DE466252C - Schloss zum Sichern geoeffneter und geschlossener Fensterfluegel - Google Patents

Schloss zum Sichern geoeffneter und geschlossener Fensterfluegel

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DE466252C
DE466252C DER69638D DER0069638D DE466252C DE 466252 C DE466252 C DE 466252C DE R69638 D DER69638 D DE R69638D DE R0069638 D DER0069638 D DE R0069638D DE 466252 C DE466252 C DE 466252C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/18Portable devices specially adapted for securing wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Die bekannten Vorrichtungen zum Feststellen geöffneter Fensterflügel sind derart eingerichtet, daß dieselben, auf dem Fenstersims befestigt, die Flügel in der geöffneten Stellunggegen ein Zuschlagen oder ein weiteres Öffnen sichern. Dieselben können ohne Schwierigkeit leicht von außen ©der innen im Zimmer ausgelöst werden. Ebenso sind viele Vorrichtungen derart, daß diese im 'Zimmer von Kindern ausgelöst und dann die Fenster weiter geöffnet werden können. Dieselben bieten somit keinen wirksamen Schutz gegen, ein unbefugtes weiteres Öffnen der Fensterflügel, weil dieselben nur die Flügel durch
t5 einfache Mittel festhalten. Es ist also nicht möglich, ein durch derartige Mittel-gehaltenes Fenster in der Nacht geöffnet zu halten, da diese die Gefahr des Einsteigens durch Unbefugte nicht beseitigen können.
Durch die neue Erfindung- wird diesem Übelstande in wirksamster Weise· abgeholfen, und besteht das Wesen derselben darin, daß durch ein Schloß das bis auf einen Spalt geöffnete Fenster derart gesichert wird, daß dieses nur nach Öffnen des Schlosses durch einen zugehörigen Schlüssel weiter geöffnet werden kann. Das Schloß umfaßt ζ. Β. mittels zweier entgegengesetzt zueinander stehender Riegel die· als Handhabe an den Fensterflügeln befestigten Knöpfe oder den Schließknebel nebst zugehöriger RiegelifaJle, oder aber ein Riegel umfaßt den Schließknebel, während ein verschiebbarer, nach außen gebogener, T-förmiger Riegel in die im Fensterrahmen eingelassene Riegelfalle eingreift. Die starre Form des Schlosses verhindert jede Beweglichkeit zum gewaltsamen Lösen desselben von den Fensterflügeln und hält diese in der eingestellten Lage starr fest. Es ist also nicht möglich, die Fensterflügel gegenseitig bewegen zu können, um durch Änderung deren Stellung ein Lösen des Schlosses versuchen zu können. Da nun das Schlüsselloch des Schlosses nach dem Zinrnieaininern zu liegt, so ist auch nicht die Form des Schlüssels erkennbar, um mit einem Nachschlüssel, Dietrich 0. dgl. ein Öffnen des Schlosses versuchen zu können. Außerdem erschwert der schmale Spalt zwischen den beiden Flügeln jeden Versuch zum Öffnen des Schlosses und verhindert dadurch das Einsteigen in das Zimmer.
In Hotels, Pensionen usw. werden, die Schlösser für jedes Zimmer mit verschiedenen Schlüsseln versehen und außerdem dieselben jeden Tag bzw. nach, der Abreise der Gäste umgewechselt, so daß ein Gast bei wiederholten Besuchen niemals das gleiche Schloß erhält. Außerdem würde ein Öffnen des Schlosses durch Unbefugte von außen her bei besonders weiter Offenstellung des Fensters den Gast unbedingt wecken, weil
die Handhabung· des Schlosses durch den schmalen Spalt des Eensters unbedingt mit Geräuschen verbunden, ist.
In der Zeichnung- sind in Abb. ι und 2 zwei Ausführungsbeispiele -des Schlosses bei abgenommener Deckplatte mit Innenansicht dargestellt.
Abb. ι zeigt ein Schloß zum Sichern geschlossener und geöffneter Fensterflügel für Riegielfernster,
Abb. 2 .ein Schloß zum Sichern· geschlossener und geöffneter Fensterflügel für Bb&- külefenster.
