DE46432C - Fallblock-Verschlufs für schnellfeuernde Geschütze - Google Patents

Fallblock-Verschlufs für schnellfeuernde Geschütze

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DE46432C
DE46432C DENDAT46432D DE46432DA DE46432C DE 46432 C DE46432 C DE 46432C DE NDAT46432 D DENDAT46432 D DE NDAT46432D DE 46432D A DE46432D A DE 46432DA DE 46432 C DE46432 C DE 46432C
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DE
Germany
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lever
firing
locking block
bolt
trigger
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DENDAT46432D
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AKTIEBOLAGET FIN-SPONGS STYCKEBRUK ( Actiengesellschaft FlN-SFONGS Kanonengiefserei) in Finspong, Schweden
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/08Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for block-action guns
    • F41A15/10Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for block-action guns of sliding-block type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/36Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in block-action guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/10Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verschlufsmechanismus wird der keilförmige, durch Nuthen b" lothrecht geführte Verschlufsblock A, Fig. 1, Schnitt nach a - b, Fig. 2, Schnitt nach c-d, Fig. 3 hintere Ansicht, Fig. 4 obere Ansicht des Bodenstückes, Fig. 5 Schnitt nach e-f, durch eine parallel zur Seelenachse in der Hinterwand des Bodenstückes B gelagerte, durch eine Klappe b' gesicherte Welle h, Fig. 1, mit Kurbel H und Excenter E bethätigt, das in der Aussparung a des Verschlufsblockes A spielt. In dem oberen Theil des letzteren ist der Schlagbolzen C mit der Schlagbolzenfeder 5 angeordnet, die sich gegen eine in den Block A eingeschraubte Hülse u stützt, Fig. 1. Im unteren Theil des Verschlufsblockes A ist der winkelförmige Spannhebel L mit dem Abzughebel D gelagert. Wird die Kurbel H behufs Oeffnung des Verschlusses in die punktirte Lage, Fig. 6, nach aufwärts gedreht, so bewegt' sich in der ersten Periode der Drehung (etwa 30 °) das Verschlufsstück nicht nach abwärts, vielmehr wird nur durch die Kerbe e, Fig. 2, der horizontale Schenkel des Hebels L herabgedrückt und dadurch der verticale Schenkel des Hebels L und der Schlagbolzen C unter Anspannung der Feder S nach links bewegt, bis der Abzughebel D, Fig. 1 und 8, in die Rast des Spannhebels L eingreift. Bei der weiteren Drehung wird erst der Verschlufsblock A nach abwärts bewegt, und zwar infolge der Gestaltung des Excenterumfanges und der Aussparung α des Blockes A zuerst langsamer behufs Lösens des Blockes und dann schneller, bis letzterer schliefslich in die Lage Fig. 6 und 7 gelangt.
Um zu verhindern, dafs der Spannhebel L bei geöffnetem Verschlufs bewegt werden kann; ist ein Sicherheitsriegel F vorgesehen, dessen untere Kante mit einem Einschnitt versehen ist, in den der horizontale Schenkel des Spannhebels L bei geschlossenem Verschlufs reicht, Fig. 2, während beim Oefmen des Verschlusses der Riegel F durch den Vorsprung e" des Excenters E, Fig. 7, der gegen den Ansatz f des Riegels F stöfst, so weit nach rechts verschoben wird, dafs der horizontale Schenkel des Hebels L unter die Kante von F zu liegen kommt, Fig. 6, eine Drehung des Hebels L nach rechts also unmöglich ist.
Während der Abwärtsbewegung des Verschlufsblockes A wirken die beiden Nuthen a! a" auf die Enden g' des um die Welle K drehbaren Ausziehers G, so dafs die in die Patronenkammer / reichenden Klauen g des letzteren hinter die Krempe der abgeschossenen Hülse fassen, dieselbe erst lockern und schliefslich ganz aus dem Patronenlager werfen, sobald am Schlufs der Abwärtsbewegung die Absätze a'" der Nuthen a' a" die Nasen g" des Ausziehers G treffen und die Aussparung i an der oberen Kante des Verschlufsblockes A das Entfernen der Hülse durch eine beschleu-

Claims (4)

