DE4636C - Repetirmechanismus an Gewehren mit Kolbenverschlufs - Google Patents

Repetirmechanismus an Gewehren mit Kolbenverschlufs

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DE4636C
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Germany
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magazine
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DENDAT4636D
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Oesterreichische Waffenfabrik - Gesellschaft in Steyr. Vertreter J. H. f. prillwitz in Berlin, Neuenburgerstr. 31
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1878.
Klasse 72.
ÖSTERREICHISCHE WAFFENFABRIK-GESELLSCHAFT in STEYR. Repetirmechanismus an Gewehren mit Kolbenverschlufs, System Schano.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1878 ab.
Der in der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Repetirmechanismus ist anwendbar bei allen Gewehren mit Kolbenverschlufs.
Derselbe hat die ihn vor anderen Systemen auszeichnende Eigenthümlichkeit, dafs man ihn vom Gewehr beliebig und leicht abnehmen kann, wodurch das_Gewehr wieder zu einem einfachen Einzellader wird.
Der Repetirmechanismus stellt im ganzen ein trommelartiges, etwas konisch zulaufendes Magazin A dar, welches zur Aufnahme von sechs oder, je nach der inneren Einrichtung, auch von mehr Patronen eingerichtet ist und an der Seite einen Ansatz w behufs Anbringung an eine Gewehrhülse besitzt, Fig. 1. Der Ansatz ist seiner Länge nach durch einen Schlitz durchbrochen, welcher die Contur der Patronen hat und durch welchen die Patronen aus dem Magazin austreten können. An dem weiteren offenen Ende besitzt das Magazin einen durch ein Scharnier beweglichen Verschlufsdeckel x, welcher beim Zuklappen durch einen Federdrücker an der OefTnung des Magazins festgehalten wird.
Das schmälere Ende des Magazins ist durch eine flache Wand, welche mit dem Magazin ein Ganzes bildet, geschlossen, und es ist die Wand in der Mitte zur Aufnahme der Magazinwellenschraube durchbohrt.
Oberhalb des Patronenschlitzes ist im Magazin eine gekrümmte Leitschiene j befestigt.
Der Mechanismus, welcher die Patronen nach einander aus dem Magazin in die Ladeöffnung des Gewehrverschlusses transportirt, besteht aus der Magazinwelle G und dem Transporteur C, Fig. 4 und 6.
Die Magazinwelle besteht aus den zwei mit tiefen Ausschnitten versehenen, sternförmigen Wellenscheiben m m, dem hölzernen, ausgekehlten Mittelstück (Futter) η und der Axe O O, auf welcher sich die beiden Theilringe i i, jeder ein Zahnrad mit sechs, sieben oder mehr Schraubenzähnen, der Anzahl der zu ladenden Patronen entsprechend, befinden.
Der Transporteur besteht aus einer flachen Schiene, an welcher sich die Mitnehmernase g befindet. Im unteren, verstärkten Ende des Transporteurs ist der Auslöser / eingeschraubt, auf dessen Vierkant / die Schnappfeder (Auslöserfeder) k drückt.
Gegenüber der Mitnehmernase ist der Repetirhebel h am Transporteur mittelst der 'Verbindungsschraube ζ befestigt; das Ender des Hebels zeigt zwei entgegengesetzte Keilflächen, welche dazu bestimmt sind, in die Schraubenräder i i, Fig. 4, an der Welle G wechselweise einzugreifen.
Die Verbindung des Transporteurs mit dem Magazinansatze wird dadurch bewerkstelligt, dafs der Repetirhebel h vom Innern des Magazinansatzes durch einen hierfür im Ansatz ausgenommenen Langschlitz mit dem Führungszapfen/ durchgesteckt und die Schiene des Transporteurs mittelst der Schraube ζ von aufsen an den Repetirhebel angeschraubt wird.
