DE463189C - Steckvorrichtung fuer eine mehradrige Leitung, insbesondere Kabel - Google Patents

Steckvorrichtung fuer eine mehradrige Leitung, insbesondere Kabel

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DE463189C
DE463189C DES79809D DES0079809D DE463189C DE 463189 C DE463189 C DE 463189C DE S79809 D DES79809 D DE S79809D DE S0079809 D DES0079809 D DE S0079809D DE 463189 C DE463189 C DE 463189C
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DE
Germany
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plug
socket
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connector
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Expired
Application number
DES79809D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Buechner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R27/00Coupling parts adapted for co-operation with two or more dissimilar counterparts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/64Means for preventing incorrect coupling

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. JULI 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22, Mai 1927 ab
Steckeranschlüsse unverwechselbar auszubilden, um eine Polverwechselung zu verhindern, ist eine an sich bekannte Tatsache. Es ist aber oft erwünscht, mehradrige, an den Stecker angeschlossene Leitungen, insbesondere schwer biegsame Kabel, nicht in Steckrichtung, sondern der Raumersparnis wegen senkrecht zur Steckrichtung von dem Stecker fortzuführen. Dies wird durch einen seitlich an dem Stecker angebrachten Kabelstutzen erzielt, wodurch das Kabel seitlich anschließbar ist und Raum für die Biegung des Kabels nicht mehr beansprucht wird. Befindet sich der Apparat, zu dem das Kabel hinführt, ständig auf der einen Seite der Steckdose, so genügt es, wenn für ein Steckerschaltstück ein Steckdosenschaltstück vorhanden ist. Soll der Apparat aber, wie in den meisten Fällen, einmal auf der einen, das andere Mal auf der anderen Seite der Steckdose angeschlossen werden, so muß das Kabel mit einer Biegung von i8o° verlegt werden, um auf die andere Seite geführt zu werden. Dadurch wird wiederum in der Längsrichtung Raum verloren und der Stecker sowie die Schaltstücke desselben durch das herunterziehende Gewicht des Kabels auf Biegung beansprucht. Man könnte nun für jede Richtung besondere Steckdosen anwenden und den Stecker je nach Bedarf in die eine oder die andere Steckdose einführen. Dies verteuert jedoch die Einrichtung wesentlich. Handelt es sich weiterhin noch um Betriebe, bei denen alle Schaltteile schlagwettersicher gekapselt sein müssen, so würde für jede -Steckdose diese Kapselung noch verteuernd hinzukommen.
Um alle diese Nachteile zu vermeiden, ist erfindungsgemäß die Steckdose, je nachdem in wieviel Richtungen der Stecker umsteckbar ist, mit der Anzahl der Richtungen entsprechenden, symmetrisch zueinander liegenden Schaltstücken für jedes Steckerschaltstück versehen, also bei zwei Umsteckrichtungen mit der doppelten Anzahl für jedes Steckerschaltstück. Ordnet man ein Steckerschaltstück in der Mitte des Steckers an, so ist für dieses nur ein" entsprechendes Steckdosenschaltstück erforderlich.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt den Stecker in Ansicht mit der Kabelfortführung nach links, Abb. 2 mit einer solchen nach rechts und Abb. 3 und 4 entsprechende Ansichten von oben auf Steckdosen zu dem in zwei verschiedenen Lagen nach Abb. 1. und 2 dargestellten Stecker. Bei der Steckdose nach Abb. 4 erfolgt beim Umstecken des Steckers aus seiner Lage nach Abb. ι in die nach Abb. 2 sowie bei Ausbildung des Steckers und der dazugehörigen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Kurt Büchner in Berlin-Grunewald.
468189
Steckdose nach den Abb. 5 bis 7 ein Vertauschen zweier angeschlossener Steckerleitungen.
