DE46316C - Zahltisch mit Münzen-Sortirer - Google Patents

Zahltisch mit Münzen-Sortirer

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DE46316C
DE46316C DENDAT46316D DE46316DC DE46316C DE 46316 C DE46316 C DE 46316C DE NDAT46316 D DENDAT46316 D DE NDAT46316D DE 46316D C DE46316D C DE 46316DC DE 46316 C DE46316 C DE 46316C
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Germany
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coins
sieve
sieves
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46316D
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English (en)
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L. LEWIN in Halle a. S
Publication of DE46316C publication Critical patent/DE46316C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D3/00Sorting a mixed bulk of coins into denominations
    • G07D3/02Sorting coins by means of graded apertures
    • G07D3/10Sorting coins by means of graded apertures provided by sieves arranged in series

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
LEO LEWIN in HALLE a. S. Zahltisch mit Münzen -Sortirer.
Die auf dem Tisch A aufgezählten Münzen werden partienweise nach der Oeffnung α gegeschoben, wo sie auf die Wippe al fallen. Diese steht in Verbindung mit einem Uhrwerk a2 und wird durch dasselbe umgekippt, sobald durch Bewegung des Hebels a3 der Ringel a4 ausgelöst wird.
Die Geldstücke fallen dann in den Rumpf B, in welchem Stäbchen b1 derart angeordnet sind, dafs das Niederfallen der Stücke etwas verzögert wird. Bei b2 ist dieser Rumpf durch eine bewegliche Wand, auf den drei anderen Seiten durch feste Wände bB verschlossen. Unter diesem Rumpf befindet sich eine Gruppe von Sieben s1. Dieselben sind aus durchbrochenem und geprefstem Blech in der Weise hergestellt, wie dies durch Fig. 3 im gröfseren Mafsstabe dargestellt ist.
Die Zwischenräume zwischen den in ihrer Gröfse den Geldstücken entsprechenden Löchern sind nach oben derart dachförmig ausgebildet, dafs die Münzen dadurch nach den Löchern abgeleitet werden und ein Liegenbleiben einzelner Stücke an dieser Stelle unmöglich ist.
Die Gruppe s1 enthält eine dem Münzsystem angepafste Anzahl von Sieben. Für das dermalige deutsche Reichsmünzsystem genügen 7 Stück. Die Weite der in denselben vorhandenen Löcher ist so bemessen, dafs auf den Sieben folgende Stücke liegen bleiben.
Auf Sieb 1 die Fünfmarkstücke in Silber,'
- 2 - Dreimarkstücke -
- 3 - Zweimarkstücke -
- 4 - Einmarkstücke -
- 5 - Doppelkronen in Gold;
ferner auf Sieb 6
die Goldstücke zu ι ο Mark,
- Silberstücke - 50 Pfennig,
- Nickelstücke -10
- Kupferstücke - 2 endlich auf Sieb 7
die Goldstücke zu 5 Mark,
- Nickelstücke - 5 Pfennig,
- Silberstücke - 20 und - Kupferstücke - 1 - .
Ebenso viel Siebe mit ganz gleicher Durchlöcherung und sonstiger Herstellung sind in sJI angeordnet.
Alle diese Siebe sind beweglich, indem sie bei s Drehachsen besitzen, welche in den nach unten verlängerten Seitenwänden b3 des Rumpfes gelagert sind. Ihre Bewegung wird eingeleitet durch die Stangen c2, welche sich auf die in horizontaler Richtung verschiebbaren Rahmen c1 stützen.
Letztere werden durch die Stange c beherrscht , deren seitlich angebrachte Zapfen c3 in den Schlitzen von c1 einen gewissen Spielraum haben. Ein Hebel C, welcher von aufsen bei c4 bewegt werden kann, bewirkt die Steuerung dieses Apparates. Wird der Hebel C aus der gezeichneten Mittelstellung nach der Pfeilrichtung bewegt, so verschiebt sich der zu Gruppe s1 gehörige Rahmen c1 und die Stange c2 bewirkt ein Aufkippen aller 7 Siebe der Gruppe s1.
Gleichzeitig gleitet der nach der anderen Seite gerichtete Zapfen c3 in dem Schlitz des zur Gruppe s11 gehörigen Rahmens und die Siebe dieser Gruppe bleiben ruhig auf ihrem
Platze liegen. Bei Rückbe\vegung von C gleitet der zu s1 gehörige Zapfen c3 im Rahmen, welcher jedoch durch das Gewicht der Siebe und sonstigen Constructionstheile mit bewegt wird, und die Siebe der Gruppe s1 sinken auf ihren Platz zurück.
