DE461557C - Schreibmaschine mit auswechselbarer Typen-Mechanik - Google Patents

Schreibmaschine mit auswechselbarer Typen-Mechanik

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DE461557C
DE461557C DEI28204D DEI0028204D DE461557C DE 461557 C DE461557 C DE 461557C DE I28204 D DEI28204 D DE I28204D DE I0028204 D DEI0028204 D DE I0028204D DE 461557 C DE461557 C DE 461557C
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DE
Germany
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type
mechanics
rails
machine
bolt
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Expired
Application number
DEI28204D
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English (en)
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Imperial Typewriter Co Ltd
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Imperial Typewriter Co Ltd
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Publication date
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Application filed by Imperial Typewriter Co Ltd filed Critical Imperial Typewriter Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE461557C publication Critical patent/DE461557C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/02Framework

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Schreibmaschine mit auswechselbarer Typen-Mechanik. Die Erfindung bezieht sich auf Schreibmaschinen mit einer als Einheit auswechselbaren Typen-Mechanik, worunter Hauptrahmen, Typenführung, Tastwerk, Tasthebel, Umschalttastengetriebe, Farbbandträger usw., also praktisch alle in dem Maschinengehäuse liegende und einige aus diesem herausragende Teile zu verstehen sind, und will eine Einrichtung schaffen, die ein leichtes und schnelles Auswechseln der Typen-Mechanik ermöglicht.
  • Man kennt bereits Schreibmaschinen mit einem als Einheit auswechselbaren Typenhebelsatz, der derart auf an der Schreibmaschine befestigten Schienen ruht, daß er von diesen während des Aüswechselns getragen wird; jedoch ist das Auswechseln eines Typenhebelsatzes wegen dessen verhältnismäßig geringen Gewichts an sich eine ziemlich einfache Angelegenheit.
  • Die Typen-Mechanik einer Schreibmaschine hat -ein verhältnismäßig sehr großes Gewicht, welches das Auswechseln schwierig macht. Ein Typenhebelsatz läßt sich sehr leicht mit einer Hand in gerader Richtung aus der Maschine herausziehen, bei der Typen-Mechanik ist das Herausziehen schwieriger, denn erstens braucht man wegen des Gewichts beide Hände dazu und zweitens bilden verschiedene Teile der Typen-Mechanik, z. B. der Farbbandträger, sperrige Teile, die nur durch geschicktes Manövrieren ohne Beschädigung an den stehenbleibenden Teilen der Maschine vorbeibewegt werden können.
  • Das erforderliche geschickte Manövrieren zu mechanisieren, ist die Aufgabe der Erfindung, und diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß man die schwere Typen-Mechanik auf am Maschinengehäuse befestigten Schienen ruhen läßt, welche sie .beim Auswechseln führen und stützen.
  • Das Gewicht der Typen-Mechanik fällt dadurch weg, so daß eigentlich das Augenmerk nur noch auf die sperrigen Teile der Maschine gerichtet zu werden braucht. Aber auch diese Arbeit beseitigt die Erfindung, indem die Schienen derart gekrümmt ausgeführt werden, daß sämtliche sperrigen Teile beim Auswechseln an den stehenbleibenden Teilen der Maschine sicher vorbeigeführt werden.
  • Bei Schreibmaschinen gemäß der Erfindung ist es somit sehr leicht. und einfach, die Typen-Mechanik aus der Maschine herauszunehmen und entweder an sonst unzugänglichen Stellen zu untersuchen, zu reinigen o. dgl. oder gegen eine andere Typen-Mechanik auszuwechseln. Außer mit der auswechselbaren Typen-Mechanik gemäß der Erfindung kann die Maschine auch noch mit einem auswechselbaren Typenhebelsatz bekannter Bauart versehen sein, was, wie ohne weiteres ersichtlich ist, die Zerlegung der Maschine, den Ersatz einzelner Teile, Reparaturen o. dgl. wesentlich erleichtert.
  • In der Zeichnung ist eine Maschine gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt nach i-i der Abb. 2. Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt einen der exzentrischen Bolzen, die die Laufschienen mit dem Rahmen der Maschine verbinden.
  • Das Rahmenwerk der Maschine besteht aus einem oberen Gehäuseteil i und einem unteren Gehäuseteil ?. Die beiden Gehäuseteile sind durch Bolzen 3 miteinander verbunden. Der obere Gehäuseteil trägt eine Deckplatte., die durch Schrauben 5 an dem oberen Gehäuseteil befestigt ist. Die Schreibwalze ist bei 6 in strichpunktierten Linien angedeutet.