Die durch Kreise angedeuteten Steckerschaltstücke i?, Λ", T kommen, wenn der Stecker 11 nach Abb. 1 in der Bildebene seitlich nach links parallel verschoben und dann senkrecht zur Papierebene in die Steckdose 12 nach Abb. 3 geschoben wird, mit ihren entsprechenden Steckdosenschaltstücken R1, S1, T1 in Berührung und stellen dadurch eine Verbindung, z. B. für einen dreiphasigen Motor, her. Das Steckerschaltstück B gelangt mit dem Steckdosenschaltstück E1 und das Steckerschaltstück St mit dem Steckdosenschaltstück .SY in Eingriff. Dabei dienen die Schaltstücke E beispielsweise zur Verbindung einer Erdleitung und die Schaltstücke St z. B. zur Verbindung einer Steuerleitung. Wird der Stecker 11 nach Abb. 1 so gedreht, daß sein fünf adriges Anschlußkabel 13 seitlich nach rechts führt, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist, und in der Bildebene seitlich nach links parallel verschoben und in die Steckdose 12 nach Abb. 3 gesteckt, so kommen seine Steckerschaltstücke R, S, T, E und St mit den Steckdosenschaltstücken R2, S2, T2, E2 und St in Berührung. Eine Verwechselung der Leitungen hat hierbei nicht stattgefunden, weil die entsprechenden Steckdosenschaltstücke R1, R2, S1, S2 usw. für jedes Steckerschaltstück doppelt angeordnet sind und symmetrisch zueinander liege». Die Unverwechselbarkeit wird durch Stifte 14 am Stecker 11 und entsprechende öffnungen 15 an der Steckdose 12 gewährleistet.
Die Steckeinrichtung kann auch bei einer geringen Umänderung für andere Zwecke dienen.
Wird der sich in einer Lage nach Abb. 1 befindende Stecker 11 in eine anders an die Leitungen angeschlossene Steckdose 16 nach Abb. 4 eingeführt, so tritt die gleiche Verbindung, wie in dem vorigen Fall beschrieben, ein. Führt man dagegen den Stecker 11 in seiner Lage nach Abb. 2 in dieselbe Steckdose 16 ein, so erfolgt ein Umpolen der Leitungen R und 5 des Steckers ii, weil von zwei sich gegenüberliegenden Steckdosenschaltstücken, z. B. S1 und S2, für dasselbe Steckschalterstück 6" das eine Schaltstück S2 mit einem anderen Steckdosenschaltstück R1 über eine Leitung 17 verbunden ist. Sein gegenüberliegendes Steckdosenschaltstück R2 ist wiederum an das Schaltstück S1 über eine Leitung 18 angeschlossen, wobei ein Schaltstück in je einer Steckerlage unbenutzt bleibt.
Dadurch wird erreicht, daß ζ. B. bei Anschluß eines Motors an die Leitungen R1 S1 T des Steckers ii ein Umpolen desselben stattfindet, wobei der Stecker in seiner Stellung nach Abb. 1 einem Vorwärtslauf und in seiner Stellung nach Abb. 2 einemRückwärtslauf des Motors entspricht. Der Steckeranschluß kann somit z. B. den Drehrichtungsumschalter für einen Motor ersetzen.
Zur Verringerung der Schaltstücke der Steckdose 16 nach Abb. 4 kann die Steckdose nach Abb. 6 und der Stecker 20 nach Abb. 5 bzw. 7 ausgebildet werden. Hierbei sind die zwei Steckdosenschaltstücke R2, S2 nach Abb. 4 gespart und sechs Steckdosenschaltstücke im Sechseck angeordnet. Befindet sich der Stecker in der Lage nach Abb. 7, so sind seine Anschlüßleitungen R und S gegenüber seiner Lage nach Abb. 5 vertauscht, weil die Steckerschaltstücke 5 und R nur je ein Steckdosenschaltstück besitzen, die sich symmetrisch gegenüberliegen.
Es ist auch möglich, den Steckeranschluß für Leitungen bzw. Kabel zu verwenden, die in Steckrichtung von dem Stecker fortführen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Steckvorrichtung für eine mehradrige Leitung, insbesondere Kabel, mit zum Anschließen in verschiedenen Richtungen eingerichteten Steckdosen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdose, je nachdem in wieviel Richtungen der Stekker umsteckbar ist, mit der Anzahl der Richtungen entsprechenden, symmetrisch zueinander liegenden Schaltstücken für jedes Steckerschaltstück versehen ist.
  2. 2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei sich gegenüberliegenden Steckdosenschaltstücken (S1, S2) für dasselbe Steckerschaltstück (S) mit einem anderen Steckdosenschaltstück (R1) verbunden ist, dessen gegenüberliegendes Schaltstück (R2) wiederum an dem anderen Schaltstück (S1) angeschlossen ist, zu dem Zwecke, beim Umstecken des Steckers einzelne Leitungen miteinander zu vertauschen.
  3. 3. Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerschaltstücke der Leitungen, die gegebenenfalls miteinander vertauscht werden sollen, nur je ein Steckdosenschaltstück besitzen, die sich symmetrisch gegenüberliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES79809D 1927-05-22 1927-05-22 Steckvorrichtung fuer eine mehradrige Leitung, insbesondere Kabel Expired DE463189C (de)

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