DE461520C - Zuendungsregelung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Zuendungsregelung fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- DE461520C DE461520C DER69745D DER0069745D DE461520C DE 461520 C DE461520 C DE 461520C DE R69745 D DER69745 D DE R69745D DE R0069745 D DER0069745 D DE R0069745D DE 461520 C DE461520 C DE 461520C
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- ignition
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- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 4
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P5/00—Advancing or retarding ignition; Control therefor
- F02P5/04—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
- F02P5/05—Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Zündungsregelung für Verbrennungskraftmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist eine Zündungsregelung für Verbrennungskraftmaschinen mit Handeinstellung und selbsttätiger Einstellung. Gemäß der Erfindung werden die Antriebe der beiden Einstellungen so miteinander in Verbindung gebracht, daß jede unabhängig von der anderen arbeiten kann. Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die für Doppelzündung, d. h. für Magnet- und Batteriezündung, ausgebildet ist, greift die selbsttätige Einstellung an zwei Hebeln an, von denen einer mit dem Magneten, der andere mit der Batterie in Verbindung steht. Die Drehpunkte der Hebel sind so gelagert, daß sie durch die Handeinstellung um feste Achsen vierschwenkbar sind.
- Die Einrichtung kann so getroffen werden, daß der Drehzapfen der Magnetzündung um einen kleineren Winkel verschwenkt wird als der der Batteriezündung, um durch die Batterie einen Zylinder zünden zu können, dessen Kolben den Totpunkt bereits überschritten hat.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i bis 3 zeigen das Gestänge des Antriebs in verschiedenen Stellungen; Abb.4 und 5 sind Schnitte nach den Linien 4-.f und 5-5 der Abb. r.
- Eine Stütze a (Abb. 4) ist an einer geeigneten Stelle befestigt und trägt in einem Rohrstück a1 und Lagerbuchsen a3 eine Welle a2, auf der ein Hebel a4 (Abb. i) befestigt ist. Der Hebel ist mit seiner Nabe auf das kegelförmig verjüngte Ende der Welle a2 aufgesetzt und trägt in einem seitlichen Auge d, einen Stift all, auf dem ein - doppelarmiger Hebel c drehbar gelagert ist.
- Eine zur Welle a2 parallele Welle b2 ist in Schalen b3 in einer Buchse b1 gelagert, die von zwei Stützen b gehalten wird. Auf dem kegelförmigen Ende der Welle b2 ist die Nabe eines Hebels b4 befestigt, an dem mit einer Stange f die Handeinstellung angreift. Der Hebel trägt in einem seitlichen Auge b", ähnlich wie der Hebel a4, einen Stift b6. Auf diesem ist ein Hebel d' drehbar gelagert. Die Hebel c und d sind durch eine Stange e miteinander gekuppelt, die durch einen Anschluß e1 mit dem nicht dargestellten Regler in Verbindung steht. Das der Stange e entgegengesetzte Ende des Hebels c ist durch eine Stange cl mit der Einstellvorrichtung des Zündmagneten, das entsprechende Ende des Hebels d durch eine Stange dl mit der Einstellvorrichtung der Zündbatterie gekuppelt. Der Hebel d4 ist durch eine Stange g mit einem Hebel b' auf dem anderen Ende der Welle bz gekuppelt.
- Die Hebel a4 und b4 werden durch die Handregelung von der Stange f aus in verschiedene Lagen gebracht, wodurch sich die Drehzapfen aß und b', der Hebel c und d entsprechend verstellen. Die selbsttätige Regelung durch die Stangen e, e1 wird bei der Verstellung der Drehzapfen a°, b6 ihrer Hebel c und d nicht gestört, wohl aber wird durch die Änderung der Drehzapfenlage die Einstellung des Magneten und der Batterie durch die Hebel beeinflußt. Die selbsttätige Regelung kann daher in jeder Lage der Drehzapfen die zugehörigen Hebel verstellen, die beiden Einstellungen stören einander daher nicht.
- Wie schon erwähnt, muß der Drehzapfen b'j der Batteriezündung um einen größeren Winkel verschwenkt werden als der der Magnetzündung. Die Anordnung der Hebel a4 und b', b4 zueinander ergibt diese verschieden großen Winkel, wie Abb. i und 3 zeigen.
- In der Lage des Gestänges nach Abb. 1. erfolgt die Zündung durch den Magneten i2° vor, die Zündung durch die Batterie io° nach dein -oberen Totpunkt; zwischen beiden liegt also ein Winkel von 22°. Wenn die Zapfen aß und be der Hebel c und d durch die Handeinstellung in die Lage nach Abb. 2 gebracht werden, zünden der Magnet und die Batterie beide 20° vor dem oberen Totpunkt; die Magnetzündung wird also durch die Handeinstellung um 8°, die Batterie dagegen um 30° vorgerückt, was davon herrührt, daß der Drehzapfen aß nur um einen kurzen Bogen aus der Stellung in Abb. i gedreht wird, während der Drehzapfen b6 einen langen Bogen beschreibt. Bei der Stellung nach Abb. 3 endlich erfolgen beide Zündungen um 5o° vor dem oberen Totpunkt. Die selbsttätige Regelung durch die Stangen e, e1 verschiebt beide Zündungen um den gleichen Betrag, höchstens 30°. Die beiden Zündungen erfolgen synchron, wenn die Handeinstellung aus der Lage 'der vollen Verzögerung um ungefähr die Hälfte ihres Gesamtbereichs verschoben wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zündungsregelung für Verbrennungskraftmaschinen mit Handeinstellung und selbsttätiger Einstellung, die unabhängig voneinander arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Handeinstellung und die selbsttätige Einstellung auf denselben Teil (die Stange cl oder die Stange dl) einwirken.
- 2. Regelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel, durch den der selbsttätige Antrieb auf die Zündung einwirkt, um einen Zapfen drehbar ist, der von der Handeinstellung um eine feste Achse geschwenkt wird.
- 3. Regelung nach Anspruch i für Magnet- und Batteriezündung, dadurch gekennzeichnet, daß die Batteriezündung einen größeren Einstellungsbereich hat als die Magnetzündung. q.. Regelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Linie, die den Zapfen (b°) des Hebels (d) für die Batteriezündung mit seiner Drehachse verbindet, gegen die Verbindungslinie des Zapfens (aß) des Hebels (c) für die Magnetzündung mit seiner Drehachse so versetzt ist, daß der Drehzapfen (ds) des Magnethebels bei Drehung des Handeinstellhebels (b4) um einen größeren Winkel geschwenkt wird als der Drehzapfen des Magnetzündungshebels (c).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB461520X | 1924-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461520C true DE461520C (de) | 1928-06-29 |
Family
ID=10440064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER69745D Expired DE461520C (de) | 1924-11-17 | 1925-10-08 | Zuendungsregelung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461520C (de) |
-
1925
- 1925-10-08 DE DER69745D patent/DE461520C/de not_active Expired
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