DE460145C - Vorrichtung zum Einstellen und Halten eines Spekulums - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen und Halten eines Spekulums

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DE460145C
DE460145C DEK103986D DEK0103986D DE460145C DE 460145 C DE460145 C DE 460145C DE K103986 D DEK103986 D DE K103986D DE K0103986 D DEK0103986 D DE K0103986D DE 460145 C DE460145 C DE 460145C
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DE
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speculum
holding
spoon
screw
attached
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DEK103986D
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ERNST KOLTAI DR
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ERNST KOLTAI DR
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/32Devices for opening or enlarging the visual field, e.g. of a tube of the body

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einstellen und Halten eines Spekulums. Bei den in der Frauenheilkunde und Gynäkologie erforderlichen Operationen und Untersuchungen war bisher ein Assistent not-«-endig, welcher das die Gebärmutter ins Ge-@ichtsfeld bringende Spekuluin halten mußte. Es sind zwar schon Vorrichtungen bekannt, «-elche die @7ermeidung dieser Assistenz anstreben, jedoch entsprechen dieselben nicht jenen Anforderungen, die. an derartige Vorrichtungen gestellt werden müssen, um ein einwandfreies Arbeiten zu erreichen.
  • So z. B. konnten die bisherigen Vorrichtungezl nur am Operationstisch oder überhaupt nirgends befestigt «-erden. Es ist aber wichtig, daß die Vorrichtung auch am Krankenbett befestigt werden kann. Außerdem konnte bei den bekannten Vorrichtungen der Löffel nicht derart vor- und rückwärts, nach oben und nach unten bewegt werden, daß diese Bewegungen unabhängig voneinander durchgeführt werden können und daß bei Feineinstellung des Instrumentes in der H#)henrichtung der Wurzelpunkt des Löffels unbeweglich bleibt. Schließlich ist als ein Nachteil Jener Umstand zu bezeichnen, daß vielfach gerade an jenen Stellen vorspringende Teile, wie Schraubenköpfe, Flügelmuttern usw., vorhanden sind, wo diese dem Operateur ein Hindernis bieten und auch das freie Abfließen von Absonderungen nicht zulassen.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung werden diese Übelstände behoben, da derselbe den in der Einleitung erwähnten Anforderungen entspricht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Die Abb. i zeigt die an einem Tisch befestigte Haltevorrichtung in Seitenansicht. Die Abb. 2 ist eine Seitenansicht einer an der Seitenwand eines Bettes befestigten Haltevorrichtung. Die Abb. 3 ist die Seitenansicht einer an einem Tisch befestigten dritten Ausführungsform der Haltevorrichtung, und die _-ibb. 4. zeigt eine Einzelheit.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der Abb. i bis 2 ragen aus der Halteplatte a vorn und rückwärts die Ansätze b, c heraus, zwischen welchen eine Zahnstange d befestigt ist. Auf die Zahnstange d ist ein Gleitstück f geschoben, in welchem ein in die Zahnstange d eingreifendes Zahnrad- gelagert ist, während zum Festhalten des Gleitstückes in seiner Lage eine Schraube h dient. Mit dem Gleitstück f bildet ein Zahnsegment i. ein Stück, auf welch letzterem der Wagen h angeordnet ist. Der Wagen h ist mit einem finit dem .Zahnbogen kämmenden Zahnrad 1 und einer Befestigungsschraube in versehen. Außerdem ist der Wagen h mit einem Arm zz versehen, welcher ein Gehäuse p trägt, dessen Stirnwand o geöffnet werden kann. Dieses Gehäuse ist gleichfalls mit einem Zahnrad r und einer Schraube s versehen. Der Stiel t des in das Gehäuse zu steckenden, mit einem Löffel versehenen Spekulums ist verzahnt; in die Zähne greift das Zahnrad r ein.
