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SignaleinrichtungfürKreuzungsweichen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Signal einrichtung für WeichenSysteme aller Art, insbesonders für Kreuzungs- (englische) Weichen. Es ist bereits bekannt.
Signaleinricbtungen für Weichen derart auszubilden, dass mehrere. zwangläung miteinander verbundene Blendenflügel zur Erzeugung der Signalbilder dienen. Das Wesen der Erfindung ist darin gelegen, dass die Drehpunkte der erwähnten Blendenflügel vom Ende der Flügel abgerückt und derart seitlich angeordnet sind, dass die Flügel in ihrer lotrechten Lage parallel nebeneinander zu liegen kommen, wobei sie um einen solchen Winkel verdreht werden können, dass ihre Neigung- winkel zueinander kleiner als 900 werden.
Die Einrichtung kann erfindungsgemäss noch so getrof@en sein, dass zwei dreiarmige, mittels zweier Drahtzüge verbundene Hebel angeordnet werden, von denen der eine mit Hilfe von verstellbaren Anschlägen durch das Weichengestänge angetrieben wird, während der andere den Antriebshcbe. l für die Flügelblenden betätigt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dar gestellt, und zwar zeigt : Fig. l einen vertikalen Längsschnitt des Signalständers. den Signa) körper bei abgehobenem Deckel. Fig. 2 einen gegen Fig. 1 um 90 gedrehten vertikalen Längsschnitt durch die ganze signalvorrichtung, Fig. 3 eine Druntersicht auf das Zuggestänge. Fis. 4.
5, 6, 7 je eine der vier verwendeten Dügelatellungen.
Der Signalkörper besteht aus einem Gehäuse 1, dessen zwei senkrecht zum Geleise stehende Wände durchbrochen sind und mit Glasschutzdeckeln abgeschlossen sein kennen. In je einer zu
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angeordnet, hinter weichen eine vom Innern des Gehäuses aus beleuchtete Mattscheibe befestigt ist.
Jeder der F) ügc) ist um eine in einer Ecke des Gehäuses angeordnete Achse 10 drehbar und wird von aussen dadurch beeinflusst. dass eine mittels Hebels (11. 28) betätigte Zugstange
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Je zwei vertikal übereinander liegende Flügel, z. B. 2, 3. sind miteinander zwangläung verbunden, derart, dass sie entweder beide vertikal liegen oder einander mit den Spitzen decken und so einen Winkel miteinander einschliessen. dessen Spitze zweckmässig in der Gehäusemitte liegt. Die Drehpunkte 10 beider Flügel befinden sich an deren Unterkante, so dass sie in der vertikalen Stellung nebeneinander zu liegen kommen und einen deutlich wahrnehmbaren, breiten Rand bil ien.
Die zwangtäussge Verbindung beider Flügel wird mittels Hebel hergestellt. Es ist nämlich mit dem zweiarmigen, auf der Flügeldrehachse 10 sitzenden Hebel 16 einerseits der Flügel. ?. andererseits ein zu einem mit dem Fliigel 3 verbundenen Hebel 17 führendes Gelenkstück 18 verbunden und entspricht somit jeder Lage des Flügels. 2 eine ganz bestimmte Lage des Flügels 3. Die Verstellung der in einer parallelen Ebene'liegenden, von der anderen Seite aus sichtbaren und die Bewegungen des Spiegelbildes der Flügel 2, 3 ausführenden Flügel 6,7 geschieht von der Welle 10 auf dieselbe Weise wie für die Flügel 2, 3.
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Die in der anderen Gehäusehälfte befindlichen Flügel 4, 5 bezw. 8, 9 werden von einem ebenfalls aus Hebel 28 und Zugstange 15 bestehenden Verstellmechanismus beeinflusst, jedoch un-
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Flügelpaare 2, 3 und 4, J zueinander parallel sein (Fig. 4) oder in der anderen Endlage das Bild zweier gekreuzter Linien zeigen (Fig. 7).
Die Vorschiebung der Zugstangen 12, 15 erfolgt vom Stellwerk aus mittels eines Gestänges und ist die Verbindung derart, dass einer von zwei durch Drähte 21 miteinander verbundenen dreiarmigen Hebeln 19, 22'an dem Stellwerkgestänge hängt, während der Arm 20 des anderen (19) in das gabelartig ausgebildete Ende des mit der Zugstange 12, 15 verbundenen Drehhebels 11,-98 eingreift.
. Um diese Vorrichtung unabhängig vom Zungenausschlag und der jeweiligen Übersetzung zu machen, ist die Verbindung zwischen dem Stellwerkgestänge 23 und dem Hebel 22 so ein- . gerichtet, dass der Fortsatz 25 des dreiarmigen Hebels 22 mit Spielraum zwischen zwei am Ge- stänge 23 verstellbar angeordnete Anschläge 24 hineinragt. Durch entsprechende Einstellung
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welche infolge des Spielraumes von den Anschlägen 24 nur ein kurzes Stück mitgenommen wird. nach beiden Richtungen gleich weit ausschlägt, wenn auch der Weg der Mitnehmer, je nach dem Weichensystem, ein längerer oder kürzerer wird.
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dass die Flügel in ihrer lotrechten Lage parallel nebeneinander zu liegen koramen, wobei sie um einen solchen Winkel verdreht werden können, dass ihr Neigungswinkel zueinander kleiner als 900 wird.