DE46316C - Zahltisch mit Münzen-Sortirer - Google Patents
Zahltisch mit Münzen-SortirerInfo
- Publication number
- DE46316C DE46316C DENDAT46316D DE46316DC DE46316C DE 46316 C DE46316 C DE 46316C DE NDAT46316 D DENDAT46316 D DE NDAT46316D DE 46316D C DE46316D C DE 46316DC DE 46316 C DE46316 C DE 46316C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coins
- sieve
- sieves
- pieces
- group
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N gold Chemical compound [Au] PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910052737 gold Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010931 gold Substances 0.000 description 3
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 3
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D3/00—Sorting a mixed bulk of coins into denominations
- G07D3/02—Sorting coins by means of graded apertures
- G07D3/10—Sorting coins by means of graded apertures provided by sieves arranged in series
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
LEO LEWIN in HALLE a. S. Zahltisch mit Münzen -Sortirer.
Die auf dem Tisch A aufgezählten Münzen werden partienweise nach der Oeffnung α gegeschoben,
wo sie auf die Wippe al fallen. Diese steht in Verbindung mit einem Uhrwerk a2
und wird durch dasselbe umgekippt, sobald durch Bewegung des Hebels a3 der Ringel a4
ausgelöst wird.
Die Geldstücke fallen dann in den Rumpf B, in welchem Stäbchen b1 derart angeordnet sind,
dafs das Niederfallen der Stücke etwas verzögert wird. Bei b2 ist dieser Rumpf durch
eine bewegliche Wand, auf den drei anderen Seiten durch feste Wände bB verschlossen.
Unter diesem Rumpf befindet sich eine Gruppe von Sieben s1. Dieselben sind aus durchbrochenem
und geprefstem Blech in der Weise hergestellt, wie dies durch Fig. 3 im gröfseren
Mafsstabe dargestellt ist.
Die Zwischenräume zwischen den in ihrer Gröfse den Geldstücken entsprechenden Löchern
sind nach oben derart dachförmig ausgebildet, dafs die Münzen dadurch nach den Löchern
abgeleitet werden und ein Liegenbleiben einzelner Stücke an dieser Stelle unmöglich ist.
Die Gruppe s1 enthält eine dem Münzsystem
angepafste Anzahl von Sieben. Für das dermalige deutsche Reichsmünzsystem genügen
7 Stück. Die Weite der in denselben vorhandenen Löcher ist so bemessen, dafs auf
den Sieben folgende Stücke liegen bleiben.
Auf Sieb 1 die Fünfmarkstücke in Silber,'
Auf Sieb 1 die Fünfmarkstücke in Silber,'
- 2 - Dreimarkstücke -
- 3 - Zweimarkstücke -
- 4 - Einmarkstücke -
- 5 - Doppelkronen in Gold;
ferner auf Sieb 6
die Goldstücke zu ι ο Mark,
- Silberstücke - 50 Pfennig,
- Nickelstücke -10
- Kupferstücke - 2 endlich auf Sieb 7
die Goldstücke zu 5 Mark,
- Nickelstücke - 5 Pfennig,
- Silberstücke - 20 und - Kupferstücke - 1 - .
Ebenso viel Siebe mit ganz gleicher Durchlöcherung und sonstiger Herstellung sind in sJI
angeordnet.
Alle diese Siebe sind beweglich, indem sie bei s Drehachsen besitzen, welche in den nach
unten verlängerten Seitenwänden b3 des Rumpfes gelagert sind. Ihre Bewegung wird eingeleitet
durch die Stangen c2, welche sich auf die in
horizontaler Richtung verschiebbaren Rahmen c1 stützen.
Letztere werden durch die Stange c beherrscht , deren seitlich angebrachte Zapfen c3
in den Schlitzen von c1 einen gewissen Spielraum haben. Ein Hebel C, welcher von
aufsen bei c4 bewegt werden kann, bewirkt
die Steuerung dieses Apparates. Wird der Hebel C aus der gezeichneten Mittelstellung
nach der Pfeilrichtung bewegt, so verschiebt sich der zu Gruppe s1 gehörige Rahmen c1
und die Stange c2 bewirkt ein Aufkippen aller 7 Siebe der Gruppe s1.