  • Die Typen-Mechanik der Maschine ist schematisch angedeutet, und die Seitenplatten derselben sind mit 7 bezeichnet. Die Mechanik ist so angeordnet, daß sie von einem Paar wagerechter Laufschienen 8 getragen und geführt wird, die an den Seitenwänden 9 des unteren Gehäuseteiles 2 befestigt sind. Die Laufschienen erstrecken sich von nahe der Rückwand des unteren Gehäuseteiles bis zu einem Punkt, der derart weit jenseits des vorderen Endes des feststehenden Teiles der Maschine liegt, daß man die Mechanik auf den Laufschienen so weit nach außen bewegen kann, daß sie frei von den versperrenden -Teilen des feststehenden Teiles der Ma- -schine liegt, so daß man sie, wenn sie auf den Laufschienen vollkommen herausgezogen ist, nur abzuheben braucht. Die-bisherige Notwendigkeit, mit der Mechanik an den Sperrteilen. der Maschine vorbei zu manövrieren, wird auf diese Weise vermieden.
  • Die Typen-Mechanik wird auf der oberen Kante der Laufschienen durch Bolzen io getragen, die seitlich von den Seitenplatten 7 vorstehen. Zwei Bolzen io sind auf jeder Seite der Mechanik vorgesehen und in senkrechter Richtung so angeordnet, daß der Boden der Mechanik im wesentlichen in einer Ebene mit der Unterseite der Laufschienen zu liegen kommt.
  • Die Laufschienen sind, wie dargestellt, kurvenförmig, damit die Mechanik an den Teilen des feststehenden Teiles der Maschine vorbeigeführt wird, die sonst die Bewegung der Einheit nach und aus ihrer wirksamen Lage versperren würden. Der oberste Ansatz der Mechanik ist bei ii in Abb. i gezeigt. Dieser Ansatz, der nur schematisch dargestellt ist, ist der oberste Teil des Farbbandträgers. Die Krümmung der Führungsschienen ist derart, daß die Mechanik während der herausziehenden Bewegung genügend gesenkt wird, um das obere Ende des Ansatzes i i unter der Unterkante 12 am vorderen Ende der Deckplatte vorbeizubringen, da der Ansatz ii über die untere Kante hinausgeht. Die wirkliche Krümmung der Laufschiene ist den Anforderungen jedes gegebenen Falles anzupassen. In Abb. i ist die Mechanik in ihrer vollständig ausgezogenen Lage in strichpunktierten Linien gezeigt.
  • Die Laufschienen 8 werden von den Seitenwänden 9 des unteren Gehäuseteiles 2 durch Bolzen 13 getragen, von denen jeder, wie in Abb. 3 gezeigt, mit einem exzentrischen Teil 14 in der Nähe des Kopfes ausgebildet ist. Die Drehung irgendeines der Bolzen 13 bewirkt eine geringe Bewegung der Laufschiene, durch die der Bolzen geht, in senkrechter Richtung. Die Bolzen können einzeln gedreht werden, so daß eine unabhängige Einstellung beider Enden der beiden Laufschienen möglich ist. Die Bolzen 13 sind in eine Hülse 15 geschraubt, die drehbar in einem Ansatz 16 liegt, der auf der Innenfläche der Seitenwand 9 vorgesehen ist. Die Hülse 15 ist mit einem Kopf 17 versehen, durch den sie mit Hilfe eines Schraubenziehers gedreht oder gegen Drehungen gesperrt werden kann, wenn die Einstellung des Bolzens 13 stattfindet.
  • Das hintere Ende jeder der Laufschienen ist mit einem V-förmigen Schlitz zur Aufnahme des hinteren Bolzens io der Typen-Mechanik versehen und wirkt zusammen mit diesem Bolzen als ein Anschlag für die Mechanik mit einer Keilwirkung. Die Keilwirkung ist insofern- vorteilhaft, als sie die Starrheit der Einheit in ihrer wirksamen Lage verbürgt: Damit sich die Laufschienen nicht nach dem Einstellen infolge des beispielsweise durch die Rückwärtsbewegung der Typen-Mechanik in ihre wirksame Lage erteilten Rückstoßes auf ihren verstellbaren Befestigungsteilen bewegen, sind in der Rückwand des Rahmens zwei Stellschrauben 18 vorgesehen, die als Wiiderlager dienen und die so eingestellt werden können, daß sie sich fest an die hinteren Enden der Laufschienen anlegen, nachdem diese auf ihren Befestigungsteilen richtig eingestellt worden sind.
  • Eine Rückbewegung der in das Gestell eingesetztenTypen-Mechanik wird durch je einen Bolzen i9 verhindert, der an den Laufschienen 8 so angebracht ist, daß er von diesen nach innen vorragt und mit einer Klinke 2o zusammenwirkt, die schwenkbar an den Seitenplatten 7 der Typen-Mechanik befestigt ist. Die Klinken sind an den vorderen Stützbolzen io angebracht und werden von einer Feder in eine Richtung bewegt, in der sie mit den Bolzen i9 in Eingriff kommen. Die Klinken können durch Fingerstücke 21, die bei 2,2 an einem Arm 23 der Klinke angelenkt sind, von den Bolzen i9 abgehoben werden. Die Klinken sind mit einem Daumen 24. versehen, der während der Einwärtsbewegung der Typen-Mechanik zuerst mit dem Bolzen i9 in Berührung kommt und veranlaßt, daß die Klinke über den Bolzen gleitet, bis das Ende der Kerbe 25 der Klinke eine solche Lage erreicht, daß das Einklinken stattfinden kann.
