AT41746B - Signaleinrichtung für Kreuzungsweichen. - Google Patents

Signaleinrichtung für Kreuzungsweichen.

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AT41746B
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Austria
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signaling device
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wing
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Gustav Wolfsgruber
Franz Hollitzer
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Gustav Wolfsgruber
Franz Hollitzer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SignaleinrichtungfürKreuzungsweichen. 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Signal einrichtung für WeichenSysteme aller Art, insbesonders für Kreuzungs- (englische) Weichen. Es ist bereits bekannt. 



    Signaleinricbtungen   für Weichen derart auszubilden,   dass mehrere. zwangläung   miteinander verbundene Blendenflügel zur Erzeugung der Signalbilder dienen. Das Wesen der Erfindung ist darin gelegen, dass die Drehpunkte der erwähnten   Blendenflügel vom   Ende der Flügel abgerückt und derart seitlich angeordnet sind, dass die Flügel in ihrer lotrechten Lage parallel nebeneinander zu liegen kommen, wobei sie um einen solchen Winkel verdreht werden können, dass ihre   Neigung-   winkel zueinander kleiner   als 900   werden.

   Die Einrichtung kann erfindungsgemäss noch so   getrof@en   sein, dass zwei dreiarmige, mittels zweier Drahtzüge verbundene Hebel angeordnet werden, von denen der eine mit Hilfe von   verstellbaren Anschlägen   durch das Weichengestänge angetrieben wird, während der andere den   Antriebshcbe. l   für die   Flügelblenden   betätigt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser   Ausführungsform   dar gestellt, und zwar zeigt :   Fig. l einen vertikalen Längsschnitt   des   Signalständers.   den Signa) körper bei abgehobenem Deckel. Fig. 2 einen gegen Fig. 1 um 90  gedrehten vertikalen Längsschnitt durch die ganze signalvorrichtung, Fig. 3 eine Druntersicht auf das   Zuggestänge.   Fis. 4. 



  5, 6, 7 je eine   der vier verwendeten Dügelatellungen.   



   Der Signalkörper besteht aus einem Gehäuse 1, dessen zwei senkrecht zum Geleise stehende Wände   durchbrochen sind und   mit Glasschutzdeckeln abgeschlossen sein kennen. In je einer zu 
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 angeordnet, hinter weichen eine vom Innern des Gehäuses aus beleuchtete Mattscheibe befestigt ist. 



   Jeder der   F) ügc)   ist um eine in einer Ecke des Gehäuses angeordnete Achse 10 drehbar und wird von aussen   dadurch beeinflusst.   dass eine mittels Hebels (11. 28) betätigte Zugstange 
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Je zwei vertikal übereinander liegende Flügel, z.   B. 2,   3. sind miteinander   zwangläung   verbunden, derart, dass sie entweder beide vertikal liegen oder einander mit den Spitzen decken und so einen Winkel miteinander einschliessen. dessen   Spitze zweckmässig in   der Gehäusemitte liegt. Die Drehpunkte 10 beider Flügel befinden sich an deren Unterkante, so dass sie in der vertikalen Stellung nebeneinander zu liegen kommen und einen deutlich wahrnehmbaren, breiten Rand bil ien. 



    Die zwangtäussge Verbindung beider   Flügel wird mittels Hebel hergestellt. Es ist nämlich mit dem zweiarmigen, auf der Flügeldrehachse 10 sitzenden Hebel 16 einerseits der   Flügel.     ?. andererseits   ein zu einem mit dem Fliigel 3 verbundenen Hebel   17 führendes Gelenkstück 18 verbunden   und entspricht somit jeder Lage des   Flügels.   2 eine ganz bestimmte Lage des Flügels 3. Die Verstellung der in einer parallelen Ebene'liegenden, von der anderen Seite aus sichtbaren und die Bewegungen des   Spiegelbildes   der Flügel   2,   3 ausführenden Flügel 6,7 geschieht von der Welle 10 auf dieselbe Weise wie für die Flügel 2, 3. 

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   Die in der anderen   Gehäusehälfte   befindlichen Flügel 4, 5 bezw.   8,   9 werden von einem ebenfalls aus Hebel 28 und Zugstange   15   bestehenden Verstellmechanismus beeinflusst, jedoch un- 
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Flügelpaare 2, 3 und 4,   J   zueinander parallel sein (Fig. 4) oder in der anderen Endlage das Bild zweier gekreuzter Linien zeigen (Fig. 7). 



   Die Vorschiebung der Zugstangen 12, 15 erfolgt vom Stellwerk aus mittels eines Gestänges und ist die Verbindung derart, dass einer von zwei durch Drähte 21 miteinander verbundenen dreiarmigen Hebeln 19,   22'an   dem Stellwerkgestänge hängt, während der Arm 20 des anderen (19) in das gabelartig ausgebildete Ende des mit der Zugstange 12,   15   verbundenen   Drehhebels 11,-98   eingreift. 



   . Um diese Vorrichtung unabhängig vom Zungenausschlag und der jeweiligen Übersetzung zu machen, ist die Verbindung zwischen dem Stellwerkgestänge 23 und dem Hebel 22 so ein- . gerichtet, dass der Fortsatz 25 des dreiarmigen Hebels 22 mit Spielraum zwischen zwei am Ge- stänge 23 verstellbar angeordnete Anschläge 24 hineinragt. Durch entsprechende Einstellung 
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 welche infolge des Spielraumes von den Anschlägen 24 nur ein kurzes Stück mitgenommen wird. nach beiden Richtungen gleich weit   ausschlägt,   wenn auch der Weg der Mitnehmer, je nach dem Weichensystem, ein längerer oder kürzerer wird. 
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 dass die Flügel in ihrer lotrechten Lage parallel nebeneinander zu liegen   koramen, wobei sie um   einen solchen Winkel verdreht werden können, dass ihr Neigungswinkel zueinander kleiner als 900 wird.

Claims (1)

  1. 2. Antriebsvorrichtung für eine Signaleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei dreiarmige, mittels zweier Drahtzüge (21) verbundene Hebel (19, 22), von denen der eine mit Hilfe von verstellbaren Anschlägen (-) durch das Weichengestänge (23) angetrieben wird während der andere (19) den Antriebshebel für die Flügelblenden betätigt.
AT41746D 1908-08-03 1908-08-03 Signaleinrichtung für Kreuzungsweichen. AT41746B (de)

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