Gleichzeitig gleitet der nach der anderen Seite gerichtete Zapfen c3 in dem Schlitz des
zur Gruppe s11 gehörigen Rahmens und die Siebe dieser Gruppe bleiben ruhig auf ihrem
Platze liegen. Bei Rückbe\vegung von C gleitet der zu s1 gehörige Zapfen c3 im
Rahmen, welcher jedoch durch das Gewicht der Siebe und sonstigen Constructionstheile
mit bewegt wird, und die Siebe der Gruppe s1 sinken auf ihren Platz zurück.
Der zu s" gehörige Zapfen c3 gleitet ebenfalls
im Rahmen zurück, bis zur Mittelstellung von'C. Sobald diese erreicht ist, stöfst c3
an den Schlufs des Rahmens und verschiebt diesen, wodurch die Siebe der Gruppe s11 gehoben
werden, jene von s1 aber ruhig liegen bleiben. Bei wieder eingeleiteter Vorbewegung
von C in Pfeilrichtung sinken die Siebe der Gruppe s11, während jene s1 noch ruhig liegen
bleiben, bis die gezeichnete Mittelstellung erreicht ist. Durch diese Schaukelbewegung
werden die auf den Sieben s1 angesammelten Münzen einerseits veranlafst, auf dem Siebe
selbst, auf welchem sie liegen geblieben sind, noch über die Löcher hinwegzurutschen oder
zu kollern, andererseits gelangen sie bei s11 wieder auf ein Sieb mit Löchern von derselben
Gröfse, zwischen welchen sich ebenfalls jene dachförmigen Erhöhungen befinden.
Die Feder c5 dient dazu, die Bewegung der Stange c von Zufälligkeiten durch einen gewissen
Widerstand unabhängiger zu machen. Die Rahmen c x können auch auf Laufrollen
gelagert werden, damit sie der Bewegung weniger Widerstand entgegensetzen, ebenso
kann man die Wirkung des Eigengewichtes der Siebe durch Belastung verstärken oder
durch auslösbare Verbindung von c1 und c3
die niedersinkende Bewegung zu einer zwangläufigen machen.
Von den oberen fünf Sieben der Gruppe sn
gelangen die dort endgültig aussortirten Münzstücke in Rinnen r1 bis r5. Diese haben an
dem einen Ende d dieselbe Breite wie die Siebe, verengen sich dann zu einer Breite,
welche jene der zukommenden Münzsorte um wenig übertrifft. Am anderen Ende e ist jede
solche Rinne trichterförmig ausgebildet, woran sich je ein abnehmbar befestigter Schlot f
schliefst. Die Rinnen sind aufserdem theilweise so weit schräg seitwärts geführt, dafs
sich die trichterförmigen Mündungen e derselben je über einer der verschiedenen Schubkastenabtheilungen
befinden.
Die auf dem Sieb 6 angesammelten Münzen enthalten, wie bereits erwähnt, noch Stücke
von vier verschiedenen Sorten, deren Durchmesser sich sehr nahe kommen, ohne sich
vollkommen zu gleichen. Diese gelangen durch die schräge, seitwärts gerichtete Rinne
oder Gosse g nach einer aus vier über einander liegenden Sieben bestehenden Gruppe T1,
welche ebenso, wie früher beschrieben, durch Rahmen bl und Schiebstangen h 2 beweglich
ist. Ein Gleiches gilt von Tn und Tm.
Diese Siebe sind in gleicher Weise gestaltet wie jene der Gruppen s1 und s11; weil aber
die Durchmesser der hier noch zu trennenden Münzen einander sehr nahe stehen, so sind die
Siebe des Systems T aus härterem Material und genauer gearbeitet als erstere, auch sind
drei gleiche Gruppen hinter einander angeordnet.
Auf dem Sieb 7 der Gruppen s bleiben ebenfalls vier Sorten von Münzen liegen, deren
Durchmesser vollkommen gleich grofs, deren Dicken aber verschieden sind. Diese gelangen
durch g1 auf die Siebgruppen W1 W'i Wul ,
deren Löcher durchaus gleich im Durchmesser, aber, wie Fig. 4 vergröfsert zeigt, an ihrem
Umfang mit Zähnen derart versehen sind, dafs auf dem obersten Sieb nur die dicksten
(5 Pfennig-) Stücke u. s. w. liegen bleiben und in die Rinnen r6 bis r13 abgeworfen werden.
