DE46477C - Schnee-Auflade-und Schmelzmaschine - Google Patents

Schnee-Auflade-und Schmelzmaschine

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DE46477C
DE46477C DE188846477D DE46477DA DE46477C DE 46477 C DE46477 C DE 46477C DE 188846477 D DE188846477 D DE 188846477D DE 46477D A DE46477D A DE 46477DA DE 46477 C DE46477 C DE 46477C
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Germany
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snow
barrel
melting machine
snow loading
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Expired
Application number
DE188846477D
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English (en)
Original Assignee
O. WANKE in Berlin SW., Mittenwalderstr. 59
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Publication date
Application filed by O. WANKE in Berlin SW., Mittenwalderstr. 59 filed Critical O. WANKE in Berlin SW., Mittenwalderstr. 59
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/10Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice by application of heat for melting snow or ice, whether cleared or not, combined or not with clearing or removing mud or water, e.g. burners for melting in situ, heated clearing instruments; Cleaning snow by blowing or suction only
    • E01H5/104Removing devices for dislodging snow or ice; followed by melting the removed material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht bei theilweise durchbrochen gezeichneten Hinterrädern,
Fig. 2 eine Oberansicht, ohne Schneeschaufeln und ohne Schmelzvorrichtung,
Fig. 3 Ansicht der inneren Seite eines grofsen Treibrades r, mit drei Schneeschaufeln s, der Achsstange m und Führungsstange d,
Fig. 4 Vorderansicht der Treibräder r,
Fig. 5 innere Ansicht des grofsen und kleinen Treibrades r und r1 einer Seite, mit fünf Schaufeln s und den Sicherungsstiften v,
Fig. 6 die Hinteransicht von Fig. 5, jedoch mit beiden Treibräderpaaren und mit nur einem von je drei auf einer Achsstange sitzenden Schaufeltheilen,
Fig. 7 Seitenansicht der Schneetonne t mit theilweiser Schmelzvorrichtung,
Fig. 8 Vorderansicht von Fig. 7 und sämmtlichen Wasserröhren %,
Fig. 9 Durchschnitt nach A-B in Fig. 8,
Fig. 10 Wasser- und Expansionskessel mit sä'mmflichen Röhren in der Seitenansicht,
Fig. 11 eine Schneeschaufel s mit Führungsstange d, Achsstange n> und Spiralfedergehäuse q mit Bolzen c,
Fig. 12 Schnitt C-D in Fig. 11.
Die Maschine ist durch einen gewöhnlichen wendbaren Vorderwagen und zwei Hinterräder transportfähig gemacht. Auf dem Vorderwagen ruht der Rahmen m nebst Kohlenkasten ο mit Kutschersitz. Die Hinterräder drehen sich um die feststehende Achse i und tragen an der Innenseite die zwei mit ihren Naben innig verbundenen kleineren Zahnräder r" und r"', welche die grofsen Treibräder r und r1 treiben. Der den Vorder- und Hinterwagen verbindende Rahmen besteht aus den beiden Seitenwänden m und Ot1, der vorderen Verbindungsschiene m" und der hinteren Verbindungsschiene m'". Die Seitenwände tragen die feststehende Tonnenachse /, zu welchem Zweck sie nach oben gebogen sind, und hinten die gleichfalls feststehende Achse z. Der Schneekratzer k ist kammartig und so lang, als der Wagen breit ist. Er dient dazu, den Schnee gleich einem Rechen zu durchfurchen und aufladefähiger zu machen. Die hintere Verbindungsschiene m'" verbindet die beiden Seitenwände rechtwinklig. An derselben ist an zwei zur Erde gehenden, an den Endpunkten rückwärts gebogenen Armen f der Schneeraffer f1. Derselbe besteht aus einem schmalen, der Wagenbreite entsprechenden und mit einer Gummikante versehenen Eisenblechstreifen. Sein Zweck ist, etwa liegen gebliebene Schneereste noch zusammenzuführen. Schliefslich befindet sich auf dieser Hinterschiene noch der Kasten g zur Aufnahme von Schläuchen und sonstigen Geräthen. Die cylindrische Schneetonne t ruht auf der feststehenden Achse / zwischen den Rädern r und rl. Ihr oberer Theil, und zwar ein Drittel ihrer Peripherie ist der ganzen Länge nach offen.