  • Die Ansätze b, c der Halteplatte sind zur Aufnahme der Schrauben der Befestigungsvorrichtung mit Bohrungen v versehen. Die zum Befestigen des Instrumentes dienende Vorrichtung (Abb. 4.) besteht aus zwei ineinandergeschobenen Hülsen y, y, von viereckigem Querschnitt, wobei an dem Ende der Hülse y, eine Klemmplatte z befestigt ist. Das Innere der Hülse y1 hat ein Schraubengewinde, in das eine mit einem Kopf z versehene Schraube z eingreift. Die Hülse y ist beiderseits mit Lappen y3 versehen, welche mit den Bohrungen v gleichen Bohrungen versehen sind, durch welche die Schrauben hindurchgeführt werden. Die Vorrichtung kann durch die Mittel z. B. an einer Tischplatte, an der Seitenwand eines Bettes usw. leicht und rasch angebracht werden. Beim Befestigen an einer Tischplatte (Abb. i und 3) wird die Befestigungsvorrichtung mittels der Schrauben w an dem Ansatz c der Halteplatte a befestigt und die Schraube z mittels ihres Kopfes i so lange gedreht, bis die Klemmplatte z auf die obere Fläche der Tischplatte fest aufliegt. Wenn die Vorrichtung an einer Seitenwand des Bettes befestigt werden soll (Abb. a), so wird die Befestigungsvorrichtung mittels der Schrauben ze, mit dem Ansatz b der Platte a verbunden, wobei die Platte a senkrecht zur Seitenwand des Bettes steht und die Klemmplatte z mittels der Schraube z an die Seite der Bettwand gepreßt wird. Beim Gebrauch des Instrumentes wird das Gleitstück f auf der Zahnstange d soweit verschoben, bis das Gehäuse p in jene Lage kommt, in welcher sich der Stiel des Spekulums befinden soll. Nun wird das Gleitstück f mittels der Schraube h festgeklemmt, hernach der Stiel t des Spekuluins in das Gehäuse p eingesetzt und der Stiel mittels des Zahnrades r nach Bedarf auf- oder abwärts bewegt und in der entsprechenden Lage mittels der Schraube s im Gehäuse p festgeklemmt. Wenn nun der Wagen k durch Drehen des Zahnrades L auf dem Zahnbogen i verschoben wird, beschreibt die Spitze 9 des Löffels 7 uni dessen Wurzelpunkt 8 einen Kreisbogen, ohne daß dieser sich verschieben würde. Der Löffel beschreibt also eine Bahn, welche der Operateur zur Einstellung des Operationsfeldes benötigt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der Abb. 3 ist die an dem Gleitstück f befindliche Zahnstange il gerade. Auf dieser Zahnstange sitzt der Wagen k, aus welchem der Zahnbogen i. herausragt. Auf dem Zahnbogen i. ist ein mit einem Arm za versehener Wagen k1 angeordnet. Das Ende des Arms iz ist zu einem Gehäuse p, ausgebildet, in welches der Stiel t, des mit einem Löffel versehenen Spekulums eingesetzt ist. Dieser Stiel ist nicht verzahnt, sondern ist in dein an seiner Stirnseite offenen Gehäuse p,. mittels der Schrauben To unbeweglich festgeklemmt. Bei dieser Ausführungsforen wird das Spekulum nicht durch Heben oder Senken des Stiels gehoben oder gesenkt, sondern durch Verschieben des Zahnbogens i. auf der Zahnstange i,. mittels des Wagens k. Auf diese Weise wird am genauesten erreicht, daß beim Heben oder Senken der Löffelspitze 9. der Wurzelpunkt 8 des Löffels sich nicht bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einstellen und Halten eines Spekulums, gekennzeichnet durch ein vor- und rückwärts verschiebbares sowie unabhängig von dieser Bewegung auch in der Höhenrichtung einstellbares Bogenstück (i) und durch einen auf diesem Bogenstück angeordneten, den Stiel des Spekulums tragenden Wagen (k, kJ, durch dessen Verschieben auf dem Bogenstück der Löffelspitze (9) eine kreisförmige auf- und abwärts gerichtete Bewegung so erteilt wird, daß der Wurzelpunkt (8) des Löffels (7) unbeweglich bleibt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Halteplatte (a) der Einstellmittel für das Bogenstück (i) an zwei senkrecht zueinander stehenden Flächen ihrer beiden Enden mit einer unter der Wirkung einer Schraube (z) stehenden Hülse (y1) mit Klemmplatte (a) verbinden läßt, so daß die Vorrichtung z. B. an einem Operationstisch oder einem Bett befestigt werden kann.
DEK103986D 1927-04-28 1927-04-28 Vorrichtung zum Einstellen und Halten eines Spekulums Expired DE460145C (de)

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DE (1) DE460145C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4355631A (en) * 1981-03-19 1982-10-26 Minnesota Scientific, Inc. Surgical retractor apparatus with improved clamping device
US4617916A (en) * 1984-11-08 1986-10-21 Minnesota Scientific, Inc. Retractor apparatus
US4949707A (en) * 1984-11-08 1990-08-21 Minnesota Scientific, Inc. Retractor apparatus

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4355631A (en) * 1981-03-19 1982-10-26 Minnesota Scientific, Inc. Surgical retractor apparatus with improved clamping device
US4617916A (en) * 1984-11-08 1986-10-21 Minnesota Scientific, Inc. Retractor apparatus
US4949707A (en) * 1984-11-08 1990-08-21 Minnesota Scientific, Inc. Retractor apparatus

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