Das Schloß gemäß Abb. 1 besteht aus dem durch eine Deckplatte verschließbaren Gehäuse i, in welchem oben und unten die entgegengesetzt zueinander versichiebbaren Riegel 2, 3, 4 und 5 angeordnet sind. Die Rieigel 2 und 3 bzw. 4 und S weisen je 'eine halbrunde Aussparung 6 und 7 auf, die sich in der Schließstellung zu je einer runden Öffnung ergänzen. Zu diesem Zwecke und gegenseitiger Versteifung greifen die Riegel seitlich ihrer Aussparungen zungenartig übereinander. Je eine gleiche Aussparung ist in den Seitenkanten des Gehäuses 1 vorgesehen. Alle vier Riegel sind mittels Schlitze 8 auf Stegen 9 verschiebbar geführt und werden einzeln durch Druckfedern 10 nach außen gedrückt. An ihnen Innenkanten weisen die Riegel 2, 5 Rasten 11, 12, 13 bzw. 14 in beliebiger Anzahl auf, in welche Schnepper 15, 16, 17 und 18 eingreifen. Diese: Schnepper sind je um einen ''Zapfen 19 schwingend ge-3-5 lagert, und laufen dieselben in je einen Mitnehmer 20, 21, 22 bzw. 23 aus, zwischen welchen auf der hinteren Schloßplatte 'ein Stift 24 befestigt ist. In der vorderen Schloßplatte sind radial um den Stift 24 vier Schlitze 25 für einen Schlüssel mit -einem Bart angeordnet, so daß der Schlüssel in jeden dieser Schlitz© ^eingeführt werden kann. Die Schnepper 15 und 16 sowie 17 und 18 stehen paarweise unter Wirkung der Druckfedern 26 und 27 und ■ werden durch diese in die zugehörigen Rasten 11, 12, 13, 14 gedrückt. Statt dieser Druckfedern können aber auch bekannte Blattfedern auf die Schnepper einwirken.
Um das Fenster nun festzuschließen, wird der Schlüssel, auf die 'Zeichnung gesehen, zunächst in den linken Schlitz 25 'eingeführt und nach links gedreht. Hierbei schlägt dessen Bart gegen den Mitnehmer 21 und nimmt diesen mit, wobei dessen zugehöriger Schnepper 16 gedreht wird und hierbei seine Rast 12 verläßt, so daß der· betreffende Riegel 3 durch seine Feder 10 nach außen verschoben wird.
Wird nun der Schlüssel in den rechten Schlitz 25 'eingefuhrt und nach rechts ge-, dreht, so schlägt dessen Bart gegen den Mitnehmer 23 und nimmt diesen mit, wobei dessen zugehöriger Schnepper 18 gedreht wird und hierbei seine Rast 14 verläßt, so daß der betreffende Riegel 5 durch seine Feder 10 nach außen verschoben wird. Dieses jetzt offene Schloß wird unter die an den Fensterflügeln sitz enden Knöpfe, Hebel o. dgl. geführt, worauf die Riegel 3 und 5 nach innen gedrückt werden und somit das Schloß gesperrt ist.
Soll das Fenster teilweise geöffnet werdein, so wird der Schlüssel auch wieder in den linfcen Schlitz 25 eingeführt und nach Bnks gedreht; hierbei schlägt der Schlüsselbart gegen den Mitnehmer 21 und nimmt diesen mit, wobei dessen zugehöriger Schnepper 16 gedreht wird und seine Rasit 12 verläßt, so daß der betreffende Riegel 3 durch sieine Feder 10 nach außen verschoben wird. Dieses jetzt offene Schloß wird nun unter den Knopf 29 am linken Fensterflugel 28 geführt, der Schlüssel nach rechts gedreht, dessen Bart schlägt gegen den Mitnehmer 20, nimmt diesen mit, wobei dessen zugehöriger Schnepper ι s gedreht wird und seine Rast 11 verläßt, so daß der betreffende Riegel 2 durch seine Feder 10 nach außen verschoben wird. Der am Fensterflügel sitzende Knopf 29 wird j'etzt durch Schließen der Riegel 2 und 3 von beiden Aussparungen 6 erfaßt. In gleicher Weise wird der Knopf 30 am anderen Fensterflügel 3 r von den Aussparungen 7 der Riegel 4 'und 5 erfaßt, Wenn der Schlüssel in dem nechten Schlitz, erst nach rechts, und dann nach links gedreht wird. Nun kann man den gewünschten Öffnungsspalt einstel- y len, worauf die Schneppier 15,18 in die betreißenden Rasten 11, 14 der Riegel 2, 5 einzein -wieder zum Eingriff gebracht werden.
