrichtung geneigte Leitungen (57) für die Weiterführung der schwereren Flüssigkeit bei Stillstand der Pumpen, wobei die Leitungen den oberen Teil der Pumpenräume bzw. an diesen angeordnete und mit den Pumpenräumen in Verbindung stehende Behälter (72) mit den in der Strömungsrichtung der schwereren Flüssigkeit nächsten Pumpenräumen bzw. dem Raum (79) verbinden, und durch Leitungen (28) für die Umleitung der leichteren Flüssigkeit, die in den Pumpenräumen zweckmäßig in Form von Überlauftrichtern (26) ansetzen und die in die benachbarten Pumpenkammern durch Absperrorgane, z. B.
    Schwimmerventile (27), münden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in der Endstufe (a) ein Überlauf (78) für leichtere Flüssigkeit vorgesehen ist, der beim Stillstand der Pumpe (20) in Tätigkeit tritt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (72), aus denen die Rohre (57) abzweigen, mit Wehren (73) und Zuführungsrohren (7I) ausgestattet sind, durch die die schwerere Flüssigkeit unten aus den Pumpenräumen in die Behälter (72) aufsteigt.
DEM21731A 1954-02-02 1954-02-02 Vorrichtung zur kontinuierlichen Gegenstromextraktion von Fluessigkeiten mit Fluessigkeiten Expired DE932906C (de)

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DE (1) DE932906C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080522B (de) * 1957-09-10 1960-04-28 Metallgesellschaft Ag Fluessig-fluessig-Extraktor mit Kreislaeufen in jeder Stufe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1080522B (de) * 1957-09-10 1960-04-28 Metallgesellschaft Ag Fluessig-fluessig-Extraktor mit Kreislaeufen in jeder Stufe

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