DE464152C - Verfahren zur Herstellung von mit OEl getraenktem und von seinem Wassergehalt befreitem Brennholz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit OEl getraenktem und von seinem Wassergehalt befreitem Brennholz

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DE464152C
DE464152C DED52304D DED0052304D DE464152C DE 464152 C DE464152 C DE 464152C DE D52304 D DED52304 D DE D52304D DE D0052304 D DED0052304 D DE D0052304D DE 464152 C DE464152 C DE 464152C
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Oelholzwerke Huelster & Co Kom
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/40Solid fuels essentially based on materials of non-mineral origin
    • C10L5/44Solid fuels essentially based on materials of non-mineral origin on vegetable substances
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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von mit Öl getränktem und von seinem Wassergehalt befreitem Brennholz Man hat bereits Brennholz mit 01 getränkt, um die Entzündbarkeit desselben zu erleichtern und den Heizwert desselben zu steigern. Beispielsweise hat man gedörrtes Holz in siedendes Ül getaucht oder man hat das Holz in auf aoo° erhitztes Öl gebracht, darauf mit kaltem Öl behandelt und schließlich noch einmal der Einwirkung erhitzten Öles ausgesetzt mit der Absicht, das im Holz enthaltene Wasser erst dann aus dem Holz zu vertreiben, nachdem es eine hohe, zur Zerstörung der Zellen ausreichende Spannung erreicht. Bei der Abkühlung sollte sodann der geringe, imHolz noch vorhandeneWasserdampfgehalt bei seiner Verdichtung ölansaugend wirken. Durch die dreimalige Behandlung mit heißem Öl sollte das Holz getrocknet «-erden.
  • Aber weder das Eintauchen des Holzes in siedendes Ül noch die mehrmalige Behandlung des Holzes mit 01 von verschiedenen Temperaturen hat zu einem marktfähigen Ülbrennholz geführt.
  • Gemäß Erfindung wird das Holz zunächst kurze Zeit mit heißer Preßluft oder einem heilen Druckgase, z. B. überhitztem Wasserdampf von einem mittleren Drucke, beispielsweise von 2 bis 4 Atm., behandelt und erst vor oder beim Abblasen des Druckes oder sofort nach dem Abblasen des Druckes mit 0] in Berührung gebracht.
  • ach diesem Verfahren läßt sich etwa innerhalb einer halben Stunde in einem Behälter von mäßiger Wandstärke und daher mäßigem Preise ein Ölholz von leichter Entzündbarkeit und hohem Heizwerte gewinnen.
  • Die Behandlung von Holz, Filz, Geweben, Papier u. dgl. mit Preßluft oder einem anderen Druckgase vor der Behandlung mit 01 ist bereits bekannt bei Verwendung des Oles als Imprägnierflüssigkeit.
  • Hierbei wird aber das 0I nicht nur zu einem andern Zwecke wie gemäP) Erfindung nämlich zur Verhütung der Fäulnis des Filzes, Papiers oder Holzes, verwendet, sondern es wird auch mit einem Drucke von etwa 5 Atin., der im Laufe des Verfahrens auf r 5 Atm. gesteigert wird, mehrere Stunden lang gearbeitet, wobei das.Druckmittel Raumtemperatur besitzt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, bei dem neuen Verfahren überhitzten Wasserdampf zu verwenden, weil es alsdann keiner Pumpe zur Herstellung der Preßluft oder des Druckgases bedarf und weil, wie sich herausgestellt hat, ein mit überhitztem Wasserdampf getrocknetes Holz seine weiße Farbe behält, während die Heizung mit Preßluft oder Druckgas die Holzfarbe zerstört. Auch ist es vorteilhaft, in den kapillaren Räumen des Holzes Wasserdampf und= nicht Luft- oder Druckgas aufzuspeichern, «=eil beim Abkühlen der Wasserdampf sich kondensiert und hierbei das Öl einsaugt. Man kann zu diesem Verfahren Mineralöl und insbesondere auch ungereinigtes Erdöl verwenden, so daß sich das Erzeugnis sehr wohlfeil gewinnen läßt. Den unangenehmen Geruch, den zuweilen das ungereinigte Erdöl hat, kann man, was an sich bekannt ist, durch geeignete Zusätze beseitigen. Als besonders vorteilhaft hat sich der Zusatz von Nitrobenzol erwiesen. Schon mit einem Zusatze von 314 bis 2% Nitrobenzol wurden gute Ergebnisse erzielt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von mit Öl getränktem und von seinem Wassergehalt befreitem Brennholz, dadurch gekennzeichnet, daß man das Holz vor der Tränkung mit Öl mit heißer Preßluft oder einem heißen Drückgase von einem mittleren Drucke, beispielsweise 2 bis q. Atm., behandelt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz vor der Tränkung mit Öl mit überhitztem Wasserdampf behandelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch z, wobei ein geruchbeseitigendes Mittel zugesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Öl geringe Mengen von Nitrobenzol zugesetzt werden.
DED52304D 1927-02-08 1927-02-08 Verfahren zur Herstellung von mit OEl getraenktem und von seinem Wassergehalt befreitem Brennholz Expired DE464152C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750352C (de) * 1939-06-23 1945-01-09 Verfahren zum Traenken von Feueranzuendern aus saugfaehigen Stoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750352C (de) * 1939-06-23 1945-01-09 Verfahren zum Traenken von Feueranzuendern aus saugfaehigen Stoffen

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