Ueber diese Oeffhung sind Stäbe e bogenförmig gespannt, an welchen sich die einfallenden Schneemassen zerstückeln sollen. Die Seitenwände der Tonne haben kurz über dem Tonnenboden je eine Auslauftülle h und Λ1, mit Schliefsventil und Schraubengewinde versehen. Der Tonnenboden trägt in der Mitte das Aschenloch mit den Roststäben u. Ueber
demselben an der Vorderseite der Tonne befindet sich das Feuerloch, welches durch eine vermittelst eines Verreibers zu schliefsenden, beim Oeffnen nach unten fallenden Thür a verschlossen wird.
Im Innern der Tonne, auf dem Tonnenboden, direct über dem Aschenloch, befindet sich die ungefähr ein Drittel (oder nach Bedürfnifs auch mehr) der Tonnenlänge einnehmende Feuerungsanlage b. Dieselbe ist oben waagrecht abgeplattet und trägt daselbst den senkrechten, bis zur Tonnenöffnung reichenden und an seiner Mündung vor einfallendem Schnee durch eine Kappe geschützten Schornstein y. Die Feuerungsanlage, als durch die Tonnenlängsachse in zwei Hälften getheilt gedacht, trägt in ihrer vorderen Hälfte einen kleinen cylindrischen Wasserkessel x. Derselbe ist so lang, wie die Feuerungsanlage breit ist, und mit 4/5 seiner cylindrischen Form in die letztere eingelassen, so dafs er mit deren Wänden abschneidet. Von dem Boden dieses Wasserkessels läuft rechts und links parallel dem Tonnenboden je eine gewöhnliche starke Leitungsröhre \ aus. Diese Röhren steigen, an den Seitenwänden der Tonne beinahe angelangt, rechtwinklig auf, und zwar hart an der Tonnenlängsachse vorbei, und legen sich an der Tonnenöffnung wieder rechtwinklig um, ihrer Vereinigung zustrebend, die sie in einem kleinen, oben mit einer Schutzkappe über seiner Oeffhung versehenen Expansionskessel ρ bewerkstelligen. Dieser letztere ist ein in ihn hineinragendes Steigrohr senkrecht mit dem Wasserkessel verbunden. Das Ganze bildet eine Heifswasserheizung. Eventuell können dessen beide vom Wasserkessel ausgehenden bezw. in den Expansionskessel mündenden Längsröhren noch durch mehrere der Tonnenwand parallel gebogene Röhren an jeder Seite rippenförmig verbunden werden.
Zu beiden Seiten der Tonne drehen sich um die Tonnenachse / die Treibräder r und r1. Ihr Durchmesser überragt denjenigen der Schneetonne so weit, als dies erforderlich ist, um die zwischen ihnen und beinahe an ihrem äufsersten Umfang befestigten Schneeschaufeln mit Spielraum um die Tonne zu führen. An der Innenseite der Zahnräder, hart an der Oberkante, vor den Zähnen und dieselben nicht beeinflussend, befinden sich in gleicher Entfernung von einander fünf Stifte ν vl v" v'" v"". Dieselben sind leicht nach innen gekrümmt und sollen ein Zurückschlagen der Schaufeln verhindern.
Zwischen beiden Rädern r und r1, dieselben mit einander verbindend, befinden sich fünf Wellen w bis w"". An jeder dieser Wellen hängt eine dreitheilige Schneeschaufel s. Diese Schneeschäufeltheile, aus starkem Eisenblech gedacht, haben einen doppelten Boden, welcher durch das Zwischenstück j1, Fig. 12, getheilt wird und somit eine Hülse s" bildet. In dieser Hülse s" bewegen sich die Wellen w und aufserdem die Stangen d. Letztere liegen, wenn die Schaufel sich unthätig über dem Erdboden befindet, in der Hülse auf. Ihre Endpunkte sind behufs Aufnahme der Bolzen c, Fig. 4, durchbohrt. Diese Bolzen, je einer rechts und links, sind an ihrer den Treibrädern r zugekehrten Seite mit einer schmalen horizontalen Seitenwand (Federgehäuse