DE46088C - Spulmaschine mit selbstthätiger AuSrückung der Spulen - Google Patents
Spulmaschine mit selbstthätiger AuSrückung der SpulenInfo
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- DE46088C DE46088C DENDAT46088D DE46088DA DE46088C DE 46088 C DE46088 C DE 46088C DE NDAT46088 D DENDAT46088 D DE NDAT46088D DE 46088D A DE46088D A DE 46088DA DE 46088 C DE46088 C DE 46088C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 6
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
- B65H63/08—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to delivery of a measured length of material, completion of winding of a package, or filling of a receptacle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegeride Erfindung betrifft eine Spulmaschine, bei welcher die gefüllten Spulen in
schräg zu den offenen Lagern der Spulzapfen angeordnete Taschen treten und der auf diese
Weise schlaff gewordene Faden das Abheben der die Spulen. in Drehung versetzenden Trommeln
von ihrem Treibcylinder mit Hülfe einer unter die Trommel fassenden Gabel herbeiführt.
Eine derartige Vorrichtung an Spulmaschinen wird' auf beiliegender Zeichnung durch die
Fig. ι und 2 in Vorder- und Seilenansicht ' veranschaulicht, während die Fig. 3 bis 9 Einzelheiten
zeigen.
Wie in Fig. 1 und 2 angedeutet, ruht jede der Spulen hl auf einer Trommel b, welche
wiederum von einem auf der Triebwelle a1 angeordneten
Cylinder' α* durch Contact ihre Drehbewegung erhält. Die oberen Theile der
Spulenständer h (Fig. 4), welche in Lagern 15
die Zapfen der Trommeln b tragen, sind mit Schlitzen 17 zur Aufnahme der Spulenzapfen 50
versehen. Seitlich von den Schlitzen 17 gehen Taschen 18 ab, welche von Armen 51 überdeckt
sind. Beim Bewickeln der Spulen werden die Zapfen 50 nach und nach gehoben
und kommen diese somit schliefslich, sobald die Spulen gefüllt sind, mit den Armen 51. in
Berührung, welche sie selbstthätig in die Taschen 18 ablenken. Da auf diese Weise die
Drehbewegung der Spulen unterbrochen wird, so tritt ein SchlaiTwcrden des von einer Bobine
genommenen und durch eine Drahtführung m8
(Fig. 3) nach der Spule /11 geleiteten Fadens ein, welcher nun der auf einer Platte 64 des
Tisches η in Leitungen 25 untergebrachten Drahtführung ms gestattet, abwärts zu fallen.
Der die Cylinderwelle α1 tragende Ständer a3
hat eine Aussparung 56 '(Fig. 5 bis 8) erhalten, welche zur Aufnahme des Zapfens a1 eines
Hebels α8 dient. Dieser Hebel a8 ist an seinem
Ende mit einem Horn a" und an seiner hinteren Fläche mit einer Ausladung 8 und einem Ansatz
9 ausgestattet und trägt ein Gewicht aw,
um seine Drehbewegung behufs Hebens des Homes αη herbeizuführen, wenn er nicht durch
einen Federbolzen/ gehalten wird. Das Horn α9· befindet sich unter einem Ansatz b13 einer
Gabel b3 (Fig. 9), welche mit ihren Ohren 12
bei 13 in einem Ansatz M des Maschinenrahmens eingelenkt ist. So lange nun die
Gabel b3 mit ihrem Ansatz b13 auf dem Horn afl
des Hebels as verharrt, ruht die Trommel b
auf ihrem zugehörigen Cylinder α2 und wird
von diesem in der Drehbewegung erhalten; ist jedoch der Federbolzen f fortgestofsen und hat
sich von der Ausladung 8 des Hebels aB entfernt,
so ertheilt letzterem das Gewicht eine Drehung, wodurch das Horn a° auf den Ansatz
b13 der Gabel b3 wirken kann, um diese
und mit ihr die Trommel b zu heben. Die Federbolzen f, von welchen für jeden Treibcylinder
einer vorgesehen ist, und welche in ihrer Längsrichtung in Lagern gleiten können,
werden mittelst Feder n1 (Fig. 1) in Eingriff
mit der Ausladung 8 dqs betreffenden Hebels aB
gebracht und sind je mit·einem Lappen 31 ausgestattet,
in welchem ein Hebel 32 drehbar
ruht. Das innere Ende de:- letzteren . ist ein wenig schwerer als das iiufsere und liegt auf
dem Anschlag 30; in dieser Stellung kommt dasselbe mit einem in seiner Nahe auf einer
von der Welle B1 bewegten Welle 34 (Fig. 1)
angeordneten Sperrrad 33 nicht in Berührung. Sobald jedoch eine Drahtführung m3 aus irgend
einem Grunde abwärts fällt, so trifft sie den Hebel 32 auf seinem äufscren Ende, hebt diesen
und bringt so das innere Ende in Eingriff mit dem Sperrrad 33. Auf diese Weise wird der
Bolzen f rückwärts gegen seine Feder n1 gedrückt
und der Hebel α8 somit gelöst, so dafs er die Gabel b3 heben und die Trommel aufser
Berührung mit dem Treibcylinder bringen kann. Hierbei wird der Hebel a8 so lange durch das
Gewicht aw gedreht, bis sein Ansatz 9 auf
einen bei 37 eingclenkten Hebel 36 Irilft, welcher durch ein Gelenk 39 mit einer Handhabe
40 verbunden ist, deren Knopf 41 sich durch einen in dem Tisch η vorgesehenen
Schlitz erstreckt.· Sobald der Arbeiter diesen Knopf auswärts zieht, wird der Hebel α8 wieder
in Eingriff mit dem Bolzen/ gebracht, so dafs der Cylinder der Trommel von neuem die
Drehbewegung übertragen kann.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Beim Bewickeln der Spulen heben sich die
Zapfen 50 derselben in ihren offenen'Lagern 17 und treten, da letztere mit der von dem Arm 51
überdeckten Tasche ι S ausgestattet sind, in diese
ein. Auf diese Weise wird jedoch der zugeführte Faden schlaff und läfst die von ihm getragene
Drahtführung »ι3 abwärts fallen. Letztere bringt den Hebel 32 im Eingriff mit dem
Sperrrad 33 und bewirk! so die Lösung des Sperrbolzens f aus dem Hebel rts, welcher nun
mit Hülfe seines Gewichtes α10 die als Bremsvorrichtung dienende Gabel £>3 hebt und auf
diese Weise die Trommel b aufser Berührung mit ihrem Treibcylinder a2 bringt, so dafs nun
die in der Tasche 18 ruhende gefüllte Spule bequem weggenommen werden kann, ohne dafs
ein anderer Theil der Maschine aufser Betrieb kommt. Da auch beim Brechen des zugeführten
Fadens dieser schlaff wird, so tritt auch in diesem Falle eine Unlerbrecliimg der Drehbewegung
der betreffenden Spule ein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Spulmaschine, bei welcher die gefüllten Spulen in schräg zu den offenen Lagern der Spulzapfen angeordnete Taschen (18) traten und der hierdurch schlaff werdende Faden das Abheben der die Spulen in Drehung versetzenden Trommeln von ihrem Treibcylinder mit Hülfe einer unter die Trommel fassenden Gabe"l (bz) herbeiführt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46088C true DE46088C (de) |
Family
ID=321220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46088D Expired - Lifetime DE46088C (de) | Spulmaschine mit selbstthätiger AuSrückung der Spulen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46088C (de) |
-
0
- DE DENDAT46088D patent/DE46088C/de not_active Expired - Lifetime
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