Die untersten Siebe aller drei Gruppen >S7,
T4 und VF4 können unbeschadet der Wirkung
des Ganzen auch durch volle Platten ohne Löcher ersetzt werden.
Der ganze Apparat kann in einem Kasten eingeschlossen werden, welcher durch das Zählbrett oder den Zahltisch A bedeckt ist.
Claims (3)
- Pate nt-An Sprüche:ι. Ein Zahltisch, welcher zur Sortirung der eingehenden Münzen mit mehreren Gruppen von Sieben ausgerüstet ist, deren jedes um eine horizontale Achse in eine geneigte Lage gebracht werden kann, in solcher Verbindung unter einander, dafs bei Aufkippen jedes Siebes die darauf liegenden Münzen auf das darauf folgende, vom letzten aber in Sammelbehälter gelangen, in weiterer Verbindung mit der aus dem Hebel C, der Schubstange c, den Rahmen c1 und den Stangen c2 gebildeten Einrichtung, welche das Auf- und Niederkippen der Siebgruppen in der Weise bedient, dafs während der Bewegung der die Münzen abgebenden Siebgruppe die die Münzen aufnehmende Siebgruppe ruhig liegen bleibt.
- 2. An Münzsortirsieben die zwischen den runden Löchern angebrachten dachförmigen Erhöhungen.
- 3. Die Anbringung von Auszackungen, deren Weite der Dicke der zu sortirenden Münzen entspricht, am Umfang der kreisrunden ■Löcher eines Münzsortirsiebes.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46316C true DE46316C (de) |
Family
ID=321436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46316D Expired - Lifetime DE46316C (de) | Zahltisch mit Münzen-Sortirer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46316C (de) |
-
0
- DE DENDAT46316D patent/DE46316C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2325534C3 (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Münzen mit einer drehbaren Kreisscheibe | |
| DE3152509C2 (de) | Vorrichtung zur Erzielung eines bstimmten Endgewichts einer aus mehreren Gegenst{nden bestehenden Menge | |
| DE69315802T2 (de) | Maschine zum Pressen von Zitrusfrüchten | |
| DE1449133A1 (de) | Muenzensortierapparat | |
| DE2522970C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von abgelängten Drähten zu einer Drahtverarbeitungsmaschine, insbesondere einer Gitterschweißmaschine | |
| DE2900605A1 (de) | Vorrichtung zum aufnehmen von gegenstaenden in form eines willkuerlichen losen haufens und zur seriellen abgabe derselben in form einer einzelnen reihe | |
| DE46316C (de) | Zahltisch mit Münzen-Sortirer | |
| DE542930C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ordnen und Zaehlen von Tabletten, wie Fruchtbonbons usw | |
| DE140245C (de) | ||
| DE565279C (de) | Foerderbandbecher mit beweglichem Boden fuer Kartoffellegmaschinen | |
| DE3024485C2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen des Grob- und Schwerabfalles bei der Altpapieraufbereitung | |
| EP0485709A2 (de) | Münzenvereinzelungsvorrichtung | |
| DE227083C (de) | ||
| DE2453005A1 (de) | Einrichtung zur gerichteten abfuhr konischer gegenstaende | |
| DE1109066B (de) | Sortiermaschine fuer konische Spulenhuelsen fuer Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| DE43241C (de) | Apparat zur selbsttätigen Ausgabe von Cigaretten und anderen Gegenständen gleicher Form | |
| DE195422C (de) | ||
| DE320079C (de) | Vorrichtung zum nacheinander erfolgenden Vorschub von uebereinandergestapelten Zeitungen o. dgl. | |
| DE172012C (de) | ||
| DE92063C (de) | ||
| DE2607124B2 (de) | Münzsortiervorrichtung | |
| EP1050216A2 (de) | Vorrichtung zum Überziehen von Nahrungsmitteln mit kakaobutterhaltigen oder ähnlichen fetthaltigen Massen | |
| DE2249383A1 (de) | Transportvorrichtung | |
| DE2200390A1 (de) | Vorrichtung zum ueberfuehren von gegenstaenden in sammelpackungen | |
| AT149690B (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Kartoffeln, Obst und anderem großstückigen Gut nach Gewicht. |