DE460552C - Nagelort fuer Schuhmacher - Google Patents

Nagelort fuer Schuhmacher

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DE460552C
DE460552C DER69748D DER0069748D DE460552C DE 460552 C DE460552 C DE 460552C DE R69748 D DER69748 D DE R69748D DE R0069748 D DER0069748 D DE R0069748D DE 460552 C DE460552 C DE 460552C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/08Awls

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Nagelort für Schuhmacher, Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Nagelort für Schuhmacher, welcher aus dem Leder leicht herausziehbar ist.
  • Nagelorte, welche auf mechanische Weise die Ahle lösen, sind bekannt. Bei diesen ist jedoch ein zweiter Schlagbolzen erforderlich, der heruntergeschlagen werden muß, damit er den Ahlbolzen in die Höhe treibt; hierbei befinden sich beide Schlagbolzen in solcher Nähe, daß eine entsprechend große Treffsicherheit des Arbeiters beim Aufschlagenr erforderlich ist, um genau abwechselnd je einen Bolzenkopf zu treffen. Werden hei nicht genauer Treffsicherheit beide Bolzenköpfe getroffen, so kann der beabsichtigte Zweck des Lösens nicht eintreten, und die Vorrichtung wird dadurch zerstört.
  • Andere bekannte Nagelorte sind zum Zwecke des L ösens der Ahle mit einer Feder versehen, welche die Ahle aus dem Leder reißen soll. Ist diese Feder stark, so widersetzt sie sich dem Einschlagen der Ahle stark, erschwert also die Arbeit; ist sie schwach, so vermag sie die festsitzende Ahle nicht aus dem Leder zu reißen.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist der Ahlbolzen ohne Drehung leicht aus dem Leder herausziehbar, ohne daß ein zweiter Schlagbolzen erforderlich wäre und ohne daß eine Feder die Arbeit des Herausziehen der Ahle zu besorgen hat.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Gehäus;, tun
    welches ein auf- und abwärts
    weglicher, rohrförmiger Schie V.k
    ist. welcher mit einer im Gehäti
    geordneten Voo-rrichtung derart v2 ' .
    daß durch einfaches Hochgleitendes
    urigen Schiebers der Ahlbolzen mit der'Ahle aus dem Leder herausgezogen wird, wobei infolge von Hebelübersetzung nur ein Bruchteil der Kraft vorn Arbeiter angewendet zu werden braucht, welche erforderlich wäre, um die Ahle ohne die neue Einrichtung aus dein Leder zu reißen.
  • Eine besondere Treffsicherheit des Arbeiters ist nicht erforderlich, da die ganze Oberfläche des Aufschlagkörpers getroffen werden darf. Es ist dabei nicht einmal eine gesondere Handbewegung zum Zwecke des Lösens der Ahle notwendig, denn die zum Aufheben eines Gegenstandes notwendige Handbewegung betätigt bei dem Erfindungsgegenstand gleichzeitig die Lösevorrichtung, und die Hand kann unbeschränkt die Abhebebewegung beliebig lange ausdehnen, da nach der Lösung der Ort selbsttätig wieder in Gebrauchsstellung zurückgeht.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die äußere Ansicht, Abb. 2-einen Längsschnitt bei tiefstehender Ahle, Abb. 3 einen solchen bei hochstehender Ahle, Abb. 4 einen Querschnitt durch Abb. a, Abb.5 eine zweite Ausführungsform bei tiefstehender Ahle, Abb. 6 eine gleiche wie Abb. 5 bei hochstehender Ahle, Abb. 7 und 8 eine dritte Ausführungsform. Das Gehäuse c, wird von einem beweglichen, rohrförmigen Schieber b umgeben, welcher aufwärts und abwärts bewegt werden kann. Letzterer trägt eine Zahnstange c (Abb.3), welche in die Verzahnung einer Platte d (Teil eines Stirnrades) eingreift und diese beim Aufundabwärtsgleiten zwangläufig bewegt. Gleichachsig mit dem Rade d ist ein Zahnrad