DE464225C - Laterne fuer einfache Links- und Rechts-Weichen - Google Patents
Laterne fuer einfache Links- und Rechts-WeichenInfo
- Publication number
- DE464225C DE464225C DEB131376D DEB0131376D DE464225C DE 464225 C DE464225 C DE 464225C DE B131376 D DEB131376 D DE B131376D DE B0131376 D DEB0131376 D DE B0131376D DE 464225 C DE464225 C DE 464225C
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- DE
- Germany
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- lantern
- bolt
- bracket
- turnouts
- switch
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- Expired
Links
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 10
- 239000005338 frosted glass Substances 0.000 description 3
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000003208 petroleum Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L9/00—Illumination specially adapted for points, form signals, or gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
Bekanntlich wurden bisher die Laternen für einfache Links- und Rechts-Weichen bei
der Umstellung der Weiche herumgedreht, um das der jeweiligen Weichenstellung entsprechende
Signalbild zu zeigen. Das Drehen der Laterne geschieht oft, besonders bei von Hand umzulegenden Weichen, in heftiger,
wenig schonungsvoller Weise; durch das häufige Drehen der Laternen werden die Laternenscheiben
und das Gefüge der Laternen gelockert und Scheiben und Lampenzylinder
oft zerstört, wodurch ein ganz erheblicher Materialverbrauch herbeigeführt wird.
Für doppelte Kreuzungsweichen sind fest-
is stehende Signallaternen schon bekannt geworden.
Für einfache Weichen sind diese Laternen nicht brauchbar, auch nicht nach entsprechendem Umbau, weil sie viel zu kompliziert
und teuer sind, vor allem auch, weil sie nicht auf den für die alten Laternen benötigten
Bock passen.
Es ist auch schon eine einfache feststehende Weichenlaterne bekannt geworden, bei welcher
der Wechsel des Signalbildes durch Verschieben von Blenden bewirkt wird. Bei dieser Laterne führen die beiderseitigen Blenden
verschiedene Bewegungen aus, wodurch ein sehr komplizierter Bewegungsmechanismus
nötig wird, der die Laternen wesentlich verteuert und eine erhöhte Wartung der Laternen
bedingt. Auch macht der komplizierte Bewegungsmechanismus die Benutzung des Laternenbockes der alten, drehbaren Signallaternen
unmöglich.
In ganz erheblich einfacherer Weise wird bei der Laterne nach der Erfindung der
Wechsel der Signalbilder bei feststehender Laterne dadurch erreicht, daß auf der Vorder-
und Rückseite der Laterne in waagerechten Führungen verschiebbare Blenden von Milchglasscheiben
angeordnet sind, die die gleiche Bewegung ausführen und deshalb durch eine Querstange o. dgl. fest miteinander verbunden
sind. Es ist daher nur eine Antriebsvorrichtung für beide Blenden notwendig. Diese
ist so eingerichtet, daß sie bei Verwendung des Laternenbockes der alten drehbaren Laterne
durch die Drehbewegung der Welle dieses Bockes betätigt wird. Zu diesem Zweck
ist vorteilhaft eine um einen am Bock befestigten Bolzen drehbare Doppelgabel angeordnet,
die einerseits einen durch die Welle des Bockes schwingend bewegten Bolzen,
anderseits die Verbindungsstange der beiden waagerecht geführten Blenden umfaßt. Um
bei Längenveränderungen der Weichenzugleitungen den Ausschlag der Gabel verändern
zu können, ist der den Drehpunkt der Gabel bildende Bolzen in einem Langloch angebracht.
Die Laterne zeigt auf der Vorderseite ohne Deckscheibe ein Rechteck für gerade Fahrt, mit Deckscheibe einen schrägen Pfeil
für krumme Fahrt, während auf der Rückseite bei gerader Fahrt ein Rechteck, bei
krummer Fahrt nach Verschieben der Deckscheibe ein Kreis sichtbar ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Laterne .nach der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht, Abb. 2 eine
Seitenansicht, Abb. 3 eine Rückansicht, Abb. 4 ein Längsschnitt, Abb. 5 eine Ansicht von
oben, Abb. 6 ein Querschnitt.
α ist das Bockgestell', wie es bei den. drehbaren Laternen verwandt wurde, b der Hebel, an welchem die Weichenzugleitung angreift. Dieser Hebel sitzt auf einer Welle C, an welcher am anderen Ende ein Hebel d befestigt ist, von welchem ein Zapfens rechtwinklig abgeht. Auf die am Bockgestell befestigte Platte / wird der Laternenkasten g aufgeschraubt. Die Laterne trägt oben einen Schornstein h. In die Vorder- und Rückwand des Laternenkastens ist bis zur Hälfte eine Milchglasscheibe i eingesetzt. Die andere Hälfte ist durch eine Blechwand geschlossen. Vor der Vorder- und Rückwand ist je eine Deckscheibe k in am Laternenkasten angebrachten Schienen« verschiebbar, aus welcher auf der Vorderseite ein Kreis- auf der Rückseite ein Pleil m ausgeschnitten ist. Zum Verschieben sind beide Scheiben im Innern der Laterne durch eine Stange ο fest verbunden. Um diese Stange ο greift eine Gabel p, welche um den am Bock befestigten Bolzen q drehbar ist und mit ihrem unteren, ebenfalls gegabelten Ende um den Zapfens greift. Um den Ausschlag der Gabel verändern zu können, sitzt der Bolzen ^ in einem Langloch. Die Gabel ρ geht durch den Bodenw des'Laternenkastens in einem Schlitz.*: hindurch. !Wird vom Stellwerk aus oder von Hand der Hebel & umgelegt, so wird gleichzeitig der Hebel d der Laterne verschoben,· die Milchglasscheiben/ werden verdeckt, und es erscheint statt der Rechtecke der Pfeil bzw. der Kreis. Im Innern der Laterne ist über zwei Winkeln/* ein U-formiges Blech gelegt, auf welchem drei Zackend angebracht sind, zwischen welche die Lampe ti gestellt wird. Das Blechs ist infolge seiner U-Form dem Verschieben der Stange 0 nicht hinderlich. Eine Seitenwand ν des Laternengehäuses ist um Gelenke an ihrem oberen Rand klappbar, so daß die Laterne niemals durch Nachlässigkeit der Bedienung offen stehen kann. Die gezeichnete und beschriebene Ausführungsform der Laterne ist nur eine beispielsweise. Alle Einzelheiten könnten auch anders ausgeführt sein. Insbesondere könnte auch statt des alten Laternenbockes ein für die Laterne besonders konstruierter Bock verwandt werden, der natürlich einfacher sein !sonnte. Statt der gezeichneten Petroleum- oder Öllaterne könnte auch eine andere Lichtquelle, z. B. elektrisches Licht, eingebaut werden. Durch Vermehrung der Weichenbilder auf jeder Laternenseite könnte die Laterne auch für andere Weichen, z. B. doppelte Kreuzungsweichen, angewandt werden.