nigte Schwingung des Ausziehers G aus dem Lager gestattet. Wird nun eine neue Patrone in die Kammer / eingeführt, so wird der Auszieher G wieder zurückgedrückt, wobei die Nasen g" bei a'" den Verschlufsblock anheben und die Ecke / der Aussparung a, Fig. 7, das Excenter E etwas zurückdreht, so dafs die Kurbel H aus ihrer höchsten Lage gebracht wird, infolge ihres Uebergewichtes sich weiter dreht und nun den Verschlufsblock ganz oder zum Theil hebt. Soll das Geschütz nicht gleichzeitig mit dem vollständigen Schliefsen des Verschlufsblockes abgefeuert werden, so kann das Gewicht der Kurbel H so mit demjenigen des Verschlufsblockes ausgeglichen werden, dafs der Verschlufsblock ganz gehoben und mittelst des Excenters E ganz in seiner Lage gehalten wird, wenn letzterer sich, wie Fig. 2 zeigt, gegen die rechte Wand des Blockes legt, worauf dann die Abfeuerung durch Auslösen des Abzugshebels D aus der Rast des Spannhebels L mittelst des am Pistolenkolben M des Geschützes angeordneten Abzuges m von Hand erfolgen kann. Soll indessen das Abfeuern unmittelbar nach dem vollständigen Schliefsen des Verschlusses selbstthätig geschehen, so darf die Kurbel H nur etwa eine Viertelumdrehung unter dem Einflufs ihres Eigengewichtes ausführen, während die Endbewegung behufs Abfeuerns des Geschützes von Hand zu erfolgen hat. In beiden Fällen mufs vorher der Spannhebel L vom Riegel F wieder freigegeben sein, was durch Verschieben des letzteren nach rechts dadurch erfolgt, dafs die Kante e' des Excenters E sich von rechts gegen den Ansatz f des Riegels F legt, Fig. 2, und denselben aus der Stellung Fig. 7 wieder so weit nach links verschiebt, dafs der horizontale Arm des Spannhebels L in die Ausklinkung an der unteren Kante des Riegels F treten kann. Für das selbstthätige Abfeuern ist es erforderlich, dafs der Abzughebel D vor Beendigung des Schliefsens aus der Rast des Spannhebels L ausgelöst ist. Zu diesem Zweck ist oberhalb des Abzuges m ein kleiner Bolzen n, Fig. 8 und. 9, angeordnet, der mit einer einseitigen Abflachung η' und einem Zeiger ο versehen ist. Bei Vordrehung des Bolzens η um etwa 900 bringt derselbe den Abzug m in eine solche Lage, dafs beim Anheben des Verschlufsblockes A der Abzughebel D selbstthätig aufser Wirkung tritt und der Spannhebel L den Schlagbolzen C vorspringen läfst, sobald auch der Riegel F in die Stellung Fig. 2 gelangt ist, der Hebel L sich also frei bewegen kann. Der Zeiger ο des Bolzens« giebt hierbei an, ob das Geschütz für selbstthätiges Feuern eingestellt ist oder nicht. Die besondere Anordnung des Schlagbolzens C und der Hülse u, Fig. i, gestattetes, den Schlagbolzen mit Feder auszuwechseln, ohne dafs der übrige Mechanismus des Geschützes davon berührt wird. Pate ν τ-An sp rüche:
1. Ein Verschlufs für schnellfeuernde Geschütze, bestehend aus einem in dem kastenförmigen Bodenstück (B) senkrecht gleitenden Verschlufsblock (A), einem in Eingriff mit diesem stehenden Excenter (E), an dessen durch die Hinterwand des Bodenstückes gehenden Welle (h) eine Kurbel (H) befestigt ist, welche dem Verschlufsblock das Gleichgewicht hält, dem winkelhebelartigen Auszieher (G), auf welchen im Verschlufsblock angeordnete Nuthen beim Senken etc. desselben wirken oder welcher umgekehrt auf den gesenkten Verschlufsblock wirkt und, zwecks Spannung des Schlagbolzens, einem in diesen mit seinem einen Arm greifenden und im Verschlufsblock befestigten Winkelhebel (L), dessen zweiter Arm vom Excenter bethätigt wird.
2. Bei dem im Anspruch 1. angegebenen Verschlufs für schnellfeuernde Geschütze eine Vorrichtung, um mittelst des Ausziehers beim Eindrücken desselben durch die Patrone den Verschlufsblock bewegen zu können, damit dieser das Excenter bewege und dadurch die Kurbel desselben einen genügend grofsen Hebelarm erhält, um den Verschlufsblock heben zu können, darin bestehend, dafs der Auszieher mit Nasen (g") versehen ist, welche, wenn der Verschlufsblock gesenkt wird, in die entsprechenden Einschnitte (a'") am Verschlufsblock eingreifen und beim Drehen des Ausziehers auf den Verschlufsblock wirken.
3. Bei dem im Anspruch 1. angegebenen Verschlufs für schnellfeuernde Geschütze eine Vorrichtung, um den gespannten Schlagbolzen zu sichern oder auszulösen, bestehend aus einem in dem Verschlufsblock angeordneten Riegel (F), welcher vom Excenter hin- und herverschoben werden kann und der mit einem Einschnitt versehen ist, in den der vom Excenter bethätigte horizontale Arm des Spanners (L) eintritt, wenn das Excenter dem Riegel die hierfür nöthige Bewegung gleichzeitig mit dem Verschliefsen des Verschlufsblockes ertheilt.
4. Bei dem im Anspruch 1. angegebenen Verschlufs für schnellfeuernde Geschütze die Vorrichtung, wodurch das Abfeuern des Geschützes entweder selbstthätig oder von Hand stattfinden kann, bestehend aus einem
Abzughebel (D), welcher in die Rast des Spannhebels (L) eingreift und denselben festhält, und welcher mittelst eines in einem am Geschütze befestigten Pistolenkolben angeordneten Abzuges (m) gelöst werden kann, und aus einem in den Pistolenkolben eingesetzten und an der einen Seite abgeplatteten Bolzen, durch dessen Drehung der Abzughebel (D) aus der Eingriffslage gebracht wird, so dafs das Abfeuern selbstthätig stattfindet, wie im Anspruch 3. angegeben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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