AT39539B - Fördervorrichtung bei Sichtmaschinen mit hin und her gehender Bewegung. - Google Patents

Fördervorrichtung bei Sichtmaschinen mit hin und her gehender Bewegung.

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Hans Haimerl
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Hans Haimerl
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  • Jigging Conveyors (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fördervorrichtung bei Sichtmaschinen mit hin und her gehender Bewegung. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Verbesserung an   Richtmaschinen,   bei welchen parallel nebeneinander angeordnete Siebe mit   halbkreisförmigem   Querschnitt in hinund hergehende Bewegung versetzt werden. Die Erfindung besteht in einer Fördervorrichtung für das Sichtgut auf den Sieben, die sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, dass über jedem der halbkreisförmigen Siebe in der Längsrichtung eine Reihe senkrechter Schaufeln angeordnet ist, die   untereinander   gelenkig verbunden sind und   unter   dem Einfluss einer besonderen   Führung   bei jedem Hingang und jedem Rückgang des Siebes entgegengesetzt um ihre senkrechte Mittellinie schwingen.

   Die sämtlichen Schaufel stellen sich hiebei zur Siebachse schräg derart, dass durch die von einer in die andere Endlage schwingenden Schaufeln eine Förderung des Sichtgutes in Richtung der Siebachse veranlasst wird. 



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht und zwar zeigt Fig. I einen Vertikalschnitt durch die   Sichtmaschinc, Fig. 3 eine Draufsicht auf diese   und Fig. 3 einen Querschnitt hievon. Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine Einzelheit in Seitenansicht bezw.   i) !   Draufsicht. 



   In einem rechteckigen, das Gehäuse der Sichtmaschine bildenden Kasten a sind parallele 
 EMI1.1 
 werden in bekannter Weise durch   Kurbel-oder dgl.-Antrieb   in der in Fig.   l   durch den Pfeil D C angedeuteten Richtung hin-und herbewegt. 



   In diese Siebkanäle sind der ganzen Länge nach in bestimmten Abständen Förderschaufeln c 
 EMI1.2 
 dass sie sich   um   ihre senkrechte Mittelachse jalousieartig verstellen, d. h. von einer Endlage 111 die andere schräg stellen   können.   Der Boden der Siebkanäle resp. das eigentliche Sieb wird von den Schaufeln jedoch nicht berührt. 



   Die vorderste Schaufel jedes Systems ist nun am Bolzen d starr befestigt, während die Bolzen d in an der   Kastenwand   a geeignet angebrachten Lagern oder Augen drehbar gelagert 
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  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Bewegt sich der Sichter unter dem Einfluss des in der Zeichnung angegebenen Kurbel- 
 EMI1.4 
 

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   Bewegt sich der Sichter in der Pfeilrichtung. B (Fig. 2), so werden die Hebel   f     1n   die um. gekehrte Richtung verstellt, bewegen also auch die Bolzen d entgegengesetzt wie vorher, welche ihrerseits wieder die Schaufeln in die entgegengesetzte Richtung wenden. Diese nehmen nunmehr die   sstrichpunktierteStellung(Fig. 3) ein.   



   Das bei e, Fig. 2, zugeführte Sichtgut wird einerseits durch die Rüttelbewegung bezw. hinund hergehende Bewegung der   Sichtmaschime unter   steter Berührung der Siebbespannung ständig von 0 nach D (Fig. 1) und umgekehrt geschleudert, wodurch   ein scharfes Durchsieben   der feinen Sichtgutteilchen bewirkt wird. 



   Anderseits wird durch die gleichzeitig   zwangläufig   ausgeführten Schwingungen der Schaufeln c das Sichtgut in der in Fig. 2 angedeuteten Pfeilrichtung E fortbewegt und durchwandert jedes folgende Sieb in der der vorhergehenden Richtung entgegengesetzten Richtung. 



   Dadurch, dass die Anschläge   9 durch die Handschrauben h senkrecht zur   Siebbewegung verstellbar sind, ist es möglich die'wirksame Hebellänge der Hebel f und damit den Ausschlag der Schaufeln   c   zu verändern. Je grösser nämlich die Mittelentfernung zwischen den Bolzen   d   und dem feststehenden Ausschlag   9   ist, umsoweniger schwingen die   Hebel f   nach links oder rechts und umgekehrt je näher   d   an   9   ist, umsomehr werden die Bolzen d verdreht. Hiedurch wird eine mehr oder minder rasche Fortbewegung des Sichtgutes im Siebkanale erzielt, denn je weniger schräg die Schaufeln c in den Endlagen stehen um so geringer wird die Fortbewegung des Sichtgutes in der Achsenrichtung der Siebe. 



   Durch die Erfindung wird daher ermöglicht die Sichtwirkung der Beschaffenheit des Sichtgutes entsprechend anzupassen und zu regulieren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Fördervorrichtung   bei Sichtmaschinen mit hin und her gehender Bewegung und parallel nebeneinander angeordneten Sieben mit halbkreisförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass über jedem Siebe in der Längsrichtung eine Reihe senkrechter Schaufeln angeordnet ist, die durch eine Parallelführung derart gelenkig untereinander verbunden sind, dass sie bei jedem Hingang und jedem Rückgang des Siebes entgegengesetzt um ihre Mittellage von einer Endlage in die andere schwingen und, sich hiebei zur Siebachse schräg stellend, die Bewegung des
Sichtgutes veranlassen.

Claims (1)

  1. 2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, dass die Länge der die Schwingbewegung der Förderschaufeln veranlassenden Hebel (f) durch Verschiebung von Anschlägen (g) verändert und dadurch der Ausschlag der Schaufelschwingungen vergrössert oder verkleinert werden kann.
AT39539D 1908-03-28 1908-12-16 Fördervorrichtung bei Sichtmaschinen mit hin und her gehender Bewegung. AT39539B (de)

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AT39539B true AT39539B (de) 1909-11-10

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