α ist das Bockgestell', wie es bei den. drehbaren Laternen verwandt wurde, b der Hebel, an welchem die Weichenzugleitung angreift. Dieser Hebel sitzt auf einer Welle C, an welcher am anderen Ende ein Hebel d befestigt ist, von welchem ein Zapfens rechtwinklig abgeht. Auf die am Bockgestell befestigte Platte / wird der Laternenkasten g aufgeschraubt. Die Laterne trägt oben einen Schornstein h. In die Vorder- und Rückwand des Laternenkastens ist bis zur Hälfte eine Milchglasscheibe i eingesetzt. Die andere Hälfte ist durch eine Blechwand geschlossen. Vor der Vorder- und Rückwand ist je eine Deckscheibe k in am Laternenkasten angebrachten Schienen« verschiebbar, aus welcher auf der Vorderseite ein Kreis- auf der Rückseite ein Pleil m ausgeschnitten ist. Zum Verschieben sind beide Scheiben im Innern der Laterne durch eine Stange ο fest verbunden. Um diese Stange ο greift eine Gabel p, welche um den am Bock befestigten Bolzen q drehbar ist und mit ihrem unteren, ebenfalls gegabelten Ende um den Zapfens greift. Um den Ausschlag der Gabel verändern zu können, sitzt der Bolzen ^ in einem Langloch. Die Gabel ρ geht durch den Bodenw des'Laternenkastens in einem Schlitz.*: hindurch. !Wird vom Stellwerk aus oder von Hand der Hebel & umgelegt, so wird gleichzeitig der Hebel d der Laterne verschoben,· die Milchglasscheiben/ werden verdeckt, und es erscheint statt der Rechtecke der Pfeil bzw. der Kreis. Im Innern der Laterne ist über zwei Winkeln/* ein U-formiges Blech gelegt, auf welchem drei Zackend angebracht sind, zwischen welche die Lampe ti gestellt wird. Das Blechs ist infolge seiner U-Form dem Verschieben der Stange 0 nicht hinderlich. Eine Seitenwand ν des Laternengehäuses ist um Gelenke an ihrem oberen Rand klappbar, so daß die Laterne niemals durch Nachlässigkeit der Bedienung offen stehen kann. Die gezeichnete und beschriebene Ausführungsform der Laterne ist nur eine beispielsweise. Alle Einzelheiten könnten auch anders ausgeführt sein. Insbesondere könnte auch statt des alten Laternenbockes ein für die Laterne besonders konstruierter Bock verwandt werden, der natürlich einfacher sein !sonnte. Statt der gezeichneten Petroleum- oder Öllaterne könnte auch eine andere Lichtquelle, z. B. elektrisches Licht, eingebaut werden. Durch Vermehrung der Weichenbilder auf jeder Laternenseite könnte die Laterne auch für andere Weichen, z. B. doppelte Kreuzungsweichen, angewandt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Laterne für einfache Links- und Rechts-Weichen mit in waagerechten Führangen verschiebbaren Blenden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Blenden durch eine Querstange (o) derart fest verbunden sind, daß sie die gleiche Bewegung ausführen.
- 2. Weichenlaterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umwandlung der Drehbewegung der Welle des alten Weichenbockes in die hin und her gehende Bewegung der Blenden eine um einen am Bock befestigten Bolzen drehbare Doppelgabel (p) angeordnet ist, die einerseits einen durch die Welle des Bockes schwingend bewegten Bolzen, anderseits die Verbindungsstange der beiden waagerecht geführten Blenden umfaßt.
- 3. Weichenlaterne nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt der Antriebsgabel in senkrechter Richtung verschiebbar! ist und zu diesem Zweck vorteilhaft durch einen Bolzen gebildet wird, der in einem senkrechten Schlitz in verschiedener Höhe befestigt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB131376D DE464225C (de) | 1927-05-13 | 1927-05-13 | Laterne fuer einfache Links- und Rechts-Weichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB131376D DE464225C (de) | 1927-05-13 | 1927-05-13 | Laterne fuer einfache Links- und Rechts-Weichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464225C true DE464225C (de) | 1928-08-13 |
Family
ID=6997849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB131376D Expired DE464225C (de) | 1927-05-13 | 1927-05-13 | Laterne fuer einfache Links- und Rechts-Weichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464225C (de) |
-
1927
- 1927-05-13 DE DEB131376D patent/DE464225C/de not_active Expired
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