DE463138C - Fortlaufende Abscheidung von Schwefel aus Schwefelloesungen - Google Patents

Fortlaufende Abscheidung von Schwefel aus Schwefelloesungen

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DE463138C
DE463138C DEI31000D DEI0031000D DE463138C DE 463138 C DE463138 C DE 463138C DE I31000 D DEI31000 D DE I31000D DE I0031000 D DEI0031000 D DE I0031000D DE 463138 C DE463138 C DE 463138C
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DE
Germany
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sulfur
solvent
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continuous separation
solution
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Expired
Application number
DEI31000D
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English (en)
Inventor
Dr Paul Esselmann
Dr Otto Faust
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/02Preparation of sulfur; Purification
    • C01B17/027Recovery of sulfur from material containing elemental sulfur, e.g. luxmasses or sulfur containing ores; Purification of the recovered sulfur
    • C01B17/033Recovery of sulfur from material containing elemental sulfur, e.g. luxmasses or sulfur containing ores; Purification of the recovered sulfur using a liquid extractant

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description

  • Fortlaufende Abscheidung von Schwefel aus Schwefellösungen -Nach Patent 462 o92 kann man reinen Schwefel aus gebrauchten Gasreinigungsmaasen dadurch zur Ausscheidung bringen, daß man die mit einem Lösungsmittel, das unterhalb r2o° siedet, beim Ausziehen der Masse erhaltene Schwefellösung in ein auf mehr als 1200 erhitztes anderes Lösungsmittel eintropfen läßt, in dem sich der Schwefel flüssig ausscheidet, während die teerigen Bestandteile in Lösung bleiben.
  • Dieses Verfahren ist eingeschlagen worden, weil bekanntlich der Schwefel, der aus organischen Lösungsmitteln beim Abkühlen der starken Schwefellösung auskristallisiert, erfahrungsgemäß nicht unerhebliche Mengen des Lösungsmittels in fester Lösung bindet.
  • Es ist nun gefunden worden, daß man diesen Nachteil beseitigen und trotz der Anwendung dieser Lösungsmittel zu hinreichend reinem Schwefel gelangen kann, wenn man den Schwefel nicht durch Kristallisation auf Grund der Verringerung der Löslichkeit mit sinkender Temperatur zur Ausscheidung bringt, sondern durch Zufuhr von gelöstem Schwefel in Mengen, die größer sind, als der Sättigung der Lösung entspricht.
  • Läßt man z. B. in eine beim Siedepunkt an Schwefel gesättigte Lösung von Trichloräthylen bei deren Siedepunkt eine schwefelreiche Lösung von Schwefelkohlenstoff einlaufen, so kommt der Schwefel unter Verdampfung des Schwefelkohlenstoffs kristallinisch zur Ausscheidung, und zwar in einer Reinheit von durchschnittlich 99 °/o und mehr; diese Reinheit bleibt erhalten, wenn man die Trennung des ausgeschiedenen Schwefels vom Lösungsmittel nahe bei der Siedetemperatur der Lösung vornimmt, so daß sich durch Temperaturverminderung ausgeschiedener Schwefel nicht beimischt. Der Teer bleibt vollständig im Lösungsmittel gelöst und kann hierin weitgehend angereichert werden, bis die Aufarbeitung auf reines Lösungsmittel und Teerrückstand (mit etwas Schwefel) erforderlich wird.
  • Man braucht jedoch bei diesem Verfahren nicht bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels zu arbeiten, erforderlich ist nur, daß man unterhalb der Temperatur des Schmelzpunktes des Schwefels arbeitet und die Temperatur des Lösungsmittels annähernd konstant und oberhalb des Siedepunktes des zum Ausziehen des Schwefels aus dem Rohstoff benutzten Lösungsmittels verbleibt. Es sind daher auch die Lösungsmittel brauchbar, die gemäß Patent q.62 o92 bei der Erzeugung von geschmolzenem Schwefel angeblendet. werden-sollen, also beispielsweise Tetralin, Acetylentetrachlorid usw. '-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An-,vendung des Verfahrens nach Patent ¢62 o92 zur fortlaufenden Abschei-. Jung von Schwefel aus teerhaltigen Schwefellösungen, dahin abgeändert, daB man zur Ausscheidung reinen kristallisierten Schwefels die mit Hilfe eines niedrig siedenden Lösungsmittels erhaltene Schwefellösung in ein Lösungsmittel einlaufen läBt, das auf einer Temperatur über dem Siedepunkt des leicht siedenden Lösungsmittels, jedoch noch unterhalb 1200, gehalten wird.
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