Der zu s" gehörige Zapfen c3 gleitet ebenfalls im Rahmen zurück, bis zur Mittelstellung von'C. Sobald diese erreicht ist, stöfst c3 an den Schlufs des Rahmens und verschiebt diesen, wodurch die Siebe der Gruppe s11 gehoben werden, jene von s1 aber ruhig liegen bleiben. Bei wieder eingeleiteter Vorbewegung von C in Pfeilrichtung sinken die Siebe der Gruppe s11, während jene s1 noch ruhig liegen bleiben, bis die gezeichnete Mittelstellung erreicht ist. Durch diese Schaukelbewegung werden die auf den Sieben s1 angesammelten Münzen einerseits veranlafst, auf dem Siebe selbst, auf welchem sie liegen geblieben sind, noch über die Löcher hinwegzurutschen oder zu kollern, andererseits gelangen sie bei s11 wieder auf ein Sieb mit Löchern von derselben Gröfse, zwischen welchen sich ebenfalls jene dachförmigen Erhöhungen befinden.
Die Feder c5 dient dazu, die Bewegung der Stange c von Zufälligkeiten durch einen gewissen Widerstand unabhängiger zu machen. Die Rahmen c x können auch auf Laufrollen gelagert werden, damit sie der Bewegung weniger Widerstand entgegensetzen, ebenso kann man die Wirkung des Eigengewichtes der Siebe durch Belastung verstärken oder durch auslösbare Verbindung von c1 und c3 die niedersinkende Bewegung zu einer zwangläufigen machen.
Von den oberen fünf Sieben der Gruppe sn gelangen die dort endgültig aussortirten Münzstücke in Rinnen r1 bis r5. Diese haben an dem einen Ende d dieselbe Breite wie die Siebe, verengen sich dann zu einer Breite, welche jene der zukommenden Münzsorte um wenig übertrifft. Am anderen Ende e ist jede solche Rinne trichterförmig ausgebildet, woran sich je ein abnehmbar befestigter Schlot f schliefst. Die Rinnen sind aufserdem theilweise so weit schräg seitwärts geführt, dafs sich die trichterförmigen Mündungen e derselben je über einer der verschiedenen Schubkastenabtheilungen befinden.
Die auf dem Sieb 6 angesammelten Münzen enthalten, wie bereits erwähnt, noch Stücke von vier verschiedenen Sorten, deren Durchmesser sich sehr nahe kommen, ohne sich vollkommen zu gleichen. Diese gelangen durch die schräge, seitwärts gerichtete Rinne oder Gosse g nach einer aus vier über einander liegenden Sieben bestehenden Gruppe T1, welche ebenso, wie früher beschrieben, durch Rahmen bl und Schiebstangen h 2 beweglich ist. Ein Gleiches gilt von Tn und Tm. Diese Siebe sind in gleicher Weise gestaltet wie jene der Gruppen s1 und s11; weil aber die Durchmesser der hier noch zu trennenden Münzen einander sehr nahe stehen, so sind die Siebe des Systems T aus härterem Material und genauer gearbeitet als erstere, auch sind drei gleiche Gruppen hinter einander angeordnet.
Auf dem Sieb 7 der Gruppen s bleiben ebenfalls vier Sorten von Münzen liegen, deren Durchmesser vollkommen gleich grofs, deren Dicken aber verschieden sind. Diese gelangen durch g1 auf die Siebgruppen W1 W'i Wul , deren Löcher durchaus gleich im Durchmesser, aber, wie Fig. 4 vergröfsert zeigt, an ihrem Umfang mit Zähnen derart versehen sind, dafs auf dem obersten Sieb nur die dicksten (5 Pfennig-) Stücke u. s. w. liegen bleiben und in die Rinnen r6 bis r13 abgeworfen werden.
Die untersten Siebe aller drei Gruppen >S7, T4 und VF4 können unbeschadet der Wirkung des Ganzen auch durch volle Platten ohne Löcher ersetzt werden.
Der ganze Apparat kann in einem Kasten eingeschlossen werden, welcher durch das Zählbrett oder den Zahltisch A bedeckt ist.

Claims (3)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    ι. Ein Zahltisch, welcher zur Sortirung der eingehenden Münzen mit mehreren Gruppen von Sieben ausgerüstet ist, deren jedes um eine horizontale Achse in eine geneigte Lage gebracht werden kann, in solcher Verbindung unter einander, dafs bei Aufkippen jedes Siebes die darauf liegenden Münzen auf das darauf folgende, vom letzten aber in Sammelbehälter gelangen, in weiterer Verbindung mit der aus dem Hebel C, der Schubstange c, den Rahmen c1 und den Stangen c2 gebildeten Einrichtung, welche das Auf- und Niederkippen der Siebgruppen in der Weise bedient, dafs während der Bewegung der die Münzen abgebenden Siebgruppe die die Münzen aufnehmende Siebgruppe ruhig liegen bleibt.
  2. 2. An Münzsortirsieben die zwischen den runden Löchern angebrachten dachförmigen Erhöhungen.
  3. 3. Die Anbringung von Auszackungen, deren Weite der Dicke der zu sortirenden Münzen entspricht, am Umfang der kreisrunden ■Löcher eines Münzsortirsiebes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46316D Zahltisch mit Münzen-Sortirer Expired - Lifetime DE46316C (de)

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