e angeordnet (Abb. q.). Auf der Zeichnung (Abb.2 und 3) ist das Rad d abgebrochen dargestellt, um den Zahneingriff des Zahnrades e in die Verzahnung des Bolzens f zu veranschaulichen. Das Zahnrad e greift mit seinen Zähnen in die Verzahnung des Schlagbolzens f, welcher bei Drehung des Zahnrades e zwangläufig auf- und abwärts bewegt wird. An seinem oberen Teile trägt der Schlagbolzen f einen. Körper g aus Holz, Leder o. dgl. zum Aufschlagen für den Hammer, an seinem unteren Teile die Ahle h. In dem beweglichen, rohrförmigen Schieber b ist eine Feder i angeordnet, welche den Nagelart wieder in Gebrauchsstellung bringt. Die
    nn abgeschraubt werden, um die
    uem auswechseln zu können. Um
    #ur Holzstifte in eine Ledersohle zu
    . . ,'.ergreift man den Nagelort um den
    rohrförmigen Schieber b (Abb. i) und treibt durch Aufschlagen auf g die'Ahle h in das Leder. Hebt man den beweglichen, rohrförmigen Schieber b hoch, so gleitet zunächst letzterer aufwärts. Seine Verzahnung c (Abb. 3) nimmt dabei das Rad d mit, wodurch das kleine Zahnrad e den Bolzen f hochtreibt und dadurch die Ahle aus dem Leder reißt. Durch die Feder i wird das Gerät wieder in Gebrauchsstellung gebracht. An dem Zahnrade e (Abb. 2) ist an bestimmter Stelle die Verzahnung weggeschnitten, so daß beim Niederschlagen des Bolzens f die Verzahnung außer Eingriff steht und Beschädigungen nicht entstehen können. In Abb. 5 und 6 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt. An dem beweglichen, rohrförmigen Schieber b ist bei r ein in sich verschiebbares Gestänge L beweglich gelagert, welches an dem einen Ende bei na ein Zahnrad e trägt und am anderen Ende bei r an den Schieber b angeschlossen ist und durch die Verzahnung des Zahnrades e die Bewegung des Schiebers b auf den Bolzen f überträgt. Gleitet der bewegliche, rohrförmige Schieber b hoch, so nimmt er das in sich verschiebbare Gestänge L mit hoch. Beim Hochgleiten des Gestänges 1, währenddessen es sich gleichzeitig ineinanderschiebt, wird das Zahnrad e mitgedreht, wodurch der Bolzen f gehoben und die Ahle h aus dem Leder gerissen wird. Die Feder i bringt alsdann das Gerät wieder in Gebrauchsstellung.
  • Der Erfindungsgegenstand kann noch verschiedene Abänderungen erfahren, ohne daß dadurch an seiner Wirkung etwas geändert wird. So kann die Zahnradanordnung oder das Zahngetriebe oder die Hebelanordnung in mannigfaltiger Art erfolgen, z. B. nur durch Hebel an Stelle von Stirnrädern und Zahnstangen. Die Abb. 7 und 8 zeigen eine solche Ausführungsform.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nagelort für Schuhmacher zum Lochen von Leder für das Eintreiben von Holzstiften, bei welchem die Ahle in einem Gehäuse auf und ab beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Gehäuse (a) ein rohrförmiger Schieber (b) gleitet, der durch eine Hebelübersetzung oder ein Getriebe mit dem Träger (f) der Ahle (h) verbunden -ist und bei Aufwärtsbewegung des Schiebers (b) die Ahle aus dem Leder zieht.
  2. 2. Nagelort nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis des Hebels (1) oder des Getriebes (d, e) bei Beginn der Aufwärtsbewegung des Schiebers (b) am größten ist.
DER69748D 1926-12-28 1926-12-28 Nagelort fuer Schuhmacher Expired DE460552C (de)

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DER69748D DE460552C (de) 1926-12-28 1926-12-28 Nagelort fuer Schuhmacher

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DE460552C true DE460552C (de) 1928-05-31

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