q) versehen. Dieselbe ist oben und unten rechtwinklig gebogen. Zwischen diesen Biegungen ist der Bolzen c eingestellt bezw. an seiner Unterseite eingenietet. Diese Federgehäuse hängen an den Endpunkten der Wellen w und werden durch die Sicherungsstifte ν verhindert, sammt den von ihrer Bewegung durch die Führungsstangen abhängigen Schaufeln, namentlich, wenn solche geladen haben, aufserhalb der Treibradperipherie zu fallen; die Sicherungsstifte ν dienen in diesem Falle der aufwärts steigenden Ladung als Stütze. Um die Bolzen c winden sich Schraubenfedern, und zwar befinden sich dieselben zwischen Achsund Führungsstangen d, so dafs sie eintretenfalls von letzteren, welche lose auf den Bolzen c laufen, gegen die erstere gedrückt werden können. Beim Aufsetzen der Schaufeln auf die Erde ist vermöge der langen Hülse s" und der Federvorrichtungen es möglich, dem Widerstand des Erdbodens so lange nachzugeben, bis durch die Vorwärtsbewegung eine entsprechende Winkeländerung erzielt ist. Der obere kürzere Schenkel s'" der Schaufel soll verhindern, dafs der geladene Schnee beim Herauf heben nach der Tonnenöffnung vor derselben nach dieser Seite hin entweicht.
Der Gang dieser Maschine ist folgender:
1. Beim Vorwärtsbewegen des Wagens geht zuerst der Schneekratzer durch die Schneefläche, dessen Kruste er durch Aufkratzen zerstört und zum Aufladen vorbereitet.
2. Durch die an den Hinterfahrrädern befindlichen Zahnräder werden die Schneeschaufeltreibräder von vorn nach hinten bewegt und mit ihnen die dazwischen befindlichen Schneeschaufeln. Von hinten auf die Schneefläche herabgelassen, werden sie vermöge der auf Spiralfedern ruhenden Führungsstangen durch dieselbe hindurchgeführt und steigen an der Vorderseite der Tonne gefüllt empor. Auf dem höchsten Punkte über der Tonne kehren sie ihre hohle Innenseite der Tonnenöffnung zu, ihren Inhalt in dieselbe entleerend. Hier angelangt, wird der Schnee geschmolzen. Die Anzahl der Schaufeln ist so gewählt, dafs sie bei ihrer Arbeit in einander greifen, dergestalt, dafs jede ihre Function an einer Stelle be-
ginnen mufs, welche die andere bereits verlassen hat.
Sobald die Tonne vollgeladen ist, wird das inzwischen erzeugte Wasser durch die Auslauftüllen rechts oder links, wie es pafst, vermittelst eines Schlauches in die Strafsenkanäle bezw. deren Oeffnungen abgelassen. Bei dieser Gelegenheit können auch die möglicherweise durch den Raffer zusammengeschobenen Schneereste beseitigt werden.
3. Der Raffer sorgt dafür, dafs eine schneefreie, vollständig glatte Spur hinterbleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine fahrbare Maschine zum selbstthätigen Aufladen und Schmelzen von Schnee, bestehend aus einem mit Vorder- und Hinterrädern versehenen Rahmen m, der eine unbewegliche, die Heifswasserheizungsanlage enthaltende Tonne t trägt, um welche sich Schaufeln ί bewegen, die um Wellen w unter dem Einflufs federnder Belastungsgewichte d bis zu einem durch Anschläge ν begrenzten Winkel schwingen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188846477D 1888-06-15 1888-06-15 Schnee-Auflade-und Schmelzmaschine Expired DE46477C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE46477T 1888-06-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE46477C true DE46477C (de) 1889-03-19

Family

ID=28796857

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188846477D Expired DE46477C (de) 1888-06-15 1888-06-15 Schnee-Auflade-und Schmelzmaschine

Country Status (2)

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DE (1) DE46477C (de)
DK (1) DK46477C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DK46477C (da) 1932-11-14

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