  • Damit die Typen-Mechanik auf den Laufschienen fest ohne Endspiel getragen wird, welches z. B. infolge Unregelmäßigkeiten zwischen den auswechselbaren Typeneinheiten auftreten kann, ist der Bolzen i9 exzentrisch ausgebildet, so daß er zum Ändern des Abstandes zwischen den Bolzen i9 und io verstellbar ist.
  • Diejenigen Teile der Typen-Mechanik, die mit Teilen des feststehenden Teils der Maschine zusammenwirken, sind so vorgesehen und angeordnet, daß sie an letzteren nur anliegen. Eine derartige Anordnung der Teile ist in Abb. i strichpunktiert dargestellt. Die mit 26 und 27 bezeichneten Teile bilden einen Teil der Typen-Mechanik und sind so angeordnet, daß sie sich in bekannter Weise gegen zylindrische Teile 28 und 29 zusammenwirkender Elemente 3o und 31 des feststehenden Teils der Maschine anlegen. Man kann auf diese Weise die Typeneinheit aus ihrer wirksamen Lage entfernen, ohne irgendeinen Teil, außer den obenerwähnten Klinken 2o, zu lösen. Wenn eine selbsttätige Klinkenvorrichtung vorgesehen ist, wie beschrieben, kann man umgekehrt die Typeneinheit unmittelbar in ihre wirksame Lage bringen, ohne daß man irgendeinen Teil der Maschine handhabt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibmaschine mit einer als Einheit auswechselbaren Typen-Mechanik (Hauptrahmen mit Typenhebeln, Typenführung, Tastwerk, Tasthebeln, Umschalttastengetrieben, Farbbandträger), dadurch gekennzeichnet, daß die Typen-Mechanik auf an dem Maschinengehäuse befestigten Schienen (8) ruht, welche sie beim Auswechseln führen und stützen.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Typen-Mechanik mittels Bolzen (io), Rollen o. dgl. auf den Schienen (8) ruht und die Schienen derart gekrümmt sind, daß sämtliche Teile der Typen-Mechanik beim Auswechseln an den stehenbleibenden Teilen der Maschine sicher vorbeigeführt werden.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen an dem Maschinengehäuse in senkrechter Richtung derart verstellbar angebracht sind (z. B. auf exzentrischen Bolzen i3), daß .eine Feineinstellung der Lage der Teile der Typen-Mechanik zu den mit ihnen zusammenarbeitenden Teilen des feststehenden Teils der Maschine ermöglicht wird. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem feststehenden Teil der Maschine einstellbare Widerlager (z. B. Stellschrauben 18) für die Schienen (8) angebracht sind, die diese gegen Rückwärtsbewegungen sperren. 5. Schreibmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Typen-Mechanik in der Maschine zwei Sätze Anschläge (ioa, i9) an den Schienen (8) angeordnet sind, und daß die Anschläge des einen Satzes (i9) zum Ändern des wirksamen Abstandes zwischen den Anschlägen verstellbar Bind. 6. Schreibmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Anschläge zum Begrenzen der Einwärtsbewegung der Typen-Mechanik je aus einem seitlich von der letzteren vorstehenden Bolzen (io) und aus einem an der Schiene angebrachten keilartig wirkenden Schlitz bestehen. 7. Schreibmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge zum Begrenzen der Auswärtsbewegung der Typen-Mechanik je aus einem mit einem exzentrischen Kopf versehenen Bolzen (i9), der in der Schiene sitzt und seitlich von dieser vorsteht, und einer eingekerbten Klinke (2o) bestehen, die derart seitlich an der Typen-Mechanik angelenkt ist, daß sie in einer senkrechten Ebene schwingen und den Kopf des Bolzens (i9) erfassen kann. B. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Feder beeinflußte Klinke (2o) mit einem Daumen (2q.) versehen ist, der während der Einwärtsbewegung der Typen-Mechanik zuerst mit dem Bolzen (i 9) in Berührung kommt und bewirkt, daß die Klinke über den Bolzen gleitet, bis das Einklinken stattfindet.
DEI28204D 1925-06-02 1926-05-30 Schreibmaschine mit auswechselbarer Typen-Mechanik Expired DE461557C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB14410/25A GB257660A (en) 1925-06-02 1925-06-02 Improvements in or relating to means for supporting removable type-units in typewriters
GB461557X 1925-06-02
GB616687X 1925-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE461557C true DE461557C (de) 1928-06-25

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ID=27257130

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DEI28204D Expired DE461557C (de) 1925-06-02 1926-05-30 Schreibmaschine mit auswechselbarer Typen-Mechanik

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BE334497A (de)
FR616687A (fr) 1927-02-05

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