DE460862C - Schwelofen - Google Patents

Schwelofen

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DE460862C
DE460862C DEP50746D DEP0050746D DE460862C DE 460862 C DE460862 C DE 460862C DE P50746 D DEP50746 D DE P50746D DE P0050746 D DEP0050746 D DE P0050746D DE 460862 C DE460862 C DE 460862C
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DE
Germany
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smoldering
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charring
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Expired
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DEP50746D
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CHEMISCH TECH GmbH
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CHEMISCH TECH GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B7/00Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
    • C10B7/02Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven with rotary scraping devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Schwelofen. Der Gegenstand betrifft eine weitere Ausbildung der Erfindung nach dem Hauptpatent 4.6o o85. Es wurde .gefunden, daß es in manchen Fällen zweckmäßig ist, das in der Vorrichtung behandelte Gut von innen den Rundzellen zuzuführen und aus denselben von innen auszutragen. Eine beispielsweise Ausführung der in dieser Weise geänderten Vorrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
  • Die Zuführung und Austragung des Schwelmaterials erfolgt durch den im Ofen eingebauten drehbaren Zylinder a, welcher oben durch die Flüssigkeitsabdichtung b gegen den stehenden Ofenteil abgedichtet ist und durch das Spurlager c getragen wird. Die Zuführung des Schwelgutes erfolgt in gleicher Weise wie bei dem Hauptpatent, ebenso sind Halteringe für das Schwelgut wie im Hauptpatent vorgesehen. Der innere Hohlraum d kann vollständig geschlossen werden und ist durch eine verschließbare öffnung e befahrbar. Die Austragung des Gutes kann durch Kratzbänder f erfolgen. Der Schwelkoks fällt durch den Schacht g in den Bunker h und kann hier auf beliebige Art abgezogen werden. Das Schwelgas wird durch das Rohr i abgeführt. Die überschüssigen Heizgase sollen durch das Rohr k entweichen. An Stelle der Schnecke können auch andere Füllvorrichtungen für das Einbringen des Materials Verwendung finden. An Stelle des Kratzbandes lassen sich auch Abstreifer oder ähnliche Vorrichtungen anbringen, mit denen das Material aus den Rundzellen ausgetragen wird. Der im Innern des Ofens befindliche drehende Zylinder kann nach Ausbau der Ein- und Austragvorrichtung nach oben herausgezogen werden. Auch die sonstige Ausführung der Vorrichtung entspricht derjenigen gemäß des Hauptpatents, doch kann die Vorrichtung in jedem Fall auch so ausgeführt werden, daß die Zellen bewegt werden, während der Mantel mit Ein- und Austragvorrichtung feststeht.
  • Es wurde ferner gefunden, daß man die behandelten Brennstoffe in dem Rundzellenofen nicht nur schwelen, sondern vorteilhaft auch trocknen und schwelen oder auch nur trocknen kann. Dementsprechend wird dann die Schichtendicke der in die Zelleneingeführten Brennstoffe verschieden bemessen. Dabei kann der obere Raum der Rundzellen frei bleiben, so d.aß die obere Schicht des Brennstoffs indirekt durch Strahlung von der oberen Rundzellenwand beheizt werden kann. Die Schichtendicke der Brennstoffe richtet sich nach dem Trockenheitsgrad und nach ihrer sonstigen Beschaffenheit bzw. nach der günstigsten Durchsatzzeit. Sie hängt ferner auch davon ab, ob man den Brennstoff trocknen und schwelen oder nur trocknen oder schwelen will. Die Schichtendicke der behandelten Brennstoffe richtet sich ferner nach der Art der Beheizung. Man kann den Ofen so beheizen, daß die Temperatur in allen Zellen etwa dieselbe ist, und in diesem Falle kann das Gut in allen Zelldn gleichmäßig geschichtet sein. Erfolgt dagegen die Beheizung in der Weise, daß die Zellen nicht gleichmäßig heiß sind, sondern daß die Temperatur nach oben oder nach unten sich senkt, so kann das Schwelgut dementsprechend in den einzelnen Zellen verschieden stark geschichtet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, in einzelnen Zellen zu schwelen und in einzelnen Zellen zu trocknen. Um einen dichten Koks zu erzielen, kann das Schwelgut (z. B. die Kohle) vor oder während des teigigen Zustandes durch geeignete Vorrichtungen mechanisch zusammengepreßt werden. Dieses kann auch in der Weise erreicht «-erden, daß entweder sofort oder bei Beginn des teigigen Zustandes des Schwelgutes oder während sich das Schwelgut in teigigem Zustand befindet, Öffnungen in das Schwelgut eingepreßt werden, die es alsdann zugleich ermöglichen, die Schwelgase schnellstens aus dem Innern des Schwelgutes abzuführen. Es hat sich auch als zweckmäßig erwiesen, die behandelten Brennstoffe in den Rundzellen in einem geeigneten Zeitpunkt zu wenden, z. B. beim backenden Schwelgut während der ersten Schwelperiode, also z. B. zu Anfang des Schwelens bis zum Beginn des Weichwerdens. Darauffolgend kann das Material zur Erzielung eines dichten Kokses durch geeignete Vorrichtungen wieder zusam= mengepreßt werden. Dieses kann z. B. durch Walzen o. dgl. erfolgen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung nach Patent 46o o85, dadurch gekennzeichnet, daß das behandelte Gut dem Rundzellenofen von innen zugeführt und aus demselben von innen ausgetragen wird.
  2. 2. Verfahren zum Trocknen oder Verschwelen bzw. zum Trocknen und Verschwelen unter Benutzung der Vorrichtung nach Patent 46o o85 und nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Material in Schichten von verschiedener Stärke in den Rundzellen behandelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Material während der Behandlung in den Rundzellen gewendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das behandelte Material in einzelnen Zellen getrocknet und dann in andere Zellen zum Verschwelen übergeführt wird.
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