Der Transporteur C läfst sich, soweit es der Langschlitz, in welchem der Führungszapfen p geht, gestattet, vor- und zurückschieben; zur Sicherung seiner Lage ist derselbe in einer am Ansatz vertieften Führungsnuth eingelassen.
Die Magazinwelle wird im Magazin durch die Bodenschraube ί beweglich festgehalten.
Das abgerundete Ende der Wellenaxe greift behufs ruhigen Ganges der Welle in eine Aussenkung des Magazindeckels.
Behufs Befestigung des Magazinmechanismus am Gewehr wird die Verschlufshülse des letzteren, wie in Fig. 5 bei α ersichtlich, zum Einführen der Patronen ausgeschnitten; ferner wird an der Hülse der Zapfen b eingeschraubt. Die Verschlufskopfschiene q erhält einen Mitnehmer e und einen Führungszapfen d. Das Magazin trägt am schmäleren Ende einen Sperrhebel F, welcher dazu bestimmt ist, hinter dem Sperrzapfen b an der Hülse, wenn das Magazin mit dem hierfür bestimmten Lager t auf den Zapfen aufgeschoben wurde, mittelst Federdruck einzufallen und im Verein mit dem Stützzapfen c, welcher in das Stützzapfenlager u eingreift, das Magazin am Gewehr festzuhalten. Wenn der Sperrhebel F niedergedrückt wird, so kann das Magazin zurückgezogen und von dem Gewehr entfernt werden.
Das Magazin, an dem Gewehr befestigt, wird geöffnet, indem man den Deckelknopf herabdrückt; nun werden die Patronen in die für dieselben bestimmten Abtheilungen der Magazinwelle eingeschoben und der Magazindeckel zugeschlagen.
Will man die Magazinladung reserviren und das Gewehr zum Einzelfeuer verwenden, so dreht man nur den Flügel des Auslösers / nach links, worauf man den Verschlufs beliebig öffnen und schliefsen kann, ohne dafs der Repetirmechanismus mitwirkt.
Soll die Munition des Magazins benutzt werden, so bleibt der Auslöserflügel in der Lage rechts; man öffnet den Verschlufs und zieht ihn zurück, wodurch auch der Transporteur durch den Mitnehmer der Verschlufskopfschiene zurückgezogen wird, indem der letztere den Auslöserflügel mitnimmt. Bei dieser Bewegung drückt der zurückgehende Repetirhebel mit seiner Keilfläche gegen die schiefe Ebene des unteren Schraubenrades der Magazinwelle, wodurch letztere nach links gedreht wird.
Die Magazinwelle drückt die der Patronenaustrittsöffnung zunächstliegende Patrone nach aufwärts und diese letztere gleitet, von der Leitschiene geführt, in die Austrittsöffnung, von wo sie in die Ladebahn des Verschlusses hineinfallen mufs. Beim Vorschieben des Verschlusses wird die Patrone in den Laderaum eingeführt; gleichzeitig ergreift jedoch der Mitnehmer den Transporteur an der Mitnehmernase und schiebt denselben vorwärts. Der Repetirhebel des Transporteurs greift hierbei in das erste Schraubenrad ein und dreht wieder dadurch die Magazinwelle etwas, und zwar um die Hälfte des einfachen Ganges, nach links.
Nach dem Schufs wiederholt sich, wenn die abgeschossene Hülse entfernt ist, dasselbe Spiel des Mechanismus, bis das Magazin entleert ist.
Die jedesmalige Drehung der Welle beim Vor- und Zurückziehen des Transporteurs beträgt zusammen ye bezw. '/7, V8, ye etc. des Umganges, je nachdem das Magazin für 6, 7 oder 8, 9 Patronen eingerichtet ist und danach die Schraubenräder eingetheilt wurden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt einen Mechanismus mit der Einrichtung für sechs Patronen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4636D Repetirmechanismus an Gewehren mit Kolbenverschlufs Active DE4636C (de)

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