Die Schnepper 15,18 können unter Wirkung von bekannten 'Zuhaltungen oder Sicherungen stehen, :so 'daß. dieselben zum Öffnen und Schließen durch den Schlüssel bewegt werden müssen. Je nach Anzahl der Rasten 11, 14 lassen sich die Riegel 2, 5 nach außen verschieben und dementsprechend der Spalt zwischen den beiden Fensterflügeln 28, 31 sich einstellen. no
In Abb. 2 ist im Schloßkasten 32 der Riegel 33 verschiebbar -gelagert, welcher mit dem Kasten 'eine gemeinschaftliche, runde Aussparung 34 für die Aufnahme des. Fensterknebels 35 bildet und unter Wirkung einer Druckfeder 36 zum Öffnen der Aussparung steht. In eine Rasjt37 das Riegels 33 greift der unter Wirkung einer Feder 38 stehende Schneppier 39 'ein, dessen Mitnehmer im Bereich, des um den Stift 41 zu drehen;-den Schlüsselbarfcs liegt. Um diesen Stift 41 sind in der vorderen Schloßplatte zwei Schlitze
42 für den Bart des Schlüssels vorgesehen, so daß der Schlüsselbart in jeden dieser Schlitze eingeführt werden kann. In die Rasten 43 des T-förmig ausgebildeten Riegels 44 greift der Schnepper 45 ein, auf welchen eine Feder 46 einwirkt. Der Mitnehmer 47 des Schneppers 45 liegt gleichfalls im Bereich des um den Stift 41 zu drehenden Schlüsselbartes.
ίο Sollten die beiden Fensterflügel 48 und 49 gesichert werden, so wird zunächst der T-förmige Riegel 44 in schräger Haltung des Schlosses in die Falle 50 des einen Fensterflügels 48 eingeführt und hierauf durch Öffnen des Riegels 33 der Knebel 35 von diesem erfaßt und beide Riegel 33 und 44 nach erfolgter Einstellung der Flügel durch ihre beiden Schnepper 39 und 45 gesichert. Der Riegel 44 wird durch eine Zugfeder 51 nach außen gezogen. Beide Schnepper 39 und 45 können mit Zuhaltungen oder sonstigen Sicherungen versehen werden. Es liegt im freien Ermessen, die Schnepper der beiden Schlösser nicht einzeln, sondern gleichzeitig alle durch den Schlüssel auszulösen und dann die Riegel einzustellen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schloß zum Sichern geöffneter und geschlossener Fensterflügel, dadurch, gekennzeichnet, daß durch mittels Schlüssels auszulösende und nach außen verschiebbare Riegel mit ihren äußeren, entsprechend ausgebildeten Enden hinter an den Fensterflügeln sitzende Haken, Griffe o. dgl. greifen.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Riegel (2 bis 5) und auch die Seitenkanten. (1) des Schloßkastens mit halbrunden Aussparungen (6,7) versehen sind, in die bei der Verwendung des Schlosses die an den Fensterflügeln sitzenden Haken, Griffe (29,30) o. dgl. zu liegen kommen.
3. Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Schloß mit nur je einem seitlich sich verschiebenden Riegel der eine Riegel (44) außen einen T-förmig gebogenen Haken besitzt, der in seiner Gebrauchslage in die Falle (50) des betreffenden Fensterflügels eingreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DER69638D 1926-12-17 1926-12-17 Schloss zum Sichern geoeffneter und geschlossener Fensterfluegel Expired DE466252C (de)

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